Barfen doch eine Wissenschaft? :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Barfen doch eine Wissenschaft?

von Tanja(YCH) am 23. Februar 2002 08:13

Hallo Margot,
geht mir übrigens genauso. Wenn einer schreibt, sein Hund ist krank (wieso auch immer), kommt sofort: Fertigfutter, K3 ?!?!
Es kann doch nicht wahr sein, daß alle Fertigfutter-Ferfütterer naiv sind und sich von der Futtermittelindustrie vergewaltigen lassen und vor allem, daß hier alle Krankheiten dem Fertigfutter untergeschoben werden.
Wenn hier tatsächlich einige "Hundezucht 2000" gelesen haben, dann behauptet Hellmuth Wachtel doch: ... die Gendefekte betreffen alle Organsysteme des Hundes. Da der Inzuchtpegel unserer Hunderassen immer mehr ansteigt, müssen notwendigerweise auch die Risiken für Erbkrankheiten zunehmen ... usw. usw.
Ich sage es nochmal. Ich habe in zwanzig Jahren Hunde (mit Fertigfutter) noch niemals einen kranken Hund gehabt und ich kenne auch niemanden, der jemals einen kranken Fertigfutter-Hund besessen hat. Außer vielleicht der Hund meiner Freundin, der von Geburt an auf einem Auge blind und auf einem Ohr taub ist, aber das könnte eventuell daran liegen, daß die Mutter dieses Welpen mit K3 gefüttert wurde.

Ach und Margot: meine Hündin weigert sich seit gestern abend ihr K3-verseuchtes Futter anzurühren und ist irgendwie etwas unruhig. Heute müßte der 56. Tag sein. Denkst Du, ich sollte mir schon Gedanken machen?

Liebe Grüße
Tanja
:

von Gabriela2(YCH) am 23. Februar 2002 10:37

Hi Silva!

Jede Menge Antworten... *g*! Ich stimme Dir vollkommen zu. Auch für meine Familie habe ich nie etwas abgewogen, genauso halte ich es für den Hund. Und wenn ich sehe, dass ich zum ersten Mal seit längerer Zeit in seinem Hundeleben nicht zum TA mußte... Ich versuche abwechslungsreich zu füttern, was mir hoffentlich gelingt, füttere auch Leber in kleiner Menge, da ich selbst auch Leber esse. Sie bekommt auch Getreide, was bei den Barfern ja nicht so gewünscht wird. Habe mich u.a. auch an der Futterzusammenstellung von SolidGold u. den Barfer-Seiten orientiert. Und zum ersten Mal in ihrem Leben bekommt sie endlich etwas mehr in den Napf.. was sie natürlich sehr freut. Vor einigen Jahren gab es nur ca. 75-100 g Trofu in den Napf, sie wirkte trotz stundenlangem Auslauf immer dicklich u. krank. Alle paar Wochen litt sie unter Gastritiden u. Durchfall. Jetzt ist seit fast einem Jahr Ruhe u. ich habe endlich einen gesunden Hund. U.a. habe ich dies aber all denen zu verdanken, die sich hier einen Wolf geschrieben haben...*gg*. Wäre ich nicht auf dieses Forum gestoßen, würde ich immer noch meinen Hund so füttern, wollte sogar schon auf ein extrem teures TroFu vom TA umsteigen, was extra für magenkranke Hunde zusammengestellt wurde. Zum Glück brauchte ich das nicht, denn es hätte wohl meinen kargen Geldbeutel extrem gebeutelt. Liebe Grüße Gabriela2

von gabriela2(YCH) am 23. Februar 2002 11:02

Hi: Tanja!

Es gibt ja auch genügend Leute, die ihre Kinder mit McDonals u. Fertig-Pizza ernähren u. trotzdem gesunde Kinder haben... jedem das Seine! Es kann jeder nur nach seiner Überzeugung handeln u. wenn man keine Probleme mit FeFu hat, soll man's halt weiterfüttern. Wenn allerdings Probleme aufkommen, fragt man sich doch, weshalb ... das allerdings nun ausgerechnet das K3 gleich daran Schuld sein soll? Ich würde vielmehr die oftmals eigenartigen zugesetzten Futterkomponenten in Betracht ziehen! Welcher Hund frißt schon z.B. freiwillig Erdnußschalen und Sonnenblumenschalen, auch wenn diese gemahlen sind? Aber egal... liebe Grüße Gabriela2
: :
:

von Margot(YCH) am 23. Februar 2002 12:02

Hallo Yvonne,

: weil mir das Thema bereits zu den Ohren "hinauslampet" und ich meine Hunde so unkompliziert füttere wie all die 40 Jahre zuvor auch. Weshalb soll ich mir da noch mit Tabellen herumschlagen, oder Widersprüche suchen? Meine Hunde bekommen alles einfach kreuz und quer und sind dabei putzmunter und brauchen selten einen Tierarzt. Was will ich noch mehr?

Ist bei mir genauso - nur sind es bei mir erst 30 Jahre ;-)

Mich nervt nur die alleinige Weisheit des Barfens mittlerweile ganz entsetzlich - und wenn ich dann laufend alle möglichen Postings lese, wo gefragt wird weil der Hund irgenwas zuviel oder zuwenig hat, dann dürfte es sich gerade beim Barfen doch um eine Wissenschaft handeln.....

Und der Widerspruch Leber füttern ja oder nein - das würde mich wirklich interessieren.......

Grüße
Margot+Foxies+Dalmis





: Gruss
: Yvonne
:
:

von Margot(YCH) am 23. Februar 2002 12:22

Hallo Gabriela,

:Welcher Hund frißt schon z.B. freiwillig Erdnußschalen und Sonnenblumenschalen, auch wenn diese gemahlen sind?

Meine - und zwar alle........ zwar ungemahlen, dafür aber mit Begeisterung wenn sie welche erwischen können!

Grüße
Margot+Foxies+Dalmis

von Margot(YCH) am 23. Februar 2002 12:32

Hallo Tanja,

: Ach und Margot: meine Hündin weigert sich seit gestern abend ihr K3-verseuchtes Futter anzurühren und ist irgendwie etwas unruhig. Heute müßte der 56. Tag sein. Denkst Du, ich sollte mir schon Gedanken machen?

Sag mal Tanja, wie hast Du denn das geschafft, dass sich eine mit K3-Futter ernährte Hündin vermehrt? ;-) Geimpft ist sie wahrscheinlich auch noch...... ;-))))

Im Ernst: nachdem Du den Eindruck hast, dass sie sehr viele Welpen erwartet würde ich sie vorsichtshalber nicht mehr aus den Augen lassen,
üblicherweise sagt man, dass Welpen die nach dem 55. Tag geboren werden gute Chancen haben - weiteres bitte per Mail sonst werden wir gelöscht ;-) Fällt die im Verhalten der Hündin sonst noch was auf?

Liebe Grüße und alles Gute
Margot+Foxies+Dalmis

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