Hunderasse Elo :: Hunderassen

Hunderasse Elo

von Elvira(YCH) am 18. Februar 2001 21:27

: : Liebe Renate, ich will den Elo nicht in Frage stellen, aber das mit dieser Beschreibung kann doch nur ein Witz sein ... in Amerika jedenfalls hätte der Züchter mit diesen Aussagen jede Menge Klagen am Hals. Der Elo ist sicher ein sehr netter Hund mit diversen Ansprüchen und Rassemerkmalen, aber doch bestimmt kein Stoffhund ...
:
: Renate antwortete:
: : Klasse, Du siehst Dir eine Web-Site an und beurteilst danach die dargestellte Hunderasse!?!
: : Schau Dir den Elo erstmal in Natura an und _dann_ können wir weiterdiskutieren.
: : Ob die Web-Site gut oder schlecht erstellt wurde, sei dahingestellt.
:
: Nun, lies du erst mal vollständig ein Posting durch. Und dann urteile über das Geschriebene. Ich habe nicht die Rasse beurteilt, sondern die Aussagen auf der dubiosen Website, welche von dir zum Thema ELO empfohlen wurde! Sei doch bitte ehrlich, diese Umschreibung kann doch keinen Hund darstellen! Wie kann man von einer ganzen Rasse behaupten, dass sie nie zu einem Hund laufen würde, haben die Tiere keine Spieltrieb? Ich sage es noch mal, der Elo ist bestimmt ein Hund wie viele andere, versehen mit rassetypischen Eigenschaften, Liebenswürdigkeiten und auch Problemen. Diese Website allerdings kann nicht allen Ernstes einen Hund beschreiben. Ich kann eben auch nicht verstehen, wie man so eine Site finden, lesen und als Tipp weiterempfehlen kann.
:
: Mina

Hallo Mina,

sicher ist der Elo ein Hund wie jeder andere, mit genausovielen Liebenswürdigkeiten (vielleicht einige mehr:-)) ) oder Problemen (vielleicht ein paar weniger ;-)) ) wie andere HundeRassen auch. Aber kennst du eine Website/Züchter, der sagt: Meine Hunde/Rasse haben die und die Fehler/Macken/Probleme/Krankheiten? Es sind doch alle die schönsten, besten, intelligentesten (habe mir Beschreibungen verschiedenster Hunderassen u. a. Dobermann, Bernhardiner, Kleine Münsterländer, Franz. Hirtenhunde, Dt. Pinscher usw. zukommen lassen, jede dieser Rasse wird z. B. als 'die intelligenteste' beschrieben!!)problemlosesten Hunde. Keine Rasse hat irgendwelche gesundheitliche oder Verhaltensprobleme. Falls doch einmal (was äußerst selten vorkommt) auf irgendwelche Probleme hingewiesen wird, liegt es'natürlich' immer am Halter, der zu hart, zu weich, zu inkonsiquent etc. mit dem Hund umgeht. Um sich wirklich ein gutes Bild von einer Rasse zu machen, bleibt nur der Weg, sich immer und immer wieder mit Halter diese Rasse zu unterhalten, zu fragen und zu hinterfragen.

Liebe Grüße
Elvira

von Alice(YCH) am 18. Februar 2001 22:39

Hallo Elvira,

Ich habe mir sogar ein Prospekt von einer der wenigen Elo-Züchterinen schicken lassen, es waren auf jeden Fall nicht die "Erfinder". Und die Beschreibung in diesem Prospekt passte wirklich nur auf einen Stoffhund, keinerlei Probleme mit irgendwas. Es war geradezu ein Freibrief für alle Leute, die ein Spielzeug suchen, mit dem man so lange man lust hat, rumspielt und rumexperimentiert. Es bedarf angeblich überhaupt keines Könnens um einen Elo zu erziehen. Die Hunde haben keine Störungen usw,. Was soll das heißen? So ein Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gelesen. daraufhin rief ich nochmal bei der besagten ZUüchterin an und erhielt dann sogar noch die Aussage, daß sogar die Hunde, die aus schlechten Bedingungen wieder als Tierschutznotfälle zu ihr zurückgekommen sind, nach ein paar Tagen wieder ganz in Ordnung und ohne jeden Schaden waren.
Was bezweckt man damit Hunde als absolut problemlos darzustellen? Man hätte auch schreiben können: "wenn sie einen Hund suchen, der absolut anspruchslos und leicht zu handhaben ist, holen sie sich einen Elo!" und das habe ich so extrem noch auf keiner Züchter-web-side gelesen.
Übrigens Frau Szubris, ich weiß nicht mehr genau, ob das richtig geschrieben ist, die Erstzüchterin des Elo, ist von diesem Prospekt der besagten Züchterin auch wenig begeistert. Eine Rasse zu züchten, die für gewissenlose Egoisten ohne Hundeverstand und ohne den Willen auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen wollten die Ursprungszüchter mit Sicherheit nicht züchten. Menschen, die einen absolut problemlosen Hund suchen, haben selbst ein sehr großes Problem, sie sind unendlich egoistisch und solche Menschen sollten kein Lebewesen bekommen, welches Bedürfnisse und wie alle Lebewesen auch irgendwelche Fehler hat, denn es könnte ihnen einfallen, daß sie auf das Lebewesen keine Lust mehr haben.

Grüße
Alice

von Elvira(YCH) am 19. Februar 2001 00:14

: Hallo Elvira,
:: Hallo Alice,

: Ich habe mir sogar ein Prospekt von einer der wenigen Elo-Züchterinen schicken lassen, es waren auf jeden Fall nicht die "Erfinder". Und die Beschreibung in diesem Prospekt passte wirklich nur auf einen Stoffhund, keinerlei Probleme mit irgendwas. Es war geradezu ein Freibrief für alle Leute, die ein Spielzeug suchen, mit dem man so lange man lust hat, rumspielt und rumexperimentiert. Es bedarf angeblich überhaupt keines Könnens um einen Elo zu erziehen. Die Hunde haben keine Störungen usw,. Was soll das heißen? So ein Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gelesen. daraufhin rief ich nochmal bei der besagten ZUüchterin an und erhielt dann sogar noch die Aussage, daß sogar die Hunde, die aus schlechten Bedingungen wieder als Tierschutznotfälle zu ihr zurückgekommen sind, nach ein paar Tagen wieder ganz in Ordnung und ohne jeden Schaden waren.

:grinning smileyas ist wahrscheinlich total übertrieben, da gebe ich dir vollkommen recht. Jedes Lebewesen, dass schlecht behandelt wurde, behält irgendwo einen Knacks weg. Und inwieweit es diesen Knacks verarbeitet, dürfte von Hund zu Hund unterschiedlich und garantiert nicht auf die ganze Rasse zu übertragen sein.

: Was bezweckt man damit Hunde als absolut problemlos darzustellen? Man hätte auch schreiben können: "wenn sie einen Hund suchen, der absolut anspruchslos und leicht zu handhaben ist, holen sie sich einen Elo!" und das habe ich so extrem noch auf keiner Züchter-web-side gelesen.

:: Naja, als problemlos werden meiner Meinung nach zu viele Hunderassen von Zuchtvereinen und Züchter dargestellt. Ob extrem oder nicht... es ist und bleibt eine Verar... und sicher wäre den interessierten bzw. zukünftigen Haltern mehr geholfen, wenn man auch auf die Fehler/Problematik er favorisierten Rasse eingehen würde. Dann wäre nämlich die Möglichkeit, dass das Gespann Hund/Mensch funktioniert, wesentlich größer und das Hundeelend garantiert um einige Exemplare weniger.

: Übrigens Frau Szubris, ich weiß nicht mehr genau, ob das richtig geschrieben ist, die Erstzüchterin des Elo, ist von diesem Prospekt der besagten Züchterin auch wenig begeistert.

:: Das wollen und wollten verantwortungsvolle Züchter garantiert nicht... egal ob es sich um eine alteingesessene oder neue Rasse handelt. Aber deswegen gleich jede Rasse --Page (oder war nur die der bes. Züchterin gemeint? Kam dann aber nicht herüber...) zu verurteilen?

:Eine Rasse zu züchten, die für gewissenlose Egoisten ohne Hundeverstand und ohne den Willen auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen wollten die Ursprungszüchter mit Sicherheit nicht züchten.

:: Schätze, dafür wurde diese Rasse nicht gezüchtet. Gewissenlose Egoisten ohne Hundeverstand und ohne den Willen, auf die Bedürfnisse des Hundes einzugehen, kaufen sich genau die Rasse, die ihnen entweder gefällt, gerade 'In' ist oder eben ein gewisses Statussymbol darstellt. Da werden sich kleine Terrierrassen zugelegt, weil sie niedlich aussehen und durch Werbung (Westies/J.Russel etc) populär gemacht wurden, ohne darauf zu achten, dass es genau wie Setter/Retriver/Spaniel Jagdhunde sind. Ihnen die Jagdleidenschaft über Jahrhunderte angezüchtet wurde und ein enormes Bewegungsbedürfnis haben. Jetzt sind eben diese Hunde meistens zu einem Leben an der Leine verdammt, weil nur die wenigsten Hundebesitzer eben den Sachverstand und die Kompetenz haben, um mit der Jagdleidenschaft umzugehen. Oder man preist sie als ideale Wohnungshunde für die Stadt oder ältere Menschen an, aufgrund (bes. kl. Terrier) ihrer handlichen Grösse. Und statt stundenlangen, freien Auslauf müssen sie mit einem Gang um den Block vorlieb nehmen, weil ihre Besitzer nicht mehr gut bei Fuß oder eben bequem (der ist ja so klein, da braucht er nicht soviel Auslauf)sind. Dass gerade oft die kleinen Hunde, speziell mit jagdl. Hintergrund, oft genausoviel Auslauf braucht, wie ein Schäferhund z. B. wird oft übersehen oder von den Züchtern gar nicht erst erwähnt.

: Menschen, die einen absolut problemlosen Hund suchen, haben selbst ein sehr großes Problem, sie sind unendlich egoistisch und solche Menschen sollten kein Lebewesen bekommen, welches Bedürfnisse und wie alle Lebewesen auch irgendwelche Fehler hat, denn es könnte ihnen einfallen, daß sie auf das Lebewesen keine Lust mehr haben.

:: Hmmm, grins, dann gehöre ich wohl auch zu dieser Sorte... lach.
Ich habe seit über 20 Jahren Hunde, neben einem Zwergpudel gehörten bisher 1 Rauhaardackel und 4 Münsterländer zu meinem Leben. Wobei ich Dackel und Münsterländer jagdlich führte. Und genau da liegt eben jetzt
für mich der Knackpunkt. Durch Kinder und berufl. Umstände habe ich keine Zeit mehr, regelmäßig auf die Jagd zu gehen. Und da ich der Meinung bin, ein Jagdhund sollte seiner Züchtung und Natur gemäß (weiß, jetzt gibt es garantiert Haue von Leuten, die sich privat einen Jagdhund zum Spazierengehen halten. Aber ich stehe eben dazu, es ist meine Überzeugung und danach lebe ich auch!!!!)geführt werden, werde ich mir bei der nächsten Wahl eben keinen Jagdhund mehr zulegen, außer die Umstände würden sich für mich drastisch ändern. Die 'neue' Rasse/Hund soll für mich folgende Punkte haben: Keinen/geringen Jagdtrieb, kein Workaholicer, ruhig bzw. nicht bellfreudig sein, reserviert aber nicht aggressiv sein, ansprechendes Äußere haben aber nicht pflegeintensiv sein (in unserer Gegend wird viel Ackerbau auf schwerem Lehmboden betrieben und vom Wetter her sind wir reichlich mit Regen gesegnet, sicher kannst du dir vorstellen, wie da z. B. ein Briard, Collie etc. nach einem Spaziergang aussieht, vor allen Dingen, da es hier auch Kletten en maß gibt), gelassen reagieren (da das Haus immer voll mit fremden Kindern ist), von der Größe her auch ein gewisses Maß an Schutz bieten, da ich sehr oft mit den Kindern alleine bin bzw. ich oft alleine mit dem Hund unterwegs bin.

So, bei diesen Anforderungen fallen also schon einmal Herdenschutz- und Hütehunde weg, genauso wie die ganzen nord. Rassen, Schutzhunde sowieso, besonders auch mit unserer verflucht blöden Gesetzgebung und ebenfalls von Seiten der Züchter (bes. auch denen im VDH angeschlossenen, wie an anderer Stelle des Forums diskutiert. Oder wie würdest du es sehen, wenn man in Zeiten der HVO und der allgegenwärtigen Angst wegen Maulkorbzwang in vereinsinterne Zeitschriften und auch in Interessiertenbroschüren mit besond. harten und triebstarken Hunden wirbt?), Jagd- und Windhunde aus o.g. Gründen... Viele Hunderassen bleiben da nicht mehr übrig (ein Grund, weshalb ich mit Elo, Eurasier und auch Shilo-Shephard -wenn da nicht der lange Flug wäre- liebäugle). Aus all den genannten Gründen habe ich mich daher nicht nur bei den mittelgroßen, sondern auch bei den kleinen Hunden umgesehen. Aber da sah es genauso aus. Die meisten pflegeleichten (sprich Rau- bzw. Kurzhaar) Rassen kommen von der Jagd. Andere, die nur als Begleithunde gezüchtet wurden, wie Mops, Boston Terrier haben gesundheitliche Probleme. Andere, wie der Papillion (nur 1 Bsp.) sind aufgrund ihrer Konstitution bzw. ihres Nervenkostüms nicht gerade für einen lebhaften Haushalt mit (zwar hundeverständigen) Kindern geeignet. Und der Rest ist üppig langhaarig und damit äußerst pflegeintensiv. Und die Zeit, mich nach jedem Spaziergang eine Stunde hinzusetzen und den Hund zu kämmen, kann und will ich nicht aufbringen. Wobei ich bemerken möchte, das ich meine beiden Münsterländer jeden Tag bürste und ich Wert auf gepflegte Tiere lege. Denn ich bin der Meinung, wenn man nicht bereit ist, Tiere zu pflegen, sollte man sich auch keine zulegen. Auch den Vorschlag einer Züchterin von langhaarigen Begleithunden, ich könne ja die Rasse auch scheren, wenn ich keine Ausstellungen besuchen wolle, kommt für mich nicht in Frage. Wenn ich nicht bereit bin, einen langhaarigen Hund zu pflegen, muß ich mich eben bei den kurzhaarigen umsehen.

Natürlich ist mir klar, dass in einer Rasse, in der normalerweise kein bzw. nur geringer Jagdtrieb vorhanden ist, mal ein Hund dabeisein kann, der vor Jagdtrieb nur so strotzt (habe schon einmal einen Spitz gesehen, der sämtl. Jagdhunde in den Schatten gestellt hat) und dass vielleicht gerade ich diesen Hund erwischen kann, aber das ist dann Schicksal und dann muß ich damit zurecht kommen. Aber ich muß es nicht herausfordern, indem ich mich gerade bei den Jagdhunden umsehe und hoffe, ausgerechnet ein Exemplar zu erwischen, das keinen Jagdtrieb hat. Oder dass ich mich bei 'triebstarken'Rassen umsehen und hoffe, ein Lamm zu erwischen. Dass ich Kompromisse schließen muß ist mir klar (wirst du vielleicht auch daraus ersehen, dass bei den kleineren Rassen ich zw. Boston Terrier -Gesundheitsprobleme- und Tibetspaniel -üppiges Haar und manchmal schnappend- stehe, bzw. bei den mittleren zwischen Elo (?)noch nicht gut durchgezüchtet - Eurasier (manchmal heftiger Jagdtrieb u. neigt zur Aggressivität - Dt.Pinscher -neigt zur Aggressivität- stehe. Und diese Punkte wurden mir nicht etwa von Züchtern mitgeteilt (da waren sie alle die idealen Familienhunde, ohne Probleme bzw. wenn welche auftreten, sind die Halter immer Schuld), sondern durch Gespräche mit Hundehaltern und Tierärzten.

: Grüße
: Alice
:: Liebe Grüße
Elvira

von Mina(YCH) am 19. Februar 2001 05:29

Hallo Elvira,
das ist sicher wahr, wer schreibt schon von HD oder ED über seine Hunderasse. Klar, doch sieh dir bitte die Website mal an. Ein Hund, der garantiert nicht im Tierheim landet, weil man mit ihm nie Probleme hat, Hundeschule braucht man nicht, der Hund erzieht sich von allein, Gesundheit liegt in seinen Genen, jagen wird er auch nie und niemals rennt er auf die andere Straßenseite wegen einem Hund oder sonst was. Ich habe ja selber zu meinem Posting geschrieben, dass der Elo sicher ein Hund mit Vorzügen ist, doch das was dort auf der Website angepriesen wird, kann doch nur ein Stoffhund sein ...
Mina

von Elvira(YCH) am 19. Februar 2001 10:03

: Hallo Elvira,
: das ist sicher wahr, wer schreibt schon von HD oder ED über seine Hunderasse. Klar, doch sieh dir bitte die Website mal an. Ein Hund, der garantiert nicht im Tierheim landet, weil man mit ihm nie Probleme hat, Hundeschule braucht man nicht, der Hund erzieht sich von allein, Gesundheit liegt in seinen Genen, jagen wird er auch nie und niemals rennt er auf die andere Straßenseite wegen einem Hund oder sonst was. Ich habe ja selber zu meinem Posting geschrieben, dass der Elo sicher ein Hund mit Vorzügen ist, doch das was dort auf der Website angepriesen wird, kann doch nur ein Stoffhund sein ...
: Mina

:: okay Mina, moderne Werbung, dass mit dem Tierheim steht übrigens auch beim Eurasier... vielleicht können wir uns darauf einigen, daß der Elo zu den robusteren, leichter erziehbaren Rassen und den Anfängerhunden gehört (bis auf die berühmten Ausnahmen)? Übrigens, zu den Stoffhunden würde ich ihn nicht zählen... das die Anschaffung keine Futterkosten verursacht und sich die Hundesteuer erübrigt, wurde nicht erwähnt. Oder denkst du, das haben die vergessen *grins* ?

von Alice(YCH) am 19. Februar 2001 13:23

Hallo Elvira,

Genau das ist der Unterschied zwischen einem egoistischen und unumsichtigen Hundekäufer und jemandem, der einen Hund haben sollte. Der Egoist macht sich keine Gedanken darüber, was der Hund an Voraussetzungen mitbringen muß und was der Mensch an Bedingungen erfüllen sollte. Wir sind uns denke ich einig, daß es den perfekten absolut pflegeleichten Hund nicht gibt. Es ist in Ordnung die Risiken wie Jagttrieb zu minimieren, aber du schreibst ja, daß wenn dein Hund trotzdem Jagttrieb entwickeln würde, du ihn nicht abgeben würdest und genau das ist der Unterschied zum Egoisten.
Allerdings habe ich ehrlich gesagt das Gefühl, daß deine Ansprüche für die heutigen Bedingungen etwas zu hoch sind, da die meisten Rassen schon allein vom Wesen her kaputtgezüchtet worden sind. Dazu kommen noch rasseeigene Eigenschaften, die für einen Familienhund nicht erforderlich und sogar unerwünscht sind. Ich denke du wirst auf irgend etwas verzichten müssen, um was anderes wichtiges zu beachten. Z. B. ist Fellpflege anstrengend, aber ich habe lieber einen langhaarigen wesensfesten und ausgeglichenen Hund als einen ängstlichen oder aggressiven Kurzharr.
Der Elo hat übrigens auch ganz schön viel und manchmal auch recht langes Fell. du solltest vielleicht einen Mischling in Betracht ziehen. Seitdem ich eine Mischlingshündin Schäferhund-kuwasz-Mix vom Tierschutz übernommen habe, bin ich der Meinung, daß gerade Mischlinge oft traumhunde sind. Ich würde mir heute keinen Schäferhund mehr holen und einen Kuwasz auch nicht, doch diese Mischlingshündin hat alles, was man braucht Arbeitsfreude, wesensfestigkeit, ausgeglichenheit und ist nicht zu anspruchsvoll. Eigentlich sollte ich sie weiter vermitteln, damit ich für Notfälle wieder als Pflegestelle fungieren kann, aber ich hänge schon so an ihr. Wahrscheinlich werde ich es trotzdem tun.



Grüße
Alice
p.s. entschuldige meinen wirren schreibstil, aber manchmal hat man einfach nicht die Zeit vernünftig nachzudenken.

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