Geschirr oder Halsband bei Unterordnung :: Hundeerziehung + Soziales

Geschirr oder Halsband bei Unterordnung

von Baffy(YCH) am 18. Mai 2003 10:02

Hallo! Tom!

Scheint hier wieder eine Endlosdiskussion zu starten?? *G*
Ich denke eben, jeder muss für seinen Hund selber entscheiden, wie er am besten hört usw.

Meine Hündin hat in der "Freizeit" auch am Geschirr sehr gut gehört, nur eben nicht auf dem Hundeplatz, abgesehen davon, dass sie später aus gesundheitlichen Gründen kein Geschirr mehr tragen konnte.

Vielleicht sollte ich das "Zupfen" noch mehr erklären. Es handelt sich nicht um einen Ruck, auch nicht in abgeschwächter Form, sondern jediglich um einen wirklich sehr, sehr, sehr schwachen Zug. Der Hund spürte lediglich einen leichten Druck am Halsband und es wurde auch nur dafür genutzt meine Hündin wieder aufmersamer zu machen. Mit Strafe hatte das nichts zu tun. Wenn sie eben auch beim 3. mal "sitz" nicht hörte, bekam sie sicherlich keinen ruck am Halsband!! Wie schon gesagt, ich nutzte den sehr, sehr, sehr leichten winking smiley zupfer nur zum wieder aufmerksam machen, wenn sie abgelenkt war.
Also zwischen verschiedenen Zupfen muss man auch schon unterscheiden smiling smiley.

Bei uns beiden klappte es mit Geschirr auf dem Hundeplatz eben einfach nicht (auch nach wirklich langen Versuchen). In der Freizeit dagegen schon, warum? Tja, das hättest du meine Hündin fragen müssen......

Viele Grüße
Nora

von tomtom(YCH) am 18. Mai 2003 10:24

Hi Nora

: Vielleicht sollte ich das "Zupfen" noch mehr erklären. Es handelt sich nicht um einen Ruck, auch nicht in abgeschwächter Form, sondern jediglich um einen wirklich sehr, sehr, sehr schwachen Zug. Der Hund spürte lediglich einen leichten Druck am Halsband und es wurde auch nur dafür genutzt meine Hündin wieder aufmersamer zu machen. Mit Strafe hatte das nichts zu tun. Wenn sie eben auch beim 3. mal "sitz" nicht hörte, bekam sie sicherlich keinen ruck am Halsband!!

Hmmm Endlosdiskussion? Vielleicht. Kommt darauf an. Um hier weiterzukommen, müsste man auf eine lernbiologische Ebene. Ich fange diese Diskussion aber nur an, wenn Du auch möchtest...? Zunächst müsste man sich einmal die lernbiologische Definition von Strafe ansehen. Aber wie gesagt: nur wenn Du Dich auf eine solche Diskussion einlassen möchtest. Gib mir Signal ;-)


Liebe Grüße
Tom

von Baffy(YCH) am 18. Mai 2003 11:28

Hi!

Wie wärs mit einer 2/4 Endlosdisskusion winking smiley??
Ich denke jeder hat einen anderen Beriff darüber wie "Strafe" in der Hundeerziehung eingesetzt wird. Die einen sehen den Einsatz von einem Leinenruck als normal an, die anderen, zu denen ich auch gehöre, wollen dieses Mittel sicher nicht in der Erziehung eines Hundes sehen...

Dieser kleine Druck um ein Tier aufmerksamer zu machen wird ja auch schon seit Jahren z.b. im Reitsport eingesetzt (um jetzt etwas vom Thema abzuschweifen winking smiley) und dort schadet es den Pferden auch auf keinste weise und hat auch nix mit Strafe zu tun. Warum dieses aufmerksam machen nicht in der Hundeerziehung eingesetzt werden darf, ist für mich jedoch fraglich. Dieses aufmerksam machen hat sicherlich nix mit Strafe zu tun. Die einen erreichen es eben dadurch, dass sie mit einem Leckerchen vor der Nase des Hundes hin und her wedeln und die anderen eben durch einen sehr geringen Druck, der wirklich gerade so zu spüren ist.

Viele Grüße
Nora

von P.H(YCH) am 18. Mai 2003 11:33

Tschau Lars

:daß jetzt auch andere Halsbänder erlaubt sind.

Bis sie den ersten mit einem Stachelhalsband erwischen, das Kettenhalsband wird schnell wieder obligatorisch.

Gruss P.H

von Lars(YCH) am 18. Mai 2003 11:44

Hallo P.H,

: Bis sie den ersten mit einem Stachelhalsband erwischen, das Kettenhalsband wird schnell wieder obligatorisch.

Glaube ich weniger. Gerade heute habe ich genau darüber mit einer befreundeten Hundetrainerin gesprochen, die seit der Umstellung etliche Prüfungen mitgemacht und betreut hat. Vor jeder Prüfung gibt es doch eine "Unbefangenheitsprobe" bei der Chip oder Tätowierung abgelesen und der Hund vom Richter angefasst wird. Bei jeder dieser Prüfungen hat dabei der Richter auch unter die Halsbänder getastet. Das scheint schon weitgehend Routine geworden zu sein, ist ja auch kein Aufwand, eine Sache von wenigen Sekunden, die muß man sich als Richter dann eben nehmen vor einer Prüfung.

Viele Grüße, Lars.

von tomtom(YCH) am 18. Mai 2003 16:32

Hallo Nora

: Wie wärs mit einer 2/4 Endlosdisskusion winking smiley??

Was ist denn eine 2/4 Endlosdiskussion? (ich bin doof)


: Ich denke jeder hat einen anderen Beriff darüber wie "Strafe" in der Hundeerziehung eingesetzt wird.

Zunächst einmal gilt es doch, den Begriff der Strafe zu definieren, bevor man darüber diskutiert. In lernbiologischem Sinne ist eine Strafe etwas, was einen Organismus (hier als einen Hund) dazu veranlasst, eine Handlung seltener oder gar nicht mehr zu zeigen.
Ob jemand nun einen Leinenruck als normal oder extrem ansieht ist somit wurscht. Es ist eine Strafe, weil damit versucht wird, den Hund dazu zu bringen, etwas nicht mehr zu tun. (z.B schnüffeln, beim Fuß hinterherhängen,...)



: Dieser kleine Druck um ein Tier aufmerksamer zu machen wird ja auch schon seit Jahren z.b. im Reitsport eingesetzt (um jetzt etwas vom Thema abzuschweifen winking smiley) und dort schadet es den Pferden auch auf keinste weise und hat auch nix mit Strafe zu tun. Warum dieses aufmerksam machen nicht in der Hundeerziehung eingesetzt werden darf, ist für mich jedoch fraglich. Dieses aufmerksam machen hat sicherlich nix mit Strafe zu tun. Die einen erreichen es eben dadurch, dass sie mit einem Leckerchen vor der Nase des Hundes hin und her wedeln und die anderen eben durch einen sehr geringen Druck, der wirklich gerade so zu spüren ist.

So etwas ähnliches wird doch eingesetzt. Es gibt Vibrationshalsbänder für taube Hunde um sie auf die Distanz auf den Hundeführer aufmerksam machen zu können. Rufen bringt hier ja schließlich nichts. Wenn ich einen solchen Impuls mit der Leine nachahme ist im Prinzip dagegen nichts zu sagen. Nur sehe ich dabei 2 Probleme:

1. Haben sich die meisten Leute so im Griff, dass sie es tatsächlich nur einsetzen, um den Hund aufmerksam zu machen? Oder wird dieser Impuls nicht doch gegeben, um den Hund "zu korrigieren", wenn er eine Übung nicht schnell genug, korrekt oder sonstwie nicht so ausführt, wie der Mensch es gerne hätte? Ich möchte damit in keiner Weise Deine Impulse damit in Frage stellen! Ich habe lediglich die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen sich nicht so im Griff haben.

2. Wenn ich mit einem solchen Impuls arbeite, wie kann ich den Hund dann aufmerksam machen, wenn ich ihn mal nicht an der Leine habe? Hier sehe ich ein entscheidendes Problem.


Liebe Grüße
Tom

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