Aussie oder Collie? :: Hunderassen

Aussie oder Collie?

von Maren(YCH) am 24. August 2002 17:37

Anfang 2003 kann es soweit sein, dass uns wieder ein Vierbeiner begleiten soll.
Zwei Dinge sind schon klar: eine Hündin, weil die Nachbarn rechts und links revierbewusste Rüden halten, und ein Welpe, den wir an die vielfältigen Bereiche in unserem Leben entspannt gewöhnen können.
Nur die Rasse macht uns noch Kopfzerbrechen, ein Aussie oder ein Collie (amerikanische Richtung).
Wir touren durch ganz Deutschland, auch mal zwei-drei Wochen am Stück, da muss ein Hund natürlich immer mit. Da er sich später ohne Leine führen lassen soll, müsste er recht gerne lernen wollen. Er sollte sich leicht auf verschiedene Situationen einstellen können und prinzipiell Menschen und Tiere mögen. Kindergärten dürften ihn genauso wenig schrecken, wie Behindertenheime. Umgekehrt darf es natürlich auch kein Schreckerlebnis geben, vielleicht gefällt es ihm sogar, sich knuddeln lassen, wenn wir unser OK dazu geben. Anderseits würde uns ein wachsamer Gefährte im offenen Auto durchaus einiges erleichtern.
Unterwegs ist intensive Fellpflege kaum möglich, dafür ausgedehnte Erkundungstouren. Da ich selbst nicht so gerne stumpf einhertrotte, wünsche ich mir eine wendige Begleiterin, die Spiele, Apportieren, über Baumstämme springen oder Schwimmen zu schätzen weiß. Ich habe Freude daran, mir Kunststücke auszudenken, allerdings ohne jeden Perfektionismus. Hundesport käme ebenfalls „nur“ als Spaß in Frage.
Steh- oder Knickohr und ähnliche Rassestandards sind nicht wichtig, Gesundheit und Wesen dagegen sehr. Unser früherer Hund, ein schlauer Schäfermix lebte immerhin 15 Jahre an unser Seite.
Es wäre schön, wenn ihr uns raten könntet, welche der Rassen euch geeigneter erscheint.
Schöne Grüße
Maren

von Eva + T(YCH) am 24. August 2002 17:48

Hi Maren!

Als ich mir dein Posting so durchgelesen habe, fiel mir sofort der Labrador ein.
Lernfreudig, "relativ" einfach zu erziehen (klar, ist vom Individuum abhängig), werden oft als Therpaiehunde eingesetzt (wegen Behinrtenheim), sind in der Regel mit allem und jedem verträglich (zumindest die, die ich kenne), kurzes Fell, also pflegeleicht und wenn
du nicht gerade so ein "Pummelchen" aus einer Showlinie nimmst, sind sie auch immer für lange Spaziergänge, Sport und für Apportieren und Schwimmen sowieso zu haben ;-)

Liebe Grüße, Eva

von Anne+Drixi(YCH) am 24. August 2002 20:21

hi,
also ich würde mich für den aussi entscheiden...oder halt ein labbi.

müsste er recht gerne lernen wollen

trifft auf den aussi 100%ig zu...

Unterwegs ist intensive Fellpflege kaum möglich

dann auch ein aussi

dafür ausgedehnte Erkundungstouren

das beste für einen aussi

also ich denke ein aussi ist aktiver und lernfreudiger als der colli, siehe auch agility turniere. ich denke fellpflege brauchen beide sehr viel, aber den aussi dennoch weniger als ein colli. ich denke die reaktion auf bestimmte situation hängt hauptsächlich von der erziehung und der prägungsphase ab.
ein leistungs DSH wäre vielleicht auch geeignet: sehr intellegent und lernfreudig, total verspielte hunde, nicht so viel fellpflege...

so das wars von mir. viele grüße anne

von B&S(YCH) am 24. August 2002 20:34

hallo Maren,
vielleicht ein kurzhaarcollie?!
[www.smoothcollies.de]
lg
Birgit & Scotty

von Maren(YCH) am 24. August 2002 22:11

Uiii, das ging ja wahnsinnig schnell,
vielen Dank für die promte Reaktion.

Natürlich hängt viel von der Prägung ab,
deswegen soll es ein Welpe sein,
der die verschiedenen Personengruppen und Situationen
in fröhlicher Atmosphäre kennen lernen kann.
Wir brauchen zwar keinen echten Therapiehund, aber die Anlage dazu würde das Miteinander für beide Seiten erleichtern. Und wenn der Hund das gerne macht, hätte ich durchaus Lust, in dieser Richtung weiter zu gehen.
Kurzhaar finde ich persönlich nicht sehr pflegeleicht,
beim Hund vielleicht, beim Umfeld ganz und gar nicht.
Die Haare bohren sich in die Socken, ins Sofa, in den Teppich,
so etwas kommt z.B. im Hotel gar nicht gut an.
Bei längerem Haar nimmt oder rubbelt man die Flusen einfach weg,
bevor man geht. Gerade beim Fellwechsel fand ich das immer einfacher.
Naja, ich mag längeres Haar eben lieber und mein Liebster sowieso.
Leicht verfilzendes Haar, oder stundenlanges „Waschen und Legen“ nach jeder Geländeerkundung würde aber nerven, und wie gesagt, oft gar nicht möglich sein.

Labbi?
Hm. Stimmt, sehr freundliche und auch lustige Hunde.
Die Labradors, die ich kenne sind zwar durchaus bewegungsfreudig, aber für meinen persönlichen Geschmack eher kompakt gebaut und weniger gelenkig.
Von den Retrievern gefallen uns äußerlich der Flat Coatet und noch mehr der Nova-Scotia-Duck-Tolling-Retriever. Letzteren kennen wir nur aus Beschreibungen und von Fotos und ich weiß nicht, ob ihr Wesen mit dem vom Labrador zu vergleichen ist.
(einen verrückten Allesapportierer möchten wir nicht unbedingt)

Es kann schon mal vorkommen, dass wir balancieren und ein wenig klettern müssen,
hin und wieder gibt es gruselig steile Treppen u.s.w.
Zur Not müsste auch ich unseren Hund dann tragen können.
Deshalb kommt ein DSH nicht in Frage.
Unser Nachbar-DSH ist genauso, wie beschrieben, der würde durch dick und dünn mit uns gehen, total gerne gehorchen und sich über Neu-Erlerntes fast mehr freuen als wir.
Ja, der mag sogar Kinder und ließ sich von unseren Katzen zähmen.
Aber dieses Kraftpaket zu halten, wenn es nötig sein sollte... Da spiele ich lieber bloß mit ihm und drücke mich um die Verantwortung.

Ach ja, trotz allem wünschenswerten Temperament wäre es ganz wunderbar, wenn unsere Begleiterin später auch langweilige Fahrstrecken in Kauf nähme und sogar für 50 Minuten unsichtbar in unser Nähe liegen bleiben würde, während wir lautstark hampelpampeln und den Hund zwischendurch überhaupt nicht beachten können.

Wir erwarten ganz schön viel, oder? Dafür bieten wir aber auch uneingeschränkten „Rudelanschluss“ Tag und Nacht. Für manche Hunde ist das wichtiger, als eine sofortige Triebbefriedigung, und dann kämen wir sehr gut zusammen klar.

Liebe Grüße
Maren

von Kerstin mit Rakker(YCH) am 25. August 2002 07:34

Hi Maren,
ich habe auch noch eine Idee für eine Rasse: der Islandhund.
Sehr soziales Verhalten gegenüber Mensch und Hund bringt er Auslesebedingt mit, Fell ist pflegeleicht und er ist für jeden Unsinn zu haben, wenn er mit seinen Menschen zusammensein kann. Er ist kleiner als die bisher genanten Rassen, was ja bei langen Fahrten im Auto usw. nicht unbedingt von Nachteil sein muß. Alles was du schreibst, klingt für mich so, als suchst du genau diese Rasse.
Liebe Grüße

Kerstin mit Rakker
Links:www.islandhund.org
www.islandhund.de
www.dcnh.de

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