Fütterungszeiten :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Fütterungszeiten

von Kammel@stud-mailer.uni-marburg.de(YCH) am 11. April 1998 00:40

Hallo!
Es wird immer betont, daß feste Fütterungszeiten sehr wichtig sind. Mich würde interessieren, warum das eigentlich so wichtig ist? Mein Youri bekommt sein Futter oft zu verschiedenen Zeiten. Teilweise liegt das an mir (zu lange schlafen etc.), was ich natürlich ändern könnte (und würde), meistens jedoch an meinem Hund, der von einem Tag auf den anderen plötzlich sein Futter nicht mehr frißt. Ich probiere es meistens mit irgendwelchen Zugaben, wie Quark, Möhren etc, daß funktioniert meistens ein paar Tage lang. Seit einer Woche mische ich ihm unter sein Trockenfutter immer ein paar Löffel Dosenfutter, was super funktioniert, nur langsam läßt Youris anfängliche Begeisterung schon wieder nach. So kommt es vor, daß er mal eine Mahlzeit komplett verweigert, und dann kann ich doch nicht bis zur nächsten "zeitgemäßen" Fütterung warten, und gebe ihm schon früher wieder etwas (Was er dann meistens frißt, weil er einfach so einen großen Hunger hat...). So kommt es natürlich zu Verschiebungen im Futterplan. Deshalb wüßte ich gerne, ob die festen Zeiten wirklich so wichtig sind, und warum!
Viele Grüße, Juliane

von Sonja(YCH) am 11. April 1998 01:04

Hallo Juliane,

wenn Dein Hund mit dem Füttern gut klar kommt, kannst Du das
ruhig weiter so handhaben, allerdings sind mehrer Mahlzeiten
immer einer Großen vorzuziehen.

Leider haben viele Hunde einen empfindlichen Magen und diese
Hunde kommen mit einem festen Futterplan besser zurecht.
Außerdem sollte der Hund nach dem Essen immer ruhen (ca. 1 Stunde)
damit die Gefahr einer Magendrehung möglichst gering gehalten wird.

Liebe Grüße
Sonja

von Tina(YCH) am 11. April 1998 08:17

Hallo Juliane,
Feste Fütterungszeiten sind deshalb sehr wichtig, weil du dich dann besser auf die Verdauung deines Hundes einstellen kannst und weißt wann e rraus muß.
Meine alte Hündin(10,5 Jahre) hält es auch 12-14 Studen aus, aber gerade ein junger Hund sollte seine regelmäßigen Zeiten haben.
Wenn ich meine Meute um 19 Uhr nicht gefüttert habe, dann kommen sie alle an und nerven so lange bis es Futter gibt.
Und wenn dein Hund zur festgelegten Futterzeit keinen Hunger hat, dann hat er eben bis zum nächsten "regulären" Futtertermin Pech gehabt.
Du glaubst gar nicht wie schnell er fressen will, wenn du dich an die Futterzeiten hälst.
Ein Wolf in freier Wildbahn frißt dann wenn er etwas findet, aber unsere Hunde leben un mal mit uns zusammen und sollten deshalb auch eine gewisse Regelmäßigkeit in ihrem Leben haben.
Weiß dein Hund allerdings, daß er zwischendurch etwas bekommt, wenn er seine normale Futterzeit ausläßt, dann macht er natürlich den "Max" und verweigert etwas, das ihm nicht schmeckt.
Ich hatte auch eine DS-Hündin, die eine Woche lang konstant ihren Napf lehrt und dan zwei Tage nichts will. Das ist dann aber ihr Probem und dann gibt es auch keine Hundekuchen am abend.
Jetzt habe ich das Futter umgestellt (Bozita) und seit 6 Wochen ist der Napf jeden Tag leer.
Ich denke, sie konnte ihr "altes" Futter eifach nicht mehr riechen.
Gruß Tina

von Petra Klees(YCH) am 11. April 1998 14:10

Hallo,

bei uns werden die Hunde über den ganzen Tag gefüttert, d. h. morgens wird
das Trockenfutter abgewogen und hingestellt. Beim Spazierengehen haben wir
natürlich auch immer was dabei. Unsere beiden nehmen das Futter genau wie
Leckerlis, von denen wir dann ja nicht so viel brauchen. Das hat sich
jetzt auch beim Clickern bewährt.
Die Hündin kann sowieso nicht alles auf einmal essen (Magenbeschwerden) und
bei dem Rüden hoffe ich so eine Magendrehung zu vermeiden.
Beiden hat diese Art der Fütterung bis jetzt nicht geschadet, ich denk die freuen
sich, wenn´s öfter was gibt.


Liebe Grüsse

Petra

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