Problem Futter oder Problem Halter? :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Problem Futter oder Problem Halter?

von Edith(YCH) am 04. März 2001 12:34

Hallo!

ich habe die Meinungen die hier in letzter Zeit wie wild durch die Gegend geschmissen werden beobachtet und habe mich auch darüber geärgert, dass so wild auf einander losgegangen wird. Ich lasse jedem seine Art der Fütterung, soll er doch wenn er will, doch gebe ihm auch Einblick in meine Art der Denkweise über das Thema.
Oft wurde in den letzten Tagen berichtet:
Mein Hund hat auch mal einen Knochen bekommen und danach hat der Arme von dem blöden Knochen total schlimme Verstopfung bekommen. Sofort wird der Knochen vertäufelt und nicht das Fehlverhalten des Besitzers, nämlich einem nicht an Knochen gewöhnten Hund so viel Knochen auf einmal zu geben.
Man hört so oft von Darmverschlüssen und sonstigen Verdauungsproblemen bei den "Natur"gefütterten Hunden. Aber solche Beschwerdern kommen auch sehr oft bei FEfu hunden vor, nur wird es da als selbstverständlich hingenommen und dadurch nicht gemeldet. Magendrehungen sind bei Fefu Hunden viel häufiger als bei frischfu Hunden.
Oder ein anderer Fall: jemand schreibt mit privat, er habe nur schlechte Erfahrungen mit Naturfutter gemacht: Haarausfall, Leistungsabfall, Krämpfe Konzentrationsstörungen ...... Ich konnte es kaum glauben, all das bei natürlicher Fütterung???
Die Lösung kam bald, als ich fragte wie gefüttert wird: Gekochtes Rindlfiesch und Reis- sonst NICHTS!!!! Da ist es natürlich klar, dass es Probleme zwangsläufig geben muß.
Oder jemand dessen Hund nach der Umstellung plötzliuch wie wild zunahm: Nachgefragt stellte sich heraus, dass er dem Hund ( Cocker), jedes mal 3 Esslöffel Olivenöl über das Futter goss. Kalorien, da seid ihr!!!

Es ist schon klar, hoffe ich zumindest, dass selber füttern schwieriger ist als einfach TROFu zugeben, aber wenn es jemand probiert, soll er ncith seine Fehler, die er vielleicht begeht auf das Futter zu schieben!

Auf eine fröhliche Diskussion!
Edith

von Martina+F+S(YCH) am 04. März 2001 12:59

Hallo Edith!

Ich finde deíne sachliche Anregung zur Diskussion begrüssenswert, denn beim Thema Futter geht es hier ja sonst oft ziemlich zur Sache.

Fütterungsfehler kann man sicher bei jeder Art der Fütterung machen, vor allem, wenn man sich als Halter vorher nicht zumindest ein bisschen informiert. Sei es die radikale Umstellung auf Knochen, die du beschreibst oder das wohlgemeinte Füttern eines erwachsenen Hundes mit normalem Energiebedarf mit Welpenfutter bzw. Hochleistungsfertigfutter...
Von daher hast du schon recht, dass manchmal nicht das Futter, sondern der Halter Schuld ist.

Jeder sollte hier im Forum die Möglichkeit zum Fragen haben, um sich Tipps und Anregungen zu holen, ohne deshalb gleich von der ein oder anderen Seite verteufelt und angegriffen zu werden.
Jede Fütterungsart hat ihre Vor- und Nachteile, und jeder muss für sich und seinen Hund entscheiden, was er für richtig hält. Schliesslich ist auch jeder Hund anders und verträgt nicht alles gleich gut.
Gut ist es, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt und Informationen sammelt. Die Entscheidung muss man selber fällen, und diese sollte von den Anderen auch akzeptiert werden oder?

Mal abgesehen davon würde mich manchmal echt interessieren, ob mancher Halter sich genauso intensiv mit seiner eigenen Ernährung beschäftigt, wie mit der seines Hundes... ;-)

Fröhliche, aber sachliche Diskussion wünscht
Martina

von Jutta(YCH) am 04. März 2001 15:15


: Mal abgesehen davon würde mich manchmal echt interessieren, ob mancher Halter sich genauso intensiv mit seiner eigenen Ernährung beschäftigt, wie mit der seines Hundes... ;-)
:

HAllo Martina,

genau das ist der Punkt. ich denke mal, dass es viele Leute gibt, die für ihren Hund nur das Beste wollen und selbst vielleicht gar nicht so gesundheitsbewußt leben (Nikotin, Alkohol, Fastfood).

Ich kenne eine Familie, da wird in der Wohnung, neben dem Hund, stark geraucht, aber für den Hund beim Biobauern eingekauft. In meinen Augen paßt das nicht so ganz zusammen. Bei diesen Leuten denke ich einfach, dass sie einem Trend bezügl. Hundernährung folgen, mehr nicht.
dies möchte ich hier nicht allen Forumteilnehmer unterstellen. Ich denken, dass es wirklich sehr gesundheitsbewußte Leute (wozu ich mich persönlich nicht gerade zähle) gibt.

Liebe Grüße
Jutta


: Fröhliche, aber sachliche Diskussion wünscht
: Martina

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