Ideale Luxus-Rasse" gesucht" :: Hunderassen

Ideale Luxus-Rasse" gesucht"

von Franziska und Katia(YCH) am 11. August 2003 15:47

: Hallo!
: Vielleicht sollte man von Anfang an eine Rennsport-Karriere mit dem Hund anstreben und einen Hund aus einer entsprechenden Zuchtlinie anschaffen. Vielleicht solltest du mal mit dem Verband Kontakt aufnehmen, und dein "Problem" beschreiben. Vielleicht findet man dort jemanden, der Spass daran hat, als "Trainer" die Familie zu unterstützen.

Gute Idee, werde ich machen.
:
: Der Familie wird vielleicht gefallen daran finden, mit den Hund an (internationalen) Windhundrennen teilzunehmen, und hierüber dann auch einen positiven Zugang zur Windhundehaltung zu bekommen. Die Windhundeszene hat sicherlich eine elitäre Atmospäre, wo sich die beschriebene Familie wohl fühlt.

Stimmt, dort geht es schon recht "snobby" zu, ohne das böse zu meinen.
:
: Wenn Geld keine Rolle spielt, kann man sich ja auch so einen internationalen Rennchampion kaufen, und ihn als Deckrüden einsetzen. Vielleicht bekommt man von der Seite auch Unterstützung vom Verband, die vielleicht interessiert sind, hier gute Zuchtrüden in den Verband zu bekommen.

Na, das wäre auch nicht schlecht. Das wäre dann auch etwas zum Angeben... Aber ich hoffe immer noch, dass, wenn sie sich für Windhunde begeistern können, sie auch "ausrangierte" Galgos nehmen würden.
:
: Warum soll man nicht auf dieser Weise das Beste aus der Situation machen?
Klar, und genau das wollen wir ja herausfinden. Danke für Deine Tipps, werde sie in die Überlegungen mit einbeziehen!


Ciao, Franziska

von Gabi2(YCH) am 11. August 2003 16:21

: Hi,

wie ist es denn mit einem Großspitz?? Da diese Rasse wohl nahezu am Aussterben ist (nicht meine Wortwahl!), scheint es sich doch um eine luxuriöse Anschaffung zu handeln!
Allerdings muss ich zugeben, dass ich keinen Großspitz kenne u. auch keinerlei rassenbezogene Kenntnisse habe! Nur ein Beitrag im Fernsehen über diese Rasse ist mir in Erinnerung.
Für einen Windhund evtl. ganztägige Gartenhaltung wohl eher zu langweilig, wenn er allein ist und sich selbst überlassen. Und ob das Personal mit Elan an diese Aufgabe geht?????

Lieben Gruss u. schreib doch mal, wozu sich die Familie entschieden hat!

lg

Gabi

von Cindy(YCH) am 11. August 2003 16:36

Hallo Franziska,

: Habe ich auch schon dran gedacht. Macht was her, wenn er schön frisiert ist (ich finde sie auch runtergeschoren toll, aber in diesem Fall muss er schon "atemberaubend" aussehen. Nur weiß ich nicht, ob sie nicht dem Vorurteil des "blöden Pudels für alte Damen" aufsitzen...
:

Na ja, der Bruder meiner jungen Hündin ist knapp 68 cm gross. Etwas heavy für ein "Alte-Damen-Hündchen" winking smiley

Gruss Cindy

von Ines(YCH) am 11. August 2003 19:56

: Hallo Franziska

Ich habe Deine Frage und die darauf folgenden Antworten mit wachsendem Entsetzen gelesen. Bei meinen Antworten muß ich Deinen letzten Satz leider als erstes beantworten.

: : : : Ach ja, bitte keine "die Leute sollen die Finger von Hunden lassen"-Postings, denn das hat keine Zweck. Sie werden einen Hund bekommen und dann wollen wir helfen, wenigstens annähernd den richtigen Hund zu finden : : :

--- Diese Leute sollten sich, statt eines armen Hundes, lieber ein Meerschweinchen kaufen. Selbst das brauchte aber noch mehr Zuwendung, als sie selber einem Hund geben würden. Sie wollen keinen Hund, sondern ein Aushängeschild. Und diese Lebensaufgabe macht wahrlich keinen Hund "glücklich".---
:

: : : Heute habe ich mal wieder einen schwierigen Fall. Neue Kunden von uns hatten sich zuerst, ..... : : :

--- Was heißt das? Neue Kunden. Was machst Du denn beruflich? ---
_____________________________

: : : Aber es ist ziemlich sicher, dass ein neuer Hund kommen soll. : : :

--- Wenn diese menschen so viel Knete habe, vielleicht kann man ihr Interesse auf andere Tiere lenken? Tiere, die mit einem artgerecht eingerichtetem zu Hause vollkommen zufrieden und glücklich sind. Knete allein verschafft nämlich keinem Hund ein glückliches Leben. Und wer gibt uns Menschen das Recht, zu entscheiden, welche arme Hunderasse zu so einem (Nobel)Leben verdammt werden soll.---
_________________________________-

: : : Die Situation ist so:
- Riesiges Grundstück von 7000 qm, voll eingezäunt bzw. ummauert. : : :

--- Auf so einem großen Grundstück entwickelt der Hund, wenn er sich ´häufig selber überlassen wird, automatisch einen "Wachinstinkt" ---
________________________________

: : : - Riesiges Haus von ca. 400 qm Wohnfläche : : :

--- Was nützt einem ein "goldener Käfig"? Dort würden selbst wir Menschen psychisch erkranken. ---
________________________

: : :- Anschaffungs- und Aufzuchtkosten, weitere Kosten für Frisör etc. spielen keine Rolle. : : :

--- Welch wahres Wort: geld allein macht bestimmt glücklich. ---
_________________________

: : : - Der Hund sollte Hitze gut vertragen, da im Sommer auf
SArdinien gewohnt wird. : : :

--- Hitzeempfindlichkeit ist nicht nur rasseabhängig. Du findest bei
jeder rasse Hunde, die mehr oder weniger hitzeempfindlich sind.
Genau wie wir Menschen. ---
______________________________

: : : - Der Sohn, 12 Jahre, sollte sich mit dem Hund auch gut
verstehen können, allerdings kommt er erst abends heim.: : :

--- Das liegt wohl an dem Sohn (fast) allein. Und nicht an der rasse!!! ---
______________________________

- Der Hund sollte schon sportlich sein, denn Frauchen joggt gerne,
aber er sollte es auch okay finden, wenn er sich auf dem Grundstück
austoben kann. : : :

--- Wenn dem Hund nicht beigebracht wird, beim Joggen brav mitzulaufen, woher soll er es dann wissen. Also auch wieder eine "Lernsache". Wenn ein Hund sich alleine auf einem riesigen Grundstück befindet, wirde er sich niemals austoben. Egal, welche Rasse. Er würde wirklich vereinsamen. ---
_____________________________-

: : : - Es sollte kein ausgesprochener Ein-Mann-Hund sein, denn die
Familie ist viel unterwegs, es ist aber immer Personal im Haus. : : :

--- Wofür, um alles in der Welt, braucht diese Familie einen Hund???
Um die Bediensteten zu beschäftigen??? ---
______________________________-

: : : - Der Hund sollte schon "etwas hermachen", also keine sehr
häufige Rasse sein. : : :

--- Vielleicht sollten sie sich lieber so etwas ähnliches wie eine Ahnengalerie anschaffen! Nur mit "seltenen" und "besonderen" Hundefotos.
Das wäre etwas Einmaliges. Aber diese Tiere brauchten halt nicht mehr unter ihrem Repräsentationsbedürfnis zu leiden. ---
________________________________

: : : - Der Hund sollte keinen zu großen Schutztrieb haben, weil im
Haus doch oft fremde Leute kommen und gehen.

--- wie ich oben schon beschrieben habe, wird diese Tier automatisch
einen wachinstinkt entwickeln. ---
_____________________________________

- Wir haben den Eindruck, die Leute möchten lieber einen großen Hund,
also scheiden leider die Gesellschaftshundrassen aus.: : :

--- Ich habe den Eindruck gewonnen, diese leute wollen nur ein
Aushängeschild. Und für diesen Zweck kann ich nur "VON JEDER
HUNDERASSE" abraten.
______________________________

: : : - Es wäre ideal, wenn es eine Rasse wäre, die man gut zu
mehreren halten kann. : : :

--- Wie wäre es denn, und das meine ich ernst, z.B. mit einer Papageienzucht? Diese Tiere sind bildschön, für Laien und auch Kenner, absolut representabel. Außerdem brauchen sie, von der täglichen versorgung abgesehen, keinerlei zeitaufwand. ---
________________________________

: : : - Wir hatten schon an Whippet, Sloughi, Saluki etc. gedacht,
sind aber für jeden Tipp dankbar und schon sehr neugierig auf Eure
Vorschläge. ---

---- Ich denke hier, an GAR KEINEN HUND!!! Ich könnte es wirklich nicht mit meinem Gewissen vertreten, irgendeine Rasse zu solch einem leben zu verurteilen.---

Es tut mir leid. Aber, würtde ich etwas anderes schreiben, wäre dass nicht meine ehrliche Meinung. Und ich kann auch nicht verstehen, dass alle anderen tatsächlich Rassevorschlage machen. Denn NIEMAND gibt uns Menschen das Recht, zu entscheiden, welcher Hund LEBEN darf und welcher nicht.

Ganz liebe, aber traurige Grüße von Ines und ihrem "Glücklichen Balu" *grins*

von Conny(YCH) am 11. August 2003 20:17

Hallo Antje
Du kennst Dich mit den Spitzen wirklich sehr gut aus. Ich kann Dir in allem nur beipflichten. Oftmals lese ich hier im Forum von Problemen, welche ich mit meinen Spitzen einfach gar nicht kenne. Der Spitz ist was er schon immer war, ein lieber, lustiger und problemloser Familienhund mit Wacheigenschaften. Es ist seit Jahrhunderten der "Beruf" des Spitzes Haus oder Hof zu bewachen und für seine Familie da zu sein. Damit unterscheidet er sich von vielen zum Teil aktuellen Mode-Rassen, die ursprünglich vor allem als Jagd-, Hüte- oder Gebrauchshund Verwendung fanden und in der heutigen "arbeitslosen" Zeit keine ihrer Wesensart entsprechenden Einatzmöglichkeiten mehr haben und ihre Halter oftmals überfordern. Für den Spitz gab es aber nie ein Bedürfnis nach "Umschulung" er ist, was er immer war. Ich "kämpfe" schon seit langem für den guten Ruf des Spitzes. Denn seine vielen positiven Eigenschaften sind zeitlos, ja gerade heute besonders gefragt, wo viele einen anpassungsfähigen, aufgeweckten und ausgeglichenen Familienhund wünschen, der gesund ist, relativ leicht zu pflegen und zu erziehen ist, dabei wachsam ist, aber keineswegs aggressiv, kein Hysteriker und kein Streuner. Aber es ist seit jeher das Schicksal der Spitze, eine Hunderasse zu sein, die sozusagen eher im Verborgenen blüht.
Viele Grüsse
Conny mit den Wolfsspitzen!

von Conny(YCH) am 11. August 2003 20:33

Hallo Antje
Ich dachte nicht an ein Problem generell, sondern nur in dem speziellen Fall. Ansonsten ist mit der Wachsamkeit eines Spitzes sehr gut klarzukommen. Sie sind zwar absolut zuverlässige Wachhunde, der Alarm wird aber schnell wieder abgestelllt und dem Besucher die Freundschaft angeboten. Was Du beschrieben hast, ist eine der Situationen, welche dem Spitz den Ruf als "hinterlistiger Kläffer" eingebracht haben. Meine sind auch so, bin ich zu Hause, wird zwar kurz gemeldet wenn wer kommt, dann ist der Fall erledigt, ist aber niemand zu Hause, dann fühlen sich mein Hunde verantwortlich dafür, mein Hab und Gut zu beschützen, da wird auch bei Leuten, die sie sonst kennen, ein Spektakel gemacht. Ich schätze diese Eigenschaft sehr, kann ich mich doch immer vollkommen auf meine Spitze verlassen. Sie denken mit und haben ein sehr feines Gespür für verdächtige Situationen.
Viele Grüsse
Conny mit den Wolfsspitzen!

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