Plötzlich nachts draußen? :: Hundeerziehung + Soziales

Plötzlich nachts draußen?

von Monika(YCH) am 13. Mai 2003 06:15

Hallo Sahra,

im Gegensatz zu den anderen Kommentaren: gib Deinem Hund doch Gelegenheit herauszufinden, ob er sich nicht dem DSH anschließen mag und vielleicht sogar freiwillig "draussen" übernachtet? Alles eine Frage des Ausprobierens, oder winking smiley)
Aber den Freund aufgeben, weil er seinen Hund draussen lässt....na ja.

Gruss, Moni

von Sahra(YCH) am 13. Mai 2003 06:44

Hallo Kathi und auch die Anderen,

Viele Dank für Eure ehrlichen Antworten, bin ja auch selber noch sehr unsicher was das Thema angeht.
Was Dein Posting angeht Kathi: Ja, es geht hauptsächlich darum, daß mein Freund keinen Hund im Schlafzimmer haben möchte (was Gründe hat, die ich durchaus respektieren kann), meinen Hund in der Küche oder im Hausflur schlafen zu lassen wäre sicher ein Kompromiss, auf den sich mein Freund einlassen könnte.
Allerdings würde seine Hündin ganz sicher weiter draußen schlafen, sie ist es nun mal so gewohnt und hat gar kein Interesse daran nachts reinzukommen. Ich frage mich eben, ob es wirklich für meinen Hund schlimmer ist, in einem Raum außerhalb des Hauses zusammen mit einem anderen Hund zu übernachten, als in einem Raum innerhalb des Hauses völlig allein? Ist der Unterschied im Haus oder außerhalb da wirklich so entscheidend, wenn der Hund ohnehin nicht mehr direkt neben meinem Bett schlafen darf?

Ach ich weiß ja auch nicht, werde da noch lange gründlich drüber nachdenken müssen.

Um kein falsches Bild aufkommen zu lassen. Mein Freund ist wirklich nicht der Typ, der sich seinem Hund gegenüber gleichgültig verhält. Er beschäftigt sich tagsüber intensiv und sehr liebevoll mit der Hündin, macht Clickertraining, geht sehr viel mit Ihr wandern etc.
Er kommt eben aus einer sehr ländlichen Gegend, hatte den Hund schon in der Zeit als er noch bei seinen Eltern gelebt hat und da waren die Vorstellungen zur Hundehaltung nunmal noch etwas altmodischer und prakmatischer, da schliefen Hunde eben draußen und Punkt. Deshalb ist diese Hündin eben daran gewöhnt, für sie wäre es heute sicher eine ebenso harte Umstellung, wenn sie nicht mehr draußen schlafen dürfte.

Ich würde ganz sicher nichtmal einen Moment einen Gedanken daran verschwenden, mit einem Mann zusammenzuziehen, dem das Wohlbefinden seiner Tiere egal ist ;-)

Viele Grüße, Sahra.

von Kathi(YCH) am 13. Mai 2003 06:30

Hi Moni,

: Aber den Freund aufgeben, weil er seinen Hund draussen lässt....na ja.

was der Freund mit SEINEM Hund tut, ist seine Sache. Was er mir aber für meinen aufzwingen würde ... tja, das ist meine Sache ;-)
Klar kann man den Hund wählen lassen. Aber, ist er einmal mit rausgegangen - und fängt vielleicht erst Tage später an zu "revoltieren" - gibt es wohl erst recht keinen Weg zurück ins Haus mehr ... (?)
Ich persönlich würde klar meine Meinung und meinen Standpunkt dazu äußern und auch vertreten. Ohne einen wirklich triftigen Grund (und einer von der Sorte "aber mein HUnd ist doch auch draußen" wäre für mich kein Grund meinen auch rauszuwerfen) würde ich meinen HUnd nicht verbannen lassen.

lg
Kathi

von Antje(YCH) am 13. Mai 2003 06:54

Hallo Sandra,

warum probierst Du es nicht einfach aus? Laß Deinen Hund mit der Hündin zusammen draußen schlafen und im Flur/in der Küche. Du wirst doch selbst merken, wohin er dann Abends möchte, mit der Hündin zusammen raus und draußen bleiben oder wieder mit ins Haus zurück in sein Körbchen in Flur oder Küche. Dein Hund wird das doch besser wissen als jeder hier...

Viele Grüße

Antje

von Kathi(YCH) am 13. Mai 2003 06:58

Hi,

: Was Dein Posting angeht Kathi: Ja, es geht hauptsächlich darum, daß mein Freund keinen Hund im Schlafzimmer haben möchte (was Gründe hat, die ich durchaus respektieren kann), meinen Hund in der Küche oder im Hausflur schlafen zu lassen wäre sicher ein Kompromiss, auf den sich mein Freund einlassen könnte.

das ist doch ein Ansatz woran man arbeiten kann :-)

: Allerdings würde seine Hündin ganz sicher weiter draußen schlafen, sie ist es nun mal so gewohnt und hat gar kein Interesse daran nachts reinzukommen.

ist akzeptabel.

: Ich frage mich eben, ob es wirklich für meinen Hund schlimmer ist, in einem Raum außerhalb des Hauses zusammen mit einem anderen Hund zu übernachten, als in einem Raum innerhalb des Hauses völlig allein?

für meine HUnde bedeutet es einen großen Unterschied ob sie zusammen allein sind oder mit mir zusammen.
Es ist einfach meine Nähe und Gegenwart die sie mögen (und das bedeutet nicht zwangsläufig Tuchfüllung). Kancho z.B. schläft gerne im Wohnzimmer. Im Zwinger z.B. würde er nicht gerne übernachten.

: Um kein falsches Bild aufkommen zu lassen. Mein Freund ist wirklich nicht der Typ, der sich seinem Hund gegenüber gleichgültig verhält.

Nö, den Eindruck hatte ich nicht. Dachte mir schon, daß er seine Gründe hat. Ist halt nur die Frage ob am selber mit diesen Gründen glücklich werden kann.

lg
Kathi

von Nore(YCH) am 13. Mai 2003 07:07


:Was meint Ihr dazu, ist sowas für einen Hund der es bisher nicht gewöhnt ist eine sehr schmerzhafte Umstellung?


Sahra
Nur raus mit ihnen in die freie natur.
Nachts können die hunde sehr viel erleben.
......Gerüche,geräusche,getier.......
Genauso wie DU im eigenheim.
Mach dir also keine gedanken,
die beiden werden es dir danken
und froh sein
endlich allein-zu-zweit zu sein.

Lg
Nore



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