Frage zu Tibet Terriern :: Hunderassen

Frage zu Tibet Terriern

von Anita(YCH) am 30. Januar 2001 09:28

Hallo Jenny !

denn jeder berichtet hier von seinen Erfahrungen die ER gemacht hat!
:
: Genau, und ich habe von MEINEN Beobachtungen berichtet.

Wie du schon sagst, es waren Beobachtungen - ich nehme mal an, du hast nicht gesehen wie die ganze Zeit mit dem Hund "umgegangen" wurde. Das meine ich jetzt nicht im negativen Sinn, sondern dass vielleicht am Anfang nicht so auf die konsequente Erziehung geachtet wurde (so nach dem Motto der kleine ist ja so suessssss und so klein, da haben wir ja noch lange Zeit bis wir ihm lernen was er darf und was nicht) und dann bekommt man bei jedem Hund (unanbhaengig welche Rasse) Schwierigkeiten.
:
: : Ich moechte nicht wissen, wie alle stolzen Westie-Besitzer ueber mich "herfallen" wuerden, wenn ich von meiner "Negativerfahrung" mit diese Rasse berichten wuerde!
:
: Ach komm schon. Es wären sicher viele froh um diese Negativerfahrungen, damit sie die nicht selber machen müssen. Davon gibt es wahrscheinlich sowieso zu viele, die sich den Westi unter falschen Vorstellungen kaufen. (ob die sich allerdings hier informieren, ist wieder eine andere Geschichte...)

Sieh dir mal die Antworten zu der Frage von Martin "ist Westie der richtige Hund fuer uns" an, dann weisst du vielleicht was ich meine ;-)) /forum/archiv4/22/msg188176.html

:
: : Ausserdem finde ich kann eine Rasse wirklich nur jemand einschaetzen bzw. beurteilen, der auch so einen besitzt, da er ja Tag und Nacht mit ihm verbringt und nicht jemand der diese nur ab und zu mal sieht!
: :
:
: Das ist jetzt aber ein zu einfaches Argument.

Finde ich nicht - denn siehe 1. und darunter stehende Antwort in dieser Meldung.
:
: ich habe auch mit diesen Leuten gesprochen und meine Nachbarn, die wirklich nur eine Tür neben an wohnten (jetzt ein paar Türen weiter) haben nur einen MOnat später als ich einen Welpen bekam einen TT-Welpen geholt. Ich konnte/kann also die Entwicklung "Live" miterleben.

Ich weiss nicht ob ihr euch jeden Tag stundenlang gesehen habt. Um eine Entwicklung wirklich "live" mitzuerleben, bedarf es (ist wieder nur meine bescheidene Meinung) sicher einen laengeren Zeitraum als sich nur zum gassigehen bzw. Hundespielen zu treffen.

:
: : Also bitte nicht alles gleich schlecht machen, was ein anderer hier hineinschreibt!
: :
:
: Mach ich doch nicht. Wenn du diesen Eindruck hast, tut mir das leid. Mich hat einfach gestört, dass du die Antworten von Wilma und mir als praktisch unwahr dargestellt hast. Wir haben ja beide gesagt, es sind Beobachtungen, die wir gemacht haben. Nicht die einzigundalleingültige Wahrheit.

Da hast du mich gaenzlich missverstanden (was mir ebenfalls leid tut), ich habe eure Antworten sicherlich nicht als unwahr hingestellt - es waren aber nur eure Antworten als "Beobachter" und nicht von TT-Besitzern zu der Anfrage von Kris Eike - und eure waren beide eher negativ - das kannst du nicht abstreiten und das finde ich macht ebenfalls ein falsches Bild von dieser (wie ich finde) tollen Rasse.
Glaub es oder glaub es nicht, ich kann wirklich nur positives ueber den Tibet Terrier berichten - ach ja vielleicht doch etwas was nicht so toll an ihm ist (mit dem hast du jetzt wohl nicht mehr gerechnet ;-)) - er wird immer ein bisschen laestig, wenn er eine laeufige Hundin riecht (aber das ist wohl wieder etwas was einem mit einem Rueden bei jeder Rasse passieren kann - deshalb hatte ich es auch nicht erwaehnt) - darum wird es das naechste mal auch eine Huendin !
:
: so, und jetzt lass uns das Kriegsbeil wieder eingraben ;-)

War ja nicht wirklich draussen ;-))

Liebe Gruesse und einen schoenen Tag noch
Anita

von Nicole(YCH) am 22. Februar 2001 14:47

liebe kris

ich habe mein leben zwischen 5 und 21 jahren mit einem tibet terrier-rüden verbracht. das einzige, das ich sagen kann, ist: es sind die liebenswertesten hunde, die ich kenne. meine eltern haben sich dann nach 4 jahren hundelosem leben wieder für einen tibi entschieden. dieses mal für eine hündin und sie ist der gleiche schatz wie der rüde es gewesen ist. mit der hündin macht meine mutter auch agility. sie ist zwar nicht mit der gleichen bedingungslosen hingabe bei der sache, wie z.b. ein border collie, macht aber begeistert mit. ich könnte noch seitenweise über diese hunde berichten.

viele grüsse nicole

von steffi(YCH) am 01. März 2001 18:32

Kann mie jemand etwas über den alltäglichen Charakter der Tiere erzählen? Natürlich weiß ich, dass alle tiere unterschiedlich sind, aber ich möchte vorher gerne einige der "Marotten" kennen die auf mich zukommen können?
Hallo Kris,
Tibet Terrier sind ganz besonders liebenswerte Hunde, natürlich ist jeder Hund verschieden, und das nicht zuletzt durch die Erziehung, dennoch gibt es hervorstechende Eigenschaften, die ich bei unserer Hündin beobachten konnte. Tibet Terrier sind sehr gute Wachhunde, auch wenn sie klein sind , aber sie stören sich sehr schnell an fremden Geräuschen, sind aber keineswegs Kläffer.
Das Tibetterrier sehr stur sein können kann ich nur bestätigen, aber das führe ich auch auf die Erziehung meiner Eltern zurück, da es unser Ersthund war. Ich habe den Tibi auch als sehr personenfixierten Hund erlebt, wenn mein Vater nicht zu Hause ist, ist sie ganz nervös und schaut dauernd zur Tür, und entgegen der´Meinung einer Vorrednerin kann ich nur sagen, ich habe noch nie einen Hund gesehen, der sich so über das Zurückkommen seines Herrchen freut.
Marotten hat ja jeder Hund, beim Tibet fallen mir allerdings außer seiner manchmaligen Sturheit keine rassespezifischen ein.
Tibets sind außerdem eine der wenigen Rassen, die sehr alt werden können, unsere ist 13 und benimmt sich manchmal noch wie ein Welpe. Die Fellpflege ist mit Sicherheit notwendig, kann aber auf wöchentliches Bürsten beschränkt werden.
Wenn Du Dich entschlossen hast, einen Tibi zu Dir zu holen, dann achte auf einen guten Züchter, denn auch bei Tibets kanbn das Überzüchten ein Problem sein, d.h. sie können sehr anfällig für Hautkrankheiten,Ohrentzündungen etc sein. Und einen Tip kann ich Dir noch geben, falls das Dein erster Hund sein sollte: besorge Dir entsprechende Literatur und geh am besten in eine Welpenschule.
So, nun wünsche ich Dir viel Spaß mit dieser einzigartigen Rasse. Obwohl viele Leute Tibets für Schoßhunde halten, kann ich Dir nur sagen, daß der Hütetrieb und die Wachsamkeit beim Tibet sicherlich manche große Hunde übertrifft.
Das wird auf jeden Fall ein Freund fürs Leben,
liebe Grüße Steffi
P.S. bei weiteren Fragen zur Erziehung, Futter etc. stehe ich Dir gerne zur Verfügung

von Katrin(YCH) am 13. März 2001 08:10

: Ich überlege, ob ich mir ienen Tibet Terrier anschaffen soll, glaubt man den Hundebüchern hat er, außer vielleicht dem pflegeaufwendigen Fell nur Vorteile. Kann mie jemand etwas über den alltäglichen Charakter der Tiere erzählen? Natürlich weiß ich, dass alle tiere unterschiedlich sind, aber ich möchte vorher gerne einige der "Marotten" kennen die auf mich zukommen können?
: Vielen Dank Kris
: Hallo Kris!
Also,ich habe nur kurz reingelesen,und da kann ich mich meinen Vorrednern nicht allen anschließen,außer Nora.
Wahr ist,das der Tibet kein Schoßhund ist.Wer sich für einen Tibet entscheidet,der trifft eine Entscheidung,die in allen Punkten gut durchdacht sein muß.Dieser Hund ist kein Spielzeug,er beansprucht seinen Platz in der Familie.Sicher ist sein Charakter asiatisch.Er ist ein kleiner Aristokrat.Ein Tibet tut nichts,was für Ihn keinen Sinn macht.Das bedeutet für den Besitzer täglich neue Herausforderungen an sich selbst.Ein Tibet Terrier wird sich niemals unterwerfen,da er gleichwertig behandelt werden möchte.Diese Charaktereigenschaft des Tibeters läßt manchen Hundebesitzer scheitern,weil dieser die Fehler bei der Erziehung beim Hund sucht.Nicht selten landen diese Hunde dann im Tierheim,oder werden so schnell wie möglich abgeschafft.
Ich selbst habe 4Tibets und alle 4 sind mir treu ergeben.Ich bin das Alpha-Tier und die restliche Rudelordnung regeltn Sie unter sich.Ein Tibet läßt sich genau so erziehen,wie jeder andere Hund auch,es erfordert nur einen einzigen Unterschied,der Besitzer muß den Hund gleichwertig behandeln.
Unsere Tibis freuen sich wie wild,wenn die Familie nach einem langen Tag wieder im Heim eintrudelt.Sie sind erst zufrieden,wenn alle da sind.Sie gehen für Ihr Leben gern spazieren,aber noch viel lieber sausen Sie unangeleint über die Felder.Bei Wind und Wetter ist der Tibet für seinen Spaziergang und bringt bei Schmuddelwetter bedingt durch das lange Fell auch viel Schmutz mit ins Haus.Das Fell kämmt man alle 2 Tage,so hat man mit dem Hund keine Probleme.Wenn man die Fellpflege von Welpe an einführt,genießt es der Hund auch und man wird nie Probleme mit Ihm haben.
Und nun noch etwas zu seinem Gebiß,da hier jemand schrieb,das ein Tibet sehr kleine Zähne für seine Größe hat und später Gebißprobleme habe.Unsere Hunde haben ordentliche Scherengebiße.Sie bekamen von Anfang an Knochen und andere Kauartikel,um gesunde Zähne zu bekommen.Sie haben einen ordentlichen Biß,denn Sie spielen am liebsten mit großen Holzstöckchen,welche mit Genuß zerkaut werden.
Tibets sind robuste und anpassungsfähige Hunde,die Ihrem Besitzer treu ergeben sind,wie andere Rassen auch,denn unsere Tibets sind auf Schritt und Tritt unsere Begleiter.

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