Hovawart :: Hunderassen

Hovawart

von Jana L + P(YCH) am 28. Februar 2001 13:27

Hallo Katja,

: Mir ist nicht ganz klar, wie Du das handhaben willst. Klar läßt der (gut erzogene) Hovi jeden rein, dem Herrchen und Frauchen Einlaß gewähren.

Das reicht mir ja schon. Selbstverständlich sollen die Leute nicht einfach so auf den Hof kommen. Und den Briefkasten hängen wir ans Tor. Schon wegen Liza, die will immer das Postrad fressen.

Ich kenne auch Hovis, die jeden rein, aber ohne Chefanweisung keinen wieder raus lassen :-) was für Postboten unagenehm ist.

Hihi, das gleiche habe ich mal von Bullterriern gehört.

: Ich hab' noch nie einen kurzhaarigen Hund gehabt... Der Hund ist relativ pflegeleicht, finde ich, Indy wird einmal die Woche gebürstet, im Haarwechsel täglich.

Ja, habe ich mir schon gedacht, da sie ja auch nicht diese Massen an Unterwolle haben.

:Ich find's nicht schlimm, aber ich bin auch weit davon entfernt, ein Hygienefanatiker zu sein :-)

Bei mir dürfen auch nur Samstags Leute zu Besuch kommen, die keinen Hund haben, da momentan noch beige-farbenen Teppichboden und schwarze bzw. grau-schwarze Hunde. Einmal in der Woche saugen (außer beim Fellwechsel) - mehr ist nicht.
:
: Wie stellst Du Dir das denn mit Rüde und läufiger Lisa vor bzw. wie habt Ihr das gemacht, bevor Plastic kastriert wurde?

Plastic wurde mit 20 Monaten kastriert. Da war Liza noch "Quark im Schaufenster". Ich dachte beim nächsten Rüden eventuell eher an Sterilisation als an Kastration. Muss mich aber noch genauer informieren. Trennen will ich sie nicht dauernd.

Nochmal danke, dass ihr euch soviel Zeit für meine "Aufklärung" nehmt.

Liebe Grüße und gute Besserung - Jana, Liza & Plastic

von Katja + Indy(YCH) am 28. Februar 2001 13:37

Hallo Jana!

: Bei mir dürfen auch nur Samstags Leute zu Besuch kommen, die keinen Hund haben, da momentan noch beige-farbenen Teppichboden und schwarze bzw. grau-schwarze Hunde. Einmal in der Woche saugen (außer beim Fellwechsel) - mehr ist nicht.
*Grins* Also, beiger Hund und beiger Teppich ist auch nicht besser, da der Dreck draußen leider nicht nur beige ist :-) Im eigenen Haus gibt es mal Steinfußboden im Flur mit Hundedecken...

: Plastic wurde mit 20 Monaten kastriert. Da war Liza noch "Quark im Schaufenster". Ich dachte beim nächsten Rüden eventuell eher an Sterilisation als an Kastration. Muss mich aber noch genauer informieren. Trennen will ich sie nicht dauernd.
Kastrieren würde ich einen Hovi auch nicht, bevor er zwei oder zweieinhalb ist, deswegen frage ich. Und das sind im schlimmsten Fall drei oder vier Läufigkeiten mit interessierten Knaben...
Über'S Sterilisieren weiß ich nicht viel, aber ich habe mal gehört, daß Hündinnen, die dauernd "umsonst" gedeckt werden, leicht Gebärmutterentzündungen kriegen...? Mußt Du Dich mal schlau machen, kann auch ein Gerücht sein. Und das hat ja alles noch Zeit :-)

: Liebe Grüße und gute Besserung - Jana, Liza & Plastic

Danke und liebe Grüße zurück,

Katja, die jetzt in die Wanne geht

von Jana L + P(YCH) am 28. Februar 2001 13:54

Hallo Katja
:
: Kastrieren würde ich einen Hovi auch nicht, bevor er zwei oder zweieinhalb ist, deswegen frage ich. Und das sind im schlimmsten Fall drei oder vier Läufigkeiten mit interessierten Knaben...

Tja, falls doch nötig, müsste ich wohl mit dem Kleinen öfter mal in den Urlaub fahren. Die Weiber lass ich dann bei meinem Freund (grins).

: Über'S Sterilisieren weiß ich nicht viel, aber ich habe mal gehört, daß Hündinnen, die dauernd "umsonst" gedeckt werden, leicht Gebärmutterentzündungen kriegen...?

Dann müsste ich mir ja anfangen Sorgen zu machen. Mein Kastrat "deckt" Liza nämlich bei jeder Läufigkeit. Inklusive 10minütigem Hängen.

Gruß - Jana, Liza & Plastic

von Katja + Indy(YCH) am 28. Februar 2001 16:56

Hallo Jana!

: Tja, falls doch nötig, müsste ich wohl mit dem Kleinen öfter mal in den Urlaub fahren. Die Weiber lass ich dann bei meinem Freund (grins).
Klingt nach einem netten Vorschlag :-)
:
: Dann müsste ich mir ja anfangen Sorgen zu machen. Mein Kastrat "deckt" Liza nämlich bei jeder Läufigkeit. Inklusive 10minütigem Hängen.
Na denn, dann schein Liza zumindest nicht empfängliche für diese Probleme zu sein. Ich kenne es auch nur so vom Hörensagen und weiß halt nicht, ob es nicht ein Gerücht aus der "Käse verdirbt die Nase"-Ecke ist :-)

Liebe Grüße,

Katja + Wawart

von Jana L + P(YCH) am 04. März 2001 07:33

Hallo Eva,

ich habe inzwischen einen sehr interessanten Artikel (aus einer "Partner Hund" - wer hätte gedacht, dass da auch mal was vernünftiges drin steht?) von Gudrun Beckmann. Auszüge gefällig?:

"Seinen Beruf als Hofwart nimmt er ernst. Und Hovawart-Halter sind gut beraten, wenn sie mit ihrem Junghund möglichst viele Menschen und Hunde kennenlernen. Haus, Hof und "seine Leute" zu verteidigen, das muss ein Hovawart nicht lernen. Das macht er aus freien Stücken und ohne jede Schutzhudn-Ausbildung, sobald er erwachsen ist. Ein Hovawart ist allerdings auch ein begeistwerter JÄGER. Sein Schäferhund-Erbe und die jahrzehntelange Zuchtauswahl als "Gebrauchs- und Diensthund" haben aus dem alten Hofwart einen leichtfüßigen und ausdauernden Beutegreifer gemacht..."

Super eingegangen wird auf die verschiedenen Zuchtziele und dass einstmals sogar eine afrikanische Windhündin namens Tessa (!) eingekreuzt wurde. Frau Beckmann scheint auch mehr auf den Lagerhundtyp zu stehen (grins). Und jetzt kommt der Teil zu den Farben/ Temperamenten:

"Doch Hovawarte unterscheiden sich nicht nur äußerlich. Die Farben SCHEINEN auch mit einem bestimmten Wesen zusammenzuhängen: Die Markenfarbenen sind (meist, nicht immer) gelassen-dickköpfig, die Schwarzen eher umgänglich-temperamentvoll und die Blonden eher dickköpfig-temperamentvoll."

Gruß - Jana, L + P


von Eva und rio(YCH) am 04. März 2001 10:12

Hallo Jana,
wollte mich sowieso nochmal bei Dir melden, allerdings privat, weil es unter anderem um was "Labradoriges" geht yawning smiley)
Den Artikel hab ich auch irgendwann gelesen, müßte ihn mal wieder raussuchen.

: "Seinen Beruf als Hofwart nimmt er ernst. Und Hovawart-Halter sind gut beraten, wenn sie mit ihrem Junghund möglichst viele Menschen und Hunde kennenlernen. Haus, Hof und "seine Leute" zu verteidigen, das muss ein Hovawart nicht lernen. Das macht er aus freien Stücken und ohne jede Schutzhudn-Ausbildung, sobald er erwachsen ist.

Naja, ist eben wie bei allen Verallgemeinerungen: Ich kenne auch die berühmten Ausnahmen, nämlich die Hovis, die auch im Altern noch jeden freundlich begrüßen. Aber im Endeffekt stimmt es schon- Hovawarte passen auf, manchmal sogar etwas ZU viel, wenn es nicht in geordnete Bahnen gelenkt wird.

: Ein Hovawart ist allerdings auch ein begeistwerter JÄGER. Sein Schäferhund-Erbe und die jahrzehntelange Zuchtauswahl als "Gebrauchs- und Diensthund" haben aus dem alten Hofwart einen leichtfüßigen und ausdauernden Beutegreifer gemacht..."

Na, also daß finde ich jetzt schon erstaunlich... Wenn ein Hovi ein begeisterter JÄger IST, dann ist wohl irgendwas in der Zucht schiefgelaufen. Daß es unter den Hovis leider ZIEMLICH begeisterte Jäger gibt, weiß ich... aber es sollte eigentlich laut Zuchtziel nicht so sein, und ich würde den Jagdtrieb eines Hovis immer noch als relativ gering im Vergleich zu anderen Rassen beschreiben. Kommt aber wohl wirklcih auf die persönlichen Erfahrungen an, die man gemacht hat...

: Super eingegangen wird auf die verschiedenen Zuchtziele und dass einstmals sogar eine afrikanische Windhündin namens Tessa (!) eingekreuzt wurde.
Dieses Windhunderbe ist immer noch ziemlich umstritten, in manchen Büchern steht statt Windhund plötzlich Wildhund (also irgendwas Dingo-mässiges), in einem Artikel, den ich mal irgendwann in den Fingern hatte wird Tessa ganz ins Reich der Sagen und Legenden der Hovi-Zucht verwiesen...
Auf jeden Fall halte ich es für ein Gerücht, daß "Tessa" großen Einfluß auf unsere heutigen Hunde hatte (meine persönliche Überzeugung, andere mögen das anders sehen) yawning smiley)

: "Doch Hovawarte unterscheiden sich nicht nur äußerlich. Die Farben SCHEINEN auch mit einem bestimmten Wesen zusammenzuhängen: Die Markenfarbenen sind (meist, nicht immer) gelassen-dickköpfig, die Schwarzen eher umgänglich-temperamentvoll und die Blonden eher dickköpfig-temperamentvoll."
Hm, ich hatte irgendwie im Hinterkopf, es mal anders gelesen zu haben, aber da kann ich mich auch täuschen. Ich kann nur sagen, daß ich so gravierende Unterschiede bisher nicht feststellen konnte, aber vielleicht hat Frau Beckmann da etwas repräsentativere Kenntnisse?

Ich meld mich auf jeden Fall nochmal bei Dir, wenn mein E-mail-Anschluß wieder richtig geht,
Liebe hovelige Grüsslis,
Eva und Rio

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