Labrador? :: Hunderassen

Labrador?

von Cari Gin & Dusty(YCH) am 01. September 2003 18:23

Hy

ganz ehrlich finde ich es jetzt so gesehen auch besser noch zu warten.
Der Labrador den dann bei uns einziehen wird wird sicherlich ausgelastet werden, mein Freund ist ja nun schon länger auf der Suche nach einem Hund den er jagdlich ausbilden kann. Mit meiner Ginger geht es aber ni9cht, jagdtrieb ist zwar in uhnmengen vorhanden aber sie fürchtet sich in jedem neuen Gelände das sie noch nicht kennt. Fürchten ist ein bisschen übertrieben, sie ist unsicher. Und schussfest? Nein, das ist sie auch nicht im geringsten.

Liebe Grüße, Carina Gin und Dusty

von Karin M.(YCH) am 02. September 2003 06:09


: Ja du glaubst ja gar nicht wie glücklich ich bin den Züchter ausfindig gemacht zu haben, besonders weil ich so lange gesucht habe. Es war schon lustig, ich war mit meinen Hunden bei den Eltern meines Freundes zu Besuch und plötzlich sah ich das Ebenbild von Ginger, die ähnlichkeit war total verblüffend. Da haben wir beide blöd geguckt, der Züchter und ich und so kommt man eben ins Gespräch.

Das denke ich mir! Sowas ist wohl Schicksal!

: Ich weiß jetzt auch genauer was mit Ginger passiert ist. Im Alter von 9 Wochen hat er sie abgegeben an eine totl nette Person die absolut nicht so wirkte wie sie war. Sie ist auch 5 Mal beim züchter aufgetaucht um ihren Welpen kennenzukernen. Zwei Tage nach dem abgabetermin wollte der Züchter sich erkundigen wie es ihr geht. Die Frau meinte am Telefon so etwas wie ja ihm gehts toll er hat einen neuen Plkatz bei jemandem der mit ihm zurecht kommt und hat ihm die Telefonnummer der neuen Besitzer gegeben. Diese Telefonnummer gab es aber nicht und die "eigentliche" Besitzerin war nie wieder zu erreichen.

Arg! Als Züchter macht man da auch einiges mit. Was wohl in manchen Leuten vorgeht...!?
Ist sie denn nicht tätowiert oder gechipt? So hättest Du nämlich auch den Züchter finden können.
Ist auch ein bisserl eine Absicherung für den Züchter - wenn er seine Welpen nur gekennzeichnet abgibt.


Liebe Grüße
Karin M.


von Karin M.(YCH) am 02. September 2003 06:15

: Der Labrador den dann bei uns einziehen wird wird sicherlich ausgelastet werden, mein Freund ist ja nun schon länger auf der Suche nach einem Hund den er jagdlich ausbilden kann.


Mit meiner Ginger geht es aber ni9cht, jagdtrieb ist zwar in uhnmengen vorhanden aber sie fürchtet sich in jedem neuen Gelände das sie noch nicht kennt. Fürchten ist ein bisschen übertrieben, sie ist unsicher. Und schussfest? Nein, das ist sie auch nicht im geringsten.

Das finde ich eben eher ungewöhnlich für eine Hündin aus jagdl. Leistungszucht. Dürfte wohl in der Zeit nach der Abgabe und der Aufnahme durch Dich einiges schiefgegangen sein. Schussfestigkeit ist meistens genetisch bedingt.
Aber abgesehen davon würde ich mich auch Jana's Rat anschließen. Sind eigentlich Unterordnungstipps und haben mit jagdl. Ausbildung nix zu tun. Kommen auf Pfiff, Sitz auf Pfiff - damit sie irgendwann in jeder Situation zu stoppen bzw. zurückzupfeiffen ist. Sie ist ja noch jung und sollte das schon noch lernen können. Dummyarbeit ist für sie sicher auch eine gute Idee und so bekommt sie auch mehr Selbstbewußtsein.

Du wirst sie ja sicher nicht ihr ganzes Leben lang an der Schlepp- oder sonstiger Leine führen wollen...

Liebe Grüße
Karin M.

: Liebe Grüße, Carina Gin und Dusty

von Cari Gin & Dusty(YCH) am 02. September 2003 10:33

Ist sie denn nicht tätowiert oder gechipt? So hättest Du nämlich auch den Züchter finden können.
Ist auch ein bisserl eine Absicherung für den Züchter - wenn er seine Welpen nur gekennzeichnet abgibt.
Liebe Grüße
Karin M.

Tätowiert ist sie gechipt war sie damals leider noch nicht, das haben erst wir nachträglich machen lassen.

Er hat die Tät. Nr. an jeden Tierarzt der Umgebung weiter gegeben aber wahrscheinlich, so nehme ich es an, konnte sie keiner finden da sie laut angabe meines Tierarztes, die Geschichte kennst du ja, in einem Schuppen aufwuchs, wahrscheinlich ist sie deshalb auch nicht schussfest, sie hatte in der wichtigsten Zeit absolut nichts kennengelernt, und dann so viele Eindrücke auf einmal.

Natürlich kann es aber sein das ich unbewußt etwas total falsch gemacht habe, aber ihre Angst unterstützt habe ich nie, immer nur ignoriert, bin an jedes Angstobjekt freundlich rangegangen oder ignorant daran vorbeigeschlendert.

Ich bin nur froh das ich Dusty habe, er gibt ihr irrsinnig viel selbstvertrauen, ich bewundere den kleinen Knirps immer, er ist so klein aber mit einem selbstbewußtsein und einer freundlichkeit wie ein richtig Großer. Immer wenn sie etwas Angst hat orientiert sie sich an ihm, wenn er sich nicht fürchtet beruhigt sie sich auch ganz schnell wieder. (Gott sei Dank!)

Naoch etwas dazu wo du bei einem anderen Posting gemeint hast sie wäre bei mir am richtigen Platzt:

Manchmal bezweifle ich das und bin todbetrübt, wenn ich wochenlang das Gefühl habe, jetzt funktioniert es, es geht aufwärts! Und dann steht plötzlich ein Rasensprenger an einer Stelle wo vorher nie einer gestanden ist und sie fällt wieder für mehrere Tage in ihr altes verhalten zurück.

Aber was solls, nur nicht aufgeben und immer weiter kämpfen, ich wußte ja das es mit ihr schwierig wird als ich sie zu mir nahm. Und ich freue mich schon darauf wenn ich irgendwann sagen kann: "das ist meine süße Maus, ist sie nicht toll!"

Liebe Grüße, Cari Gin und Dusty

von Karin M.(YCH) am 02. September 2003 19:30

:
: Tätowiert ist sie gechipt war sie damals leider noch nicht, das haben erst wir nachträglich machen lassen.
:
: Er hat die Tät. Nr. an jeden Tierarzt der Umgebung weiter gegeben aber wahrscheinlich, so nehme ich es an, konnte sie keiner finden da sie laut angabe meines Tierarztes, die Geschichte kennst du ja, in einem Schuppen aufwuchs, wahrscheinlich ist sie deshalb auch nicht schussfest, sie hatte in der wichtigsten Zeit absolut nichts kennengelernt, und dann so viele Eindrücke auf einmal.

Ja, das ist schwierig. Und umgekehrt war es Dir damals vielleicht auch nicht soo wichtig, ihn zu finden - hattest ja wahrscheinlich erst einmal alle Hände voll zu tun, mit ihr klar zukommen. Denn auf dem umgekehrten Weg geht es sicher besser. Man bräuchte sich nur an die rassebetreuenden Vereine wenden - wenn man dann weiß, welches Nummernsystem die einzelnen Verbände verwenden. Aber ist egal - Hauptsache, ihr habt Euch gefunden.
Noch einmal: Schussfestigkeit und auch Ängstlichkeit können zwar einerseits erworben sein, sind meist aber genetisch bedingt. Ein Hund, der diesbezüglich gut veranlagt ist, übersteht auch eine nicht so gute, reizarme Aufzucht ohne größeren Schaden.

:
: Natürlich kann es aber sein das ich unbewußt etwas total falsch gemacht habe, aber ihre Angst unterstützt habe ich nie, immer nur ignoriert, bin an jedes Angstobjekt freundlich rangegangen oder ignorant daran vorbeigeschlendert.
:
Das klingt eh, als ob Du es genau richtig gemacht hättest.

: Ich bin nur froh das ich Dusty habe, er gibt ihr irrsinnig viel selbstvertrauen, ich bewundere den kleinen Knirps immer, er ist so klein aber mit einem selbstbewußtsein und einer freundlichkeit wie ein richtig Großer. Immer wenn sie etwas Angst hat orientiert sie sich an ihm, wenn er sich nicht fürchtet beruhigt sie sich auch ganz schnell wieder. (Gott sei Dank!)

Das ist toll!
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: Manchmal bezweifle ich das und bin todbetrübt, wenn ich wochenlang das Gefühl habe, jetzt funktioniert es, es geht aufwärts! Und dann steht plötzlich ein Rasensprenger an einer Stelle wo vorher nie einer gestanden ist und sie fällt wieder für mehrere Tage in ihr altes verhalten zurück.
:
Zwa Schritt' viere, aan Schritt z'ruck... Hauptsache, die Schritte, die nach vorne gehen, sind mehr, als die Rückschritte... ;-)

: Aber was solls, nur nicht aufgeben und immer weiter kämpfen, ich wußte ja das es mit ihr schwierig wird als ich sie zu mir nahm. Und ich freue mich schon darauf wenn ich irgendwann sagen kann: "das ist meine süße Maus, ist sie nicht toll!"
:
Super!

Liebe Grüße
Karin, Janis, Fame und Summer

von Cari Gin&Dusty(YCH) am 04. September 2003 12:43


Ja, ich habe anfangs wirklich nicht daran gedacht den Züchter auf diesem Wege zu finden. Und da es für mich wenn ich jetzt so darüber nachdenke nicht einfach wäre mit Leuten zu sprechen die die ungarische sprache beherschen wäre es eh hoffnungslos gewesen, aber wer weiß.

Aber aufgeben tue ich meine kleine Maus sicher nicht. Sie ist ein so liebenswürdiges Ding und mit ihren fehlern könnte ich notfalls ja auch leben. außerdem habe ich ja auch noch ein Hundeleben lang Zeit, vielleicht wird sie ja wieder ganz normal, obwohl mir das in Hinsicht zu manchen Verhaltensweisen sehr unrealischtisch vorkommt.

Aber ihre Verhaltensweisen sind für mich ja Gott sei Dank schon voraussehbar.
Viele die unser Haus betreten ohne Vorwarnung haben schreckliche Angst vor Ginger und sind schneller wieder hinterm Zaun als ich schauen kann. Jetzt weiß ich wenigstens schon, das wenn angemeldeter Besuch kommt ich mit Ginger raus zu gehen habe und erst dann wieder den Raum mit den für sie fremden Personen zu betreten habe wenn diese bereits Platz genommen haben, dann begrüßt sie alle total freundlich.

Und wenn ich so nachdenke, glaube ich das die Zeit und die Kraft die ich in sie investiert habe nicht umsonst war.
Erst gestern habe ich eine alte Freundin getroffen beim Spaziergang die Ginger das letzte mal sah wie sie 7 Monate alt war und sie meinte:" Das ist niemals die kleine Ginger, wie die sich verändert hat, wie hast du das bloß hinbekommen"?!

Sowas zu hören ist ganz schön aufbauend.

Liebe Grüße, Cari Gin und Dusty

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