Angst vor Tierarzt! :: Hundeerziehung + Soziales

Angst vor Tierarzt!

von celica3(YCH) am 23. Mai 2003 07:36

Hallo!

Unsere Hündin ist normalerweise recht umgänglich und es gab auch nie Probleme beim Impfen. Doch seit ca. 2 Jahren verschlimmert sich die Angst vorm Tierarzt immer mehr. Wir müssen sie immer zuzweit festhalten. Sobald sich der Tierarzt nähert, bekommt sie die Panik.

Vor ca. 2 Monaten musste ich auch zum Tierarzt, weil sie Probleme mit den Ohren hatte. Ich fuhr extra noch in eine andere Praxis. Ich dachte, es liegt vielleicht am Tierarzt. Jamie wäre fast vor Angst gestorben. :-( Dann hat die Tierärztin ihr noch einen Beisskorb verpasst. Leider haben wir Jamie nie an einen Beisskorb gewöhnt, was sie noch ängstlicher machte. Das Problem ist dann auch noch, dass sie nicht gerade ein Leichtgewicht ist mit 34 kg. Ich hatte Gott sei Danke meine Schwester auch mitgenommen. Wir haben sie dann auf den Untersuchungstisch gesetzt und mussten sie zu zweit festhalten. Die TA stellte eine leichte Ohrentzündung fest, welche nach ihrer Meinung von Innen kommt durch eine Allergie. Sie hat mir Ohrtropfen mitgegeben. Die TA wollte ihr dann noch eine Belohnung geben, welches sie nur mit sehr guten zureden annahm. Und dass von einem der verfressensten Hunde, die ich kenne.

Das Problem ist, dass ich nun zur jährlichen Impfung muss. Es wundert mich, dass Jamie nicht bereits vor der Eingangstür zum TA halt macht. Nein sie geht noch schwanzwedelnd rein, aber wenn es dann heißt den Hund festhalten und der Tierarzt kommt mit der Spritze, hilft kein gutes Zureden mehr, dann bekommt sie Angst. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Kann es sein, dass der Tierarzt beim Impfen mal was falsch gemacht hat? Das beste wäre, ich würde ihr die Spritze geben, aber ich denke, dass wird nicht möglich sein oder?

LG
Tina & Jamie

von Susan(YCH) am 23. Mai 2003 07:53

Hallo Tina

Frag doch mal dein TA ob er nicht auch mal die Hündin bei dir im Auto impfen kann, vielleicht wäre es nicht so schlimm in der gewohnten Umgebung. Sonst kann ich dir auch nicht so recht weiterhelfen, habe aber das Problem selber mit meinem Rüden. Meine jetztige TA ist aber wirklich super, sie nimmt sich die Zeit und sitzt zu ihm auf den Boden um ihn ein wenig abzulenken. Es hat sich soweit gebessert, dass er zwar im Wartezimmer noch zitter wie Espenlaub, aber sobald er zu ihr ins Behandlungszimmer darf wird er ruhiger :-). Ich versuche jetzt immer so knapp wie möglich zu gehen damit wir nicht zu lange warten müssen.

Grüessli
Susan, Urex & Ruska

von celica3(YCH) am 23. Mai 2003 08:32

Hallo Susan!

Danke für die Antwort. Wir wohnen in einem kleinen Ort und der TA ist eigentlich von einer Kleinstadt (wurde erst kürzl. zur Stadt ernannt) ca. 15 km entfernt, wo er eine kleine Tierklinik hat. Seine Frau ist auch TA und arbeitet dort, sie ist für Haustiere zuständing. Er ist am Samstag u. am Mittwoch für zwei Stunden in unserem Ort und hat so eine Art Sprechstunde. Eigentlich ist er mehr für Nutzvieh zuständig. Ich mein er ist auch nicht unfreundlich oder so, aber wahrscheinlich geht er die Sache einfach zu schnell bzw. falsch an.

Ich denke, ich sollte einen Tierarzt suchen der besser Zeit hat. Jemand der sich, wie bei deinem Hund Zeit nimmt. Jamie ist ja normalerweise überhaupt nicht ängstlich. Es fängt erst an mit dem festhalten und ein für sie relativer fremder Mann, will da irgendetwas machen. Ein Tierarzt den sie vertrauen würde, wäre das Beste, dann wäre die Spritze auch kein Problem. Hmmm jetz muss ich nur noch so eine Person finden...

LG
Tina

von Lore_1940(YCH) am 23. Mai 2003 09:21

:Hallo Tina,

ich gebe meinem Westi, der bereits im Auto wenn wir Richtung TA gefahren, gezittert hat und auch im Wartezimmer, zweimal im Abstand von 15 Minuten 4 Tropfen Rescue (Bachblüten) und habe damit die besten Erfolge erzielt. Wichtig ist nur die Zeit, es sollte nach der Einnahme bis zum TA nicht mehr als 1/4 Stunde vergehen.

Liebe Grüße, Lore

von josjh(YCH) am 23. Mai 2003 11:52

Hallo,
also, ich hab das Problem auch - zwar versucht Leika nicht zu beissen, aber sonst dito. Fluchtversuche und Panik pur. Obwohl ihr nie wirklich heftig weh getan wurde... das prägt sich halt ein, gerade weil die Situation so selten auftritt und so eindeutig für den Hund erkennbar ist. Vielleicht wäre es am besten, wenn nicht Du, sondern jemand weniger aufgeregtes mit dem Hund zum Tierarzt geht. Leika hat bei meiner Mam Panik, weil die vor Mitleid und "Ach Gott, der arme Hund" fast zerfließt und dabei immer noch auf den Hund einredet ("Feiner Hund, ist ja alles gut" etc.) - Resultat: Hund in Panik. Besser ist ein Ignorieren der Panik, ruhig und bestimmt, aber freundlich bleiben, fressen lassen (vor der Praxis, in der Praxis, nach der Praxis. Kleine Brocken, ununterbrochen). Am besten auch den Vet beteiligen.- Kein Wartezimmer, Termin machen oder Hund im Auto warten lassen und unmittelbar vorher reinholen. Ansonsten muß man damit leben, einmal im Jahr ist es ja zu machen...
Es kann im übrigen sein, daß mal direkt in den Muskel gespritzt wurde, und das tut ziemlich weh (wie man am eigenen Leib versuchen kann; fühlt sich an wie ein heftiger Muskelkrampf, nur das nichts dagegen hilft, kein Strecken, nichts).

Grüße
josh

von celica3(YCH) am 26. Mai 2003 08:30

Hallo Josh!

Danke für deine Tipps. Also ich bin eigentlich immer ganz ruhig und Jamie hat auch keine Panik auch nicht in der Praxis. Wie gesagt, sie bekommt erst Angst, wenn wir sie festhalten und der Doc will sie impfen.

Vielleicht hat der Tierarzt wirklich mal in einen Muskel geimpft. :-(

LG
Tina

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