wann hört der schmerz auf :: Hundegeschichten

wann hört der schmerz auf

von liliana(YCH) am 02. September 2003 20:12

am letzten donnerstag ist unser lieber, lieber stinker, unser baby, unser hans-dampf in allen gassen, gestorben.
er ist 2 tage nach seinen 5 geburtstag, einfach beim spielen umgekippt und war tot.
die schmerzen sind teilweise unerträglich und wir müssen ständig an ihn denken. warum nur schon so bald? wann hört das auf?
er war so ein besonderer kerl. immer gut drauf, so ein lieber holzkopf.
wir können es so schwer verkraften.
das haus ist so still, trotz unserer kleinen maus (die jetzt alleine ist). die stille tut manchmal richtig weh.
übertreiben wir es vielleicht? ich weiss nicht. ich weiss nur, dass wir ihn wiederhaben wollen und ihn dennoch niemehr sehen, riechen und berühren werden.
es ist so schrecklich.
ich wollte das mal so loswerden und hoffentlich niemanden damit nerven.
lili

max war ein rotti wie aus dem bilderbuch.

von Anna(YCH) am 02. September 2003 20:24

hallo lili,

mein herzliches beileid! - Ich verstehe deine gefühle, ich habe mich leider auch schon mehrfach von geliebten vierbeinern (katzen und hunde) trennen müssen. Bei mir hat der schmerz leider immer sehr lange gedauert - manchmal kommt er nach mehr als 10 jahren noch hoch. Trotzdem habe ich mich nie "neuen vertrauensvollen augen" verschließen können. Der Tod gehört leider zum Leben. Ich versuche, wenn es mich "packt" mir einfach vorzustellen, daß ein leben bei mir (wie überheblich und großkotzig ;-)) immerhin das beste war, daß meinem tier passieren konnte. er/sie hatte alles, was er brauchte und wollte (und wahrscheinlich noch ein stückchen mehr), es ging ihm/ihr also glänzend und wenn ich mal über die regenbogenbrücke gehen muss, werden sie alle am anderen ufer stehen und auf mich warten (was ich von manchen mitmenschen nicht erhoffe).

Kopf hoch (trauern ist auh ein zeichen der liebe)

Anna und Anhang

von Jettie(YCH) am 02. September 2003 21:20

Hallo Lili,

ach je, das tut mir leid!!!

Der Schmerz hört eigentlich nie ganz auf, ich träume auch jetzt nach Jahren noch nachts von längst verstorbenen Hunden und wenn ich dann aufwache, könnte ich heulen.

Du übertreibst nicht - deine Trauer ist normal und zeigt, wie wichtig dir dein Hund war.

Liebe Grüsse,

Jettie

von Petra + Kid(YCH) am 02. September 2003 22:46

Oh Liliana,

das tut mir so Leid für euch! Unser Kid ist auch gerade 5 Jahre alt geworden, wie schrecklich, wenn ein Hund schon so früh von uns geht.
Du fragst, wann der Schmerz aufhört? Er hört eigentlich niemals auf, er wird nur mit der Zeit besser erträglich. Und irgendwann kommt dann mal der Moment, wo man sich wieder vorstellen kann, einen neuen Hund zu "adoptieren". Der "Neue" kann und darf kein Ersatz für seinen Vorgänger sein, aber er hilft, den Schmerz schneller zu überwinden.

Du nervst hier bestimmt niemanden, weil wir hier alle wissen, was du gerade durchmachst und mit dir fühlen. Wir selber haben diese Situation leider schon 2 x erleben müssen und verstehen dich.

Mitfühlende Grüße
Petra

von Karin & Rudel(YCH) am 03. September 2003 09:26

Hallo!

Man kann nicht übertreiben, wenn ein Familienmitglied stirbt. Ob man 5 Jahre oder 5 Wochen zusammen war, spielt auch keine Rolle. Liebe wie Trauer kennt keine Zeit, vergeht nicht, wird nicht schwächer. Aber man lernt damit umzugehen, sein Leben weiter zu meistern. Unser Adolfo ging vor 1 1/2 Jahren aber er begleitet uns immer noch auf unseren Spaziergängen. Und immer wieder heißt es an irgendeiner Stelle: "Weißt du noch, wie..." Aber meine Hoffnung ist, das er irgendwo mit seinem Freund Bastian, dem Kater, mit Meggie, Naomi, Minka und den anderen geliebten Freunden, die viel zu früh gingen, spielen kann. Irgendwo ist eine große Wiese, wo alle unsere Freunde auf uns warten, daran glaube ich.

Mitfühlende Grüße von Karin!

von Gaby mit Beira(YCH) am 03. September 2003 09:39

Hallo Lili,

es tut mir sehr leid, dass Ihr Euren lieben Rotti so früh verloren habt. Wann die Trauer aufhört, kann Dir sicher niemand sagen, aber eines Tages wird sie einer sanften, schönen Erinnerung weichen. Ganz sicher nervst Du niemanden, der Tiere liebt und auch schon Tiere verloren hat; solche Menschen fühlen (so wie ich) ganz tief mit Dir.

Ganz liebe Grüße
Gaby mit Beira



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