Hilfe!Mein Hund hat gebissen. :: Hundeerziehung + Soziales

Hilfe!Mein Hund hat gebissen.

von Antje(YCH) am 26. Januar 2003 12:00

Hallo Evamaria,

eine Hündin packt ihre Welpen im Nacken, wenn sie sie von einem Ort an den anderen trägt. Sonst nie... Wenn sie die Welpen diszipliniert, dann packen zumindest meine Hündinnen den Welpen von unten am Hals, drehen ihn seitlich und drücken ihn auf den Boden, "zementieren" in dort fest. Aus dem Schwitzkasten kommt er erst wieder aus wenn Muttern meint daß es reicht.

So disziplinieren sich ausgewachsene Hunde aber selten. Hier wird geschnappt und gebissen, wobei die Tendenz dann auch zur Unterseite des Halses geht. Und ich selbst packe meinen Hund im Fall der Fälle auch dort, wenn man's richtig macht ist die Verletzungsgefahr dann auch am geringsten und der Schrecken beim Hund am größten.

Viele Grüße

Antje

von Tanja(YCH) am 26. Januar 2003 12:40

Hallo Evamaria!

Ich habe vor ein paar Wochen einen Bericht im Web gefunden (leider auf Englisch), wie eine Trainerin mit konsequenter Clickerarbeit einen sehr aggressiven Hund, der sich angreifen ließ ohne hinzuschnappen, soweit konditioniert hat, dass er nicht mehr beißt. Ich glaube wenn du bei einem Hund, der schon sehr aggressiv durch Vorbesitzer ist, auch noch starke Unterordnung und Dominanz anwendest, wird es nur noch schlimmer. ich setze dir einen Link zu diesem Bericht. Lies ihn dir halt einmal durch, vielleicht findest du ja einen Trainer in deiner gegend, der so arbeitet. Ich weiß jetzt werden alle "Hundekenner" aufschreien, nicht schon wieder Clicker, aber ich glaube einen Versuch ist es wert, und einen Hund, der schon beißt noch aggressiver durch Unterordnung zu machen hat wenig Sinn. Du kannst dich als "Boss" aufbauen beim Hund, wenn er dir vertraut und das Klima zwischen euch passt!

Lg Tanja

von Antje(YCH) am 26. Januar 2003 13:38

Hallo Tanja,

: ... und einen Hund, der schon beißt noch aggressiver durch
: Unterordnung zu machen hat wenig Sinn

???

Nicht ganz verstehende Grüße,

Antje

von Birgit K.(YCH) am 26. Januar 2003 16:33

Hallo Evamaria,
bei meiner Schwägerin ist vor kurzem auch ein Beißunfall passiert, jedoch wurde nicht sie selbst, sondern eine Freundin von ihrem Dackel 2mal gebissen. Meine Schwägerin war total entsetzt und wollte den 1,5 Jährigen Hund in ihrer ersten Panik schon einschläfern lassen. Sie hat nun eine gute Verhaltenstherapeutin gefunden. Dort hatte sie 3mal je 1,5 Stunden Einzelunterricht. Die Therapeutin hat nicht den Hund, sondern meine Schwägerin behandelt, nämlich ihre Sichtweise und ihr Verhalten gegenüber dem Hund geändert. Nach diesen 3 Sitzungen ist der Hund wie ausgewechselt, es ist kaum zu glauben. Der Fehler liegt eben beim Menschen und nicht beim Hund. Meine Schwägerin ist überzeugt, daß diese Therapie in einer normalen Hundeschule nicht angeboten wird, sie ist total überzeugt von der Therapeutin. Die macht nichts anderes, als Haltern mit gestörten oder agressiven Hunden zu helfen, immer in Einzeltherapie. Deshalb rate ich dir dazu, dir ebenfalls professionelle Hilfe in Form eines Verhaltenstherapeuten zu suchen. Grüße Birgit

von Yna(YCH) am 26. Januar 2003 18:04

Hi P.H.,

wo du so schön über Doris schimpfst... ;o) Sie hat doch Recht. Sicherlich würden manche Leute das Problem eher auf deine Art lösen. Und mit lösen meine ich auch in dem Fall lösen. Passt schon.
Aber aufgrund der hier geschilderten Situation ist doch wohl völlig klar, dass dieses Problem nicht mal auftritt und eine umgehende Reaktion erfordert, sondern ein großräumiges Umdenken der Halter. Seit Jahren betsht das Problem, ist aber nie massiv geworden. Macht dich sowas nicht stutzig?
Für mich hört sich sowas ganz und gar nicht nach einem Hund an der strakt bestrebt ist sich emporzubeißen oder sonstwas in der Richtung. Dem fehlt offenbar die gesunde Portion Zutrauen in entsprechenden Situationen. Mit einem Schuh in den Rippen deckelst du vielleicht noch das Symptom, aber ob man da für den hund und die Leute wirklich entsprechend was geändert hat??? Nö.
Ich hatte auch schon Situationen wo ich Hunden deutlich gezeigt habe wie ich ein spezielles Verhalten finde, aber nach solcher Zeit und soviel Unklarheiten auf beiden Seiten halte ich die Empfehlung zu körperlicher Auseinandersetzung auch für unkorrekt.
Denn es geht nicht um die Situation, sondern um die Konstellation. Die regelt man kaum mit Schlägen.

Gruß,
Yna



von thunderdog(YCH) am 26. Januar 2003 18:26

Hi,

hier können BEIDE recht haben, oder nicht ?

Denn keiner hat die Situation gesehen.
Also wer will im Endeffekt entscheiden was am effektivsten wäre ?
Wenn der beschriebene Hund mal wieder zuschlägt, dann wird wohl mit verstärkter Konsequenz gearbeitet. Ergo läßt er es bis zur nächsten Möglichkeit.
Kombiniert man beide Möglichkeiten, dann wird das Problem ad hoc unterbunden (und der Hund endlich mal kapieren das er was falsch macht) und wird wohl auch nie wieder auftauchen.

Seid doch nicht so aggressiv.

Grüße
thunderdog


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