Barfen doch eine Wissenschaft? :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Barfen doch eine Wissenschaft?

von Silva(YCH) am 22. Februar 2002 18:19

Hi!
Mich wunderts nicht, wen jemand sich doch lieber für Fertigfutter entscheidet, wenn ich die Fragen und Antworten hier lese, die bei Barfern gestellt werden.
Ob es Kalzium oder Vitamine betrifft, offenbar herrscht Unsicherheit und Inkonsequenz.
Was denn? Knochen decken Kalziumbedarf ab, - nein Eiereschalen füttern
Hunde produzieren Vitamin C selbst - nein zufüttern. Völlig ohne Grundlage der Dosierung und der Verträglichkeit humanmedizinisch aufbereiteter Präparate (Taxofit).
Eine Fleischsorte reicht - nein lieber viele
Leber hat viele Schadstoffe - nein, Leber füttern
usw.

Wundert Ihr Barfer Euch, wenn Euch allmählich keiner mehr ernst nimmt?

Wohlgemerkt. Ich füttere keine Fertigfutter, sondern frisches Futter in abwechslungsreicher Zusammensetzung, meine Hunde sind gesund. Über die Prozentanteile der Vitamine und Mineralien habe ich mich allerdings genauso wenig an Tabellen orientiert wie bei der Ernährung meiner Familie. Und wir leben alle noch und gut.


von Edith(YCH) am 22. Februar 2002 18:27

:Ich denke man sollte alles etwas lockerer nehmen.

Ist doch egal ob man mal Huhn mal Rind füttert,
hat man das geforderte Gemüse mit dabei braucht man sich auch um Vit C keine gedanken machen,
Würden wölfe Eierschalen fressen? Ok, Thema erledigt.

Es gibt einfach zuviele MEnschen, die gerne aus Mücken Elefanten machen

Grüße
Edith

von Rolf(YCH) am 22. Februar 2002 18:33

Salü Silva

Danke, das tut gut! Es gibt sie noch die Nicht-Fanatiker!

Viele Grüsse
Rolf (der mit dem DJ Geppo)

von Kathi(YCH) am 22. Februar 2002 19:22

Hi Silvia,

: Wundert Ihr Barfer Euch, wenn Euch allmählich keiner mehr ernst nimmt?

da unterliegst Du einem großen Irrtum ;-) Es werden immer mehr.
Machst Du aus Deiner eigenen Ernährung eine Wissenschaft? Brauchst Du selber einen Doktortitel um Dich selber gesund zu ernähren? Nein? Warum lebst Du dann noch und bist gesund (bist Du doch hoffentlich?!)?

Das Hundeernährung eine Wissenschaft ist, will uns nur die Wissenschafzt (hier präziere die Fertigfutterindustrie) glauben lassen. Die leben von unsere Angst um das wohl unserer Hunde!!

: Über die Prozentanteile der Vitamine und Mineralien habe ich mich allerdings genauso wenig an Tabellen orientiert wie bei der Ernährung meiner Familie. Und wir leben alle noch und gut.

EBEN!!!!

Taxofit (Vitamin C) z.B. gebe ich hinzu weil es das Immunsystem stärkt. Die heutige Stressgesellschaft und die geschädigte Umwelt setzt unseren Hunde genauso zu wie uns Menschen. Ein wenig Unterstützung kann da nicht schaden. Schadwirkungen von Vitamin C sind nicht bekannt - warum also nicht geben?
Bei einer Fütterung mit wenig Knochenanteil kann eich ein wenig natürliches Kalzium nicht schaden.
Die Unterschiedlichen Erfahrungen und Empfehlungen resultieren aus der Individualität der jeweiligen Hunde. Das allein zeigt mir schon, daß Fertigfutter den unterschiedlichsten Ansprüchen gar nicht gerecht werden kann (auf Dauer) da es Einheitsfutter ist.

Gruß
Kathi

von Heike H.(YCH) am 22. Februar 2002 19:48

Guten Abend,
was ist denn schlecht daran, wenn man sich informiert und erst einmal einen vielleicht Futterplan erstellt?
Ich habe schon einmal geschrieben, dass ich mich mein Lebtag noch nicht mit Hundefutter auseinandergesetzt habe, weil ich keinen Hund hatte.
Als mein Sohn klein war kümmerte ich mich auch um die Theorie.
Es ist ja auch in der menschlichen Ernährung nicht alles jedem klar.
Freue Dich, dass Du das alles nicht brauchst, weil Du es eh schon kannst.
Es werden auch immer, immer wieder die gleichen Fragen kommen und immer wieder beantwortet werden.
In der Menschenernährung weiss man ja als Erwachsener interessierter Mensch irgendwann schon, was gesund ist und was nicht.
Trotzdem besteht auch hier eine unglaubliche Unwissenheit.
Und dann soll Tierernährung so mir nix dir nix jedem sonnenklar sein?
Nein , grundlegendes sollte man schon wissen.
Z.B. die Fressgewohnheiten der Caniden(hatte ich mich 39 Jahre nicht für interessiert). Und dann will man natürlich moderne Ernährungsforschung nicht in den Wind schlagen.
Und irgendwann kommt man vielleicht zu dem Schluss den Hund (und sich selbst) natürlich roh, frisch und gesund zu ernähren.
Und am Ende stehen Tabellen mit CA/PH und vitamin b6 und eh man sich es versieht steht man an der Fleischtheke beim extra ausgesuchten Fleischer und diskutiert über Rörenknochen und bestellt Hühnerhälse.
Wenn man dann durchblickt, fragt man sich sowieso irgendwann, warum man da soviel drüber gelabert hat. Und ehrlich gesagt, zeige mir den Menschen, der seinen persönlichen Calciumbedarf errechnet und jeden Tag das fehlende zuführt. Vielmehr ist es ja wohl so, dass man montags viel Ca aufnimmt und dienstags vielleicht weniger. Wen interessierts schon. Die gesunde artgerechte Mischung machts. Und wenn man einmal verstanden hat, was die jeweilige Gattung so braucht, gehts ganz von selbst.
Liebe Grüsse Heike und Meggie

von Christiane & Kira(YCH) am 22. Februar 2002 19:58

Hallo Silva,

*grins* ... irgendwie hast schon recht :-)

ABER ... ist Dir nicht aufgefallen, dass diese Fragen meistens von Anfängern kommen, die sich (noch) nicht sicher sind ?

Dass die Diskussionen "das ja" oder "besser doch nicht" genauso bei FeFu-Fütterern geführt werden ? Wie bei allem anderen auch, gibt es halt auch hier Verfechter verschiedener Meinungen.
Und davon lebt ein Forum ... und man kann auch immer wieder was lernen :-)

Und ganz ehrlich ... lieber macht sich doch einer erst mal zuviel Gedanken als gar keine, oder einfach mal "frei Schnauze" und danach gibt's einen kranken Hund mehr, weil's halt mit der Rationszusammenstellung hinten und vorne nicht passt.

Auch der Vergleich mit unserer "gedankenlosen" Ernährung hinkt ein wenig. Wir sind schliesslich alle damit gross geworden und haben so "gelernt" was gut und wichtig für uns ist (Ob wir uns daran halten steht wieder auf einem anderen Blatt yawning smiley)).
Aber ein Hund ist nun mal kein Mensch und hat somit auch ernährungstechnisch andere Bedürfnisse. Und da MUSS man sich halt erst mal informieren ... und glaub' mir ... das jonglieren mit Tabellen gibt man ganz schnell wieder auf - das ist nur die anfängliche Unsicherheit.

Was die Zugabe von Vitaminen betrifft ... viele Hunde sind halt leider nicht ganz gesund. Mit ein Grund, warum immer mehr auf Rohfütterung umsteigen :-) Aber grad' da macht dann eine Extraportion Vit. C oder auch andere Vitamine (je nach Erkrankung) durchaus Sinn. Nicht zu vergessen die erhöhte Umweltbelastung (grade in der Stadt), die ja auch an uns Menschen nicht spurlos vorübergeht ... warum also an unseren Hunden ?

Viele Grüsse
Christiane & Kira


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