Angstbeisser Verhalten wird unerträglich :: Hundeerziehung + Soziales

Angstbeisser Verhalten wird unerträglich

von Pat1(YCH) am 21. Februar 2003 07:00

hei
was da läuft ist eine kombi aus dingen die aus dem tier herauskommen und in einer vielfachen art aus dingen die ihr macht.
zb das weiterschleifen des tieres,wenn es stehenbleibt.oder das wegsperren.

: Auch hat er mitlerweile Angst vor Kindern.

da er das scheinbar nicht von anfang an hatte,hat auch das eine entwicklung,die nicht von ungefähr kommt.

: In bestimmten Situationen hat er auch schon nach mir geknurrt und ich sah ihm an, dass seine Angst dermassen gross war, dass er auch nach mir geschnappt hätte, wäre ich an ihn gegangen (z.B wenn es knallt -Sylvesterzeit- und er dann mit mir Gassi gehen soll. Der Hund hat dann Panik das er raus muss.

auch hier.wenn das tier panik bei geknalle hat,warum muss er dann mit raus?kann man doch anders organisieren.ich stimme martin zu,der hund steht unter dauerstress,ist völlig überfordert.und ihr auch.
was heisst denn"wenn ich an ihn gegangen wäre".ist dir nicht klar,was passiert,wenn der eigene hund einen anknurrt und man respektiert das?welche brennglasverstärkung da ablief?die du dann mit zwang ohne sinn kommentierst,sofern du dich traust,oder eben durchgehen lässt,wenn die angst übermächtig ist?

: Ich stehe kurz davor ihn einschläfern zu lassen, da ich auch ein kleines kind zuhause habe (der Hund ist bis jetzt sehr lieb zu dem kind) und nicht warten will, bis etwas passiert.

erklär doch mal,wie das ist mit der angst vor kindern und wie er mit dem eigenen umgeht.

: ich sehe mich der Situation nicht mehr gewachsen und weiss nicht was ich machen soll.

das ist wohl das hauptproblem.von anfang an.
:

: ich hänge zwar sehr an ihm, aber ich denke ich kann es nicht weiter riskieren, dass etwas passiert.

wenn ich nun behaupte,das hast du selbst verbockt,hilft dir das nicht.und doch scheint es so.deshalb-sucht kompetente hilfe.aber nur,wenn ich das auch durchstehen wollt.halbherzig,voller angst,könnt ihr es vergessen.der hund ist haltlos,und das ist das erste,was geändert werden muss.
gruss pat

von Daniela(YCH) am 21. Februar 2003 07:11

Hallo

Ich glaube einfach dass hier von Anfang an alles schief gelaufen ist. Und zwar schon bevor der Hund zu Euch kam. Da ich selbst drei Kinder habe kann ich Deinen Gedanken Dich von dem Hund zu trennen nachvollziehen. Die Gefahr dass den Kindern etwas passiert ist zu gross. Es muss ja nicht gerade das Einschläfern sein. Es gibt viele erfahrene Hundeeltern die es als eine Herausforderung sehen solch einem Tier zu helfen.

Eine Frage an die anderen : Wenn Euch Euer Hund anknurrt, wie reagiert Ihr ? Was macht Ihr, und wie zeigt Ihr dem Hund dass er das nicht darf ? Diese Hürde zu überschreiten wenn Du das Gefühl hast dass der Hund Dich auch beissen würde denke ich ist extrem schwierig .

von Pat1(YCH) am 21. Februar 2003 08:35


:
: Eine Frage an die anderen : Wenn Euch Euer Hund anknurrt, wie reagiert Ihr ? Was macht Ihr, und wie zeigt Ihr dem Hund dass er das nicht darf ? Diese Hürde zu überschreiten wenn Du das Gefühl hast dass der Hund Dich auch beissen würde denke ich ist extrem schwierig .

hei
ich für mich stelle schon die frage anders.
nicht"daß er mich nicht anknurren darf",das darf er nämlich durchaus,ich sehe das knurren nicht als"der will mir was"auch wenn er das will,sondern als eine natürliche art innerhalb seiner kommunikation.ich nehme ihm doch nicht all seine möglichkeiten,mit mitzuteilen,was von ihm aus gesehen läuft.beiss ich mir doch damit ins eigene bein.lautäusserungen müssen und dürfen sein,zudem erleichtern sie mir das verstehen,was auch genau ihr sinn ist.
also nicht"er darf nicht",sondern"er darf,aber das hält mich nicht davon ab".
lediglich in der art der annäherung differiert das dann.
keinesfalls knurrt er mich an,und ich mach den rückzieher.aber die art der annäherung,des dranbleibens,muss darauf ausgelegt werden.respekt vor dem hund ist angebracht,kein "ich will das jetzt und ich tu das auch,ich muss mich unbedingt durchsetzen-nicht in solchen fällen".zumindest solange,bis man ein gegenseitiges vertrauen erreicht hat.dann ändert sich alles.blindes hinfassen in zu frühem stadium bringt keinem was.wenn das gefühl,ev schnappt er,mich allerdings so ängstigt,daß ich mich gar nichts mehr trau,dann muss hilfe her.
gruss pat

von Jürgen(YCH) am 21. Februar 2003 09:38

Panik bei Geknalle: Er muss nicht raus, wenn es draussen knallt, aber er hat nach Sylvester noch tagelang Panik rauszugehen. Soll ich ihn dann die ganze Zeit ins Haus machen lassen. Ich wüsste nicht wie ich das anders regeln soll.
Angst vor Kindern: mit den eigenen geht er liebevoll um. Fremde Kinder sind ein Problem, wenn er an der Leine ist und diese plötzlich z.B. um die Ecke kommen aber dies trifft nicht nur auf Kinder zu.
Wenn er frei ist und nach eigenem Ermessen Abstand halten kann, dann gibt es nur Probleme bei Fremden, wo er deren Angst warnimmt. Dann wird er stark.
Anfangs hat er diese nur mit Abstand gestellt, hat sich aber mit der Zeit immer näher herangetraut.
Folge ist, dass wir ihn sofort anleinen, wenn Fremde in Sicht kommen.

Wir haben uns bisher immer durchgesetzt und es nicht respektiert wenn er uns angeknurrt hat.


von Cindy(YCH) am 21. Februar 2003 09:33

Hallo Pat,

dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Gruss Cindy

von Cindy(YCH) am 21. Februar 2003 10:08

Hallo Jürgen,

: Wir haben uns bisher immer durchgesetzt und es nicht respektiert wenn er uns angeknurrt hat.
:

Auch ein rangniedrigeres Tier hat Rechte. Unter anderem das Recht, sich durch Knurren zu äussern.
Mir scheint wirklich, der grösste Teil eurer Probleme liegt an eurem Umgang mit dem Hund, und nicht am Hund selbst.
Auch wenn ihr das vielleicht nicht hören wollt. Denn es ist immer leichter, dem Hund die Schuld für das Fehlverhalten zu geben, als sie bei sich selbst zu suchen. Und da nehme ich mich nicht aus. Selbst heute noch, wo ich bei genauem Nachdenken nachvollziehen kann, wer von uns beiden sich falsch verhalten hat, und wo genau der Fehler liegt, ertappe ich mich immer noch zwischendurch dabei, dass mein erster Gedanke ist "warum baut der Hund jetzt schon wieder Sch...." oder so ähnlich. Und ich wage mal zu behaupten, dass es anderen hier auch so geht.
Es ist also nicht so, dass wir anderen keine Fehler machen, und nur Du derjenige bist, der falsch mit seinem Hund umgeht.
Dir muss eines klar sein. Ein Hund kann nicht sprechen wie ein Mensch. Er hat andere Kommunikationsmöglichkeiten. Knurren ist nur ein Teil davon. Aber wie willst Du mit einem Hund kommunizieren können, wenn Du ihm einen Teil seiner Möglichkeiten von vornherein verbietest?
Wäre es Dir z.B. lieber, dein Hund warnt nicht vor, sondern wartet, bis er dermassen in die Enge getrieben ist, dass er sein Heil nur noch im Angriff sieht?

Ich bitte Dich darum, besorg Dir ganz dringend ein gutes Buch über Hundeverhalten. Z.B. das Buch "Hundeverhalten" von Barbara Schöning.
Auch wenn ihr euch entschliesst, euren Hund zu anderen Leuten zu geben, und mit dem Gedanken spielt, irgendwann wieder einen Hund zu holen.

Gruss Cindy

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