die Legende Sly real RAMSES :: Hundegeschichten

die Legende Sly real RAMSES

von Zeeta(YCH) am 30. August 2003 00:11


Hallo Yorkies!
Es würde mich interessieren, ob ihr denkt, dass es solche Menschen gibt. Ich habe in meinem Leben einige wenige kennen gelernt. Damit ihr das versteht, muss ich etwas länger ausschweifen. Aber die Geschichte liest sich wie eine Legende, die Legende ist meine beste Freundin Sly.
Ich muss 14 Jahre zurückgehen, denn
als ich meine Freundin Sly das erste Mal traf, war ich gerade mal neun.Wir waren gerade eingezogen, ich kannte noch niemanden im Dorf. Ich kam gerade aus dem Supermarkt und war platt: Sly, damals 7, latschte lässig mit Dingo, dem riesigen Kangal ihres Vaters durch die Gegend. Ein faszinierender Eindruck, sie konnte kaum über den Hund drüber gucken. Wie sollte sie den halten? Gar nicht. der Hund hätte genausogut alleine spazieren gehen können. Wäre auch kein Problem gewesen in unserem Dorf. Sly trottete einfach hinterher. Ich musste sie einfach ansprechen, und so fragte ich Sly nach der Uhrzeit. Das war das Beste,was ich damals hatte tun können, sonst wäre ich heute sicher ganz woanders.
Denn zwei Tage später kam ich wieder am Supermarkt vorbei, und vom Parkplatz her hörte ich ein fürchterliches Quietschen. Ich bekam Angst, versteckte mich hinter den Einkaufswagen und beobachtete entsetzt, wie ein ziemlich widerlich aussehender Mann brutal auf einen am Boden liegenden Hund eintrat. Es war Sonntag abend, es war bereits dunkel, und ich war anscheinend ganz alleine auf der Welt. Wie gelähmt stand ich dort, wollte nicht weg, wollte nicht wegsehen, und ich fühlte mich so schwach, so machtlos... Plötzlich riss mich jemand zurück. Sly! "wieso tust du nichts??" zischte sie. sie sah wütend aus....nein, entschlossen ist das richtige Wort. "halt mal kurz" sagte sie und drückte mir dingo in die Hand. Und dann tat sie Unfassbares: Die kleine Sly nam meinen Bleistift, schlich sich an, raste auf den Mann zu und sprang ihn von hinten an wie ein Tiger. Sie rammte ihm den Bleistift irgendwie irgendwo hin, keine Ahnung, wo oder woher sie die Kraft nahm...Vermutlich war der Typ von Drogen sehr geschwächt, stockbesoffen oder stand einfach nur schlecht, sonst kann ich es mir im Nachhinein nicht erklären-er fiel einfach um. und in dem Moment setzte sich Sly auf seinen Hals und drohte, ihn zu töten, falls er noch einmal auf die Idee kommen sollte, irgendeinem Hund auf dieser Welt etwas tun sollte.wahnsinn, dieser Mut, diese Kraft, diese Bereitschaft, alles auf eine Karte zu setzen, gegen den Rest der Welt zu gehen-spätestens ab diesem Moment, in dem Sly für das hilflose misshandelte Tier ihr Leben riskierte, war ich von ihr fasziniert.der Typ brüllte wörtlich: "verpiss dich doch einfach, du blöde kleine Schlampe, die behinderte Dreckstöle kannst du behalten, hoffentlich bringt ihr euch beide um, ihr kranken Tiere!" Für die "Dreckstöle" hätte Sly den Typ wohl am liebsten getötet. Und ich, die die ganze Zeit zitternd neben Dingo gestanden hatte, rief nur: "hey, er hat dir den Hund geschenkt!Du musst auf den Hund aufpassen!" Der Pitbull kroch gerade ins Gebüsch...Sly stand auf.Der Typ war vergessen. Er torkelte in die Nacht. wir sahen ihn nie wieder.Sly kroch hinter dem Hund her, holte ihn irgendwie da raus. Da standen wir nun auf dem Parkplatz. Dingo saß da, majestätisch und unnahbar, wie er immer war, Fremden gegenüber. ich stand völlig orientierungslos. Sly saß neben dem noch immer zitternden Pit auf dem Asphalt und schloss Freundschaft mit ihrem ersten eigenen Hund. Ich sollte längst zu Hause sein. Meine Mutter hatte mich nur zum Zigarettenautomaten geschickt. Aber Sly überzeugte mich schnell, ihr zu helfen, den Hund nach Hause zu bringen. ("was ist wichtiger, dass deine mutter ihre olle zigaretten rauchen kann, oder dass mein Hund nach Hause kommt?"winking smileyWir nahmen einen unabgeschlossenen Einkaufswagen, legten unsere Jacken und Pullover hinein (es war tiefster Winter, aber wir gingen im T-Shirt "für meinen Hund"(Sly)) und schafften es irgendwie, ihm hinein zu hieven, wie, weiß ich nicht,er muss 30kg gewogen haben... Wir fuhren ihn zu Sly nach Hause, legten uns mit ihm in Sly's Bett und schliefen. Sly's Vater nahm es easy auf, als er uns am nächsten Morgen fand. Er meinte nur, ich hätte mir doch eine eigene Bettdecke beziehen können, und der Hund im Bett, das müsse doch nicht sein. Wenn Sly meine, dass der Hund so viel Nähe brauche, solle sie sich gefälligst eine Isomatte holen und mit ihm auf dem Boden schlafen. Dann mussten wir natürlich die ganze Story erzählen. Sly's Vater nahm auch das easy auf, klärte uns nur über das Risiko, das solche Aktionen bergen auf und warnte uns vor den rechtlichen Folgen, quasi nach dem Motto: du darfst alles tun, was du willst, du darfst dich nur nicht erwischen lassen...Sly durfte ihn natürlich behalten. Denn Sly's Hundeliebe ist rein genetisch. Wir lasen in Sly's Geschichtsbuch und tauften ihn Ramses.
Meine Mutter war auf 180, als ich letztendlich wagte anzurufen, aber ich erzählte ihr, dass meine neue Freundin und ich einen Hund gefunden hatten (mehr erfuhr sie nie) und dass wir dann ausversehen eingeschlafen wären

von Zeeta(YCH) am 30. August 2003 00:19

sorry, dass die Story so verwirrend geschrieben ist, Tippfehler drin sind und weder Anfang noch Ende hat-aber sie stand zunächst unter anderer Überschrift und in einem anderen Fach.
Ich habe beschlossen, Sly's und meine Hundegeschichten, die die Realität schrieb, bis zum heutigen Tag zu schreiben, sofern es jemanden interessiert.
wenn ich jetzt noch länger schreibe, liest es keiner mehr. Deshalb schreibe ich in Abschnitten....
Fahre jetzt erstmal in den Urlaub
Zeeta

von Gaby mit Beira(YCH) am 30. August 2003 06:33

: sorry, dass die Story so verwirrend geschrieben ist, Tippfehler drin sind und weder Anfang noch Ende hat-aber
macht alles nichts - sie ist einfach toll. Geschichten, die das Leben schreibt, sind die besten.
: Fahre jetzt erstmal in den Urlaub
schöne Ferien!

Ganz liebe Grüße
Gaby mit Beira

von ariane+o(YCH) am 03. September 2003 09:39

: sorry, dass die Story so verwirrend geschrieben ist,

Hallo Zeeta
Ueberhaupt nicht, mir hat die Story und die Art wie Du sie geschrieben hast ganz gut gefallen.

: Ich habe beschlossen, Sly's und meine Hundegeschichten, die die Realität schrieb, bis zum heutigen Tag zu schreiben, sofern es jemanden interessiert.

Ja mach weiter so, werde sie bestimmt lesen.

Gruss
ariane+o

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