Hilfe!Mein Hund hat gebissen. :: Hundeerziehung + Soziales

Hilfe!Mein Hund hat gebissen.

von Pat1(YCH) am 27. Januar 2003 17:17

: sorry,antje,inder meldung,auf die ich antwortete,stand nichts derartiges,kann mich zum. nicht erinnern.
gruss pat
:

von P.H(YCH) am 27. Januar 2003 18:04

Tschau pat

Natürlich kann ein Tritt an der falschen stelle Verletzungen hervorrufen. Da gebe ich Dir recht. Aber so ein Tritt ist wichtig, das kann jeder lernen. So trenne ich auch zwei Hunde die ineinander verkeilt sind. An der richtigen Stelle, ist der Hund sicherlich für 10 Sek. schachmatt. Dann hat man genügend Zeit, zwei Hunde zu trennen, auch wenn man ganz alleine ist.

Nun solche Einwirkungen will ja niemand machen, ist ja schlimm, wenn ich z.B. so zwei Hunde trenne. Es wäre besser, sie beissen so lange, bis sie spitalreif sind. Es kann immer wieder Situationen geben, in denen ein solcher Tritt wichtig wäre. Unter anderem dann, wenn ein Hund jemand anfällt. Mit diesem Tritt trennst Du alles, gleich was für eine Rasse. Gut bei einem kleinen Hund wäre er schwieriger an zu bringen, da kann man es auch anders machen.

Aber auch einen Tritt kann man kontrolliert abgeben, wenn man weiss wie. Ich bin einem Hund ja nicht böse, wenn er mich beisst. Das ist ein normales Verhalten, er hat es nicht anders gelernt. Nun ich schaue einfach, dass er es nicht noch mal macht und da ist dieser dosierte Tritt am richtigern Ort platziert, viel wirkungsvoller als ein Stachel oder sonst was.

Gruss vom bösen P.H

von P.H(YCH) am 27. Januar 2003 18:32

Tschau pat

Zweimal im Jahr zubeissen ist ein seltenes Verhalten? Das ist für mich zweimal zu viel.

An was arbeitest Du? Bei mir hätte der Hund nur noch Futterdosen am Boden, wenn ich anwesend bin und ich würde diese einsammeln wenn mir es passt und nicht wenn es ihm passt. Du verdrängst wieder und mit verdrängen löst Du das Problem nicht, er wird dann versuchen sich an einem anderen Ort durchzusetzen.

Gruss P.H



von josh(YCH) am 27. Januar 2003 19:20

Lieber PH,
ich sage es nochmal: Wenn der Hund wirklich einen Angriff startet, dann muß ich mich natürlich wehren, bei manchen Hunden (hängt vom Wesen ab) auch körperlich. Im allgemeinen reicht fixieren auf der Seite und anbrüllen völlig aus (meine Erfahrung).
DASS es aber zu so einem Angriff kommt, ist Fehler des HF. Wenn man jetzt weiß, daß dieser konkrete Hund Probleme mit der Rangordnung hat (eigentlich haben wir die Probleme, nicht der Hund), dann kann man jetzt wie oben beschrieben dran arbeiten, ohne Gewalt und "körperliche Einwirkungen" (was für ein Euphemismus).
Wenn ich um die Problematik weiß, finde ich es komplett den falschen Weg, den Hund zu Provozieren und dann sein "Fehlverhalten" (für ihn ist es ja das richtige) mit Strafe zu quittieren. Stattdessen langsam und in kleinen Schritten die Rangordnung klären - dann muß ich ihm nach dem oben beschriebenen ersten Vorfall nicht mehr hart angehen. Aber das würde ja wieder Mühe und Köpfchen erfordern, wie einfach ist es, ihn zu Provozieren und dann "körperlich einzuwirken"...

Ich finde das nach wie vor fies. (Nochmal: Wenn es zu eienm Vorfall kommt - klar dann muß ich entsprechend gegengehen. Aber ich muß so einen Vorfall nicht mutwillig provozieren. Und das heißt nicht, daß ich den Hund Chef bleiben lasse und das Prob. einfach ignoriere. Es gibt einen Mittelweg.)

Grüße
josh

von josh(YCH) am 27. Januar 2003 19:28

Hi Antje,
Du hast mich, glaube ich, falsch verstanden. Wenn ich langsam vorgehe und Schritt für Schritt wieder Boß werde, dann ist körperlich einwirken nicht nötig - es kommt schlichtweg nicht mehr zu solchen Situationen. Und zwar nicht, weil ich sie vermeide, sondern weil ich wie bei jeder Verhaltenskorrektur langsam und schrittweise vorgehe - erstmal vom Hund verlange, daß er mir etwas gibt, was er nicht unbedingt halten will und dann sehr lobe, dann auch mal begehrtere Beute fordere, das immer und immer wieder, mit kleinen Steigerungen. Mache ich das geschickt wird eine körperliche Einwirkung NICHT nötig sein. Nach ein paar Wochen (manchmal auch nur Tagen) Arbeit kann ich dem Hund alles wegnehmen, ohne seinen Protest. Und ohne im weh getan zu haben.
Dabei weiß der Hund immer, was er darf und was nicht - der Unterschied ist nur, daß ich ihm die Chance gebe, meine Forderungen efüllen zu können, weil die Verleitung zu dominantem Verhalten immer gaaaanz langsam steigt. Und daher läßt er es. Kommt es doch mal zu entsprechendem Ansätzen bei ihm (Knurren... meistens passiert nichts massives wie Schnappen, da man ja nicht zuviel auf einmal verlangt) korrigiere ich natürlich - aber weil es nicht so massiv ist, brauche ich auch nicht mehr zu tun als ihn drohend anzumaulen (wie immer hundeabhängig).

Ich habe dem Hund über Jahre dieses Verhalten antrainiert (unfreiwillig) - und es jetzt mit einem Ende mit Schrecken zu beenden finde ich fies. Stattdessen wie gesagt langsam und Schritt für Schritt - wir bekommen ein Ende und zwar eins ohne Schrecken für Mensch wie Hund und lernen außerdem noch was über Hunde (was man bei "Provozieren und dann draufhaun" nicht tut - darauf kommt jeder Depp, sorry).

Grüße
josh

von Antje(YCH) am 27. Januar 2003 20:09

Hallo Josh,

das "Frack voll" bedeutet ja nicht unbedingt "weh tun". Ich glaube nicht, wenn ich einen angreifenden Hund mit bloßen Händen am Hals packe und festhalte oder ihm einen Freiflugrunde verpasse, daß er da körperlich überhaupt etwas mitbekommt, die mentale Seite wiegt doch da viel mehr ("Scheiße, was ist denn nun los...?"winking smiley Und selbst wenn, sorry das ist nun mal meine Meinung, mir wäre es in solch einem Moment wirklich egal, ob er sich wehtut oder nicht. Da denke ich genau so wenig drüber nach wie es ein anderer Hund tun würde...

Hunde sind im Umgang eigentlich relativ unkompliziert. Wenn's mal "körperlich kracht" und anschließend ist die Sache vorbei und aus der Luft und Welt, stecken die das sehr viel besser weg als diesen Psychoterror, den manche Hundehalter, die ihrem armen Hund niemals nie wehtun möchten, betreiben. Ich denke mal, die gesunde Mitte ist nicht das verkehrteste...

Viele Grüße

Antje

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