Natürliche" Ernährung - bin fassungslos" :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Natürliche" Ernährung - bin fassungslos"

von Me & Bär(YCH) am 03. März 2001 13:14

Hallo Lisa,

eigentlich wollte ich mich gar nicht einmischen, aber jetzt tu ich´s einfach doch mal, denn Du schreibst:
:
: Greift bei einer Vielzahl von Hundebesitzern der Rinderwahn um sich?
: Führt der Wunsch, seinen Hund so natürlich wie möglich zu ernähren, zu völliger Ignoranz und Verdummung?
: Schlagen Tierärzte in die gleiche Kerbe und haben ihren Abschluß in irgendeiner Dunkelkammer gemacht?

Ich würde Dich bitten, so sachlich wie möglich zu bleiben und nicht beleidigend zu argumentieren (siehe Nettiquette)...
:
: Ich kam zu diesem Forum, weil ich es für eine gute Einrichtung hielt, wo ich mich mit vernünftigen und weltoffenen Hundehaltern über alles was den Hund betrifft austauschen kann.

Liebe Lisa, zu weltoffen gehört auch andere Meinungen akzeptieren zu können und mit anderen Menschen zu diskutieren und eine Diskussion ohne gegensätzliche Meinungen, wäre wohl keine Diskussion.

: Was bekomme ich hier zu sehen?
: - Halter, die ihre Welpen mit ROHEN HÜHNERFLÜGELN ernähren wollen.

Mein Hund (als Strandhund geboren) hat sich in Thailand auch von rohem Grflügel ernährt - die Hühnchen laufen dort frei rum und die wilden Hunde holen sich davon....
Was soll das Problem sein?? Die splitternden Knochen??? Die Gefahr bei nicht gekochtem Hühnchen, dass die Flügelknochen splittern ist wesentlich geringer, als bei gekochtem Geflügel oder auch Wild...
Je jünger das Huhn, desto geringer die Gefahr des Splitterns (auch laut Aussage eines Vet, der in der Dunkelkammer studiert haben muß, aber auch noch Nutztierpraktiker werden konnte ;-)).

: - Halter, die ihre Hunde mit ROHEM FLEISCH füttern.

Auch kein Problem, außer Schwein und für so dumm solltest Du keinen der hier anwesenden Diskutierenden halten, dass der- oder diejenige rohes Schwein füttert (bzw. viele füttern gar kein Schwein).

: - Halter, die felsenfest davon überzeugt sind, daß die tägliche Verabreichung von selbstgekochtem Futter zur Deckung des gesamten Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementbedarfs ausreicht, selbst wenn sich der Hund z.B. noch im Wachstum befindet.

Versetzt mit den entsprechenden Zutaten (wie Gemüse, Obst, Milchprodukten) ist es das auch!!!

: - Halter, die einen synthetischen Vitaminzusatz im Hundefutter mit dem Zusatz einer gefährlichen Chemikalie wie BHT, BHA und Ethoyxquin gleichsetzen.

chemische Antioxidantien bzw. EWG-Zusatzstoffe sind (und zwar zum größten Teil) BHT, BHA und Ethoxyquin, leider handelt es sich äußerst selten um Tocopherole etc.
Und ich kann nichts schlimmes dran finden, das hier an der entsprechenden Stelle auch anklingen zu lassen - was in Human-Lebensmitteln nicht enthalten sein darf, sollte auch in Lebensmitteln für Tiere nicht enthalten sein...

: - Halter, die Nutro für "suspekt" halte, aber mit fliegenden Fahnen zu Advance wechseln.

Ich finde weder das eine noch das andere ist das Gelbe vom Ei:
Nutro löst bei sehr vielen Haustieren (Hunde, Katzen) Allergien aus und Advance ist eine etwas aufgepepptere Pedigree-Version.

: 3) Selbstgekochtes für den Hund. Ein besonderes Thema. Es ist absolut
:nicht dagegen zu sagen, wenn man seinem Hund einmal die Woche etwas
:speziell für ihn Zubereitetes vorsetzt.

Tja, andere Meinungen spiegeln eben wieder, dass einmal die Woche dem Hund ein Fertigmenü vorgesetzt, nicht schadet...

:Eine dauerhafte Fütterung aus dem Kochtopf kann jedoch nicht gesund
:sein, da keiner von Euch in der Lage ist, den Gehalt an Vitaminen,
:Mineralien und Spurenelementen in dem von Euch verwendeten Fleisch,
:Gemüse und z.B. Reis zu messen oder gar zu standardisieren. So bekommt
:der Hund an einem Tag mal mehr davon, mal weniger hiervon.

So wie der Mensch eben auch:
Am einen Tag hab ich durch den Verzehr von Milchprodukten und Fleisch ein zuviel an Eiweiß, am nächsten Tag durch Müsli und Kornprodukte ein zuviel an Ballaststoffen...
Oder ißt Du jeden Tag Hipp-Gläschen, damit Du ganz genau weißt, wie viel Eiweiß, Fett, Zucker Du zu Dir genommen hast???
Und weißt Du auf Anhieb wieviel Vitamine und Mineralstoffe Du in Deiner Nahrung zu Dir nimmst - wenn Du auf "Frischkost" stehst sicher nicht so genau - ißt Du hingegen nur Mikrowellengerichte oder Maggi-Suppen, dann sicher genauer, weil es auf der Packung draufsteht...aber weißt Du auch was drin ist??? Heute das Fleisch aus England, morgen aus Spanien und übermogen vielleicht aus Deutschland.... genauso ist es bei der Hundenahrung auch...

confused smileyein Grundbedarf an diesen Stoffen ist jedoch in der Regel immer
:ähnlich (mal abgesehen von besonderen Situationen wie Erkrankung,
:Leistung, Trächtigkeit usw., wo er dann veränderte Bedürfnisse hat,
yawning smileyft jedoch sogar noch mehr Nährstoffe braucht).

Sag das mal Bär´s Artgenossen in Thailand (dort ist Hunde- und Katzenfutter teurer als ein ganzes Hühnchen oder eine komplette Mahlzeit für Menschen) - die Hunde leben dort nur von freilaufenden Tieren (Hühnchen, Katzen, Vögel, Mäuse, Ratten) und Müll (der aus Human-Essen besteht).

: Pestizide, Antibiotika und blabla: Ist doch auch alles in unserer Nahrung drin, da glaubst Du wohl nicht, dass es bei Fertig-Futtermitteln anders ist oder?????? Wenn Du nachweisen kannst, dass in Fertig-Hundefutter das alles nicht drin ist, dann fang ich an auch Nutro zu essen, dann hätte ich diese Gefahr schon nicht mehr in meinem Essen...

Die Sache mit Deiner Hündin tut mir leid, aber wieso soll das von natürlicher Ernährung (wenn sie richtig erfolgte) her rühren??? Dann müßten wir Menschen doch auch totkrank sein, weil wir nicht nur Fertiggerichte essen?

: Knabbereien sind naturbelassene Trockenwaren wie Lammpansen, Blättermagen, Schweineohren, diese werden allerdings nur ein- bis zweimal pro Monat gegeben.

Woher weißt Du das diese Knabbereien naturbelassen sind??? Da müßtest Du sie ja selber trocknen??? Das machen auch nur einige Schlachthöfe und die haben die "Reste" auch nicht nur vom Biobauern ;-))

: KEINER unserer so aufgezogenen und ernährten Hunde hatte bzw. hat jemals irgendein Haut-, Fell- oder generelles Gesundheitsproblem. Im Gegenteil: alle unsere auf diese Art gefütterten Hunde weisen hervorragende Felldichte mit intensivem Glanz und intensiver Färbung, glänzende Augen, Widerstandskraft, Vitalität und einen einwandfreien Muskel- und Knochenaufbau auf. Der einzige Anlaß zum Arztbesuch sind die Impfungen und Entwurmung. Die Hunde sind durch und durch gesund.

Und wieso negierst Du das bei den Hunden, der Personen, die hier Frischkost füttern??? Du kennst weder die Halter (deren Vernunft und Wissen Du hier in herabwürdigender Weise anzweifelst) noch deren Hunde (die nach der o. g. Schilderung Deiner gesunden Hunde, scheinbar rappeldürr, mit verfilztem bzw. lichtem Fell und diversen Gesundheitsstörungen dahinsiechen müssten)...

: Was den Hund als "Fleischfresser" betrifft, den Inbegriff des carnivoren Jägers, dem man am besten mit noch blutigem Fleisch das Urgefühl echter Ernährung gibt - darf ich jetzt lachen oder soll ich einfach nur den Kopf schütteln?

Nein, brauchst nicht lachen: Rohes Fleisch ist auch deshlab schon nützlich, weil man damit Zahnstein so gering wie nur möglich halten kann... Da nützen weder Ochsenziemer noch Bio-Schweineohren was...

: Wenngleich der Vater aller Hunde, der Wolf, ganz sicher hoch erfreut über ein Stück schlachtfrisches Fleisch wäre, sind unsere heutigen Hunderassen zuchtbedingt (und leider auch durch mehr oder weniger maßvolle Degeneration) in ihren Nahrungsansprüchen vom Wolf so weit entfernt wie der heutige Mensch vom Neandertaler (na ja, das trifft vielleicht nicht auf alle Menschen zu).

Nicht jeder hat hier einen gezüchteten Hund dessen Vorfahren auch schon gezüchtet waren und deshalb (zuchtbedingt) noch nicht mal in der Lage wären, rohes Fleisch zu verspeisen (siehe z. B. die Zähne bei Kleinhunden wie dem Mops, die teils so schief im Kiefer sitzen, dass sie mehr waagrecht liegen, als als Kauwerkzeug verwendet zu werden!)

: Zum Schluß noch eine kleine Anmerkung zum Thema "Bluttest" ("...die letzten Ergebnisse bei der Blutuntersuchung meines Hundes zeigen daß ich mit meiner Fütterung völlig richtig liege..." usw.) - ein Bluttest kann a) nur so gut sein wie der Arzt, der ihn interpretiert, b) nicht alles im Hund aufdecken, da der Begriff "liegt im Normbereich" schwammig und weit gedehnt ist. Das absolute Optimum im Hund läßt sich also nicht nur einfach durch einen Bluttest feststellen, sondern durch spezielle Untersuchungen, die ein durchschnittlicher Vet aber nicht anwenden wird, da sie zu teuer sind.

Gerade wenn ich als Halter zu meinem Vet gehe, um eine VORSORGEUNTERSUCHUNG zu machen, wird er das SEHR WOHL tun...Und was schert es den Vet, wie teuer das ist - zahlen muß noch immer ich als Halter...

: Ich arbeite als Halter jetzt seit etwa 15 Jahren mit einer Reihe von Tierärzten zur Optimierung der Hundeernährung und Haltung zusammen. Bisher hat noch jeder Tierarzt, egal ob naturheilkundlich oder konventionell orientiert, den gleichen Weg vorgeschlagen, den unsere Familie bereits seit vielen Jahren geht.

Schau mal, für den Teirarzt Deines Vertrauens ist es doch auch nicht sinnvoll Dir an den Karren fahren zu wollen...da redet man dem Besitzer doch lieber nach dem Mund - schließlich ist das ein zahlender Kunde.
Ich habe z. B. einen Vet im Bekanntenkreis, der nicht an mir verdient (weil er 300 km von uns entfernt wohnt) und zusätzlich noch als Großtier- Nutztierpraktiker tätig ist - der sagt schon mal eher, was so läuft und was an unsinnigen Dingen gemacht wird und wie die Fütterung eigentlich beschaffen sein sollte...

: Ein Begriff, der in diesem Forum scheinbar an Bedeutung verloren hat.

Wie schon einmal betont, persönliche Angriffe sind laut der Nettiquette nicht erwünscht und bitte halte Dich auch daran..
:
: Füttert also nur weiter mit Hühnerflügeln, rohem Fleisch und all Eurem "guten" Selbstgekochten. Fügt niemals irgendwelche Extras hinzu und lebt Euren Traum vom rundum erstklassig versorgten Hund.

Was für Dich gilt, solltest Du auch anderen Leuten zugestehen: Du fütterst nach Deinem Gutdünken, andere Leute nach ihrem und ich nach meinem...

: Mir bleibt nur eins: der Dank, hier kein Hund zu sein.

Schade, dass Du offensichtlich für keinerlei vernüftigen Argumente zu begeistern bist und eigentlich nur um Dich beißt...
Darum schlage ich vor: Machen wir´s wie die Wölfe - ignorieren wir uns!

Liebe Grüße,
Me & Bär

von Gaby mit Beira(YCH) am 03. März 2001 13:20

: Hallo Gaby,

wie Du selbst im letzten Absatz schreibst, ist es eine "Glaubensfrage", wie man füttert, und in diese Diskussion werde ich mich nicht einmischen.
:
: Was aber in der ganzen Diskussion um die "letzten 80 Jahre und die DDR-Zeiten" immer von den Verfechtern der Selbstkochkunst unberücksichtigt bleibt, ist der Wandel um den Status des Haustieres (nicht nur des Hundes) selbst. Gerade so ca. seit den letzten 30 Jahren nehmen diese Tiere einen veränderten, viel höheren Stellenwert als "Familienmitglieder" ein. Früher (und in der DDR) ist kaum jemand mit seinem kranken Haustier zum Tierarzt (aus verschiedenen Gründen) gegangen - erstens konnten sich diesen Luxus (eben auch in der DDR) die wenigsten leisten, zweitens - man erlebt es in ländlichen Gegenden heute auch immer noch, war (und ist) ein Tier eben "nur" ein Tier. Wenn es "krepierte", "kaputtging", oder - noch human ausgedrückt - "einging", war es eben Pech und es gab ein neues (ja, ja, meines Opas Fifi ist 1920 auch 18 Jahre alt geworden ...) . Um artgerechte Ernährung scherte sich niemand, geschweige denn, daß dem durchschnittlichen Tierhalter dieser Begriff überhaupt geläufig war. Selbst in zoologischen Gärten wurden wirklich kostbare Raritäten alles andere als "artgerecht" gehalten. Und der Nachweis von Allergien (die sicher aufgrund der völlig veränderten Lebensumstände zugenommen haben mögen) in der heutigen Zeit - egal ob bei Mensch oder Tier - ist auch auf die wesentlich verfeinerten Meßmethoden zurückzuführen. Heute sind Inhaltsstoffe nachweisbar, von denen unsere "Altvorderen" nicht einmal wußten, daß sie in bestimmten Dingen vorkommen; von manchen war nicht das "Zusammenspiel" bekannt, von einigen nicht mal die Existenz.
:
Zur angeführten Literatur könnte man entgegnen: dagegen stehen zahllose Literaturstellen und Erfahrungsberichte, die anders lauten. Was man für sich selbst davon annimmt, ist wie gesagt, eine Glaubensfrage.

Und ob Du Deine Katze (schön, daß sie wieder fit ist) nicht auch mit einem ausgewogenen Diätfertigfutter wieder "hinbekommen" hättest - wer weiß? Vor 80 Jahren hätte sicher kaum jemand Zeit für eine kranke Katze aufgebracht (aufbringen können).

Und am Ende noch eine kurze Bemerkung zum roh füttern: seit ich einmal einen 5 Monate alten Rottweiler (zum Glück nicht den eigenen) am Aujetzkischen Virus (ich weise immer wieder darauf hin, das eine Infektion damit zwangsläufig i m m e r tödlich endet) elendig habe sterben sehen, bin ich hier übersensibel. (Davor habe ich auch gern roh gefüttert, aber dieses Erlebnis ist mir so durch und durch gegangen, daß hier jedes - und sei es noch so minimale - Risiko, das ich vermeiden kann, vermeide).

Viele Grüße
Gaby mit Beira



von Birgit(YCH) am 03. März 2001 12:54

Hallo Lisa,

von mir als Züchter würdest Du sicher keinen Welpen bekommen !


Birgit + Collies

von Gaby(YCH) am 03. März 2001 13:29

Hallo gaby,

ich kann verstehen, das Du bei rohem Fleisch übersensibel bist - ich war auch ängstlich, hab aber eine Quelle gefunden, wo Rind und Schwein an verschiedenen Tagen geschlachtet wird.

Natürlich ist es eine Glaubensfrage - ich stehe Fertigfutter inzwischen sehr kritisch gegenüber, aber es gibt immer noch Futtermarken, die man empfehlen kann.

Was die Literatur betrifft - es gibt überall gegensätzliche Argumente, das ist klar. Aber ich bin mal wirklich in mich gegangen, als ich vor dieser Entscheidung stand und hab festgestellt, das viele Verhaltensforscher, wie z.B. Trumler, ihre Hunde auch so ernährt haben.

Und die Geschichte des Fertigfutters gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten, Hunde aber tausende von Jahren.
Die haben doch auch bisher überlebt - um eine Spezies dazu zu züchten, das sie gewisse Nahrung nicht mehr verträgt, braucht es viel länger als ca. 80 Jahre. Wir Menschen leben schon wesentlich länger als der Hund von gekochter Nahrung - aber auch hier gibt es reichlich Stimmen, die ROhkost und Vegetarismus, also die Rückkehr zu unserer ursprünglichen Ernährung predigen.

Wie gesagt, es ist eine Glaubensfrage - ich würde niemals jemanden verurteilen, der meint, Fertigfutter für seinen Hund ist besser, aber ich weise auch auf die Unterschiede hin, die es dabei gibt.

Und eine generelle Antwort wirst Du nie finden.

Was meine Katze betrifft: Um ein Diätfutter zu finden, hättest Du langwierige Tests machen müssen, was für die Katze auch kein Klacks gewesen wäre. Sie war seit über sechs Jahren nicht mehr beim TA.
Und wer weiß, vielleicht hat sie auf die Konservierungsstoffe reagiert?
Wäre die Verbesserung so schnell gekommen?

Mein Hund hat sich auch sehr positiv verändert, seit ich umgestellt habe - und alleine dieser Anblick läßt mich immer wieder bei meiner Überzeugung bleiben - genau wie der Rottweiler bei Dir.

Grüße, Gaby

von Andrea(YCH) am 03. März 2001 14:09

Hallo Lisa,
echt super der Beitrag!
Endlich mal jemand der sich traut das alles offen zu sagen!

von Nele(YCH) am 03. März 2001 15:11

Hi Lisa,

eine reife Leistung wieviel Zeit und Energie du in ein Posting steckst um den wahrhaft grössten Blödsinn zu verbreiten den ich hier seit langem gelesen habe!
Vielleicht kannst du deine Erkenntnisse ja noch weiter vermarkten, bislang wurden nämlich sämtliche in Zoos lebenden Caniden vergessen um von der Fertigfutterindustrie beglückt zu werden. Es kann doch nicht angegehen das Grosswildkatzen, Wölfe etc. immer noch ihr Leben damit riskieren müssen mit rohem Fleisch ernährt zu werden (könnte ja wenigstens ein paar Stunden lang ordentlich durchgekocht werden). Nachdem sie von uns Menschen aus ihrem natürlichen Lebensumfeld gerissen wurden wäre es doch das Mindeste sie mit einem vernünftigen Fertigfutter zu ernähren, oder?
Aber ja klar, Hunde können wir natürlich überhaupt nicht vergleichen mit den "wilden" Tieren im Zoo. Ausserdem haben wir Hundehalter nach so langer Zeit der Domestikation es doch endlich geschafft das unsere Hunde zufrieden den ganzen Tag allein zu Hause auf uns warten, ein halbes Stündchen spielen und um den Block laufen und zur Krönung des Tages ein paar trockene Pellets aus dem Napf schlingen.
Warum nur ist es der Lebensmittelindustrie noch nicht gelungen eine Trockennahrung für uns Menschen zu entwickeln, die wir 2-3x täglich mit gleichbleibendem Appetit zu uns nehmen können? Warum gefährden wir Menschen noch weiter unsere Gesundheit mit selbstgekochter, unausgewogener Nahrung?
Wo die Futterindustrie es uns doch täglich beweist das wir unfähig sind einen Hund ohne sie gesund am Leben zu erhalten!
Ist die Gesundheit der Hunde denn wichtiger als die des Menschen oder warum kümmert sich niemand darum das wir endlich mit diesem Irrsinn aufhören?

Gruss Nele.

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