Aussie, Border & Co = Wunderhunde ? :: Hunderassen

Aussie, Border & Co = Wunderhunde ?

von sanne(YCH) am 11. August 2000 14:59

Hallo Maria und Aussies / Hallo Ursula

Ursula kennt meine Diddl die Portugiesische Wasserhündin. Bin mit großem Interesse auf das Thema Border losgegangen, da ich diese Woche 4 Tage in Österreich war um bei einem Obedience Seminar mitzumachen.
Da tauchte auch die Frage Border auf.
Ich hatte schon mehrere Hunde und nun eben die Cao de Agua Hündin. Mitlerweile über 3 1/2 Jahre alt und einerseits überall mit dabei andererseits wieder viel alleine. Vielleicht so wie Du es beschrieben hast Maria.
Diddl durfte 2 1/2 Jahre mit zur Arbeit ins Kinderheim und in der Zeit machte ich auch Rettungshundearbeit mit ihr. Seit einem Jahr ist dies durch Gruppenwechsel nicht mehr möglich. Das ist auch ein Grund wesshalb wir im Sept.00 eine Therapiehundeausbildung machen was mit Fahrt (800 km ein Weg) mit Unterkunft und Ausbildung über 10 000 DM kosten wird. Das zahle ich aus eigener Tasche nur um dem Hund entgegen zu kommen.
Bin schon lange am überlegen einen 2. Hund zu "holen" und bin am rätseln welche Rasse.
Diddl ist der Super Hund sie ist 99 % ohne Leine bleibt ums Auto wenn ich campen bin macht keine Hunde an findet diese eher lästig. Manchmal denke ich ich mache zu viel mit ihr.
Obedience, Agility, Heelwork to music, aber alles ohne Prüfungen da es noch nicht so verbreitet ist bei uns. Just for fun.

Jetzt meine ich sie macht das alles nur mirzuliebe ohne diesen "Arbeitswillen" den ich bei den Border oder Kelpies so bewundere. Border fand ich immer eigen und zu schwer für mich. Diese agressivität gegenüber anderen Hunden. (Meine eigene Hündin wurde sehr oft untergebuttert bzw. sogar gebissen von Border Hündinnen)

Jetzt habe ich eine Handvoll Border kennengelernt die mir sehr gut gefielen. Von der Art wie meine Hündin, aber dennoch diesen drive zu arbeiten wenn es denn sein muß.

So wie Du Maria kurz erzählt hast das Deine Aussies aufpassen müssen wann wer dran ist.
Daher überlege ich auch mir einen Border od. Aussie in mein Leben zu holen.

Habe noch mehr Fragen dazu. Wer hat Lust mit mir näher darüber zu "schreiben"
Vielleicht auch die berechtigte Frage wieso nicht wieder einen Cao de Agua. Bin absolut zufrieden mit meiner Hündin und denke wenn es eventuell auch eine "Arbeitslinie" gäbe würde ich auch sofort hier eine Hund nehmen. Leider gibt es zu wenig Hunde / Züchter und es wird nicht so richtig mit den Hunden gearbeitet. Müßte mich da auf Erzählungen verlassen ...

sanne & diddl und die beiden frettchen


von Franzi+Wonda+Chili(YCH) am 15. August 2000 10:51

:
: Hallo Ursula!

Sehe ich genauso! Bei Aussie und BC ärgere ich mich auch immer wieder über solche Sätze wie "idealer Familienhund" in den Anzeigen. Ich kenne einige Aussies und die sind nur ideal, wenn man viel mit ihnen macht. Und dann das "nicht jagend". haha! Selbst wenn einige vielleicht nicht direkt auf Jagdausflug gehen, auch Radler, Jogger etc. sind für sie begehrte Objekte. Und den Leuten nützt es da auch nichts, wenn es heißt "Das ist ja nur Hüteverhalten". Ich als Jogger möchte weder gejagt noch gehütet werden!

Ich finde es immer bedenklich, wenn es heißt "idealer Familienhund", denn das suggeriert ja immer "der läuft so mit, den braucht man nicht zu erziehen, das macht der alleine!" So wie Labis ja nach Züchteraussagen (einige) auch eine dauerlächelnde Sofahundrasse zu sein scheinen, die Kindern gerne zum Spielen gegeben werden. Und so sehen die armen Kreaturen dann irgendwann auch aus - gelangweilt und unterbeschäftigt, aber dummerweise haben sie sich aufgegeben und mucken nicht auf. ALLE Hund wollen irgendwie beschäftigt werden, als Streicheldeko sind sie nicht geeignet. Das ist Unrecht am Hund! Aber erzähl das mal Leuten, füe die ein Hund eben auch zur Familiengrundausstattung gehören soll wie ein Auto und der Garten mit Apfelbaum!

Ciao, Franziska und die Hunde

von Kirsten(YCH) am 16. August 2000 19:22

Hallo,

ich kann Dir nur recht geben. Wir haben zwei Aussies. Beide Hunde sind nichts für Leute die einmal oder zweimal in der Woche auf den Agility-Platz rennen. Unsere Hündin braucht täglich, konzentrierte "Kopfarbeit", sonst brauchen wir viel Geld, um neue Möbel zu kaufen. Unser Rüde ist wesentlich einfacher zufrieden zu stellen, aber auch er ist meiner Meinung nach nichts für Leute, die nicht täglich viel Zeit für den Hund aufbringen können. Wir sind zwar auch täglich 8 Stunden arbeiten, aber dafür geht unsere Freizeit komplett für die Hunde drauf.
Aussies sind zwar leicht zu erziehen, weil sie sehr schnell lernen, aber ebenso schnell verknüpfen sie falsche Dinge. Unsere Hündin achtet z.B. auf die kleinsten Gesten. Wenn man ihr Kommando's beibringt, muß man schon aufpassen, das man das nicht mit einer wiederkehrenden, unbewussten Handbewegung verknüpft, sonst kann sie's nur mit eben dieser Bewegung. Im Agility ist nicht so leicht zu führen, da sie auch hier auf den geringsten Fingerzeig reagiert und zudem noch hypersensibel auf Korrekturen reagiert. Ich hab' schon oft erlebt, dass mir Leute beim Spazierengehen gesagt haben "oh, das sind aber tolle Hunde, sowas wär' auch was für mich!". Ich klär' sie dann immer darüber auf, was die Haltung eines solchen Hundes bedeutet, dann sind sie meistens geheilt.

Gruß, Kirsten (in der Hoffnung, dass der Aussie kein Modehund wird)

von Susan(YCH) am 29. August 2000 13:56

: Hallo Ursula,
:
: ich bin auch der Meinung, dass Border Collies und Aussies keine Hunde für jedermann sind. Ich halte es allerdings auch für übertrieben zu sagen, dass diese unbedingt eine Viehherde zum Glücklichsein benötigen. Wie bei der Anschaffung jeder anderen Rasse muss sich der Mensch (und dessen Angehörige) die Frage stellen, ob er diesen Hunden gerecht werden kann, ob er selbst also über genügend Zeit, Lust, Erfahrung und Einfallsreichtum verfügt.
:
: Es ist nicht so leicht, einen Hütehund auszulasten. Schon bei meinem DSH-Sheltie-Mix muss ich hierfür viel mehr tun als für meine Labrador-Hündin. Mein Mix ist fast 8 Jahre alt - und von ruhiger werden und weniger Ansprüche stellen keine Spur. Ich kenne allerdings auch Aussies und Borders, die sehr ruhig und ausgeglichen sind. Sicher kommt es darauf an, woher der eigene Hund stammt.
:
: Liebe Grüße - Jana, Liza & Plastic
:
: P.S.: Was mir noch aufgefallen ist, ist dass Borders (wie auch andere Collies) oft enorm geräuschempfindlich sind. Ob dann eine Familie mit vielen Kindern (wo es oft sehr laut zugeht) das Richtige ist, möchte ich bezweifeln. Oder werden sie dann gerade hierdurch "abgehärtet".

von Susan(YCH) am 29. August 2000 14:45

Hallo,
Ich habe auch 2 Bordercollies, beide knapp 2 Jahre alt, der Rüde arbeitet an Rindern, nur die Hündin hat in ihrer Jugend schlechte Erfahrungen mit dem Elektrozaun gemacht, zeigt keinen Hütetrieb mehr. Sie hat Angst. Trotzdem möchte ich sie wieder zum Hüten motivieren, weil sie gern den Garten umgräbt. Ansonsten sind beide Hunde sehr gut zu haben. Gibt es eine Chance, diese Angst der Hündin zu überwinden? Mit dem Rüden bin ich sehr zufrieden. Wer weiß Rat?
Gruß Susan.

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