Armer Erst-Hund! :: Hundegeschichten

Armer Erst-Hund!

von Edith(YCH) am 17. Mai 2000 17:21

Hallo ihr !


Eigentlich ist der HUnd, der als erster einen Menschen beglücken darf ein armes Schweinderl. Wenn ich bedenke welche Fehler wir Menschen bei der Erziehung unseres ersten Hundes gem,acht haben, was er alles über sich ergehen lassen mußte, oh da wird mir jetzt noch anders. Zwar gibt es einige wenige gute Ausnahmen, und natürlich auch bessere und schlechtere Fälle, doch alles in allem mu ein Erst-Hund doch einiges erleiden!

Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, was mir Arco schon alles beigebracht hat, was wirklich wichtig ist, was ich alles nie weiderholen werde, und was beim nächsten Hund besser gemacht werden kann.

Wie ist es denn euch ergangen?


Edith

von Bianca(YCH) am 17. Mai 2000 18:59

Hallo Edith,

Du hast ja sooooo Recht. Auch ich habe so viel falsch gemacht bei meiner Jill. Aber sie hat sich "gerächt" und mich somit zum Nachdenken gebracht, was auch gut war. Somit profitieren wir mitterweile beide davon.

Ein "Hoch" auf unsere toleranten Hunde!

Viele Grüsse
von der um einiges an Erfahrung reicher gewordenen Bianca
und der cleveren und gottseidank nicht "nachtragenden" Jill

von Claudia und Max(YCH) am 18. Mai 2000 05:42

Hallo Edith!

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Als wir unseren Hund aus dem Urlaub mitbrachten, hatten wir Null Ahnung. Eigentlich wollten wir noch gar keinen. Ich versuch's kurz zu machen: Wir waren in Österreich in Urlaub.
In der 2. Woche ging ich auf einen Reiterhof zum Reiten und die hatten da 2 Berner-Sennen-Welpen. Mein Sohn (damals 4) und ich, wir waren total begeistert von den Kleinen. Also haben wir gefragt, was die Kosten sollen und ob die schon abzugeben sind. Als der Besitzer dann sagte, er wolle 1.000,-- DM, war mir das ehrlich gesagt zu teuer, zumal sie keine Papiere hatten. Er ging dann zwar noch um 150,-- DM runter, wir ließen es aber trotzdem. Mann, waren wir enttäuscht. Als wir wieder in unserer Pension ankamen, erzählten wir das. Da sagt der Inhaber, er kenne einen Bauern und der hat auch Welpen, die er dringend an gute Plätze abgeben möchte. Wir also mit ihm dahin und da war er, mein Max.
Ich habe mich sofort in ihn verliebt. Also brachten wir ihn mit nach Hause. Dann habe ich mir ein Buch gekauft über Erziehung und so, denn ich hatte ja überhaupt keine Ahnung davon. Da stand dann (wenn ich Heute so darüber nachdenke) ein Haufen Mist drin. Man setzt es aber trotzdem um, weil man weiß es ja nicht anders. Eine Bekannte sagte mir dann, ich solle doch mit ihr zur Hundeschule gehen. Gesagt, getan. Da wurden mir mit der Zeit dann meine Erziehungsfehler vorgehalten. Wir gehen dort jetzt schon fast 2 Jahre hin. Bei uns in der Hundeschule wird alles auf die Sanfte Tour gemacht. Ganz ohne Gewalt. Mein Hund hat
es mir gedankt.

Bei mir war das etwas anders. Es hat etwas gedauert, bis es bei mir im Kopf einmal "Klick" gemacht hat. Da habe ich mir oft gedacht, armer Max, du mußtest meine Fehler ertragen. Heute weiß ich es besser und irgendwann, wir sein Nachfolger davon provitieren.

Viele liebe Grüße

von Claudia (die mehr lernen mußte wie der Hund) und Max (der immer alles gelassen nahm und der keinen Schaden davon getragen hat, Gott sei Dank)

von Juliane(YCH) am 18. Mai 2000 08:24

Hi,

wenn ich meinen Hund bedenke, konnte er es als "Erst-Hund" sicherlich nicht besser treffen! (STOLZ)
Einige kennen seine Gescjichte bereits. Er kam im Alter von 2,5 Jahren zu uns (in der zeit vom 9 Monat bis dahin war er im Tierheim). Er kannte ziemlich wenig und es war sehr anstrengend. Eine Menge Arbeit haben wir nun hinter uns uns sind sicherlich sehr glücklich miteinander (stell ich jetzt mal so in den Raum). Warum ich glaube, daß uns(dem Hund und meinem Lebenspartner/mir)nichts besseres passieren konnte?
Wir hatten keine anderen Erfahrungen mit Hunden. Wir wußten nicht, daß es auch viiiel einfacher sein kann, wenn der Hund nicht mit einer solchen Vorgeschichte beladen ist. Wir haben es einfach genommen wie es war. Wenn wir vorher ein Traumexemplar (verträglich mit allem und jedem - immer gehorsam und nett etc) gehabt hätten, wäre es bestimmt nicht so gut gelaufen. Mitlerweile ist er ein Traumexemplar (meistens...) und ich könnte mir keinen besseren vorstellen.
Leider habe ich gerade bei Menschen die schon viele Jahre Hunde halten erlebt, daß sie oftmals etwas Probleme haben einen Hund mit seinen Eigenheiten zu akzeptieren, der so ganz anderst ist als das was sie bisher hatten. Da ist vielleicht viel Erfahrung da, aber leider oft auch der Gedanke "das hab ich schon immer so gemacht".

Gruß Juliane

von Holger + Ajax(YCH) am 18. Mai 2000 09:00

Hallo Edith,

wen ich so darüber nachdenke kann ich eigentlich nicht sagen, daß Ajax, unser erster Hund, ein "armes Schweinderl" ist. Zugegebenermaßen haben wir bei seiner Erziehung einiges falsch gemacht (genauer gesagt haben wir einiges überhaupt nicht gemacht), aber da er ein unproblematischer Hund ist, erfährt er dadurch kaum Einschränkungen. Anders ist die Sache dann mit Danessa, unserer Zweithündin gelaufen: Da haben wir, sicherlich aufgrund der guten Erfahrungen mit Ajax, leider viel zu spät gemerkt, daß da etwas schief läuft und wir damit nicht so richtig weiter kommen. Diese Probleme, die sich im Nachherein auch nur noch schwer, ohne ein geeignetes "kynologisches Umfeld" vermutlich überhaupt nicht mehr lösen lassen, führen zu Einschränkungen, welche wohl eher Danessa zu dem "armen Schweinderl" in unserem Rudel machen.
Du siehst, man kann auch erst beim zweiten Hund die Fehler machen...

Viele Grüße
Holger mit Ajax & Danessa

von Melanie und Debby(YCH) am 18. Mai 2000 11:06

Hallo Edith,

ich habe jetzt seit vier Wochen meinen Wunschhund(Mischlingswelpe,11 Wochen) und ich hoffe daß ich weitgehendst alles richtig machen werde.Sie ist auch mein erster Hund und ich weiß garantiert auch noch nicht alles und wer weiß was ich nicht alles besser machen könnte aber ich versuche auf mein Gefühl zu hören,sie zu verstehen und sie gerecht zu behandeln.Allerdings bin ich auch manchmal etwas ratlos wenn sie mich mit ihrenm wunderschönen,braunen Kulleraugen anschaut und ich mich frage was sie mir wohl sagen will.Ich denke den Hundeverstand muß mann erstmal lernen,und ich denke daß kein Buch das jemals geschrieben wurde uns das so gut lehren kann wie unser Hund!!!

Liebe Grüsse,
Melanie(die jeden Tag dazu lernt) und Debby (die sich viel Mühe giebt mir ihre "Sprache" beizubringen)

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