Angstbeisser Verhalten wird unerträglich :: Hundeerziehung + Soziales

Angstbeisser Verhalten wird unerträglich

von Susann(YCH) am 21. Februar 2003 10:58

Hallo Jürgen,
da ich bisher immer Problemhunde aus dem Heim hatte, weiss ich was das für eine Aufgabe ist. Ich konnte mich zum Glück intensiv mit den Tieren beschäftigen. Angstbeisser waren auch dabei, die ich aber alle "hinbekommen" habe. Gerade bei Angstbeissern muss man sehr behutsam vorgehen. Einschläfern ist absolut kein Thema für mich. Kannst du nicht versuchen, den Hund in erfahrene Hände abzugeben ? Wenn er wieder im Heim landet, wird alles nur noch schlimmer für ihn und er hat dann evtl auch keine Chance auf eine gute Vermittlung. Vielleicht könntest du hier im Forum ja Tipps bekommen, wer den Hund nehmen könnte?

Alles Gute für Euch

Susann

von Rosmarie(YCH) am 21. Februar 2003 11:56

Hallo Jürgen!

Ich schreibe dir mal eine HP Adresse auf, vielleicht kannst du mit Dagmar auf der Maur Kontakt aufnehmen. Sie kümmert sich auch um Erziehungs-Problemfälle, und sie kann dir vielleicht weiterhelfen oder dich an eine kompetente Stelle verweisen.

www.labrador-in-not.de/kontakt

Liebe Grüße, Rosmarie

von Birgit K.(YCH) am 21. Februar 2003 12:29

Hallo Jürgen,
ich kann dir nur dringend raten, den Rat eines Verhaltenstherapeuten einzuholen. Eine normale Hundeschule wird in deinem Fall nichts bringen, denn mit solchen Fällen sind die meisten Hundetrainer auch überfordert.
Du darfst in keinem Fall deinen Hund einschläfern lassen, denn das Tierheim wird sich sicher ein Rücknahmerecht bei der Übergabe vorbehalten haben. Wenn du gar nicht mehr klar kommst, mußt du den Hund auf jeden Fall wieder an das ursprüngliche Tierheim zurückgeben!
Gruß Birgit

von Pat1(YCH) am 21. Februar 2003 13:37

: Panik bei Geknalle: Er muss nicht raus, wenn es draussen knallt, aber er hat nach Sylvester noch tagelang Panik rauszugehen. Soll ich ihn dann die ganze Zeit ins Haus machen lassen. Ich wüsste nicht wie ich das anders regeln soll.

hei
nein,natürlich nicht.
dh also,noch tage danach ist er so verschreckt,daß er,ansonsten stubenrein,lieber drinnen macht?absolut gar nicht raus will?????
und ihr zerrt ihn dann quasi hinterher?
darf ich fragen,wie so ein silvestertag bei euch abläuft?bzw wie das erste silv mit hund ablief?

: Angst vor Kindern: mit den eigenen geht er liebevoll um. Fremde Kinder sind ein Problem, wenn er an der Leine ist und diese plötzlich z.B. um die Ecke kommen aber dies trifft nicht nur auf Kinder zu.

aber jürgen,dann ist es doch keine angst vor kindern.
sondern eine unsicherheit vor dem unerwarteten,das ums eck kommt,egal was es ist.somit ist die angst ums eigene kind,welches es nach deiner aussage bis dato unbedenklich behandelt,schon mal nicht wie befürchtet.

: Wenn er frei ist und nach eigenem Ermessen Abstand halten kann, dann gibt es nur Probleme bei Fremden, wo er deren Angst warnimmt. Dann wird er stark.

ok.nur bei fremden mit angst.und du bist dir sicher,daß er sich in dem moment stark fühlt?nicht etwa in verteidigung verfällt,weil er sich unsicher ist oder gar bedroht fühlt,durch deren verhalten und darauf folgend das deine?

: Anfangs hat er diese nur mit Abstand gestellt, hat sich aber mit der Zeit immer näher herangetraut.

somit ist das tier lernfähig.das kann man doch nutzen,mensch.

: Folge ist, dass wir ihn sofort anleinen, wenn Fremde in Sicht kommen.

folge ist auch,ob die nun angst haben oder nicht.und das hat zur folge:
fremde leute in sicht,und ich häng an der blöden leine.einfach,weil fremde daherkommen.also,so lernt er mit sich. nicht,andere leute zu mögen.:

: Wir haben uns bisher immer durchgesetzt und es nicht respektiert wenn er uns angeknurrt hat.

durchgesetzt.und wie?
jürgen,unter vorbehalt,weil man diese aussage aufgrund einiger sätze eigentlich nicht treffen kann,aber man sich automatisch ein bild macht:
für mich ist das kein kandidat zum einschläfern.
aber einer,der intensive beschäftigung braucht,genauso wie seine familie.wie ich schon sagte:ein unsicherer hund,der keinen halt hat.
gruss pat
:
:

von Gabi + Sheila(YCH) am 22. Februar 2003 11:20

Hi,

ich habe jetzt nicht ALLES gelesen, aber ein bißchen.

Wenn Ihr den Hund seit 3,5 Jahren habt und es ist SCHLECHTER geworden, dann wird wohl nur noch abgeben helfen.

Die Anfangssituation die Du beschreibst, das hätte meine Hündin sein können.
Die geht jetzt locker mit Menschen um und auch so ein recht gelassener Hund.
ICh kann Dir gar nicht so genau beschreiben WAS ich gemacht habem aber ich habe hauptsächlich versucht ihr Ruhe und Sicherheit zu vermitteln.

Entweder Ihr sucht Euch einen megaguten Trainer und denkt VÖLLIG um oder es wird so nicht weitergehen können.

Wo kommt Ihr denn her ? Vielleicht weiß hier jemand einen Trainer in Eurer Nähe.

Grüße
Gabi + Ex-Angsthase Sheila

von Mia(YCH) am 26. Februar 2003 12:35

Jürgen,

Du hast jetzt so viele gute und hilfreiche Tipps bekommen... warum versuchst Du jetzt nicht mal ein paar umzusetzen? Klar sollst Du nicht riskieren dass Kinder oder sonstwer zu schaden kommt, aber eben ein erfahrener Hundetrainer kann Dir da sehr helfen (wie schon viele hier vorgeschlagen haben). Ueberhaupt haben Dir so viele hier auch ganze Trainingstipps gegeben die ich persönlich sehr gut finde. Aber eben Du musst wollen.

Für mich tönt es jedoch so als hättest Du Deinen Hund schon aufgegeben.
Schade, sehr schade.....

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