Frischfutter :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Frischfutter

von Kathi & 2 Akita(YCH) am 28. März 2001 17:59

Hallo Renate,

: Eine allgemeingültige Fütterungsmethode gibt es nicht.

habe ich auch nie behauptet ;-)

Gruß
Kathi

von Gaby(YCH) am 28. März 2001 19:03

Hi Michaela,

:
: : Hier? Nö, hier war immer nur von 1% Fleisch die Rede.
: :
: : Mein Hund wiegt 36 kg und bekommt insgesamt knapp 400 gr. Fleisch am Tag - die Faustformel paßt also. Ich füttere auch nicht mehrmals am Tag.
:
: Hm, hab mich dann wohl verguckt. Dann bräuchte Dwayney ja nur 50 gr. Fleisch. Ist ja viiiel weniger als meine Tiger, echt witzig! Ich glaub, dann bin ich sogar schon auf der entspr. Ration, muß mal nachwiegen, wieviel sie jetzt bekommt. Ich glaub, ich laß dann das Trofu echt weg. Das nervt irgendwie und Dwayney bekommt sofort wieder Verdauungsprobleme.


Also, meine Katze bekommt vom dem Rezept 1 auf www.cats-country.de auch nur 100 gr. am Tag, sonst nimmt sie zu. Das sind ca. 70 gr. Fleisch höchstens, würde ich sagen.

Die Faustformel ist aber, wie der Name schon sagt, eine Faustformel. Das ist ein ungefährer Wert, nach dem Du Dich anfangs richten solltest und die Menge erhöhen oder verringern, je nachdem, wie Dein Hund damit klarkommt.
Kleine Hunde brauchen natürlich im Verhältnis zum gewicht mehr als große Hunde - aber auch Bewegung, Kastration und Alter spielen eine Rolle.


Grüße, Gaby

von Gaby(YCH) am 28. März 2001 19:06

Hi Melli,
:
: bedenke, dass jeder Hund anders verwertet und verschieden bewegt wird.
: Du weißt ja, dass Wolf z.B. doppelt so viel Fleisch wie Dein Dux benötigt, sonst nimmt er ab.
:
Du hast aber wiederum einen Hund, der eine andere Vorgeschichte hat. Wolf ist immerhin nicht ganz gesund.

Eine Faustformel ist immer nur ein Richtwert - jeder Hund reagiert anders.
Auch die Fertigfutter haben alle einen Richtwert angegeben, der je nach Hund variieren kann. Aber irgendeinen Anhaltspunkt mußt Du haben.

Abgesehen davon - mein Hund hat am Anfang der Umstellung fast 700 gr. Fleisch gebraucht - der Nährstoffbedarf bei der Umstellung pendelt sich erst noch ein.


Grüße, Gaby

von Gaby(YCH) am 28. März 2001 19:31

Hallo Renate,


: Zur Trennkost gibt es folgendes zu sagen.
:
: Die Trennkost wurde 1910 entwickelt, als man noch nichts über Enzyme wußte. Damals glaubte man, Eiweiße würden durch Säuren und Kohlenhydrate durch Basen verdaut. Dies führte zu der Schlußfolgerung, daß man eiweiß- und kohlenhydratreiche Nahrungsmittel getrennt essen sollte, weil sich Säuren und Basen neutralisieren.
: Heute weiß man , daß die Verdauung hauptsächlich durch Enzyme bewerkstelligt wird. Eiweißverdauende Enzyme (Protelasen) und kohlenhydratverdauende Enzyme(Amylasen) behindern sich überhaupt nicht. Außerdem ist der Magensaft immer sauer, der Dünndarm immer alkalisch. Die Theorie der Trennkost ist somit falsch.



Unabhängig davon gibt es leichtverdauliche und schwerverdauliche Lebensmittel. Für den Hund als Beutefresser sind tierische Proteine immer leichter verdaulich als Pflanzliche Kost, wie Getreide.
Deshalb kann es sehr wohl zu Verdauungsproblemen kommen, wenn beides zusammen gefüttert wird - muß aber nicht.

Das hat nichts mit Trennkost zu tun, sondern auch mit unterschiedlichen Verdauungszeiten.

Der Mensch ist im Vergleich zum Hund, von der Darmlänge, des PH-Wertes im Urin und dem Gebiß eher ein Pflanzen- als ein Fleischfresser, deshalb lassen sich nicht alle Erkenntnisse zur menschlichen Ernährung auf den Hund übertragen.

Ich füttere auch nur einmal am Tag, dann gibt es Fleisch mit Gemüse und einen Löffel Haferflocken. Aber wenn ich z.B. mal Milchprodukte verfüttern will, mache ich das STATT der Fleischmahlzeit - dann gibts Joghurt mit Obst und Getreide, aber kein Fleisch. Verkehrt kann das auf jeden Fall nicht sein - auch wenn z.B. im Fertigfutter alles durcheinander gemischt ist.

Für den Hund, der als ursprüngliche Hauptnahrungsquelle in der biologischen Evulotion hauptsächlich tierische Proteine zu sich nahm, sind pflanzliche Fasern immer noch schwerer verdaulich. Deshalb kann es nicht verkehrt sein, Fleisch und Getreide getrennt zu füttern, um den Verdauungsapparat nicht unnötig zu belasten.

grüße, gaby

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