Armer Erst-Hund! :: Hundegeschichten

Armer Erst-Hund!

von Conny(YCH) am 18. Mai 2000 11:39

Hallo Edith
Seit 2 Jahren habe ich nun meinen ersten Hund Sky. Ich kann eigentlich nicht sagen, dass Sky ein armer Hund ist. Ich hatte zwar das vorteil mit
ihrer Züchterin befreundet zu sein. Wenn ich eine Frage hatte oder in etwas unsicher war, konnte ich jederzeit dort anrufen. Wenn man einen
seriösen Züchter findet, kann man das auch ohne mit ihm befreundet zu sein. Zudem bin ich der Meinung, dass wir uns nur selbst für unsere Er-
ziehungsfehler bestrafen. Wenn ein hund z.B. beim rufen nicht zurück
kommt, leidet nicht der Hund sondern die nerven des Besitzers. Wenn der
Hund vom Tisch klaut freut sich der Hund aber ob der Besitzer wohl auch? Ich könnte die Liste ins Unendliche Verlängern aber ich komme immer wieder auf das Resultat: schön für den Hund, Pech für den Besitzer. Jetzt wünsche ich Dir mit Deinem Hund noch sehr viele schöne
Stunden

von Katja + Indy(YCH) am 18. Mai 2000 13:21

Hallo Edith!

Ich hatte das Glück, einen Ersthund zu haben, mit dem ich zusammenpaßte wie die Faust auf's Auge. Wir haben uns gegenseitig hinreichend erzogen und waren ganz glücklich miteinander :-)
Nun dachte ich Hundeerziegung ist kein echtes Problem, alles nur eine Frage der Konsequnz und der Zielstrebigkeit, habe mitleidsvolle Blicke auf die Leute geworfen, deren Hunde mit einem Jahr immer noch nicht ruhoig liegen blieben, wenn man sie ins Platz gerufen hatte und jagen gingen und andere Rüden anpöbelten... Hochmut kommt vor dem Fall! Was habe ich jetzt? Einen Halb-second-hand-Hund, der nicht zu bändigen und bremsen war, der aus dem Saal gegangen sein muß, als die Ruhe verteilt wurde, aber bei der Verteilung der Gerissenheit sich nochmal angestellt hat (und vorgedrängelt hat, wette ich!). Der totale Gegensatz! Und ich habe Fehler gemacht, aber ganz andere Fehler, als ich sie bei seinem Vorgänger hätte machen können...

Bei nächsten Hund wird wieder alles besser, aber mal sehen, was der für mir noch unbekannte Macken entwickelt :-)

Ich denke, man macht die gleichen Fehler meist nicht nochmal (Das macht den intelligenten Mensch ja angeblich aus), aber man macht andere Fehler, denn jader Hund bringt andere Probleme mit sich.

Grüß Deinen geduldigen Lehrer Arco,

Katja und Indy (der an mir bestimmt auch manchmal so verzweifelt ist wie ich an ihm)

von Staff-Ute(YCH) am 18. Mai 2000 17:01

Hallo!
Tja ich hatte meinen ersten Hund leider nur zwei Jahre, aber in diesen zwei Jahren mußte ich lernen und nochmals lernen, da ich das "Glück" hatte eine unverträgliche Zicke zu erwischen. Trotz allem haben wir uns zusammen gerauft. Mit der jetzigen ist das alles anders, denn Tonya ist ganz anders als Else. Sie ist verträglich und völlig einfach, was für mich eine Umstellung ist, aber ich habe mir geschworen, nie wieder was schlechtes über einen oder den Hund zu sagen
Ute

von Jenny(YCH) am 18. Mai 2000 19:22

Hi!

Ich lebe mein ganzes Leben schon mit Hunden und habe immer gedacht, ich wüsste vieles schon. Aber je mehr ich dazulerne, desto mehr wird mir bewusst, wie wenig ich eigentlich weiss. Das heisst, manchmal habe ich das Gefühl, je mehr ich weiss, desto weniger weiss ich...?

Trotzdem sind alle Hunde bis jetzt sehr "gut" herausgekommen, die man überall mitnehmen konnte und auch bei vielen Nichthündelern beliebt waren.

Aber Du hast schon recht, manchmal wenn ich zurückdenke, schauderts mich schon fast, was für Fehler ich(oder auch andere) gemacht habe. Aber das "Gute" an meinem Rüden ist, er verzeiht keine Fehler, will heissen es kommt immer irgendwie auf mich zurück. Er ist der beste Lehrer! Und das obwohl er schon der fünfte Hund in der Familie ist! Aber der komplizierteste. (Dafür ist die Hündin (also die 6.) ein absoluter Engel...)

Grüässli an alle
Jenny

von Anja(YCH) am 25. Mai 2000 15:50

: Hallo ihr !
:
:
: Eigentlich ist der HUnd, der als erster einen Menschen beglücken darf ein armes Schweinderl. Wenn ich bedenke welche Fehler wir Menschen bei der Erziehung unseres ersten Hundes gem,acht haben, was er alles über sich ergehen lassen mußte, oh da wird mir jetzt noch anders. Zwar gibt es einige wenige gute Ausnahmen, und natürlich auch bessere und schlechtere Fälle, doch alles in allem mu ein Erst-Hund doch einiges erleiden!
:
: Ich habe mir schon oft Gedanken darüber gemacht, was mir Arco schon alles beigebracht hat, was wirklich wichtig ist, was ich alles nie weiderholen werde, und was beim nächsten Hund besser gemacht werden kann.
:
: Wie ist es denn euch ergangen?
:
:
: Edith
:

von Anja mit Aisha(YCH) am 25. Mai 2000 16:27

Eigentlich ist der HUnd, der als erster einen Menschen beglücken darf ein armes Schweinderl. Wenn ich bedenke welche Fehler wir Menschen bei der Erziehung unseres ersten Hundes gem,acht haben, was er alles über sich ergehen lassen mußte, oh da wird mir jetzt noch anders.
Edith

Da ist wohl was dran. Hab gerade meinen ersten Hund (seit gut einem Jahr)und bestimmt auch nicht alles richtig gemacht. Geb mir aber alle Mühe, will heissen: Lese viel, rede mit anderen Hundebesitzern, surfe im Internet(!), bin in einem Hundeverein... Ich hab eine Menge gelernt, erst recht aber meine 3jährige Labradormix-Hündin Aisha, die vor mir schon drei Besitzer und einen Tierheimaufenthalt überstehen musste. Inzwischen sind wir schon ein ganz gutes Team und trainieren gerade für die Begleithundeprüfung um es ihrem Vorbesitzer zu zeigen, der sie für "nicht mehr erziehbar" hielt. Dabei ist sie der "problemloseste" Hund den ich kenne, manchmal etwas eigensinnig, aber einfach zuckersüß! Aishas Vorgeschichte zeigt, dass das Schicksal eines Erst-Hundes leider oft durch die unüberlegte Anschaffung und den Irrglauben, ein Hund könnte einfach so "mitlaufen" besiegelt wird. Wenn zukünftige Besitzer sich vor (!) der Anschaffung genügend Gedanken darüber machen, welche Verantwortung sie übernehmen und dann mit Spass und Ernsthaftigkeit bei der Sache sind, kann es für beide -Ersthund und Erstbesitzer- eine gute Zeit werden. Und nicht vergessen: Man lernt nie aus!!!

Gruß, Anja + Aisha

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