ridgeback oder labrador? :: Hunderassen

ridgeback oder labrador?

von Yna(YCH) am 09. Januar 2003 15:48

Hi Nicole!

Also, ich muss ja mal zugeben, dass ich mit Labbis auch so meine Probleme habe. Ich fand sie oft "bräsig", so ohne Eigeninitiative. Fressen, Wedeln, Schlafen. Allerdings habe ich auch irgendwann gemerkt, dass es offenbar riesengroße Unterschiede gibt und die Retriever leider offenbar zu den Hunden gehören, die ein lebtag unterfordert sein können ohne Schwierigkeiten zu machen. Alle Labradore, die ich hier kenne (und des sind viele), sind eher behäbig, träge (oft zu dick), überhaupt nicht jagdinteressiert und ansonsten unkompliziert und schier unfassbar freundlich bis zur Nervigkeit.
Ich denke du hast Recht man sollte da sehr gut wissen aus welcher Linie der Hund kommt. Nicht überall sind die Unterschiede so enorm, aber da scheint es einfach so zu sein. Und die Erziehung und Förderung, die man dem Hund zukommen lässt tut wohl auch ihren Teil dazu bei wie der Hund sich entwickelt. Ich würde gerne mal einen "anderen" Labrador kennen lernen.

Gruß,
Yna, die ihr Labbi-Vorurteil vor geraumer Zeit ad acta gelegt hat, aber auch diurchaus schon Phasen hatte wo sie sich nix lieber gewünscht hätte als einen immer freundlichen, nienicht jagenden Labbi. ;-)

P.S.:Wunderschönes Trio auf dem Bild. Klasse!

von andrea(YCH) am 09. Januar 2003 15:49

hi nicole,

ich denke, es ist schwierig hier für jeden die angemessene antwort zu schreiben. sicherlich gibt es in JEDER rasse hundem mit mehr oder weniger ausgeprägten eigenschaften. auch kann ein labi sehr viel power haben, aber der ridge hat mehr :-)))
lass deine kleine mal ausgewachsen sein ;-)

und das ein hund nicht gearbeitet werden soll, davon habe ich nicht geredet. JEDER hund sollte gearbeitet werden.

hier geht es ja jetzt erstmal um die allgemeinen unterschiede der rassen und nicht die verschiedenen lienien und möglichkeiten. da könnte man glaube ich seitenweise über jede rasse schreiben
oder willst du behaupten, die beiden haben keine unterschiede??? ;-)

lg
andrea

p.s. ich habe von meinen erfahrungen mit labis geschrieben

von JanaLPN(YCH) am 09. Januar 2003 15:45

Hallo Petra,

: Der Labrador ist eigentlich der Anfängerhund par excellence!
: Er ist freundlich und hat im Allgemeinen keinerlei Agressionen. Auch der Jagdtrieb ist normalerweise nicht ausgebildet.

ein Jagdhund hat also keinen Jagdtrieb. Schade eigentlich:-). Meinst du vielleicht Hetztrieb? Labradors wurden für die Arbeit nach dem Schuss gezüchtet und bringen i.A. eine natürliche Steadiness mit, die man als HF leicht unterstützen kann.

Grüße - JanaLPN

von Yna(YCH) am 09. Januar 2003 15:53

Hi Jana,

: ein Jagdhund hat also keinen Jagdtrieb. Schade eigentlich:-). Meinst du vielleicht Hetztrieb? Labradors wurden für die Arbeit nach dem Schuss gezüchtet und bringen i.A. eine natürliche Steadiness mit, die man als HF leicht unterstützen kann.

Erzähl das mal den Labbis, die hier leben, die wissen glaube ich nicht, dass sie Jagdhunde sind... *duck* yawning smiley))

Ich denke es muss einfach so sein, dass man sich seinen Labbi suchen muss. Ich denke die Leute hier sind heilfroh, dass ihre Hunde so easy sind. Ob die Hunde nu froh sind, glaube ich oft nicht unbedingt...
Aber ein Jagdinteressierter dürfte mit diesen Hunden ziemlich aufgeschmissen sein. Oder es liegt wahrhaftig nahezu alles in der Ausbildung, was ich aber nicht glaube.


Grüße,
Yna

von PeBe(YCH) am 09. Januar 2003 15:55

Hallo Jana,

der"klassische" Einsatz des Labradors auf der Jagd ist folgender:

Der Hund sitzt oder geht ruhig während des Treibens neben seinem Führer, merkt sich die Fallstellen des geschossenen Wildes, apportiert es erst auf Befehl, und bringt es unbeschädigt seinem Führer auf kürzestem Wege zurück. Dafür bedarf es eines ruhigen, konzentrierten Hundes, der aufmerksam das Jagdgeschehen verfolgt, beim Apportieren seine feine Nase einsetzt und unverletztes Wild nicht verfolgt. Er muß sich gehorsam und vertrauensvoll von seinem Führer auch über große Entfernungen und Hindernisse mit Handzeichen und Pfeifsignalen lenken lassen, damit er ohne Störung des Jagdbetriebes auch solches Wild finden kann, dessen Fall er nicht beobachtet hatte. Wichtig ist darüber hinaus absolute Friedfertigkeit im Umgang mit fremden Menschen und anderen Hunden.

Jede Art von Aggression oder Schärfe, sei sie aus Dominanz-Verhalten oder Ängstlichkeit geboren, ist beim Labrador äußerst unerwünscht; gleiches gilt für Scheue. Ein Labrador ist ein Hund zum Anfassen; auch ein Fremder muß ihn anfassen und streicheln können (vorher den Besitzer um Erlaubnis zu fragen, gehört zum guten Ton!), ohne um seine Gesundheit fürchten zu müssen. Ausgeprägtes Mißtrauen, welches einen guten Wachhund auszeichnet, ist der Rasse ebenfalls fremd. Sucht man einen Wächter oder Beschützer von Haus und Hof, so gibt es sicher wesentlich geeignetere Rassen - mit einem Labrador aus seriöser Zucht tut man für diesen Aufgabenbereich einen Fehlgriff.

Der Labrador ist alles in allem gesehen in Bezug auf andere Rassen sicherlich ein einfach auszubildender Hund. Sicherlich gibt es wie bei allen Rassen auch hier Ausnahmen!

Grüße

Petra



von JanaLPN(YCH) am 09. Januar 2003 15:58

Hallo Petra,

schön hast du das zusammengefasst. Ich hoffe, ich bin nicht die einzige, die das gelesen hat. Für mich war es nämlich nichts neues:-).

Jana mit 2 Labs (1xShow/1xFT) und Mix Plastic

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