Boxer oder Dogge? :: Hunderassen

Boxer oder Dogge?

von Daniel& Renata(YCH) am 23. Juli 2001 09:05

Hallo Hundefreunde,
Wir möchten uns gerne für nächstes Jahr einen Boxer oder Dogge anschaffen.Leider können wir uns zur Zeit noch nicht entscheiden.Vielleicht könnt Ihr uns dabei helfen.Wir wohnen in einer Wohnung mit 160qm,leider haben wir kein Haus ansonsten wäre es sicherlich auch einfacher für einen Hund,da wir auch keinen eigenen Garten besitzen und nur eine Terrasse.Wir haben aber dafür gute Ausslauf möglichkeiten Wälder,Felder und Wiesen.Da kommt noch ein Problem hinzu wir haben keine grosse Hunderfahrung und arbeiten beide,meine Freundin hat einmal unter der Woche frei,aber sonst würde ich denn Hund zur arbeit mitnehmen.Ihr sieht so einfach ist es nicht.Wir sind uns aber im klaren was für eine Aufgabe auf uns zukommt,klar ist auch das man immer wieder Überraschungen erlebt oder Sachen die man nicht erwartet hat ,aber wo gibt es das nicht?Wer kennt sich mit beiden Rassen aus und kann uns sagen welcher Hund wohl mit diesen Umstände besser klarkommt.

PS Auch wenn wir vielleicht dem Hund nicht alles bieten könne wissen wir das er bei uns Liebe,Anerkenung und die nötige Zeit bekommt.


Gruss Daniel und Renata

von sabine & simbär(YCH) am 23. Juli 2001 09:30

Hallo ihr,

so einfach ist eure Frage ja wirklich nicht zu beantworten. Die beiden Rassen sind einfach nicht vergleichbar. Optisch zwar (mit etwas Phantasie,) aber alles andere unterscheidet sich total...

Gefühlsmäßig würde ich euch zum Boxer raten, da er kleiner ist als die Dogge und sich mehr an mehrere Personen bindet.Doggen sind meist (Ausnahmen bestätigen die Regel "Einmann-Hund" einer wird über alles geliebt und der andere mehr oder weniger gedultet...)
Dazu kommt, daß die Aufzucht einer Dogge gar nicht so einfach ist (Ernährung/Bewegungsdrang gerade im ersten Jahr)... Wohnung heißt: 1. Stock oder mehr, wer trägt den Hund mehrmals täglich nach oben, da Doggen nicht zu früh viele Treppen laufen sollten....Das Durchschnittsalter ist bei den leider meist Doggen relativ gering. Die Mitnahme eines so riesigen - zwar meist ruhigen - Tieres muß durchdacht sein, mal eben auf den Beifahrersitz geht nicht.....

Der Boxer ist ein kleiner Energiebündel, was auch mit einer Stunde Auslauf am Tag nicht zurecht kommt. Die Erziehung ist m. M. nach einfacher als bei der Dogge, aber ohne KOnsequenz läuft hier auch nicht...

Letztendlich paßt m. M. keiner von den beiden Rassen optimal zu Euch, der eine ist wirklich zu groß und der andere zu temperamentvoll... Vielleicht findet ihr noch eine etwas ruherer Rasse....

NOch eine persönliche Anmerkung: mich stört der Satz... dann wollen wir uns eine Hund anschaffen. Anschaffen kannst du dir ein Auto, einen Toaster etc. Mit einem Hund lebt am 24 Stunden am Tagen zusammen. Schau mal ins Magazin, allgemeines, Tipps für Ersthundbesitzer....:-))

Sabine & simbär




von Antje(YCH) am 23. Juli 2001 09:45

Hallo Daniel und Renata,

die Entscheidung für einen so großen Hund wie eine Dogge ist immer sorgfältig abzuwägen. Sie ist halt doch ein Mega-Hund, während der Boxer "nur" mittelgroß ist. Bei so einem Hunderiesen muß alles stimmen: Genetik, Aufzucht und Prägung beim Züchter, Aufzucht und Prägung beim Welpenkäufer (inkl. Fütterung und Bewegung). Es ist nicht ganz so einfach, einen Junghund, der zeitweise bis zu 10 cm im Monat wächst, optimal zu füttern und das genau richtige Maß an Bewegung zu verschaffen. Einen mittelgroßen Hund muß man auch sehr sorgfältig aufziehen, aber er verzeiht Kleinigkeiten an Unregelmäßgkeiten in der Aufzucht gesundheitlich eher als der Riese. Hinzu kommt, daß eine Dogge wirklich sehr sehr viel Platz benötigt, einfach weil sie doch recht groß ist, auch wenn man sie mit an den Arbeitsplatz nimmt. Der Boxer läßt sich eher bei den Füßen unter dem Schreibtisch unterbringen (dort hat meine Jagdhündin immer gerne geschlafen).

Charakterlich sind diese beiden Rassen doch recht verschieden: Die Dogge ist oftmals ein Sensibelchen (manchen Exemplare fühlen sich in einem Büro mit Publikumsverkehr vielleicht nicht so sonderlich wohl), der Boxer eher ein Draufgänger.

Viele Grüße

Antje

von K. Keck(YCH) am 23. Juli 2001 09:46

Hallo,

wie wäre es mit einem älteren Boxer. Der ist dann nicht mehr so zappelig, wie die jungen. Die Erziehung ist - wenn man den richtigen Hund wählt - auch schon auf vernünftigen Stand. Und man hat die Chance, die Marotten bereits im Vorfeld herauszufinden. Ein Welpe entwickelt vielleicht welche, die in Euerer Situation große Probleme machen oder man macht Erziehungsfehler (anfängertypische halt), die bei einem Welpen schlimmere Auswirkungen haben können als bei einem erwachsenen Tier.

Auch eine ältere Dogge käme in Frage, wenn ihr ebenerdig wohnt und auch arbeitet. Bei der Dogge gäbe es aber vielleicht Platzprobleme auf der Arbeit.

Oder wie wäre es mit einem Boxer-Doggen-Mix. Da haben wir z. B. einen auf unserer Liste.

Schaut Euch doch mal auf den Nothilfe-Seiten um:

[www.boxer-in-not.de]
[www.boxernothilfe.de]
[www.boxer-in-not.de]
[www.doggen-nothilfe.de]
[www.doggen-hilfe.de]

viele Grüße

K. Keck

von Babs(YCH) am 24. Juli 2001 08:42

Hallo ihr zwei

wie schon erwähnt wurde, sind die zwei rassen wirklich sehr verschieden. ich kann euch auch nicht sagen, für welche rasse ihr euch entscheiden sollt. ich habe selber eine dogge und nehme sie zur arbeit mit. da sie anfänglich sehr scheu war, hat sie im büro unheimlich gestresst gewirkt (ich habe sie erst mit acht monaten übernommen) aber mit viel umsicht der anderen mitarbeiter hat sie sich sehr gut an die situation gewöhnt. sie verschläft sehr viel zeit neben mir und geniesst es sichtlich. dafür will sie am abend und morgens früh sehr viel bewegt werden. wie auch schon erwähnt wurde, sind doggen sehr sensibel und man muss sehr viel einfühlungsvermögen haben. und sehr, sehr viel geduld bei der erziehung. wenn man dies alles beachtet, ist die dogge die tollste rasse, die man (ICH..grins..) sich vorstellen kann.

von Susanne mit Dave(YCH) am 24. Juli 2001 22:20

Hallo,
ich denke ihr solltet es lassen, kein Hund überdenkt es nochmal.
Wenn ich mir die antworten hier durchlese, können das alles keine guten
Tips sein. wir haben einen Boxer,von der Rasse her ist das ein Hund der alles mitmacht aber der auch sehr sehr sensibel ist.Aber du darfst ihn auch nicht unterschätzen,denn er will arbeiten und auf dich aufpassen.
glücklich sind sie wenn sie immer dabei sein dürfen oder am Fenster gucken können.Eigentlich sind das gar keine Hunde auch wenn das keiner hören will, das sind Kinder und das bleiben sie.Du mußt sehr viel arbeiten wenn du wilLst denn der Boxer wird immer ein guter Schutz oder Begleithund.Fährte macht er sehr gern, aber du mußt ihn erziehen.
er wartet nur darauf, alles andere ist gegen sein wesen.
Und...., du darfst sie nie, nie der hitze aussetzten, ein auto mit Klimaanlage ist nur eine Zwischenlösung, es sei denn ihr seid super strukturiert.
Ansonsten wird der boxer wenn du ihn wirklich liebst, sein Leben für dich einsetzen.Immer...
Für die Doggen kann ich nicht sprechen....

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