BARF Frisch" fleisch" :: Hundefutter & Hunde Ernährung

BARF Frisch" fleisch"

von Nathaly(YCH) am 09. Februar 2002 06:36

Ach Mensch Nils! ;-)


: Und? sag ich doch .besonders auf rohem Fleisch . Nicht umsonst gibt es eine Hackfleischverordnung ,die regelt das so zerkleinertes rohes Fleisch nur am Herstellungstag verkauft werden darf,und sofort verwertet werden sollte, da durch Erhoehung der Oberflaeche sowie moeglicher bakterieller Kontamination und exponentiellem Wachstum dieser Keime ein Gefahr fuer den Konsumenten ausgeht.Und wenn ich den Hackepeter auch noch für ein paar Tage im Garten vergrabe na dann Prost Mahlzeit. den wuerde ich nicht mal gekocht anrühren ! wegen der möglicherweise entstandenen hitzestabilen Toxine.

Ich dachte es geht um Hunde, nicht um Dich...ich würde auch kein Aas mit Genuss verspeisen, Hunde finden das aber toll und vertragen es auch gut...


: : Du müßtest das Fleisch ständig aufkochen, um die Baktis wieder abzutöten. Läßt Du Dir damit zu lange Zeit, sind schon von den Baktis produzierte Toxine drin, die Du mit dem Erhizen nicht weg bekommst.
: : Von den Hitzeresistenten Endosporen (Dauerformen einiger Baktis) will ich hier gar nicht anfangen...:-)
:
: Welcher Schweinehund beimpft mein gekochtes im Kuehlschrank aufbewahrtes Fleischstueck mit neuen Bakterien?

Wenn Du wüßtest, was sich auch in Deinem Kühlschrank tummelt...
Sttell mal eine Petrischale mit Nähragar geöffnet in Deinen Kühlschranl, nur für eine Stunde. Dann inkubiere das mal. Da wird was drauf los sein!! :-) (Sowas machen wir im Einführungspraktikum, die Studenten sind jedesmal völlig ferig...)

In welcher Umgebung würden sich denn anaerobier wohler fühlen ? In einer Luftdicht mit rohem Fleisch vergrabenen Waeschetrommel oder in einem belüftetem Kühlschrank?

In kleinen Fleischtaschen etc. ist es immer anaerob, auch in Deinem Kühlschrank...
Sonst könntest du ja kaum eine Tetanusvergiftung bekommen...

: ich schlage Dir folgenden Versuch vor : zwei vom gleichen Fleischstueck entnommene Proben. Probe eins wird gekocht und 10 tage im Kuehlschrank aufbewahrt. Probe 2 wird nach ohne jegliche Behandlung fuer 10 tage im Sommer im Erdreich vergraben. Welche Probe würde nach der Meinung einer angehenden Mikrobiologin das grössere Risiko beim Verzehr beinhalten?

Für den Hund sicher die gekochte! Ich würde nix von beidem essen.

Mein erster Hund hatte schon Sachen wieder ausgegraben, die lagen länger als 10 tage im Erdreich.

Ich denke diese Diskussion führt zu nix. Hab noch ein schöbes WE und fütter Deinen Hund einfach weiter so, wie Du meinst. Aber lass uns das auch tun.

Viele Grüße!

Nathaly

von Swanie(YCH) am 09. Februar 2002 07:46

:
: ich schlage Dir folgenden Versuch vor : zwei vom gleichen Fleischstueck entnommene Proben. Probe eins wird gekocht und 10 tage im Kuehlschrank aufbewahrt. Probe 2 wird nach ohne jegliche Behandlung fuer 10 tage im Sommer im Erdreich vergraben. Welche Probe würde nach der Meinung einer angehenden Mikrobiologin das grössere Risiko beim Verzehr beinhalten?

Für den Hund wäre Probe 1 wesentlich gefährlicher als Probe 2.
Ich habe selbst des öfteren Fleisch (roh) zwischen 3 und 6 Wochen vergraben und anschließend an die Hunde verfüttert, ohne Probleme.
Freunde von mir hatten nach Thanksgiving die Reste des Truthahns in einen Kühlraum einige Tage aufbewahrt und dann ihren Dalmi verfüttert. Er bekam Botulismus und lag 10 Tage in der Tierklinik.

Ich selber würde aber weder Probe 1 noch Probe 2 essen smiling smiley)
Bin aber auch kein Hund.

Gruß,
Swanie

von Swanie(YCH) am 09. Februar 2002 08:19

Hi Marianne,

:Werde mich also auf die Suche machen nach einem geeigneten Behältnis, eben Chromstahltrommel einer alten Waschmaschine und werde das Fleisch im Garten einlagern.

Ich habe schon desöfteren Fleisch begraben. Ich würde einfach ein Loch graben, und es mit unbehandeltem Holz auslegen, darin das Fleisch und evtl. noch ein Baumwolltuch drüber und dann Erde drüber. Der Kontakt zur Erde läßt das Fleisch am besten Reifen - einen interessanten Artikel darüber findest dz unter dem Link unten. Fleisch, das in Plastikbehälter aufbewahrt wird, reift nicht ordentlich....

: Berichte dann wieder.
: Noch eine Kräuterfrage:
: Mein Salbei schlägt schon aus. Kann ich auch frischen Salbei beigeben, wenn ja, gleichviel wie Rosmarin oder weniger? Der Gehalt an ätherischem Oel ist doch ziemlich stark.

Salbei ist gut, aber nicht täglich und nicht zu viel - das gilt eigentlich für alle Kräuter...

: Schon bald gibt es auch frischen Löwenzahn und Brennesseln. Sind diese als Kräuter oder als Gemüse zu betrachten (Menge)? Habe eigentlich seit Jahren meinem alten Mädel im Frühjahr immer ein Gemixe von Löwenzahn/Brennessel/Olivenöl und wenn vorhanden Bärlauch unter das FeFu gemischt. Habe ich da vielleicht des guten zuviel getan, da ich das als Gemüse betrachtet hatte?

Löwenzahn und Brennessel sind gut, die Brennessel ganz kurz mit kochendem Wasser übergießen, damit sie nicht mehr brennen. Bärlauch ist fantastisch wenn du es bekommst. Ein gutes Wurmmittel und blutreinigend...

Gruß,
Swanie

von Kathi(YCH) am 09. Februar 2002 12:26

Hallo Nils,

: Und? sag ich doch .besonders auf rohem Fleisch . Nicht umsonst gibt es eine Hackfleischverordnung ,die regelt das so zerkleinertes rohes Fleisch nur am Herstellungstag verkauft werden darf,und sofort verwertet werden sollte, da durch Erhoehung der Oberflaeche sowie moeglicher bakterieller Kontamination und exponentiellem Wachstum dieser Keime ein Gefahr fuer den Konsumenten ausgeht.

dort ist der Konsument "Mensch" gemeint.
Hunde haben ein sehr viel resistenteres Verdauungssystem.
Aber was schreibe ich - Du weißt es ja.

Gruß
Kathi

von Juliane H.(YCH) am 11. Februar 2002 07:58

Ich denke diese Diskussion führt zu nix. Hab noch ein schöbes WE und fütter Deinen Hund einfach weiter so, wie Du meinst. Aber lass uns das auch tun.

hallo Nathaly,

da hast Du sicher recht, mit solchen Diskussionspartnern sicher nicht, die es nur auf Knatsch anlegen. Alleine schon die Vergleiche mit der Hackfleischverordnung lassen zu wünschen übrig, genauso wie der auf Beleidigung ausgelegte Tonfall.

Finde Deine Ausführungen sehr objektiv, danke dafür.

Juli

von Juliane H.(YCH) am 11. Februar 2002 08:04

Ja ein müdes grinsen. Erster Teil ist abgeschrieben aus dem Lebensmittellexikon. Der weitere selbstverzapfte Teil enthält wieder konfuses Zeug.

Hallo Nils, und Deine "freundliche" Bewertung mit auch eins..........



Sowohl der enzymatische als auch der bakterielle "Reifungsprozess" wird durch Hitzeeinwirkung gestoppt.

Aber nicht, wenn Dus liegen lässst.

ist da etwa in Waschmaschinentrommeln vergrabenes Fleisch mit gemeint?

Machst Du es vielleicht so, denn ich hab von so einer Methode noch nicht gehört oder sollte es nur Provokation sein, wie man es von Dir schon gewohnt ist..........

Und durch den bakteriellen Reifungsprozess schon verflüssigtes Fleisch ist sicher dann von besonderer Verdaulichkeit. Hinzu kommt auch noch der Proteingehalt der Bakterien, nur mit den Toxinen könnt es schonmal ins Auge gehn.

Wieder nur Provokation und Unsachlichkeit, aber wenns Dir Spass macht.....vielleicht, nein wahrscheinlich, brauchst Du das.........


;-)))

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