Böser Kampfhund im Hundeauslaufgebiet :: Hundegeschichten

Böser Kampfhund im Hundeauslaufgebiet

von Silke(YCH) am 01. Mai 2000 20:38

: : Das schlimmste was doch passieren kann, ist, daß zwei unfähigen Leuten der Hund abgenommen wird (was für den Hund und sein Ansehen doch nur gut sein kann). Die Beiden kommen doch jetzt einfach so davon und lernen gar nichts aus diesem Vorfall - puh, Glück gehabt. Werden sich die Leute bedanken, die als nächstes auf diese Gruppe treffen.
:
: Hallo Silke!
: Was soll das denn? Was soll man denn machen, wenn man einen aggresiven Hund hat? Ich meine, wenn ein Hund an der Leine ist, die ZUähne fletscht und dann auf einem freien Feld einer so dicht daran vorbeilatscht, dass der Hund sie noch erreichen kann, ist auch nicht sehr schlau. Unfähig wären die, wenn sie die Hunde nicht halten könnt4en oder sie frei laufen lassen, obwohl sie nicht hören.
: Cassie

Hallo Cassie, schön mal wieder von Dir zu hören und wo hast Du mich denn nun wieder falsch verstanden!?

Wenn ich einen aggressiven Hund an der Leine hätte der fremde Menschen zähnefletschend versucht anzugreifen würde ich mir doch ernsthafte Gedanken über meine Fähigkeit diesen zu halten machen.

Wenn ich irgendwo "herumlatsche" und sehe Menschen mit so einem Hund - da hast Du Recht - weiche ich "instinksicher" aus. Wie naiv von der alten Dame daran nicht zu denken. Wie Du schreibst "sehr schlau". Das Problem des aggressiven Hundes sollte aber nicht meines sein, sondern das der Besitzer bzw. Hundeführer. Scheinbar hatten die beiden Damen aus dem beschriebenen Fall ihren Hund nicht unter Kontrolle sonst wäre es ja nicht zu dem Vorfall gekommen.

Viele Grüße von (Oma-)Silke inkl. Twist/Lisa/Oma-Katze, und hast Du Bonny heute nicht dabei?

von Cassie(YCH) am 01. Mai 2000 20:34

Genauso wie es bei den Menschen nicht funktioniert hat, wird es bei den Hunden auch nichts nützen. Hunde sind gefährlich, Menschen noch schlimmer. In 100 Jahren müssen alle Menschen einen Maulkorb tragen:-)
Cassie

von Cassie(YCH) am 01. Mai 2000 20:42

von Sprüchen wie "Meiner macht Deinen alle, ey!" gar nicht zu reden (früher holte man seine Freunde/großen Brüder:
Das stimmt allerdings. Ich finde, die Asis sollen sich untereinander prügeln und nicht die Hunde dafür benutzen,,´meinetwegen können sie sich gegenseitig totschlagen, wenn sie das unbedingt wollen, aber die Hunde sollen sie da raushalten

Ich meckere nur Leute an, die ihren Hund mit Worten wie "Der will nur spielen" zu meinem Wauz hinlaufen lassen obwohl ich meinen extra angeleint habe, weil ich weiß, daß er keine ihm unbekannten Goldies in meiner Nähe duldet, und Leute, die ihren Hund mit Worten wie "Das hat er noch nie gemacht" entschuldigen, wenn der sich in meinen Hund verbissen haben.
Mach ich auch nicht: Bonny sagt alles
Cassie

von wilma und fellow(YCH) am 01. Mai 2000 21:01

hi nochmal

zum thema verurteilung bestimmter rassen ist mir grade noch was eingefallen. in dem park in dem ich meist spazieren gehe wimmelt es von hunden und leider auch einigen, die man mit vorsicht genießen sollte. darunter mehrere schäferhündinnen, 2 dalmatiner und die spitze von allem ist ein sog. eurasier. sog. weil das tier eindeutig kein echter eurasier ist sondern aus irgendeiner billig vermehrung stammt.
dieses tier hat schon so ziemlich jeden hund angefallen, egal ob erwachsen, welpe rüde oder hündin. herrchen fand das bis letztes jahr toll...da hat ne bekannte von mir mächtig ärger gemacht, weil der eurasier ihren entlebucher so gebissen hat, daß der operiert werden mußte und wochenlang probleme mit dem lauf hatte (der ist aber sowieso rassegemäß sehr anfällig, die sehnen). nun gut, eurasier läuft jetzt nur noch flexleine und herrchen feixt weiter...
und was macht meine bekannte, der ich schon etliche male erzählt habe, daß dies absolut kein typisches verhalten ist und ich in einem anderen park mehrere eurasier kenne, die völlig normal und freundlich sind ? wir waren neulich auf einer ausstellung (heimtiermesse) auf der auch mehrere hundevereine waren u. a. eurasierclub. geht sie hin und pöbelt mehr oder weniger die leute da an wg. dem bissigen tier. ich hätte sie wohl....na ja der typ dort hat entsprechend reagiert und hat genau das gesagt, was ich ihr erzählt habe, daß das völlig untypisch ist. und das könnte kein eurasier aus ihrem club sein. darauf dreht meine bekannte sich um und fragt mich und ich sag, nee, ist auch keiner....
ja vorurteile sind schon was tolles. nebenbei bemerkt saß ich im selben moment auf dem boden und schmuste mit den drei eurasiern, die auf dem stand als lebende werbung waren..
aber meine bekannte ist halt auch so ein mensch, wenn ein hund zubeißt ist die ganze rasse schlecht. es sei denn es wäre ein beißender entlebucher oder beagle (den hatte sie vorher) dann wären natürlich andere schuld....
na ja mit ihresgleichen gehen die menschen ja auch so um, stempel drauf und gut....
übrigens wäre es für mich ein argument einen bullterrier zu holen, weil der sich gegen all die beißwütigen schäferhunde u. ä. die ich schon so kennengelernt habe, besser verteidigen könnte als meine fellow (obwohl die früher auch nicht ohne war). und man könnte auch als frau durch dunkle gassen und an besoffenen vorbei gehen. aber oops das wird jetzt sicher schon wieder falsch verstanden....
ich möchte einen hund, der friedlich ist und auch nicht von anderen angefallen wird egal welcher rasse. nur kranke menschen haben eben auch kranke hunde...meine fellow ist vor einiger zeit von einem chihuahua ohne vorwarnung in die nase gebissen worden, der ist ihr förmlich ins gesicht gesprungen als sie freundlich vor ihm stand (vollgemerkt auch noch ein rüde, der auf ne hündin los ging) die besitzer waren weiter vorn und fanden es normal....ja und wenn fellow zurückgeschnappt hätte und der chihuahua tot oder verletzt wäre (kann bei der größe ja leicht passieren) hätte natürlich meine hündin schuld....
tolerante grüße von uns
an euch alle

von Ira(YCH) am 01. Mai 2000 21:00

Hallo Sabine, nein, ich kann nicht sagen, was es für eine Rasse war. Ich habe die Beschreibung wiedergegeben: "boxerähnlich, aber kleiner.." usw.

Es liegt mir auch fern, irgendwelche Rassen zu diskriminieren.
Aber dass Du glaubst, ich hätte einen Pitbull gemeint, ist erstaunlich.
Ich habe mit gar keinem Wort eine Rasse genannt :-)
Ira

von Ira(YCH) am 01. Mai 2000 21:21

Nochmal hallo Sabine,

: zu meiner Optik, die wie Du ja anscheinend meinst soooo gefährlich ist, ich bin weibl. 1,60m groß wiege 60 KG, Schuhe mit Stahlkappen hatte ich an, weil es Winter war und dies halt festes Schuhwerk war. Und Du meinst jetzt, daß gibt die Begründung dafür, daß die Deppen ihren Hund auf mich hetzen durften? Prost Mahlzeit kann ich da nur sagen. Soll ich demnächst in Stöckelschuhen mit meinen Hunden rausgehen, damit keine Mißverständnisse aufkommen? Am besten führen wir noch eine Kleidervorschrift für Kampfhundebesitzer ein!!

Du interpretierst sehr viel.
:
: Und das Leute vor uns laufen gehen, finde ich allmählich wirklich lustig, weil dies zeigt, daß die Leute nicht darauf schauen, was wirklich los ist, sondern sich von den Medien so beeindrucken lassen, daß sie die Realität garnicht mehr sehen.
: Meine Hunde sind Beide in diesen genannten Situationen angeleint. Sie sagen keinen Ton, tanzen weder agressiv an der Leine herum noch fallen sie in irgendeiner Form negativ auf. Wohingegen die anderen Hunden oft hysterisch kläffend auf Frauchens Arm hängen. Welcher Hund ist da wohl guterzogen?

Ich habe nicht Deine Hunde angegriffen, sondern die, die zähnefletschend auf ältere kleine Damen losgehen wollen. Wieso fühlst Du Dich eigentlich so angegriffen? Wegen der Schuhe?


Eben habe ich mit vier Hundebesitzern den Abend auf der Terrasse verbracht, und sowohl die Sache mit meiner Tante als auch meine Meldung hier auf diesen Seiten führte dazu, dieses Thema zur Sprache zu bringen.

Unter den vier Leuten saßen auch ein Besitzer eines Mastinos, eine Besitzerin eines Dobermanns und ein Besitzer eines schwarzen Labradors, der auch schon für ...(ich hasse diese Bezeichnung) gehalten wurde.
Einhellig kamen wir zu dem Konsens, dass nur die Masse der zusammenfallenden Fakten zu vorurteilsbehaftetem Verhalten (bei uns) führen kann.
Keiner hat Vorurteile gegen Glatzen.
Keiner hat Vorurteile gegen Schuhe mit Stahlkappen. Können sehr nützlich sein.
Keiner hat Vorurteile gegen Tätowierungen (sehr hübsch bei alten Seeleuten).
Keiner hat Vorurteile gegen irgendeine Hunderasse. Wäre ja auch albern.
Diese Liste ist beliebig erweiterbar.

ABER: Wenn mehrere dieser Dinge gleichzeitig auftreten, dann werden wir skeptisch. Denn der Hundehalter macht aus seinem Hund das, was er ist (zumindest fast immer)! Und die Wahrscheinlichkeit, einen gefährlichen, weil so gewünschten, Hund vor sich zu haben, steigt einfach bei Häufung oben angeführter Merkmale.
Ich spreche von Wahrscheinlichkeit, das heißt nicht, dass es immer so sein muss.
Die Hundehalter des Mastinos, des Dobermanns und alle anderen tragen übrigens Wander- oder Bergschuhe, im Sommer Turnschuhe bei Spaziergängen. Dazu passend meist alte Jeans, gemütliche Pullis und Goretexjacken, manchmal Fliespullis.
Wenn einer plötzlich in einer Bomberjacke auftauchen würde, wäre die Resonanz bei unseren Unternehmungen wahrscheinlich anders.
Der Mastino wird meistens von Passanten gestreichelt, denn die Rasse ist recht unbekannt. Nur bei der Dobermann-Hündin gibt es vereinzelt kritische Blicke, aber ihre Besitzerin ist so aufmerksam und ruft sofort ihre Hündin zurück (die grandios hört), dass es in 99 von 100 Fällen bei dem zunächst kritischen Blick bleibt. Gepöbelt wurde noch nie!

Schönen Abend noch, Ira

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