Welcher Zweithund passt zu Beagel? :: Hunderassen

Welcher Zweithund passt zu Beagel?

von Malaika(YCH) am 16. Januar 2002 08:31

Hallo Nina-
kann sein - ich habe dort immer mal vorbeigeschaut...nur leider kostet die Sache ja jetzt etwas,- und die ewigen Streitereien nerven -dafür muss ich kein Geld hinlegen...
Aber ich kann mich jetzt gar nicht an dich erinnern !!
Gruß Malaika mit Talua und Camille

von Malaika(YCH) am 16. Januar 2002 08:34

Hi Katrin -
deine Vorschläge find ich super- nur gehört der Duck Tolling Retriever ebenfalls zu den Jagdhunden !!! So ein Toller sollte auch seine Dummybegeisterung ausleben dürfen- also schon jagdlich geführt werden.
So halte ich es mit meinen Golden ebenfalls.
Gruß Malaika

von Petra(YCH) am 16. Januar 2002 14:22

Hallo Nina,
Du selbst besitzt 3 große Mischlinge, die sich prima verstehen. Es ist aber ein großer Unterschied, ob Du zu einem sehr zierlichen kleinen Bologneser bzw. Bichon ein kräftiges Energiebündel wie z.B. den Boxer dazugesellst. Ich selbst besitze einen Malteser, also auch einen Bichon, und mein Rüde würde mit einem Boxer, Sennenhund oder einer ähnlichen Rasse niemals glücklich werden. Hier stimmt schon allein das Kräfteverhältnis nicht. Außerdem haben diese Rassen einfach zu unterschiedliche Ansprüche, was Bewegung und Beschäftigung angeht. Auch kann es zu bösen Verletzungen des Bichons kommen, sollte es wirklich mal ernsthafte Auseinandersetzungen um die Rangordnung, Futter o.ä. geben. Denn da ist ein Boxer oder Sennenhund IMMER der Überlegene!
Man sollte bei der Wahl des Zweithundes auch immer an den ersten Hund denken und nicht nur daran, was man persönlich will. In erster Linie geht es doch darum, zu einem kleinen Bichon den für IHN am besten geeigneten Spielgefährten zu finden, oder?
Grüße
Petra und Malteser Benny

von Jenny(YCH) am 16. Januar 2002 17:12

Hallo

:Ich selbst besitze einen Malteser, also auch einen Bichon, und mein Rüde würde mit einem Boxer, Sennenhund oder einer ähnlichen Rasse niemals glücklich werden.

Woher weisst du das? Hat er es dir geflüstert? :-)

: Hier stimmt schon allein das Kräfteverhältnis nicht.

Das stimmt. Aber das ist kein Hinderungsgrund für eine Freundschaft. Es gibt genug Beispiele, wo die ungleichen Freundschaften sehr wohl klappen und sich der Grosse auf den Kleinen einstellt. Und es wäre nicht das erste mal, wo sogar der Kleine der Chef ist...

: Außerdem haben diese Rassen einfach zu unterschiedliche Ansprüche, was Bewegung und Beschäftigung angeht.

Das stimmt. Bedingt. Habe schon kleine Hunde mit einer Mordsmässigen Kondition gesehen, die manch grossen Hund abgehängt haben. Es kommt immer auch auf das Training und die Haltung an. Auch ein alter grosser Hund und ein junger grosser Hund unterscheiden sich bezüglich Bewegung und Auslastung, da muss man auch Rücksicht darauf nehmen, warum sollte es bei Klein und Gross unmöglich sein?

:auch kann es zu bösen Verletzungen des Bichons kommen, sollte es wirklich mal ernsthafte Auseinandersetzungen um die Rangordnung, Futter o.ä. geben. Denn da ist ein Boxer oder Sennenhund IMMER der Überlegene!

Es kann sehr wohl ein Vorteil sein, wenn die Rangordnung so klar ist. Da gibt es weniger Streitereien. Es wird sogar häufig geraten zwei unterschiedlich grosse Hunde zu halten, damit es da weniger Probleme gibt.

: Man sollte bei der Wahl des Zweithundes auch immer an den ersten Hund denken und nicht nur daran, was man persönlich will. In erster Linie geht es doch darum, zu einem kleinen Bichon den für IHN am besten geeigneten Spielgefährten zu finden, oder?

Ich finde man sollte sehr wohl den eigenen Geschmack berücksichtigen, denn schliesslich ist man selber ja auch um den Hund. Vor allem, wenn man nun mit dem Hund etwas mehr machen möchte, als ihn "nur nebenher" halten (z.b. eine bestimmte Hundesportart), kann es durchaus sinnvoll sein, sich über einen ganz anderen Hund Gedanken zu machen. Hunde sind sehr viel flexibler und anpassungsfähiger als wir meinen.

Gruss
Jenny

von Jenny(YCH) am 16. Januar 2002 17:30

Hallo

Mit einer konsequenten Erziehung kannst du sicher auch einen Beagle an deine anderen Tiere gewöhnen.

Falls du dir nicht sicher bist, ob doch ein Beagle könnte das eine Alternative sein (je nachdem was du machen möchtest):

- Klein-, Mittel- oder Wolfsspitz
- Zwerg- oder Mittelschnauzer (falls es auch etwas sturer sein darf)
- Sheltie (Beschäftigungs-und Bewegungsfreudig!)
- Affenpinscher
- Cocker Spaniel (Fellpflege) oder Cavalier King Charles Spaniel
- Pudel (in verschiedenen Grössen, bewegungsfreudig)
- Papillon (falls es auch ein wenig kleiner sein darf, sehr keck, im Agility bei den Minis DER Newcomer)
- Dalmatiner (falls es etwas sehr bewegungsfreudiges, grösseres sein sollte)
- Eurasier
- oder schlicht und einfach einen Mischling aus dem Tierheim.

Du hast die Qual der Wahl... :-)

Gruss
Jenny



:
: Wer kann mir helfen ,möchte mir einen zweit Hund zulegen.
: habe bereits eine kleine Bologneserhündin und möchte einen Beagel.
: Nun weiss ich das der Beagel ein Jagdhund ist wir besitzen auch noch
: 2 Schildkröten ,Meerschweinchen und 2Hasen.
: Würde das gut gehen,wer kann helfen oder was für eine mittlere Rasse
: würde passen.
: Danke im vorraus.
: Katrin

von Petra(YCH) am 17. Januar 2002 09:44

Hallo Jenny,
nein, "geflüstert" hat mir mein Malteser überhaupt nichts, aber ich merke es doch bei den täglichen Spaziergängen, wie er sich den verschiedenen Rassen gegenüber verhält. Er ist bei großen, kräftigen Rassen wie z.B. Boxer, Rottweiler oder Dobermann sehr zurückhaltend und spielt auch nicht sehr gern mit solchen Rassen. Er ist zwar sehr verträglich mit großen Hunden, aber als Spielgefährte für ihn käme nun mal ein großer Hund nicht in Frage. Ich möchte damit nicht sagen,daß ich etwas gegen große Hunde habe, ich weiß, daß es sehr liebe und verträgliche große Rassen gibt, die auch mit kleinen Hunden keine Probleme haben. Aber ich denke nun einmal, daß man zu kleinen zierlichen Hunden, wie es die Bichons nun einmal sind, nicht jede beliebige Rasse zugesellen kann.
Es kann auch beim Spielen oder einer freundschaftlichen Rangelei unter den Hunden zu schlimmen Verletzungen des Kleinen kommen, wenn der Größenunterschied zu gravierend ist. Ich denke da beispielsweise an ein Spiel zwischen einem kräftigen Boxer und einem 3-kg-Malteser.
Ich weiß nicht, was Du selbst für einen Hund besitzt, aber die Gefahr einer Verletzung wird scheinbar von vielen Leuten unterschätzt.
Das soll jetzt nicht heißen, daß mein Malteser ein verzärtelter Schoßhund ist. Nein, er darf durchaus mit anderen Hunden spielen, nur möchte ich nicht, daß ihm irgendwann beim Spielen mal das Rückgrat gebrochen wird und er eingeschläfert werden muß.
Es will doch jeder Hundebesitzer nur das Beste für seinen Hund, ganz egal, ob er eine große oder kleine Rasse besitzt.
Grüße
Petra



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