Modernes Teleimpulstraining! :: Hundeerziehung + Soziales

Modernes Teleimpulstraining!

von ThomasL(YCH) am 13. April 2003 09:10

: es ging hier um ein technisches Gutachten, dass von Meßwerten und
: Physikalischen Gesetzmäßigkeiten handelt!

es gibt im hinblick auf lernverhalten, lehr- und lernmethodik kaum
etwas, was ferner jeglicher relevanz ist, als gutachten über elektro-
spezifische eigenschaften von e-geräten, wie widerstände, einfluss-
grössen von hautfeuchte, stromarten, spannung, stromdichte, grösse
der elektroden, usw. usw. usw.
die ausgabe "der gebrauchshund" 1/2000 enthält verschiedene
gutachten zum thema e-geräte, u.a. von rio raiser, jürgen rixen und von
einem dieter klein, seines zeichens dipl.ing. für biomedizinische technik
in der orthop. uni-klinik der westf. wilhelms-univ. münster im bereich
orthopädiosche phyologie.
also, was das thema *strom* angeht, ein fachmann ersten ranges.
er schreibt da z.b. :
"die reizwirkung hängt ab von der amplitude und der impulsbreite.
abbildung 3 zeigt den zusammenhang von reizstromstärke
(intensität I) und der impulsbreite (reizdauer T) in der sogenannten
intensität-zeit-kurve (kurz IT-kurve)"

kannst du mir bitte verraten, wie mir als stromschock-laie massgeblich
weiterhilft. denn der rest dieses vielsagenden technischen gutachtens
ist ähnlich aufgebaut.

und mal ganz nebenbei, ich versuch mal anhand eines nachvolziehbaren
beispiels die absolut fehlende relevanz für die sache deutlich zu machen.

ich kenne eine junge frau. die hat ein schönes schmales ober-arm-tattoo.
ringsrum um den oberarm. also auch auf der weichen empfindlichen
innenseite des oberarms. ihr kommentar auf meine frage: "ach was,
alles halb so wild, hat nen bissken gezwackt, ging aber"
ich bin sicher, dass ich das an gleicher stelle nur mit vollnarkose zu
ertragen im stande wäre. nun zu meinem vergleich.

was hilft mir beim empfinden des schmerzes an dieser empfindlichen
stelle ein technisches gutachten über die nadelfequenz der tattoo-nadel,
über die stichtiefe, über die menge der eingebrachten farbe, über den
stromverbrauch des gerätes, über den unterschiedlichen hautwiderstand
an unterschiedlichen körperpartien, usw. usw. usw.

denkst du wirkich, dass dieses gutachten einfluss auf mein emfpinden
oder das der jungen frau hätte, beim tatöwieren?

abschliessend, in diesem posting geht es nicht um schmerz, nicht um
freiwilligkeit oder unfreiwilligkeit des tatöwierens, nicht um unterschiedliche
emfpindung, sondern AUSSCHLIESSLICH um die relevanz von technischen
gutachten.

vergisses.... die sind müll... und absolut überflüssig. von keinerlei bedeutung,
von keinem wert.... für hundhalter nicht... für hundeausbilder nicht.

btw: du machst es einem sehr schwer, sachlich zu bleiben, da dein
hauptanliegen dinge sind, die vom thema ablenken, oder nur zur verschleierung
beitragen. mir fehlen immer noch die antworten auf meine argumente.

zu.b.
- die "freiwilligkeit" meines selbstauferlegten jobzwangs
- das matchboxbeispiel
- mein erstes posting, und die haufenweise gegenargumente direkt aus dem schwitzgel

je länger die diskussion dauert, umso grösser wird dein schuldenberg an notwendigen
und bisher fehlenden gegenargumenten.

jetzt hinzugekommen ist die argumentative enthärtung meines tattoobeispiels, aber bitte
besser als das türstehbeispiel, was vollkommen unzutreffend war.

T.




von ThomasL(YCH) am 13. April 2003 09:25

: Die Aussage von Anja ist sicherlich nicht falsch, deine auch nicht, es
: kommt nur auf den Standpunkt an, von dem aus Du das ganze betrachtest.

nein p.h., denn das ist genau die arrogante sichtweise aus der
position des stärkeren und des straffrei ausgehenden, die sich
über die subjektive empfindung des schwächeren einfach hinwegsetzt.

die form, das ausmass, wie auch immer. wenn es im krieg zu greultaten
an frauen kommt, setzen sich die starken über die interessen der
schwachen hinweg. wenn ein raubmörder einen hausüberfall begeht,
und die hauseigentümer "gefangen" nimmt, sie hinterher als zeugen
umbringt, so tut er das aus macht heraus gegenüber dem wehrlosen und
dem glaube, sich der bestrafung entziehen zu können.
wenn kinder entführt werden, das gleich. wenn ein hund hinters
auto hergeschleift wird oder ein anderer mit dem knüppel in der
öffentlichkeit erschlagen wurde (siehe artikel bild-zeitung), ist es
auch das gleiche. wenn dich im afrika-urlaub ein löwe frisst, ebenso.
wenn uns ausserirdische besuchen, und dich neben einer kuh, einem
hund, einem schwein, neben mir und anja ins kühlhaus hängen und
metzgersmässig verwerten ist es auch dasselbe. was die japaner mit
den delphinen tun, die robbenjäger, die hühnerhalter, die schweinemäster, und und und und... es basiert immer auf dem gleichen:

der eine nimmt sich das recht heraus, die subjektiven interessen des
anderen auf körpleriche unversehrtheit zu ignorieren und spielt sich
zum herrn über das leben auf.

beweise mir, dass der mit dem knüppel totgeprügelte hund weniger oder
anders gelitten hat, als der kleine jakob metzler, oder die beiden
kleinen geschwisterkinder in den letzten tagen. beweise mir, dass die
frauen, denen kriegsverbrechen angetan werden, die mitansehen müssen,
wie man ihre männer umbringt anders oder mehr leiden, als die kuh,
die im schlachthof mitansehen muss, wie ihr vorgänger massakriert
wird. und erkläre, dass das "untersichmachen" bei mensch und tier
in dieser situation andere beweggründe hat.

anja hat ne klar wertigkeit abgegeben. und zwar, dass sie willkürlich
die subjektiven empfinden des einen lebenwesen ignoriert und die
des anderen nicht, ohne beweisen zu können, dass die subjektiven
empfindungen tatsächlich unterschiedlich sind.

wir müssen nicht beweisen, dass es bei tier und hund unterschiedlich
ist, wir müssen davon ausgehen, dass es gleich ist, und dann in folge
müssen wir beweisen, wo und wieso und warum es unterschiedlich ist.

T.


von ThomasL(YCH) am 13. April 2003 09:30

sorry, der letzt absatz war kappes. es muss anders heissen

: wir müssen nicht beweisen, dass es bei tier und hund unterschiedlich
: ist, wir müssen davon ausgehen, dass es gleich ist, und dann in folge
: müssen wir beweisen, wo und wieso und warum es unterschiedlich ist.

richtig wäre:

wir sollten nicht erst versuchen zu beweisen, dass empfindung bei mensch
und tier gleich ist. wir müssen davon ausgehen, dass es gleich ist!
und dann in folge müssen wir beweisen, wo und wieso und warum es
unterschiedlich ist. und erst dann kann man sein tun rechtfertigen.

von Moni + Rudel(YCH) am 13. April 2003 09:53

kurze Verständnisfrage:

Macht sich ein Löwe, der in der Steppe gerade ein Gazellen-Kitz erlegt hat, auch darüber solche Gedanken?

Werden die Gazellen jetzt in Depression verfallen weil sie mitansehen mussten, dass ein Kitz ihrer Gruppe umgebracht wurde? Was hat die Natur damit bezweckt?

Was macht die Löwin, wenn der Rudelchef wechselt und ihre Jungen von ihm getötet werden? Sie wird wieder aufnahmebereit. Was hat die Natur damit bezweckt?

Schizophrene Tierwelt? Überethische Menschenwelt? Ich spreche jetzt nicht von Greueltaten, die sich der Mensch, mit seiner übergroßen Phantasie für Perversionen, gegenüber der eigenen Spezies ausdenkt.

Man sollte den Beweggrund verschiedener Aggression auch nicht außer acht lassen.

Und wer sagt mir, dass Pflanzen nicht auch ähnlich fühlen wie Tier und Mensch? Wie fühlt sich eine hochgezüchtete Rose? Haben Pflanzen ein Bewusstsein?

Wenn Du Anja eine Wertung unterstellst, weil sie ihre eigene Spezies für wichtiger nimmt als eine andere, wie es der Löwe mit der Gazelle macht, solltest Du Dir auch nicht die Wertung herausnhemen, über Anja zu richten, weil sie anders denkt. Damit wertest Du Dich auf und den anderen ab. Wenn Du frei von Wertung und Voreingenommenheit bist: Hut ab. Aber solche Menschen lassen andere Meinungen und Ansichten zu und eröffnen kein "Argumentations-Schuldenkonto".

Außerdem wird ein Mensch aus einem anderen Kulturkreis anders werten als Du. Ein Inder wird sich darüber aufregen, wenn eine Kuh geschlachtet wird, aber sicherlich nicht, wenn mal wieder eine junge Schwiegertochter irgendwo verbrannt aufgefunden wird.

Mir ist das ein wenig "heilig" und zu "gut/böse". Es gibt viele Stufen von Grau.

Übrigens, Schmerz ist so individuell wie jeder Mensch, Tier selbst. Wie Du bereits trefflich mit dem Tattoo bemerkt hast. Also kann man auch Einwirkungen, egal welcher Weise nicht gleich erst pauschal verurteilen.

Du wirst Anjas Meinung so nicht ändern können oder Einsicht/Nachdenken erreichen....

Grüßle
Moni

von ThomasL(YCH) am 13. April 2003 09:39

: Der Hintergrund und das ethische Bewußtsein auf dessen Hintergrund ich
: meine Methode betrachte ist schon wichtig, ansonsten redet man ständig
: aneinander vorbei.

darum gehts: ethik! oder mit anderen worten: willkürlich angewandtes
oder auch nicht-vorhandenes unrechtbewusstsein, welches das subjektive
empfinden des "anderen" einfach ignoriert. und als krönung noch oben
drauf, auch noch ohne das wirklich fundiert erklären zu können.... sich
also einfach nur auf die eigene meinung zu berufen.

ich habe mich mal mit jemanden zum thema "assoziatives lernen"
unterhalten. als ich sagte, dass es da in der natur zwischen tier und
mensch keine unterschiede gibt, war das gespräch beendet. er war
der meinung, der mensch sei die krone der schöpfung, mensch und
tier kann man nicht vergleichen, weil mans nicht vergleichen darf.
damit war das gespräch beendet. er hatte nur eine meinung, mehr nicht.
worüber er sprach... er hatte keine ahnung. allerdings war er auch
der meinung, dass weisse menschen andere menschen sind, als farbige. :-(

kann man diese einstellung "reparieren"? ich denke nicht!

g., T.

von Nele(YCH) am 13. April 2003 10:35

Hi,

wo siehst du den Zusammenhang zwischen einem Beute erlegenden Löwen und dem Einsatz eines Reizstromgerätes?????????

Gruß Nele

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