Plötzlich nachts draußen? :: Hundeerziehung + Soziales

Plötzlich nachts draußen?

von Sahra(YCH) am 12. Mai 2003 21:49


Hallo Ihr,

Ich habe habe zur Zeit ein kleines Gewissensproblem und hoffe Ihr könnt mir mit ein paar Tips und Meinungen helfen.

Ich besitze einen kleinen Mischlingsrüden, knapp fünf Jahre alt. Bisher lebt er sehr dicht mit mir zusammen, hat seinen Schlafplatz in meinem Zimmer, ist immer um mich wenn ich zu Hause bin. Ich beschäftige mich auch sonst viel mit ihm, mache viel Hundesport (Agility), täglich mehrstündige Ausflüge etc.. Wenn ich mal weg bin, er z.B. einige Stunden allein zu Hause bleiben muß während ich arbeite, scheint er damit allerdings kein sonderliches Problem zu haben.

Nun überlege ich, mit meinem Freund zusammenzuziehen. Er besitzt eine neunjährige DSH Hündin, mit der sich mein Rüde sehr gut versteht.
das Problem das ich nun habe, bei meinem Freund hätten die Hunde tagsüber freien Zugang zwischen Haus und Garten, müßten aber nachts draußen (im Gartenhaus) bleiben. Meine intensive Beschäftigung mit meinem Hund tagsüber würde natürlich gleich bleiben.
Ich frage mich aber, ob man einem Hund, der seit fast fünf Jahren gewöhnt ist im Zimmer (teilweise auch im Bett ;-)) zu schlafen, eine Umstellung auf draußen schlafen zusammen mit einem anderen Hund zumuten kann und sollte.

Eigentlich habe ich nie viel davon gehalten, den Schlafplatz eines Hundes entfernt von den menschlichen Bezugspersonen nach draußen zu verlegen, wäre kein zweiter Hund da würde ich auch sagen, das mach ich auf keinen Fall. Da die Hunde aber ja zu zweit, also nicht sozial völlig isoliert wären, glaube ich schon, daß ich das mit meinem Gewissen vereinbaren könnte, bin mir aber nicht sicher.

Was meint Ihr dazu, ist sowas für einen Hund der es bisher nicht gewöhnt ist eine sehr schmerzhafte Umstellung? Wie gesagt, tagsüber wäre der Zugang zum Haus offen und sie dürften auch rein und ich würde mich natürlich weiterhin mehere Stunden täglich mit meinem Hund beschäftigen, meint Ihr das reicht?

Wäre für offene Meinungen dankbar.

Liebe Grüße, Sahra.

von Bobby(YCH) am 12. Mai 2003 22:19

Hallo Sahra,
ich kann nur von mir und meinen Hunden sprechen. Das würde weder ich, noch meine Hunde aushalten.
LG Maria

von Gabi + Sheila(YCH) am 13. Mai 2003 05:10

Hi,

mit so einem Mann würde ich nicht zusammenleben wollen - mein Hund auch nicht.

Grüße
Gabi

von Aramis(YCH) am 13. Mai 2003 05:51

Hallo Sahra,

ich selber würde zwar erst gar nicht auf solch eine Idee kommen, aber Du mußt damit rechnen das es schief geht. Eine Pauschale Antwort kann Dir keiner geben, da jeder Hund anders ist. Es gibt Hunde die stört es nicht und andere würden total verkümmern oder auch aggressiv werden. Das mußt Du mit Dir selber ausmachen, ob Du zu Liebe eines Mannes Dich mehr oder minder von Deinem Hund zurück ziehst. Meine Hunde sind für mcih wie Kinder und ein Kind würde ich auch nie aus dem Haus aussperren, vielleicht gibt es Dir zu denken.

Gruß
Nicole
[people.freenet.de]

von Lore_1940(YCH) am 13. Mai 2003 05:57

Hallo Sahra,

wenn ich das auf meine Hunde umlege, dann weiß ich genau, dass alle drei daran zugrunde gingen. Gerade die Nähe in der Nacht ist so wichtig für die Hunde und noch dazu wenn es dein Hund von Anfang an gewöhnt ist.

Kann das denn dein Freund nicht verstehen, dass er so was verlangen will, liebt er seinen Hund nur bedingt, dass er ihn in ein Gartenhaus sperrt?

Es ist natürlich deine Entscheidung ob du den Hund leiden lassen willst, um deine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, für mich wäre das kein Thema und kein Mann.

Liebe Grüße, Lore

von Kathi(YCH) am 13. Mai 2003 06:10

HU,

definitiv nein! Das wäre nix für mich und meine Hunde. Den Freund "abschaffen" oder einen Kompromiss finden wäre für mich dann angesagt. OK, wenn seine Hündin schon immer im Gartenhaus schläft, ist sie es gewöhnt und es wäre OK. Aber einen HUnd, der bisher im engen Kontakt zu Dir gelebt hat, nach draußen zu verbannen, kommt einer seelischen Quälerei nahe.
Was stört DEinen Freund daran, daß der HUnd nachts drinnen wäre? Oder hat er nur ein Problem mit Hund im Schlafzimmer. Letzteres ließe sich einfach lösen, indem der HUnd halt nicht mit im Schlafzimmer schläft.
Nee, Hund "verdammen" käme für mich defdinitiv nicht in Frage. Letztendlich würde ich dann doch meine eigenen 4 Wände vorziehen ;-)

lg
Kathi

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