Border Collie :: Hunderassen

Border Collie

von Connie(YCH) am 30. Januar 2002 09:26

Hallo Jenny,

*** Vielen Dank für deine Antwort.

Jeder "Züchter", der euch einen Border Collie andrehen möchte, mit "der hütet garantiert nicht, das ist eine Showlinie" ist kein ehrlicher Züchter.

*** Dann bin ich solchen schon begegnet, bzw. das wird auch oft im Internet auf privaten Homepages so dargestellt! ;-)


Zeig dem Welpen schon, dass es bestimmte Ruhepausen am Tag gibt. Der Border lernt schnell (wissen wir ja alle) und er kann auch "Ruhe" lernen.

***Ja, so habe ich das schon bei meinem aufgedrehten Tibeter (als Welpe) gemacht: Es gibt Spielphasen, Arbeitsphasen und Ruhephasen... Auch wenn`s schwerfällt... ;-))


: Nicht auf die Quantität, sondern die Qualität kommt es an.

*** Wie wahr...

: Noch ein paar Fragen: Was machst du denn mit deinen jetzigen Hunden? Arbeitest du auch mit ihnen?

*** Rennbahntraining (Afghane + Do-Khyi), wir haben ein eigenes Coursingmaschinchen gebastelt, damit wir gerade im Winter Rennbahnunabhängig sind. Die große Leidenschaft meiner Hunde besteht aus Rennen. Dem komme ich somit entgegen. (würde einem BC zwischendurch sicherlich auch gefallen!?) Mit Buddha (Do-Khyi) habe ich die Begleithundeprüfung gemacht, doch leider hat er nicht so viel Spass an Obedienceaufgaben und läßt sich sehr schlecht motivieren. Für ihn muß ich mir ständig etwas neues ausdenken, aber seit ich mit ihm "arbeite" ist er viel aufgeschlossener mir gegenüber und reagiert auch super auf Pfeife und Sichtzeichen. Nur möchte er bestimmen, wann er genug hat...
Das ist eben der Dickkopf eines Herdenbegleithundes! ;-))
Mit Fidschi (Afghane) mache ich ebenfalls Obedienceaufgaben und ein paar Elemente von Dogdancing, auch er ist eigentlich eher ein "Faultier" und sieht den Sinn eigentlich auch nicht so recht ein...
Wir haben außerdem ein Dog-Cart zum Ziehen für die Hunde, ein bis zwei mal die Woche (in den kühleren Jahreszeiten). Gerade weil sie sehr "bequem" sind, ist das ein ideales Training zum Auslasten von überschüssigen Kräften. Ich bin halt der Meinung, dass jeder Hund eine vernünftige Aufgabe braucht, um ein artgerechtes Leben führen zu können. Unsere täglichen Spazier-Strecken betragen ca. 10 - 12 km und manchmal habe ich das Gefühl, dass sie lieber faul auf dem Sofa liegen würden als sich ordentlich zu bewegen... ;-)


Sie sollten auf keinen Fall "vernachlässigt" werden, nur weil es dann mehr Spass macht mit dem Border Collie zu arbeiten.

*** Nein, keine Sorge! Wir sind zu zweit, und jeder Hund bekommt seine Aufgaben, die er so gut wie er kann erfüllen soll. Die Hunde sind immer zusammen und machen alles gemeinsam und auf dem Hundeplatz wird jeder gemäß seinen Fähigkeiten gleich "behandelt". Wir machen da keine Unterschiede nach "Rasse"! :-)


Das ist unter Umständen schon schwer ;-). Und hast du für sie auch noch genügend Zeit, wenn du dann den Border Collie "mehrere Stunden am Tag" auslasten willst?

*** Ja, weil ich nicht einzeln mit dem Border unterwegs sein werde...
Jeder Hund darf sich frei bewegen, spielen, wenn gespielt wird, "arbeiten" wenn "gearbeitet" wird. Da kommt keiner zu kurz und mein Freund ist ebenfalls aktiv dabei! Allerdings sind 3 Hunde auch meine persönlich gesetzte "Höchstgrenze"! :-)


Er findet nicht alles gleich toll und kann manchmal ein bisschen heikel tun, aber gefressen hat er bis jetzt noch alles.

*** Prima, weil ich gehört habe, dass Borders auch sehr mäkelig seien, was Futter anbelangt. Mein Buddha ist schon so ein Sorgenkind, was das Fressen anbelangt; er läßt sich immer alles von seinem Afghanenfreund wegfuttern... ;-)


: Viele "Probleme" die typisch für einen Border sind, sind für einen richtigen Border-Liebhaber keine Probleme. Zum Beispiel der Hüteinstinkt. klar, für einen Familienhund ist es nicht ganz so praktisch. Doch man muss sich einfach klar sein, was man sich da ins Haus holt. Wenn man einen Hund ohne Hüteinstinkt will, dann soll man sich keinen Border Collie holen.

*** Gerade der Hüteinstinkt faziniert mich sehr. Unser Tibeter, der eigentlich ein Herdenbegleithund ist, zeigt deutliches Hüteverhalten (geduckte Haltung, Fixieren etc.). Auch bei Schafen, und er bekommt jedesmal ganz leuchtende Augen, wenn er Schafe sieht... :-))


Ich sage nicht, dass der Border Collie überhaupt nicht glücklich sein kann ohne Schafe.

*** Dazu braucht er dann halt eine Ersatzaufgabe. Vielleicht bietet sich mir auch eines Tages die Möglichkeit an Schafen zu "arbeiten". Faszinieren tut mich diese Aufgabe sehr! Und ich werde mich bestimmt mehr damit auseinandersetzen. :-)



: BCs sind eher langlebige Hunde. Ich weiss jetzt von ein paar Exemplaren, die über 13 Jahre alt sind, zwar schon so ihre Alterszipperlein haben, aber doch immer noch bei guter Gesundheit sind.

*** Das ist sehr erfreulich! :-)))


: : Wie sollte man einen Border vorzugsweise ernähren?

: Da gibt es tausend Philosophien. Ein Border Collie ist auch nur ein normaler Hund.

*** :-))) Da hast Du natürlich Recht. Glaubte mal was gehört zu haben, von wegen nicht zu viel Protein wegen gesteigertem Temperament...


Es gibt diverse Diskussionsgruppen rund um den Border Collie. Schau doch auch mal bei denen vorbei.

*** Ja, vielen Dank, das schaue ich mir an. :-))

Liebe Grüße
Connie

von Jenny(YCH) am 30. Januar 2002 09:39

Hi Connie

:
: *** Vielen Dank für deine Antwort.
:

Bitte bitte.

: Jeder "Züchter", der euch einen Border Collie andrehen möchte, mit "der hütet garantiert nicht, das ist eine Showlinie" ist kein ehrlicher Züchter.
:
: *** Dann bin ich solchen schon begegnet, bzw. das wird auch oft im Internet auf privaten Homepages so dargestellt! ;-)
:


Tja, so ist das leider leider leider immer wieder der Fall. Und das sind dann sehr häufig die Hunde, die in den BC-Rescues landen, weil die Leute einfach keine Ahnung haben, was sie sich für einen Hund ins Haus holen. :-(

Ja dann, viel Spass auf der BC-Suche!

Gruss
Jenny

von Mina(YCH) am 31. Januar 2002 06:29

Tach Connie,
lass dir ruhig die Zeit, die du brauchst. So ein Hund oder eben Border ist keine Kurzschlussentscheidung wert.
Sieh dich um bei Rescues und versuche dir vorzustellen, den einen oder anderen Hund zu retten. Der BC ist oft ein unverstandener Hund, in falschen Händen kann er manche seine Instinkte fehlleiten, was dann zum Problem wird ... und schwupps muss dann eine der vielen Rescuegruppen helfen. Doch für diese Hunde ist das Leben dann doch noch lange nicht vorbei, sie hätten es verdient, ihren Anforderungen gerecht gehalten und geliebt zu werden.
Viele Grüße
Mina

von Connie(YCH) am 31. Januar 2002 09:30

Hallo Mina,

: lass dir ruhig die Zeit, die du brauchst. So ein Hund oder eben Border ist keine Kurzschlussentscheidung wert.

*** Klaro! Jeder Hund in den falschen Händen ist einer zuviel!
Auf meinen Tibeter habe ich auch 2 Jahre gewartet und es nie bereut!
Leider hat diese Rasse aber sehr große gesundheitliche Probleme, auf die züchterisch nicht oder nur unzureichend eingegangen wird. Daher wird Buddha wohl mein einziger Tibeter bleiben...

: Sieh dich um bei Rescues und versuche dir vorzustellen, den einen oder anderen Hund zu retten.

*** Ja, das werde ich auf alle Fälle tun! Ich hätte da auch schon den einen oder anderen im Auge, dem ich liebend gerne ein neues Zuhause geben würde, aber im Moment ist es noch ein wenig zu früh...

Der BC ist oft ein unverstandener Hund, in falschen Händen kann er manche seine Instinkte fehlleiten, was dann zum Problem wird ...

*** Ja, da kann ich ein Lied von Singen. Alleine in unserer Nachbarschaft sind ein paar arme, bedauernswerte Borders, einstmals als Spielzeug für die Kinder angeschafft, total unterfordert, auf kurze, langweilige Spaziergänge angewiesen. Wenn das kein "Hundeleben" ist! :-(
Da werde ich immer ganz traurig...

und schwupps muss dann eine der vielen Rescuegruppen helfen. Doch für diese Hunde ist das Leben dann doch noch lange nicht vorbei, sie hätten es verdient, ihren Anforderungen gerecht gehalten und geliebt zu werden.

*** Auf alle Fälle! Das kann einem das Herz brechen, arme Hunde, die die Welt nicht mehr verstehen...
Ich bin froh, dass ich nun auch diese Möglichkeit vor Augen habe...


Liebe Grüße
Connie

von Andrea(YCH) am 31. Januar 2002 13:46

Hallo Connie,

wie der Collie neigt der auch Border Collie zu Epilepsie. Ich finde es gut, daß Du Dir Gedanken darüber machst. Meine Border-Mix-Hündin hat Epilepsie und ich habe jetzt von mehreren Tierärzten gehört, daß die Krankheit sowohl beim Collie als auch beim Border schwerer zu behandeln ist, als bei anderen Rassen. Meine Hündin ist das beste Beispiel dafür, bis jetzt sprechen keine Medikamente an. Solltest Du aber einen guten, verantwortungsvollen Züchter finden, brauchst Du Dir vermutlich keine Sorgen machen. Ich selbst kenne keinen Border mit Epilpsie, ich weiß nur von Fällen von meiner TÄ.

Viele Grüße






: Hallo Border-Collie-Freunde,
:
: da ich mich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken beschäftige, einen Border-Collie in unser Rudel aufzunehmen, würde ich gerne ein paar Ratschläge von anderen Border-Besitzern hören. Worauf muss ich bei der Wahl eines geeigneten Züchters achten? Ist es besser, einen Hund aus einer Show-Linie oder aus einer Arbeitslinie auszusuchen? Oder aus einer sog. Schönheits- und Leistungszucht? Ich lese mich beeits durch verschiedenste Literatur über diese Rasse aber es ist doch einfacher, wenn man Informationen direkt von anderen Haltern erhält. Wir sind bereit, mit dem Hund mehrere Stunden täglich zu "arbeiten", damit er seinen Beschäftigungstrieb voll ausleben kann. Er soll ebenso wie unsere anderen Hunde ein vollwertiges Familienmitglied sein.
: Was gibt es für Unterschiede zwischen Rüden und Hündinnen in Bezug
: auf Ausbildung oder Haltung speziell beim Border? Was habt ihr für Erfahrungen mit der Fütterung? Gibt es irgendwelche Probleme, die typisch für die Rasse Border sind. Wie steht es um die Gesundheit und Langlebigkeit, und aus welchen Linien könnt ihr mir Hunde empfehlen?
: Ich habe von der Epilepsieanfälligkeit von Borders gehört. Ist das wahr?
: Wie sollte man einen Border vorzugsweise ernähren?
:
: Ich weiss, das sind viele Fragen auf einmal, aber ich möchte mich im Vorfeld gut informieren, damit ich nachher einen glücklichen Hund habe.
:
: Vielen Dank Euch allen.
:
: Viele Grüße
: Connie

von Connie(YCH) am 31. Januar 2002 13:58

Hallo Andrea,

vielen dank für Deine Antwort.
Und Gedanken über Epilepsie mache ich mir, da die Rasse meines Hundes (Do-Khyi) auch dazu neigt und Züchter das oftmals verschweigen, bzw. mit belasteten Hunden munter weiterzüchten... Traurig aber wahr!
Als der besagte Rüde dann hunderte von Nachkommen "produziert" hat, und bereits weitere Epilepsie-Nachkommen "herumspazieren" bekam er dann endlich eine Zuchtsperre verhängt (zumindest in der Schweiz!)

Dass auch Deine Hündin erkrankt ist tut mir sehr, sehr leid!!
Ich wünsche Euch trotzdem alles Gute auf Besserung!

Liebe Grüße
Connie


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