Kombination natürl. Fütterung und FeFu?! :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Kombination natürl. Fütterung und FeFu?!

von Diana T&Q(YCH) am 05. März 2001 10:21

Hallo zusammen!

Ich habe nun seit einer Weile die Diskussionen um natürliche Fütterung und FeFu verfolgt. Vieles hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich hab mir auch überlegt, ob ich auf natürliche Fütterung umstelle. Mich schreckt aber ab, daß die ganze Sache zeitaufwendiger und teurer ist und ich wohl auch ziemliche Probleme mit den Knochen und dem rohen Fleisch hätte. Ich bereite mir selber auch kein Fleisch zu, weils irgendwie nicht so mein Ding ist.
Meine beiden Hunde bekommen allerdings auch nicht ausschließlich FeFu, sondern zusätzlich "Tischabfälle", Obst, Gemüse, Milchprodukte und auch mal gekochtes Geflügel (ich weiß, ist tot). Ich denke das ist eigentlich eine akzeptable Aufwertung von FeFu, oder? Ich habe auch keine Probleme den Hunden mal einen Knochen zu geben, den müssen sie dann aber im Garten fressen (was ihnen natürlich nix ausmacht). Aber das widerspricht ja wieder dem Ansatz von Billinghurst, u.a....
Ich habe bei "Me & Bär" gelesen, daß der Hund dort auch FeFu und Frischkost bekommt. Wäre prima, wenn mir einfach ein paar Leute noch ihre Ideen weitergeben, wie man eben FeFu sinnvoll aufwerten kann ohne daß man einen zusätzlichen Kühlschrank für die Lagerung der "Fleisch- und Knochenberge" benötigt. Kann man vielleicht einzelne Mahlzeiten (auch erwachsene Hunde bekommen bei mir wenigstens 2 Mahlzeiten pro Tag) "natürlich" füttern und andere mit FeFu? Muß ich dabei was Besonderes beachten? Wer hat hier Erfahrungen?
Ich möchte nur noch kurz was zu meinen beiden Hundies schreiben:
Ich habe einen 7-jährigen Deutschen Schäferhund (Tobi), der eine chron. Bauchspeicheldrüseninsuffizienz und eine chron. Magen-Darm-Entzündung hat. Er hat immer mal wieder Phasen in denen es ihm schlecht geht und Phasen, wo er fast ein gesunder Hund ist. Im Moment steckt er in einer superguten Phase (seit Ende letzten Jahres bekommt er den Wirkstoff Metronidazol - wirkt prima!). Bei ihm hätte ich die Befürchtung, daß, wenn ich zu viel ändere, wieder eine schlechte Phase kommt. Hat vielleicht jemand Erfahrung mit der Fütterung von Hunden mit dieser Krankheit?
Mein anderer Hund ist ein 11 Wochen alter Golden-Border-Mix (Quax), der am Anfang unter ziemlichem Juckreiz gelitten hat und auch sehr große Kotmengen absetzte. Beides ist wesentlich besser geworden. Vielleicht lag es einfach an seinem "Umzug" ins neue Heim und dem damit verbundenen Streß.
So, und nun warten wir mit Spannung auf Eure Antworten!

Gruß! Diana, Tobi und Quax

von Melli(YCH) am 05. März 2001 10:47

Hallo Diana,


: Ich habe einen 7-jährigen Deutschen Schäferhund (Tobi), der eine chron. Bauchspeicheldrüseninsuffizienz und eine chron. Magen-Darm-Entzündung hat. Er hat immer mal wieder Phasen in denen es ihm schlecht geht und Phasen, wo er fast ein gesunder Hund ist. Im Moment steckt er in einer superguten Phase (seit Ende letzten Jahres bekommt er den Wirkstoff Metronidazol - wirkt prima!). Bei ihm hätte ich die Befürchtung, daß, wenn ich zu viel ändere, wieder eine schlechte Phase kommt. Hat vielleicht jemand Erfahrung mit der Fütterung von Hunden mit dieser Krankheit?



Ich habe auch einen Hund, der Probleme mit der Bauchspeicheldrüse hat, eigentlich muss ich jetzt schon fast hatte sagen.
Ich habe komplett auf Frischfutter umgestellt und der Erfolg hat mich schon überwältig. Er wird zwar auch zusätzlich homöopathisch behandelt, aber die Umstellung auf Frischfutter hat mit Sicherheit fast mehr erreicht.
Mein Hund brauchte jedoch auch nie diese Enzyme, so schlimm war es also nie. Vielleicht habe ich aber auch nur rechtzeitig mit der Frischfütterung + Homöopathie die Kurve bekommen....könnte ich mir jedenfalls sehr gut vorstellen.

Ich kann Dir auf jeden Fall nur Mut
machen, es auszuprobieren.... :-)!!!


Viele Grüße, Melli & Wolf

von Me & Bär(YCH) am 05. März 2001 15:11

: Hallo Diana,
:
:Ich hab mir auch überlegt, ob ich auf natürliche Fütterung umstelle.
:Mich schreckt aber ab, daß die ganze Sache zeitaufwendiger und teurer
:ist und ich wohl auch ziemliche Probleme mit den Knochen und dem rohen
:Fleisch hätte. Ich bereite mir selber auch kein Fleisch zu, weils
: irgendwie nicht so mein Ding ist.

Warum ich nicht ganz umgestellt habe, hat für mich größtenteils den Grund, dass ich sicher niemanden finden werde, der meinen Hund in meiner Abwesenheit bekocht oder roh füttert ;-) - entweder meine Mutter oder eine Freundin versorgt dann Bär - beide haben keine eigenen Hunde und trauen sich das selber-versorgen einfach nicht zu und ich möchte sie nicht auch noch zusätzlich belasten...
Da Bär eher mäkelt, möchte ich eben, dass er trotzdem noch Fertigfutter frißt, wenn er kein Frischfleisch kriegt.
Bei mir gibt´s deshalb morgens Fleisch (oder auch mal eingedostes Fleisch) mit Flocken oder Gemüse, oder Milchprodukte etc.
Abends gibt´s dann halt die nötige Menge FeFu, wobei ich da auch immer mal wechsle, damit das ganze etwas ausgewogener von den Inhaltsstoffen ist (ich kaufe nur 3 kg-Säcke, weil ich am Tag nur 150g brauche)...

: Meine beiden Hunde bekommen allerdings auch nicht ausschließlich FeFu, sondern zusätzlich "Tischabfälle", Obst, Gemüse, Milchprodukte und auch mal gekochtes Geflügel (ich weiß, ist tot). Ich denke das ist eigentlich eine akzeptable Aufwertung von FeFu, oder? Ich habe auch keine Probleme den Hunden mal einen Knochen zu geben, den müssen sie dann aber im Garten fressen (was ihnen natürlich nix ausmacht). Aber das widerspricht ja wieder dem Ansatz von Billinghurst, u.a....

Das ist dann auch nicht teurer (von wegen Deiner Befürchtung), weil z. B. Nudeln oder Reis, Kartoffeln etc. sowieso manchmal übrig bleiben und dann brauchst Du nur noch das Fleisch dazu (wenn Du z. B. Rindfleisch nimmst, was etwas sehniger ist und mal beim Metzger nachfragst, bekommst Du das sicher auch etwas billiger, weil wir Menschen ja lieber das magere Stück nehmen)....

: Muß ich dabei was Besonderes beachten? Wer hat hier Erfahrungen?

Wenn Du noch am Anfang stehst und Dich auch über die Nahrungsmittel als solches (was braucht der Hund wovon) auseinandersetzen möchtest und zusätzlich noch sehr viel Zusammenhänge zwischen Krankheiten und Ernährung erfahren möchtest, dann würde ich Dir das Buch "Von der Gesundheit des HUndes" von Eric H.W. Aldington aus dem Gollwitzer-Verlag empfehlen - 383 Seiten Wissen pur ;-)) sollte man sich antun!!

: Ich möchte nur noch kurz was zu meinen beiden Hundies schreiben:
: Ich habe einen 7-jährigen Deutschen Schäferhund (Tobi), der eine chron. Bauchspeicheldrüseninsuffizienz und eine chron. Magen-Darm-Entzündung hat. Er hat immer mal wieder Phasen in denen es ihm schlecht geht und Phasen, wo er fast ein gesunder Hund ist. Im Moment steckt er in einer superguten Phase (seit Ende letzten Jahres bekommt er den Wirkstoff Metronidazol - wirkt prima!).

Bekommt er außer dem Chemotherapetuikum (Metronidazol) noch Enzyme um die Nahrung vor zu verdauen??? Wenn nicht, ums0 besser - dann kannst DU noch sehr viel mit der Nahrung erreichen...Melli (mit Wolf) hat Dir dazu ja schon geschrieben, frag doch evtl. nochmal bei ihr an...sie ist da sicher mehr Profi als ich ;-))

Das war´s erst mal von mir - wenn Du noch Fragen hast, dann stell sie einfach....

Schöne Grüße an Dich, Tobi und Quax,
Me & Bär

von Jana L + P(YCH) am 05. März 2001 15:50

Hallo Mela,

nach meiner Pleite mit dem Gleichzeitig frisch und Trofu füttern (Durchfall) habe ich es jetzt so probiert wie du. Heute früh gab es Reis, Rindfleisch und gekochten Blumenkohl, heute Abend bekommen sie Trockenfutter. Nur mit der Menge muss ich noch herumprobieren. Mir ist das jetzt auch wichtig, weil Liza bald Junge bekommt. Dann muss sie das vorgesetzte Futter möglichst schnell in Energie umwandeln können. Sie freut sich insgeheim schon auf Welpenmilch mit Honig...

Gruß - Jana, Liza & Plastic

von Me & Bär(YCH) am 05. März 2001 16:11

: Hallo Jana,
:
: nach meiner Pleite mit dem Gleichzeitig frisch und Trofu füttern (Durchfall) habe ich es jetzt so probiert wie du. Heute früh gab es Reis, Rindfleisch und gekochten Blumenkohl, heute Abend bekommen sie Trockenfutter.

Also ich hatte ja schon mal ganz auf Frisch umgestellt, aber dann (aus dem genannten Grund heraus (und weil er anfing sogar bei Frisch zu mäkeln, das kleine Aas ;-))) trotzdem auch wieder FeFu dazu gegeben und Bär hat´s ab dem ersten Tag sofort vertragen - Probleme hatte ich allerdings auch, wenn ich mal zum Fertigfutter Quark oder Milchprodukte gegeben habe - bums: Durchfall.....

: Nur mit der Menge muss ich noch herumprobieren.
Das kriegst Du relativ schnell raus (gut bei Bär war´s recht leicht, weil er ab ner bestimmten Menge eh nix mehr frißt und so mußte ich nur nach unten reduzieren ;-))- aber Labi´s sollen ja recht gute "Futteropfer" sein ;-))

:Mir ist das jetzt auch wichtig, weil Liza bald Junge bekommt.
Kleine Labis?????? ICh willllllllll einnnnnnns!!!! Wenn Bär nicht so ein kleiner Kotzer wäre mit Welpen (die dürfen bei ihm fast gar nix), hätte ich soooo gerne einen zweiten.... aber wenn dann wirds (aus dem genannten Grund) sicher ein Erwachsener.

grinning smileyann muss sie das vorgesetzte Futter möglichst schnell in Energie umwandeln können. Sie freut sich insgeheim schon auf Welpenmilch mit Honig...

Bär bekommt einmal die Woche morgens Quark mit Honig (das mag er auch) - scheint schon was zu haben, das gemisch ;-))

Liebe Grüße,
Me & Bär

PS. wer ist den der Papa (Plastic kanns ja nicht sein ;-))

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