Altdeutscher Schäferhund vs. Aussie :: Hunderassen

Altdeutscher Schäferhund vs. Aussie

von Edith(YCH) am 20. Februar 2002 21:40

: Hallo,
:
: ich muss dazu mal folgendes loswerden...
:
: :
: Diese sind meistens noch wirkliche Arbeitshunde, während 90% der Aussies in Dland aus Schönheits und Familienhundlinien ( sorry für dieesen Ausdruck) kommen und somit für den Normalhundemensch leichter zu handhaben sind , würde ich jetzt mal sagen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
:
: Ich habe mir noch nie Gedanken über den Prozentsatz gemacht, aber sicher sind es weitaus weniger! Außerdem habe ich wohl ein Exemplar (wovon es meines erachtens nicht wenige gibt), welches wohl die Ausnahme ist...

Na, wenn du denkst es gibt mehr, dann darft du mir die jetzt bitte mal nennen: ich kenne aus dem Stegreif jetzt 4 Züchter, die entweder nur Arbeitshunde haben, oder einen Hund mit leicht working-type angehauchtem Pedigree.

: oder wenns ein bisschen mehr Power sein darf, eben ein Aussie.
:
: ... was versteht Ihr unter ein "bisschen" mehr Power?!
: Aussies sind ebenfalls "ernstzunehmende" Arbeitshunde!
:
: Ein bisschen mehr Power als ein DSH. Das stimmt doch wohl oder?
Wobei ich einen DSH viel mehr Power zuerkenne als einem Schönheitsaussie.

Grüße
Edith

von Daniela S.(YCH) am 20. Februar 2002 22:57

: Hallo!
:
: Sorry Daniela, dass ich da was verwechselt habe, aber meinen tun wir das selbe!
:

*gg* da bist Du nicht die Erste und wirst auch nicht die letzte sein... als man daran ging, festzustellen, wieviele AH´s es noch gibt, meldeten sich promt zig Besitzer von Altdeutschen Schäferhunden....

: Leider ist ja auch der Aussie schon in Mode....
Ja, und das tut der Rasse, wie man sieht, nicht unbedingt gut, genauso wenig, wie es dem Golden und dem Westi gutgetan hat. Was jetzt groß im Kommen ist, ist der Flat Coated, gerade diese Rasse wird ebenfalls darunter zu leiden haben. Es ist leider immer dasselbe: Sowohl das Wesen, als auch die Gesundheit bleibt dann jedesmal auf der Strecke.

Natürlich kann man Arbeitshunde (die dazu noch gut aussehen, die Optik ist ja leider der Hauptanschaffungsgrund für viele angehende Hundehalter) soweit "verzüchten", dass sie nur noch schön, dafür aber für die Arbeit nicht mehr brauchbar sind. Der Vorteil ist dann(hoffentlich), dass es brauchbare "nur-Familienhunde" werden könnten - leider ist das selten genug der Fall. Viele haben noch ihr Grundtemperament behalten (wenn auch nicht mehr die ausgeprägteste Hüteeignung)und werden neurotisch.

Da das Angebot von der Nachfrage abhängt, werden dadurch die Arbeitshunde immer seltener (denn wer hat schon 600 Muttern zu Hause...), die Linien immer enger, und die eigentliche Arbeitsrasse stirbt aus, während sie rein äusserlich in grösseren Mengen als Schönheits-Champions weiter herumläuft. Bei bestimmten Jagdhunderassen mag es ja noch funktionieren, weil es eben genug Nachfrage nach guter Jagdveranlagung gibt (es gibt Jäger reichlich), bei den Hütehunden ist das anders: Der Berufsstand des Schäfers ist selten geworden, und ihre Arbeitshunde damit auch.

Ich will damit nicht sagen, dass Dt. Schäferhunde oder Aussis deswegen schlechtere Hunde wären: Der Schäferhund ist der Allrounder schlechthin, und es gibt nach wie vor Leistungslinien (Diensthund/ HGH) und Showlinien, und viele Hunde dazwischen, die sich gut als "nur"-Familienhund eignen.
Beim Aussie ist eine ähnliche Tendenz absehbar. Die wenigsten wurden wegen ihrer Arbeitsleistung importiert und weitergezüchtet. Es sind nunmal schöne Hunde, und das ist der Hauptkauf- und Zuchtgrund. Der Aussie steht aber noch am Anfang seiner "Karriere", deswegen findet man auch noch unter den Schönheitslinien Arbeitshunde und umgekehrt. Hoffentlich bleibt das so, bzw. wird (das gilt für alle Rassen) in Zukunft entsprechend mehr Gewicht auf das Wesen und die Veranlagung gelegt - auf die inneren Werte kommt es nun mal an!

:
: Liebe Grüße
: Edith

LG zurück,
Daniela S.

von Beate(YCH) am 21. Februar 2002 14:54

Hallo Angela,

ich hatte früher eine Schäfer-Mix-hündin und habe jetzt ein Aussie-Mädel, kenne auch viele Schäferhunde.
Ein Aussie kann viiiiiiiiiel lebhafter sein, so wie meine, gleichzeitig
auch noch ganz fix im Lernen. Soweit toll! Aber man muß dem auch ge-
wachsen sein, denn der Aussie ist auch ein selbständiger Hund, um nicht
zu sagen dickköpfig. Meine läßt sich in keinster Weise durch Schimpfen
beeindrucken und versucht einfach weiter das zu tun, was sie vorhatte.
Mit positiver Bestärkung und Clickertraining geht's aber wunderbar.
Es gibt natürlich solche und solche Aussies. Ich denke, die Sozialisation beim Züchter ist eine der wesentlichsten Sachen, aber der
Charakter des einzelnen Welpen sollte vom Züchter gut erkannt werden.
Meine ist übrigens nicht aus einer reinen Arbeitslinie und steht den
Arbeitsaussies in nichts nach. Man kann sich nicht auf diese Einteilung
verlassen, weil Aussies noch eine relativ neue Rasse sind.
Übrigens habe ich noch eine Border-Collie-Hündin, die wesentlich leichter zu handeln ist.

Vielleicht hilft Dir das ja bei Deiner Entscheidung weiter. LG Beate

von Nina(YCH) am 22. Februar 2002 14:18

Hallo!

Ein tolles Buch über Aussies (meiner Meinung nach) ist von Ilse Pelz - "Der Australian Sheperd-Intelligenz auf vier Pfoten", ich wollte zuerst auch einen Aussie, bin dann aber wieder auf die Mix-Richtung gekommen ;-)

Lg Nina

von Andrea(YCH) am 24. Februar 2002 20:39

Hallo angela,

ich habe einen Aussie-Welpen. Ich erlebe ihn als sehr temperamentvoll, voller Ideen und Witz. Auch den Dickkopf kann ich bestätigen, allerdings lernt mein Hund sehr schnell und sehr gern.
Ich freue mich über die Anpassungsfähigkeit, die Freundlichkeit gegenüber Kindern und Tieren (unseren Katzen). Von der Größe ist er
auch noch gut zu handhaben. Ich glaube es ist wie immer wichtig, sich einen guten, sorgfältigen Züchter/Züchterin zu suchen.
Viele Grüße
Andrea

von Jenny(YCH) am 26. Februar 2002 15:30

: Zuerst würde ich gerne wissen, was du unter altdeutscher Schäferhund verstehst? Deutsche Gelbbacken, oder den Harzer Fuchs?

Der Harzer Fuchs und die Gelbbacken sind keine Schäferhunde sondern Hütehunde. Ich glaube mit dem Begriff Altdeutscher Schäferhund ist der Langstockhaarige Schäferhund gemeint. Kann aber auch sein, daß wir in Österreich eine andere Definition haben.

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