von Me & Bär(YCH) am 05. März 2001 15:11
: Hallo Diana,
:
:Ich hab mir auch überlegt, ob ich auf natürliche Fütterung umstelle.
:Mich schreckt aber ab, daß die ganze Sache zeitaufwendiger und teurer
:ist und ich wohl auch ziemliche Probleme mit den Knochen und dem rohen
:Fleisch hätte. Ich bereite mir selber auch kein Fleisch zu, weils
: irgendwie nicht so mein Ding ist.
Warum ich nicht ganz umgestellt habe, hat für mich größtenteils den Grund, dass ich sicher niemanden finden werde, der meinen Hund in meiner Abwesenheit bekocht oder roh füttert ;-) - entweder meine Mutter oder eine Freundin versorgt dann Bär - beide haben keine eigenen Hunde und trauen sich das selber-versorgen einfach nicht zu und ich möchte sie nicht auch noch zusätzlich belasten...
Da Bär eher mäkelt, möchte ich eben, dass er trotzdem noch Fertigfutter frißt, wenn er kein Frischfleisch kriegt.
Bei mir gibt´s deshalb morgens Fleisch (oder auch mal eingedostes Fleisch) mit Flocken oder Gemüse, oder Milchprodukte etc.
Abends gibt´s dann halt die nötige Menge FeFu, wobei ich da auch immer mal wechsle, damit das ganze etwas ausgewogener von den Inhaltsstoffen ist (ich kaufe nur 3 kg-Säcke, weil ich am Tag nur 150g brauche)...
: Meine beiden Hunde bekommen allerdings auch nicht ausschließlich FeFu, sondern zusätzlich "Tischabfälle", Obst, Gemüse, Milchprodukte und auch mal gekochtes Geflügel (ich weiß, ist tot). Ich denke das ist eigentlich eine akzeptable Aufwertung von FeFu, oder? Ich habe auch keine Probleme den Hunden mal einen Knochen zu geben, den müssen sie dann aber im Garten fressen (was ihnen natürlich nix ausmacht). Aber das widerspricht ja wieder dem Ansatz von Billinghurst, u.a....
Das ist dann auch nicht teurer (von wegen Deiner Befürchtung), weil z. B. Nudeln oder Reis, Kartoffeln etc. sowieso manchmal übrig bleiben und dann brauchst Du nur noch das Fleisch dazu (wenn Du z. B. Rindfleisch nimmst, was etwas sehniger ist und mal beim Metzger nachfragst, bekommst Du das sicher auch etwas billiger, weil wir Menschen ja lieber das magere Stück nehmen)....
: Muß ich dabei was Besonderes beachten? Wer hat hier Erfahrungen?
Wenn Du noch am Anfang stehst und Dich auch über die Nahrungsmittel als solches (was braucht der Hund wovon) auseinandersetzen möchtest und zusätzlich noch sehr viel Zusammenhänge zwischen Krankheiten und Ernährung erfahren möchtest, dann würde ich Dir das Buch "Von der Gesundheit des HUndes" von Eric H.W. Aldington aus dem Gollwitzer-Verlag empfehlen - 383 Seiten Wissen pur ;-)) sollte man sich antun!!
: Ich möchte nur noch kurz was zu meinen beiden Hundies schreiben:
: Ich habe einen 7-jährigen Deutschen Schäferhund (Tobi), der eine chron. Bauchspeicheldrüseninsuffizienz und eine chron. Magen-Darm-Entzündung hat. Er hat immer mal wieder Phasen in denen es ihm schlecht geht und Phasen, wo er fast ein gesunder Hund ist. Im Moment steckt er in einer superguten Phase (seit Ende letzten Jahres bekommt er den Wirkstoff Metronidazol - wirkt prima!).
Bekommt er außer dem Chemotherapetuikum (Metronidazol) noch Enzyme um die Nahrung vor zu verdauen??? Wenn nicht, ums0 besser - dann kannst DU noch sehr viel mit der Nahrung erreichen...Melli (mit Wolf) hat Dir dazu ja schon geschrieben, frag doch evtl. nochmal bei ihr an...sie ist da sicher mehr Profi als ich ;-))
Das war´s erst mal von mir - wenn Du noch Fragen hast, dann stell sie einfach....
Schöne Grüße an Dich, Tobi und Quax,
Me & Bär