Riesenschnauzer als Anfängerhund :: Hunderassen

Riesenschnauzer als Anfängerhund

von Anna(YCH) am 31. Januar 2003 12:49


Hi,

mein Bruder hat keinerlei Hundeerfahrung und möchte sich einen Riesenschnauzer anschaffen. Von meiner Schwägerin, die einen RS haben, weiß ich aber das diese Hunde nicht gerade als Anfängerhund geeignet sind. Wie seht ihr das?

Gruß
Anna

von Sören(YCH) am 31. Januar 2003 13:21

Hallo Anna,

habe selbst einen RS, arbeite auf einem Schnauzer-Hundeplatz und kenne sehr viele Vertreter dieser Rasse.

Also, wenn der Hund aus einer guten Zuchtlinie kommt, der Züchter vielleicht nicht unbedingt Hochleistungs-Sporthund züchtet und viel Wert auf Familienprägung etc. legt, man entsprechende Welpenprägung macht, sich einem Verein anschließt der Ahnung von dieser Rasse hat, den Hund später kopfmäßig auslastet, ihm eine Aufgabe gibt und ihn fordert, man sich bereits VOR Anschaffung des Hundes einen Verein ansieht, sich dort mit anderen Schnauzerbesitzern unterhält und sich dort auch schon vorher mit der Ausbildung an sich beschäftigt und ansonsten viel Zeit, Geduld und Energien in die Ausbildung und Erziehung investieren will...... tja... dann wird es denke ich gut gehen und man hat einen Super-Hund!!!

Wenn nicht... naja, dann viel Glück ;-)))

Viele Grüße

Sören

von Anna(YCH) am 31. Januar 2003 13:39

Hallo Sören,

guter Beitrag von Dir, drückt so in etwa das aus was ich denke bzw. gehört habe. :-)
Meine Schwägerin hat eine RS-Hündin, die jetzt knapp über ein Jahr alt ist. Sie ist ungeheuer dominant gegenüber anderen Hunden, wirklich unvorstellbar. Verbellt so ziemlich alles und jeden, wenn Besucht kommt wird der zu Anfang 5 Minuten angekläfft und sollte er es bspw. wagen auf die Toilette zu gehen wird er wieder angebellt, fast so als wäre er gerade erst zur Haustür gekommen. Begleithundeprüfung hat sie bereits in der Tasche, an täglichem Auslauf ca. 3 Stunden, aber recht wenig andere Aufgaben, außer etwas zu Hause Spielen. Jetzt soll mit Agility begonnen werden. Ich hoffe dass sie das auch angehen werden, denn mir scheint dem Hund fehlt wirklich eine Beschäftigung. Nur Laufen und mit anderen Hunden spielen scheint sie nicht auszulasten. Leider reden meine beiden Brüder nicht miteinander, so daß ich da die Mittlerin und Infoaustauscherin spielen muß. Naja, wir werden sehen wie Brüderlein sich entscheidet.

Gruß
Anna

von Anna(YCH) am 31. Januar 2003 15:13

Hallo Sören,

nochmal ich. :-)
Ich habe mich die letzte halbe Stunde mal via google durchs Netz geklickt und nach RS-Infos gestöbert. Auf vielen Seiten heißt es dass der RS nicht für Leute ohne Hundeerfahrung geeignet ist. Glaubst Du viel Auslauf, Beschäftigung, Arbeit auf dem Hundeplatz etc. können das wettmachen? Der meiner Schwägerin ist sehr ambivalent im Wesen, bspw. haben sie es nach wie vor nicht geschafft ihn dahingehend zu erziehen nicht zu jedem Hund hinzulaufen. Er sieht einen und schwupps ist er weg, Rufen sinnlos. Auch wenn es zu Raufereien kommt ist er überhaupt nicht abrufbar. Das ist auch ihr erster Hund und irgendwie habe ich das Gefühl daß einfach die Erfahrung und auch die Konsequenz fehlt.
Ist die Dominanz eigentlich ein allgemeines Merkmal des RS oder ist das Exemplar meiner Schwägerin eher die Ausnahme?

Viele Grüße
Anna

von Nora(YCH) am 31. Januar 2003 16:55

Hallo!

Ich denke auch ein Riesenschnauzer kann gut als Anfängerhund gehalten werden, wenn man sich - wie Sören schon meinte - sich genauestens über diese Rasse informiert.
Ausserdem sollte man selbstkritisch gegenüber sich selbst sein und überlegen ob man das Durchsetzungsvermögen und auch den Willen hat sich vor dem Riesenschnauzer als Rudelführer zu behaupten. Wenn man dazu nicht in der Lage ist, sollte man sich eine "leichtere" Rasse zulegen, die sich relativ leicht unterordnet (jetzt ja keine Diskussionen darüber, ich hoffe man versteht was ich meine).

Bei mir war vor kurzem ein Riesenschauzer in der Vermittlung. Dieser Hund probierte einmal aus wie weit er mit der jeweiligen Person gehen konnte (er stemmte sich bei einem anderen Hund in die Leine und knurrte diesen an. Er war nicht aggressiv oder sonst wie!).
Wenn man sich gegen ihn durchsetzen konnte, d.h. er sich abrufen ließ, dann war es gut und er war der liebste Hund. Wenn man es nicht schaffte, weil man Angst hatte oder sonstwas, machte der Hund mit einem was er wollte.

Diese Dominanz hängt einfach von dem einzelnen Hund ab und man muss in der Lage sein den Hund im Griff zu halten.

Viele Grüße
Nora

von hundefreund(YCH) am 01. Februar 2003 19:48

ich habe einen rs hündin. war der erste hund meiner ex. und so ist sie bei mir geblieben. meine ex. hatte keinerlei hunderefahrung und hat den hund konsequent und sehr gut erzogen. sie ist halt sehr stur wie alle rs aber ansonnsten ist sie sehr inteligent und gelehrig. sie versucht sich jeden tag mehrmals durchzusetzen. hier ist konsequenz gefragt. sie ist kein raufer und kinder mag sie auch gerne, sie behütet unser kleinen sohn wie ihr eigenes. sie knurrt halt gerne, aber das wer es schon.
sie ist ganz einfach ein rs dame und rs-s haben halt einen sehr ausgeprägten charakter und sturschädel. ich war mit ihr lange zeit in der hundeschule. in dem moment wo es ihr langweilig wird mag sie halt nicht mehr und langweilt sich.
aber sie lernt sehr schnell. ich habe keine bedenken einen rs als anfänger hund zu empfehlen. die frage ist, ob die oder der zuküntige besitzer sich mit der rasse und hundehaltung generell auseinandergesetzt hatte.

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