Unverträglichkeit gegen BARF ? :: Hundefutter & Hunde Ernährung

Unverträglichkeit gegen BARF ?

von tessa(YCH) am 20. Februar 2003 10:23

Hallo Heike!

: : Außerdem war es unmöglich, irgendwas Obst- oder Gemüsemäßiges in meine Hunde reinzubringen außer mit roher Gewalt.
: HÄÄÄ???

Das war eher bildlich gemeint, natürlich zwänge ich nix in meine Hunde rein, was sie nicht wollen.
Wenn ich ihnen Grünzeug in die Schnauze stopfen würde und ihnen dieselbe zuhalten würde, würden sie es schlucken. Wie z.B. Medikamente.
Mache ich natürlich nicht, aber so in etwa habe ich das gemeint.

Meine beiden fressen leider wie gesagt freiwillig überhaupt nix an Grünzeug, auch keine Kartoffeln, keinen Reis, keine Nudeln, kein Obst, kein Gemüse.

: : Also bin ich schnell wieder aufs Trockenfutter umgestiegen,
: In diesem Fall bestimmt besser für die Hunde

Sehe ich genau so. Man kann eben nicht nur Fleisch füttern - das gibt die deftigsten Mangelerscheinungen.

: : Er ist bis auf Alterszipperlein beschwerdefrei 15 Jahre alt geworden - für einen Dobermann eine erstaunliche Leistung.
: Allerdings

Ja, bin ich auch stolz drauf. Er war zwar schlussendlich blind und taub und hatte einen kleinen Tumor am Hoden und war übersät mit "Alterswarzen" - aber er ist mit 13 noch gute 2 Stunden am Stück mit mir gelaufen und hat dabei so manchen jungen Hund in Grund und Boden gerannt.
So mit 14 machte sich eine Arthrose bemerkbar und er wurde insgesamt sehr ruhig.

: Ps: warum hast du denn überhaupt einen Versuch gewagt, wenn dein Futter so gut ist?

Das ist es ja. Mein Futter ist nach landläufiger Meinung eben "nicht gut". Ich füttere eine Eigenmarke vom Fressnapf, im Angebot 15 Kg für 9,99 Euro.

Das ist das einzige Futter, das meine Hunde sowohl vertragen als auch gerne fressen.
"Hochwertiges" Futter, was ich früher (für meinen Hund nur das Beste) gegeben habe, quittierten sie mit Durchfall, Darmentzündungen und endlosen Haut- und Fellproblemen.

Heute - mit dem überall verachteten "Billigfutter" sind sie topfit, fressen mit Appetit und das Fell glänzt.

Man bekommt ja schon ein schlechtes Gewissen, wenn man öffentlich zugibt, seine Hunde mit "Billigfutter" zu ernähren.
Dabei ist mir der Preis egal, ich achte nicht aufs Geld, was meine Hunde angeht.

Aber ich sehe auch nicht ein, dass ich hochwertiges Futter füttere und dann ständig mit meinen Hunden zum Tierarzt rennen muss, weil sie das nicht vertragen.

Barfen ist ja wirklich fast eine Religion geworden, alles schwört darauf, wie toll und gut und natürlich das doch wäre und die Hunde würden sich so darauf freuen...

Ich wollte eben ausprobieren, ob ich meinen Hunden damit einen Gefallen tun kann. Konnte ich nicht. Also bleiben wir beim bewährten Futter.

Für meine Hunde gibts eben nicht das Futter mit dem tollsten Namen, der schönsten Hochglanz-Verpackung oder dem teuersten Kilo-Preis, sondern das Futter, das sie am besten vertragen und gern fressen.

Gruß
tessa

von Heike H.(YCH) am 20. Februar 2003 21:41

Hi Tessa

: Das war eher bildlich gemeint, natürlich zwänge ich nix in meine Hunde rein, was sie nicht wollen.

Ach so

: Wenn ich ihnen Grünzeug in die Schnauze stopfen würde und ihnen dieselbe zuhalten würde, würden sie es schlucken.

Ich glaub, das wär nicht Sinn der Sache :-))



:Man kann eben nicht nur Fleisch füttern - das gibt die deftigsten Mangelerscheinungen.

Bei ausschliessliesslicher Muskelfleischfütterung bestimmt.

:aber er ist mit 13 noch gute 2 Stunden am Stück mit mir gelaufen und hat dabei so manchen jungen Hund in Grund und Boden gerannt.

Hochachtung, dass ist nicht üblich.
Darf ich mal fragen, wie es um sein Gebiss stand? (is so ein Hobie von mir, zu fragen wie das Gebiss von Trofu Hunden im Alter aussieht)

: Das ist es ja. Mein Futter ist nach landläufiger Meinung eben "nicht gut". Ich füttere eine Eigenmarke vom Fressnapf, im Angebot 15 Kg für 9,99 Euro.

Vielleicht ist es aber doch das richtige. Steht vielleicht nicht Premium drauf, aber ist alles drin, was drin sein muss.
Und letztendlich kommt es ja nicht N U R auf das Fresschen an. Auch alles andere muss sstimmen, und das hat es bei euch ja wohl.


: Man bekommt ja schon ein schlechtes Gewissen, wenn man öffentlich zugibt, seine Hunde mit "Billigfutter" zu ernähren.

Hör einfach nicht hin.

: Barfen ist ja wirklich fast eine Religion geworden, alles schwört darauf, wie toll und gut und natürlich das doch wäre und die Hunde würden sich so darauf freuen...

Ist auch meine ERfahrung. Muss ja für dich nicht gelten.


: Für meine Hunde gibts eben nicht das Futter mit dem tollsten Namen, der schönsten Hochglanz-Verpackung oder dem teuersten Kilo-Preis, sondern das Futter, das sie am besten vertragen und gern fressen.


Dit is jut so:-))
Liebe Grüsse Heike(lass dich nicht verunsichern :-), Trockenfutter ist ja nix verwerfliches.)

von tessa(YCH) am 20. Februar 2003 21:59

Hallo Heike.


: Darf ich mal fragen, wie es um sein Gebiss stand? (is so ein Hobie von mir, zu fragen wie das Gebiss von Trofu Hunden im Alter aussieht)

Also, Charlie hat die ersten 11 Jahre seines Lebens überwiegend Dosenfutter (Loyal, Pal, Chappie) bekommen und nur ab und zu Trockenfutter. Die letzten 4 Jahre bekam er dann nur noch Trockenfutter.
Dazu viele Büffelhautknochen und manchmal z.B. Kotelettknochen (von gebratenen Koteletts).

Er hatte etwas Zahnstein, aber keine Zahnfleischentzündungen. Der Zahnstein war nie so schlimm, dass er hätte vom TA entfernt werden müssen. An seinen Zähnen ist nie rumgedoktert worden.
Mit 8 Jahren hat er sich einen Schneidezahn am Halsband eines Kontrahenten ausgebissen. Zwei weitere Schneidezähne hat er dann im Laufe der folgenden Jahre verloren. Die anderen Zähne waren in Ordnung. Etwas gelb verfärbt, aber nicht übermäßig abgenutzt und sie saßen alle noch fest im Kiefer.

: Und letztendlich kommt es ja nicht N U R auf das Fresschen an. Auch alles andere muss sstimmen, und das hat es bei euch ja wohl.

So sehe ich das auch. Die Gesamtheit muss stimmen, nicht nur das Futter, auch das "drumherum".

: : Man bekommt ja schon ein schlechtes Gewissen, wenn man öffentlich zugibt, seine Hunde mit "Billigfutter" zu ernähren.
: Hör einfach nicht hin.

Bin dabei, es mir abzugewöhnen! ;-)

Gruß
tessa

von Heike H.(YCH) am 21. Februar 2003 07:31


:
: Er hatte etwas Zahnstein, aber keine Zahnfleischentzündungen. Der Zahnstein war nie so schlimm, dass er hätte vom TA entfernt werden müssen. An seinen Zähnen ist nie rumgedoktert worden......

Hi Tessa,
das finde ich ja nett von dir, dass du so schnell geantwortet hast.
Danke nochmal und lass dich nicht verrückt machen.
Liebe Grüsse Heike

von Susanne(YCH) am 23. Februar 2003 00:24

Hallo Edith,

Barfen ist interessant aber sehr aufwändig und nicht so "komplett" wie Trofu.

Was genau meinst du damit? (...komplett...)

Danke und Grüße
Susanne (eine andere)

von Edith C.(YCH) am 23. Februar 2003 11:38

Hallo Susanne

Eine Anspielung auf einen Dialekt.

Die Fütterung von Hunden kann sehr einfach oder sehr kompliziert sein. Wenn man enscheidet selber nur Frisches anzubieten könnte man einfach Fleisch und Knochen inmitten der Meute hineinschmeissen. Oder aber alles sehr ausgewogen und sorgfältig. Bei beiden Methoden sind die Chancen gross, dass der Hund nicht alles bekommt was er haben "soll".

Die Trofus heute sind so gut, dass ich ohne Bedenken viele empfehlen kann. Ich weiss, dass wegen Trofu sehr viel über dies und jenes (siehe die unsinnige und endlose K3-Debatte) gemunkelt wird. Aber ME ist das Meiste dieser Diskussion eine Kombination von Profilierungsneurose seitens der Besitzer und lausige Diagnostik seitens einiger meiner Kollegen. In über 20 Jahren habe ich vielleicht vier echte Futterallergie-Fälle gehabt. Es gibt TAs, die meinen sie müssen irgendetwas diagnostizieren. Futterallergie tönt immer gut. Da die meisten Krankheiten innerhalb von sechs Wochen sowieso von selber heilen, ist eine Futterallergie gold richtig. Futterwechsel, ein bisschen Zeit und der Hund ist wieder gesund. Also wird die Diagnose nachträglich bestätigt. Es sind bei weitem nicht alle TAs so. Aber genug!

Wir benutzen beides. Trofu als Basis und Frifu zwischendurch je nach Lust und Laune der Tiere. Zeit bei mir spielt sicher eine Rolle.

Es gibt interessanterweise eine Übereinstimmung zwischen Hundebesitzern, die für ihre Hunde selber kochen und Dominanzproblemen in genau diesen Haushalten.

Edith C.

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