Unsozialisierte Schäferhunde mix !Hilfe! :: Hundeerziehung + Soziales

Unsozialisierte Schäferhunde mix !Hilfe!

von Pia(YCH) am 08. April 2003 16:39


Hi!!!

Ich selbst habe einen Schäferhund-Husky-Terrier-Mischling (Rüde - Gonso - 9 Jahre) und mein Freund hat einen ausgewachsenen Schäferhund (Rüde - Rex - zwischen 3-5 Jahre). Gonso hab ich vor 5 Jahren von einer Familie bekommen, bei denen er als Kettenhund gehalten wurde und von anderen Leuten (nich von den Besitzern selbst) wahrscheinlich geschlagen wurde. In unserem Dorf hat er ab und zu mit einer Schäferhündin Kontakt gehabt und die beiden haben sich gut verstanden. Leider musste diese Hündin eingeschläfert werden. Außerdem war ich früher einige Male mit einem Mädchen spazieren, die einen Irish-Setter-Welpen (Rüde) ausführte. Gonso tat auch ihm nichts, nur hat er ihn angeknurrt, als dieser ihm zu aufdringlich wurde, aber das is ja okay. Jetz hast er dieses Rüden und kommt auch so mit Rüden nich so sehr klar, obwohl ich das noch nicht sehr testen konnte. Mit einen hat es schon ganz gut geklappt und bei dem einen so halb. Den hat er dann am Ende des friedlichen beisammenseins doch noch am Genick gepackt. Jetzt nehme ich ab und zu eine kleine Hündin mit zum spazieren und mit der gibts auch keine Probleme. Die beiden spielen zwar nich miteinander (so wie er es mit der Schäferhündin getan hat), aber es passt. Nun will ich meinen Hund in der nächsten Zeit mit in meine WG nehmen und da muss er sich dann mit einen anderen Hündin und einem anderen Rüden vertragen. Bei den beiden Hunden sehe ich da weniger ein Problem. Die sind gut sozialisiert und auch sehr lieb. Aber am Wochenende fahr ich dann zu meinem Freund und der hat einen ausgewachsenen Schäferhundrüden (besser gesagt der Hund gehört seiner Familie, aber nur er kümmert sich drum), der überhaupt noch nich erzogen und vorallem nich sozialisiert ist. Der interessiert sich kaum für Hündinnen und reitet aber auf jeden Rüden auf, den er trifft. Nich jeder lässt sich das gefallen (vorallem nich Gonso), so wie es die Hunde es bis jetz gemacht haben, die wir mit Rex getroffen haben. Außerdem scheint es mir so, das er die Drohgebärden wie knurren und Lefzen hochziehen nicht kennt oder zumindest nich beachtet. Letztens war Rex nicht an der Leine und da kam ein Fahrradfahrer mit kleinem Hund an der Leine. Da der Fahrer den großen Schäferhund sah, fuhr dieser noch schneller und Rex sah ihn wahrscheinlich als Jagdobjekt an und rannte ihm hinterher. Der kleine Hund sah sich angegriffen und schnappte nach ihm. Ich weiß nich was rausgekommen wäre, wenn man die beiden Hunde nich getrennt hätte. Zwar klären viel Hunde bei so einem Streit ja ihre Machtposition, aber wie ist das bei den unsozialisierten Hunde? Das hätte auch dumm ausgehen können. Nun meine eigentliche Frage (*g*): Habt ihr ein paar Tipps wie wir (mein Freund und ich) die beiden Hunde sozialisieren können so das sie sich gut mit Artgenossen verstehen und vorallem sich nicht gegenseitig "zerfleischen" beim ersten Treffen? Wo sollte dieses erste Treffen am besten sein? Mit oder ohne Leine? Ich hab jetz schon Bammel davor. *s*

So das wars erstmal von mir

Eure Esi

von Wiebke(YCH) am 08. April 2003 17:40

Zwei Jungs 'von der einsamen Insel'.
Mag gutgehen mit vielen Tricks.

Dazu eine schicke Blondine -
und Zähne, sprich 'Messer in den Taschen'!
Glaubst Du, dass das gut geht?

Leider ist es bei Hunden ähnlich.

Zwei Rüden: ok.
Rüde und Hündin: wunderbar, solange keiner seiner Frau unter den Rock guckt.

Zwei Rüden und ein Weib: ganz schlechte Chancen, wenn nicht alle Beteiligten einschließlich der Menschen ganz viel soziale Fähigkeiten haben.

Kann man die Situation nicht ändern? Eine WG ohne Hündin im Haushalt f
gründen?

Meiner Meinung nach hätte ihr so die VIEL besseren Chancen, die hier hoffentlich noch ganz, ganz zahlreich eintreffenden Tipps und Tricks für eine Zusammengewöhnung Eurer zwei Hunde erfolgreich anzuwenden.

toitoitoi

Wiebke

www.hunde-erziehung.at

P.S. Radfahrer und Jogger sind ein anderes Problem und vielleicht findet ihr dafür ja auch Tipps und Übungsmöglichkeiten in einer guten Hundeschule, die mit modernen Methoden arbeitet. Das mit dem Hundetraining kann durchaus ein nettes gemeinsames Hobby werden, besonders dann, wenn jeder seinen eigenen Hund führt dabei.

von Pia(YCH) am 08. April 2003 21:28

: Zwei Jungs 'von der einsamen Insel'.
: Mag gutgehen mit vielen Tricks.
:
: Dazu eine schicke Blondine -
: und Zähne, sprich 'Messer in den Taschen'!
: Glaubst Du, dass das gut geht?
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: Leider ist es bei Hunden ähnlich.
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: Zwei Rüden: ok.
: Rüde und Hündin: wunderbar, solange keiner seiner Frau unter den Rock guckt.
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: Zwei Rüden und ein Weib: ganz schlechte Chancen, wenn nicht alle Beteiligten einschließlich der Menschen ganz viel soziale Fähigkeiten haben.
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: Kann man die Situation nicht ändern? Eine WG ohne Hündin im Haushalt f
: gründen?
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: Meiner Meinung nach hätte ihr so die VIEL besseren Chancen, die hier hoffentlich noch ganz, ganz zahlreich eintreffenden Tipps und Tricks für eine Zusammengewöhnung Eurer zwei Hunde erfolgreich anzuwenden.
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: toitoitoi
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: Wiebke
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: www.hunde-erziehung.at
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: P.S. Radfahrer und Jogger sind ein anderes Problem und vielleicht findet ihr dafür ja auch Tipps und Übungsmöglichkeiten in einer guten Hundeschule, die mit modernen Methoden arbeitet. Das mit dem Hundetraining kann durchaus ein nettes gemeinsames Hobby werden, besonders dann, wenn jeder seinen eigenen Hund führt dabei.

Naja ich weiß zwar nicht ob das ganz richtig is, das Rüden sich nicht großartig für kastrierte Hündinnen interessieren, aber wenn das so ist, sollte es doch schonmal vor der Warte her keine Probleme geben, denn die Hündin hier in der WG ist kastriert und der Rüde hat noch nie ne läufige Hündin gesehen und ordnet sich auch ziemlich schnell unter. Die Hündin und der Rüde gehören meiner Freundin und die hat ihre Hunde schon länger hier und würde auch nicht auf ihre Hündin verzichten. Wir wohnen aber nicht in einer Wohnung, sondern nur im gleichen Haus. Wir würden wahrscheinlich nur zusammen spazieren gehen und ab und zu mal in ihrer Wohnung quatschen. Also das ihre beiden Hunde und Gonso nun tagtäglich rund um die Uhr zusammen sind, so ist es ja nich. Ich sehe eben ein bisschen bei Rex (der Hund meines Freundes, gehört also nich zur WG) und Gonso das Problem. Vielleicht geht ja auch alles glatt, aber das weiß ich nicht.
Das mit den Radfahrern is sowieso noch so eine Sache, denn Rex hat diese Dinger zum Jagen gerne. Wie so alles andere auch. Sogar Autos rennt der manchmal hinterher.

Esi

von Wiebke(YCH) am 09. April 2003 07:32

Dachte eigentlich, um diese zwei ginge es... (Deinen und den Deines Freundes).
Nur gemeinsam spazieren ist sicher viel leichter, als gemeinsam wohnen.


toitoitoi

Wiebke

von Pia Esi(YCH) am 09. April 2003 09:13


Also es geht 1. allgemein um die sozialisierung meines Hundes. Meine Freundin wohnt mit ihren 2 Hunden Ringo und Sunny im gleichen Haus wie ich und die müssten sich halt auch verstehen, wegen spazieren gehen und so.

2. gehts um den Hund meines Freundes (Rex) + meinen Hund. Da ich manchmal am Wochenende zu ihm fahre und da den Hund natürlich mitnehmen muss, müssten die beiden gut klarkommen, weil die dann den ganzen Tag auf einem Hof wären.

So ich hoffe jetzt is alles klarer smiling smiley

Esi


: Dachte eigentlich, um diese zwei ginge es... (Deinen und den Deines Freundes).
: Nur gemeinsam spazieren ist sicher viel leichter, als gemeinsam wohnen.
:
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: toitoitoi
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: Wiebke

von Sabine(YCH) am 09. April 2003 14:18

Hallo,
also wenn die Situation nicht zu ändern ist, würde ich dir vorschlagen vor allem deinem aber auch evtl. den anderen einen Maulkorb umzumachen und das ganze treffen auf einem neutralen Platz zu arrangieren, wo keine fremden Hunde sind.
Meine Freundin hat auch einen Rüden der ziehmliche Probleme macht, wenn du magst kann ich dir gerne mehr erzählen, schreib´mir ne Mail...

Gruß Sabrina

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