windhunde :: Hunderassen

windhunde

von Karin(YCH) am 12. Januar 2002 14:18


Hi!

ICh hab schon öfters gehört, dass es besser sei, zwei Hunde zu halten.
Ob sie sich verstehen oder nicht, ist dann eine andere Sache.
Nun, meine Frage, ob man sich zu einem Windhund (galgo) einen zweiten Windhund nehmen soll, um beiden Hunden, gleich viel Auslauf zu geben, was bei Mops und Galgo wohl nicht ginge:-)
Wißt ihr da was darüber??

von Edith(YCH) am 12. Januar 2002 14:44

:
Hallo!

Prinzipiell ist es nicht so, dass ein Windhund sooo extrem viel Auslauf braucht wie viele Menschen denken. Ein Border COllie oder ein pointer brauchen da viel mehr.
Aber Mops und Galgo, das halte ich nicht für so eine gute Idee, das past irgendwie nicht.
DA sind 2 Windhunde schon wieder besser, allein schon vom Hundeverhalten her.

Grüße
Edith

von Yna(YCH) am 12. Januar 2002 21:12

Hallo Karin!

Ob es auch für deinen Hund sinnvoll ist mit einem Kollegen, das erfährst du nur durch Beobachten und Ausprobieren. In den meisten Fällen ist es eine große Bereicherung für den Hund und auch für den Halter.
Bei zwei Windhunden ist die Frage wie du ihnen den Auslauf beschaffst. Läuft deine Hündin ohne Leine? Ich zum Beispiel würde eher keine zwei Windhunde zusammen nehmen. Bei zwei Hunden wird zum Beispiel die Kontrolle des Jagdtriebes nicht leichter, die Hunde orientieren sich mehr aneinander. Das ist nicht schlimm, muss man aber wissen. Ich kann verstehen, wenn man dem Windhundwesen erliegt, aber bei einem Windhund kannst du es vielleicht schaffen ihn so zu erziehen, dass erauch Freilauf haben kann. Bei zweien wird das ein ganzes Stück schwerer.
Es muss ja kein Mops ;-) sein, aber ein Hund, der ein etwas anderes (vielleicht nicht so jagdintensives) Wesen hat könnte es dir wahrscheinlich leichter machen als ein zweiter Windhund.
Viele Grüße,
Yna

von Brigitte(YCH) am 14. Januar 2002 07:59

Hallo Karin,
egal welche Rasse, finde ich es immer am besten, dabei zu bleiben, da die Hunde sich in ihrem Verhalten und ihren Bedürfnissen ähnlich sind. Wie alle Windhunde lieben auch Galgos das Leben im Rudel, sie sind untereinander sehr verträglich und in ihrem Dominanzverhalten nicht ausgeprägt. (Ausnahmen mag es geben, die sind aber eher auf falsche Haltung zurückzuführen). Wenn Dein Hund auch sonst mit anderen verträglich ist, gibt es sicherlich keine Schwierigkeiten mit einem zweiten. Bezüglich des Freilaufs ist natürlich schon etwas Umsicht geboten. Zumindest einer sollte recht gut gehorchen und in bestimmten Situationen muß auch mal einer an der Leine bleiben (Wildreiche Gegend, Dämmerung....)Mehr zu lesen und zu sehen gibt es auf den Seiten des www.dwzrv.com, dort kannst Du auch mal eine Probeheft der Windhundzeitung "Unser Windhund" anfordern. Um Deine Hunde auszulasten und artgerecht zu halten, wäre die Teilnahme an Coursings (der Hasenjagd mittels künstlichem Hasen nachempfunden)sicher nicht schlecht. Dann sollte man allerdings schon Mitglied des DWZRV und eines entsprechenden Renn-/Coursingvereins sein. Schon die Gemeinschaft und der Austausch mit anderen Windhundleuten sowie die Kontakte der Windhunde untereinander sinds m.E. wert.
Viele Grüße
Brigitte und 3 Whippets

von Micky(YCH) am 14. Januar 2002 08:35

Hallo Karin,

eine Bekannte von mir hat sich zu ihren Galgorueden einen zweiten einjaehrigen Galgo (ebenfalls maennlich) geholt. In Bezug auf gemeinsames Rennen etc. war das die absolut richtige Entscheidung, doch es gibt nun auch einige Probleme, die sie vorher nicht hatte: zu zweit sind die ansonsten einzeln sehr vertraeglichen Rueden nun recht vorwitzig, wenn sie einem anderen Geschlechtsgenossen begegnen und da muss man aufpassen, dass es nicht zu Auseinandersetzungen kommt.
Zudem kann sie in wildreichen Gegenden nur einen von beiden frei laufen lassen, da sie sonst beginnen wuerden zu jagen.
Das Verhalten in der Wohnung ist laut der Auskunft meiner Bekannten unruhiger geworden, besonders wenn sie mal alleine sein muessen - da herrscht bei ihrem Zurueckkommen dann deutlich mehr Unordnung und nicht mehr alles in an dem Platz, wo es vorher war. Als der erste Ruede alleine war, war das so gut wie nie der Fall.
Also - fuer die Hunde ist es bestimmt artgerechter, aber fuer den Halter vielleicht auch ein wenig anstrengender.
Wuerde mich interessieren, wofuer Du Dich entscheiden wirst.
Liebe Gruesse,
Micky


von Karin(YCH) am 18. Januar 2002 14:51

Hallo
Danke für eure Antworten, die haben mich sehr geholfen.

ICh denke, ich werde warten bis meine Hündin ein wenig älter und reifer geworden ist. Dann ist sie nicht mehr so beeinflussbar.

Eine Freundin von mir hatte zwei Afghanen. Der alte Rüde starb, und die Hündin war traurig, spielte nicht mehr...jetzt hat sie einen jungen Rüden und die Hündin spielt nur mehr mit ihm....

Meine Hündin ist seit einem Autounfall ein wenig schüchterner anderen Hunden gegenüber z:B wenn 3 auf sie zukommen macht sie gleich einen Bogen um sie....

...ich finde es nicht gut, wie sie sich verhält. Ich möchte das sie spielt und tobt..

...durch einen Rüden, an ihrer Seite, würde sie vielleicht die Angst verlieren?

Könnt ihr mir nen Rat geben, ob Bachblüten in der oben genannten Situation helfen????

Grüße
Karin

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