Probleme mit einem anderen Rüden :: Hundeerziehung + Soziales

Probleme mit einem anderen Rüden

von Karsten(YCH) am 11. März 2003 19:40

Hallo Ihr alle,

Mein Gizmo ist jetzt 1 Jahr und 5 Monate und weiß jetzt natürlich auch um seine Stärken. Auch ist er schon seit längerem von keinem anderen Hund dominiert worden. Jetzt gibt es da einen Hund der Ihn immer dominieren will doch dann flippt unser völlig aus, bellt und greift an ohne Rücksicht. Das ist allerdings nur bei dem einen Hund so mit allen anderen mit denen er spielt gibt es das Problem nicht. Auch wenn andere versuchen ihn zu dominieren, da gibt mal ein kurzes knurren oder der andere Hund wird abgeschüttelt und dann wird weitergespielt. Der Hund mit dem es das Problem gibt, mit dem hat er auch schon gespielt und das ziemlich friedlich aber jetzt...
Der Besitzer meint ja man soll das die beiden untereinander ausmachen, aber ich hab meinen Hund noch nie vorher so aggressiv gesehen und hab natürlich Sorge darum, das es ausarten würde und wirklich ein brutaler Kampf daraus wird. Soll ich es einfach mal draufankommen lassen oder soll ich das lieber beenden bevor die Sache erst richtig anfängt?
Ich hoffe es kann mir jemeand Rat geben.
MfG
Karsten und Gizmo

von Petra + Kid(YCH) am 11. März 2003 22:00

Hallo Karsten,

wenn du weißt, dass dein Gizmo mit dem anderen Rüden nicht "kann", warum dann auf einen richtigen Kampf warten, wo es einen Sieger und einen Besiegten gibt? Ansonsten schreibst du doch, dass es mit den anderen Rüden klappt.

Es gibt diese Fälle, kenne ich mit meinem Rüden auch, dass die Hunde vorher (also in ihrer Kindheit) friedlich miteinander spielten bzw. sogar befreundet waren und sich ganz plötzlich - warum auch immer - nicht mehr mögen... Bei jeder neuen Begegnung fangen sie an zu knurren usw. Da gehen wir (die Besitzer) uns dann lieber aus dem Weg und winken uns aus der Entfernung zu *lach*

Unser Kid hat so 2-3 von der Sorte, die inzwischen(also seitdem er erwachsen ist) seine "Lieblingsfeinde" geworden sind. Mit allen anderen klappt es aber zum Glück. Entweder sie sind noch Freunde von früher geblieben bzw. Kid ist der Chef oder halt der Andere. Es kommt ja auch vor, dass die beiden "Herren" sich trotz Kampf nicht einig werden und dann fängt man immer wieder neu an mit der Rangordnung. So etwas artet dann in Stress aus.

Wenn ihr (Gizmo) also mit diesem Hund nicht auskommen müsst (muss), warum willst du es darauf ankommen lassen? Die TA-Kosten kann man sich doch sparen und Begegnungen bewusst vermeiden. Wenn dein Hund gerade auf diesen Rüden so reagiert, hat er mit ihm ein Problem. Außerdem wird deiner so langsam erwachsen und da kommen solche Dinge schon mal vor.

Wir Menschen mögen schließlich auch nicht alle Leute.....
Jetzt bin ich mal gespannt auf die anderen Antworten!

Liebe Grüße
von Petra und Kid dem Wäller, der auch nicht jeden Rüden "liebt"....

von Karsten und Gizmo(YCH) am 12. März 2003 15:55

Ja ich kann dir da auch eigentlich nur recht geben, doch habe ich die Sorge, davor, das er sich von keinem dominieren lasen will, das er irgendwann mit sehr vielen dises Problem haben wird, udn ich finde er muss auch wissen und lernen, das es andere gibt die halt stärker dominant sind als er und Gizmo sich auch hin und wieder mal unterordnen
muss.
Klar kann ich darauf verzichten, solange es bei einem oder mehreren Feinden bleibt, hab ich auch vollstes Verständnis für.
Aber was machen wenn sich dieses Problem weiter ausbreitet und er siuch schließlich vielleicht auch gegen mich stellt.

Mfg
Karsten und Gizmo

von Nina(YCH) am 12. März 2003 16:23

Hallo Karsten,

mein sonst super verträglicher, gut sozialisierter Rüde fing auch etwa im gleichen Alter wie Gizmo an, andere Rüden, für mein Empfinden aggressiv, anzugehen.
Ich habe erst auch große Angst gehabt, daß mein Rüde zum Raufer wird und war ziemlich verunsichert. Dann habe ich gehört und auch hier in den FAQ`s gelesen, das diese Rüdenrüpelphasen ganz normal sind.
Ich habe es dann so gehalten, daß ich ihn seine Erfahrungen machen lassen habe. Aber IMMER, wenn es ausartete, und er sich an einem schwächeren Rüden so richtig auslassen wollte, habe ich ihn abgerufen und bei mir "Sitz" machen lassen. So langsam normalisierte sich das Verhalten wieder. Mein Rüde ist jetzt fast 2 Jahre alt und ab und zu mackert er noch ganz gerne aber das hält sich in Grenzen:-) Sieh doch mal hier in den FAQ`S nach, da ist ein toller Beitrag über diese Rüpelphase.
Ich wünsche Dir viel Erfolg:-)

Viele Grüße

Nina




von Petra + Kid(YCH) am 12. März 2003 18:01

: Ja ich kann dir da auch eigentlich nur recht geben, doch habe ich die Sorge, davor, das er sich von keinem dominieren lasen will, das er irgendwann mit sehr vielen dises Problem haben wird, udn ich finde er muss auch wissen und lernen, das es andere gibt die halt stärker dominant sind als er und Gizmo sich auch hin und wieder mal unterordnen
: muss.


Hallo Karsten,

also diese Erfahrungen kann und darf man seinem Hund natürlich nicht ersparen. Er muss auch lernen, dass er sich eben manchmal einfach unterordnen MUSS, weil der Gegner eben größer, stärker, dominanter ist.
Sonst gibt es was drauf. Je eher er diese Erfahrung macht, desto besser für sein Sozialverhalten.

Durch diese harte Schule musste meiner auch durch, als er etwa so alt wie deiner war. Es versteht sich von selbst, dass man solche Auseinandersetzungen nicht wählen darf, wenn der Gegner wesentlich schwächer ist. Das wäre unfair und der eigene Hund hat ja dann immer das Gefühl, er ist jedes Mal der Sieger.

: Klar kann ich darauf verzichten, solange es bei einem oder mehreren Feinden bleibt, hab ich auch vollstes Verständnis für.

Genau, an diese Einzelfälle dachte ich ja. Weil es dann wenig Sinn machen würde, die zwei Hunde das "untereinander" ausmachen zu lassen.
Es gibt nämlich Fälle, wo sich die Kontrahenten bei jeder Begegnung aufregen und sich zoffen. Wenn man nun noch zusammen wohnt z.B. ist es sinnvoller, so etwas zu vermeiden...Wenn sich mehrere Rüden das gleiche
Revier teilen müssen, kommt es schon mal zu Spannungen.

: Aber was machen wenn sich dieses Problem weiter ausbreitet und er siuch schließlich vielleicht auch gegen mich stellt.

Du musst natürlich in seinen Augen immer der Chef bleiben! Das ist ganz, ganz wichtig, dass er das auch weiß! Gegen dich darf er sich niemals stellen. Das darfst du ihm unter keinen Umständen durchgehen
lassen. Aber bitte nicht mit Schärfe und Strenge, sondern mit liebe-
voller Konsequenz.

Manchmal hilft es z.B. auch, wenn der "Lieblingsfeind" in Sichtweite ist, seinen Hund abzulenken (FRÜH GENUG, B E V O R er den anderen Hund schon im Visier hat und in der Leine steht!!!) und ihm zu sagen "Schau" (mit netter Stimme...) und wenn er dich dann anschaut, lobst du ihn sehr!!! und stopfst ihm ganz tolle, besondere Leckerlis ins Maul... Wenn man das zu spät macht, will er die Leckerchen nämlich nicht mehr und spuckt sie dir evtl. vor die Füße (habe ich mit meinem Rüden erlebt)
Wenn das aber wirkt, wird er davon abgelenkt, mit dem Theater anzufangen und freut sich sogar, wenn der Feind kommt, weil es Leckerlis gibt.

Natürlich ist dein Hund jetzt gerade in seiner Sturm- und Drangphase und fühlt sich als Obermacho. So sind sie alle, die Jungspunde, meiner war auch so, bis er irgendwann merkte, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Er ist ein Spätentwickler und war erst im letzten Sommer, kurz bevor er 4 Jahre alt wurde, so richtig erwachsen....
Ich hoffe, dass dein Hund das eher packt, denn mit zunehmender geistiger Reife klappt es besser mit den Rüpeln :-)))Ich drücke dir
den Daumen!!
:
Viele Grüße
von Petra und Kid dem Wäller!

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