Anfänger, großer oder kleiner Hund? :: Hunderassen

Anfänger, großer oder kleiner Hund?

von tessa(YCH) am 10. Februar 2003 21:26

Hallo Diana.

Ich möchte den wirklich sehr guten Vorschlag von Nora noch präzisieren:

Sucht Euch ein Tierheim in Eurer Nähe und werdet Gassigänger.
Ihr könnt so testen, ob Ihr mit einem kleinen oder großen, einem jungen oder älteren, einem ruhigen oder temperamentvollen Hund besser zurecht kommt.

Und dann macht "Nägel mit Köppe" - fahrt _jeden Tag_ zum Tierheim - helft beim Zwingersäubern (auch der eigene ist nicht sofort stubenrein, hat mal Durchfall und kotzt auf den Teppich), bei der täglichen Fellpflege (Malteser wollen täglich gekämmt werden, um nicht zu verfilzen und Labradore müssen täglich gekämmt werden, um der vielen fiesen Hundehaare Herr zu werden, die ansonsten in der Wohnung verteilt umherfliegen) und geht _jeden_ Tag (egal ob die Sonne scheint, oder es in Strömen gießt) mit dem Hund mindestens eine Stunde Gassi.
Damit wird sich der eigene Hund natürlich nicht zufrieden geben - der möchte 3 - 5 Mal täglich seine Gassirunde.

Wenn Ihr damit klar kommt, dann seid Ihr "reif" für einen eigenen Hund, außerdem habt Ihr in der Zeit schon viel über Hunde, Hundeverhalten und Hundepflege gelernt.

Und vielleicht habt Ihr dann "Euren" Hund auch schon gefunden!

Das ist wirklich das beste Training - kann ich nur empfehlen.

Eine junge Frau schrieb mich mal an, weil sie _unbedingt_ einen Dobermann haben wollte - nur ein Dobermann und nichts anderes. Aber erst in einem Jahr wollten sie in ein Haus umziehen und sie wollte jetzt schon alles über ihre (und meine) Lieblingsrasse wissen.

Ich verwies sie (noch nie einen Hund gehabt) als Gassigängerin an ihr örtliches Tierheim - und siehe da! Sie wohnt seit kurzem im Eigenheim und mit ihr eine bezaubernde ältere, stubenreine, wohlerzogene und absolut problemlose Staffordhündin, ihre Gassihündin. Die beiden sind ein Traumpaar und super-glücklich miteinander.

Gruß
tessa

von shamira(YCH) am 10. Februar 2003 21:47

:
: Hallo,

da klaffen die meinungen ganz schöne auseinander. die frage stellt sich, warum bevorzugt der eine so einene kleinen hund und der andere einen so großen hund??? viele meinen leider so ein kleines tier sei kein hund, denn der fängt erst bei kniegröße an. leider ein großer irtum! wenn jemand eine antipatie gegen eine größe hat, sollte er vielleicht die finger davon lassen oder endeckt spähter eine besonndere vorliebe für das gegenteil. ganz schön verzwickt.

gut, einen kleinen hund vermag jeder an der leine halten zu könen. was ist mit dem großen. ok,ok. wer dei erziehnung ernst nimmt und konsequwent durchführt, kann auch den großen halten, es sei denn.........!?

ich denke, ausschlaggebender ist: 1 stens, ist es der erste hund? dann sollte das tier nicht so ein schwehren (ich sage malkarakter haben)
ein kleiner terrier ist nähmlich garnicht sooo einfach.

und was für anforderungen stellt der hund? kann ich seinem naturell endsprechen und gerecht werden ? habe ich einen sehr lebhaften hund, sollte ich ein auch ein mensch sein, der sich gerne bewegt.jagt der hund, hütet der hund. bin ich eher ruig und laufe nicht sooo gerne, sollte der hund auch zu der ruigen sorte gehören. obwohl vorsicht: jeder hund brauch genug auslauf und abwechslung. mit 10-20 minuten pro gassi gehen ist es nicht getan.

wie dem auch sei, ihr werdet schon den richtigen finden.
trotdem ein vorschlag. wrum trefft ihr euch nicht in der mitte und endscheidet euch für ein mittelgroßen?

liebe grüße shamira




von Nina(YCH) am 11. Februar 2003 06:51

Hallo Diana!

Wir sind bei unseren 1. Hund vorgegangen wie folgt:

- Schreibe alle Eigenschaften auf die du dir wünschst (Verteidigungsbereitschaft - ja oder nein. Arbeitswille - ja oder nein, lauffreudig - ja oder nein, ruhig oder aktiver, hang zum nervösen - ja oder nein, möchtest du mit dem HUnd "arbeiten" usw...)

- Schreibe alle Eigenschaften auf die dur dir bei deinen Hund nicht wünschst (Jagdpassion, Hang zur Dominantz gegenüber Artgenossen oder Halter usw)

- Pflege (viel Zeitaufwand, Trimmen bzw Scheren, kaum Zeitaufwand...)

Du wirst sehen, es fallen da eine Menge Rassen schon durch!

Schreibe deine Vorstellungen doch ins Forum, es gibt sicher einige Ideen die zutreffen! Anschliessen suche dir Züchter (www.zuechter-net.de oder www.welpen.de) schaue dir die Hunde an, das optische spielt ja auch mit, aber viel wichtiger, pass auf das der Hund zu euch passt!

Nicht böse sein, aber zwischen den Malteser und dem Labrador liegen Welten!

Noch rasch zu deiner Frage ob gross oder klein: Grundsätzlich vollkommen egal! Wir haben Irish Wolfhound (der Rüde hat ein Stockmass von 90 cm) und einen Jack Russel. Der Russel ist um ein vielfaches schwieriger unter Kontrolle zu halten als unser "Kalb" mit 75 kg! Der kleine ist dominanter, streitsüchtig wenn auch gelehriger, einer Quecksilber während man den Irish Wolfhund in der Wohnung kaum bemerkt weil er einfach nur daliegt und glücklich ist bei uns sein zu dürfen!

Mein Argument aber noch zu etwas grösseren Hunden: Ich habe wegen unseren Russel schon graue Haare, mein Gott, ein blöder Biss (auch nur im Spiel!) von einem grösseren und er war einmal! Und der Kleine hat nie raus gefunden wie klein er ist! Das schlimmste ist in so einem Moment den Kleinen auf den Arm zu nehmen usw.... Leider glauben auch viele, das man einen kleinen Hund nicht erziehen muss, und lachen wenn sich der Zwerg aufführt wie das Letzte. Bei einem Hund von 90 cm Stockmass würde das ganze schon nicht mehr so lustig aussehen :-(

Also, auf zum Liste schreiben! :-)

Gruss Nina

von Chris+Silas(YCH) am 11. Februar 2003 08:22

Hallo Diana,
wir haben einen super lieben und gut erziehbaren - (dank Verfressenheit) - sanftmütigen Traum von einem stattlichen Berner Sennenhund *schwärm*. Das natürliche Reservoir der guten Eigenschaften muß aber auch gefördert werden und darf niemals "gebrochen" oder der Hund vernachlässigt oder nicht artgerecht gehalten werden sonst kann man, wie bei jeder anderen Rasse auch, für nichts garantieren.
Wobei ich schon einige Berner kenne, die alle so klasse geraten sind.
Wir hatten noch andere große Rassen zur Wahl, letztlich war unsere Entscheidung pro Berni aber goldrichtig.

Es gibt aber natürlich auch Situationen, da würde ich den Berni gerne mal verkleinern ;-) - Urlaub (Flugzeug), enge Restaurants etc. Du brauchst ein größeres Auto, großer langhaariger Hund = viel mehr Dreck überall, höhere Arztkosten, höhere Futterkosten ... etc. Einige Hotels nehmen nur kleine Hunde ... auf all diese Dinge muss man sich einstellen und auch auf die Angst vieler Menschen vor großen Hunden.

Alles Liebe
Christine und Silas

von Whoopie(YCH) am 11. Februar 2003 10:04

Hallo!
Ich mußte ja grinsen, komisch, die Männer wollen immer die großen Hunde, die Frauen die kleineren. Aber: meistens ist es ja die Frau, die den ganzen Tag mit dem Hund zusammen ist, mit ihm spazieren geht, ihn erzieht usw... Also was haben wir jetzt: einen Malteser und wir (und zwar auch Mann und Sohn) sind sehr glücklich mit ihm.
Liebe Grüße
Whoopie

von Diana(YCH) am 11. Februar 2003 13:13

Hallo Whoopi,

über Deine Antwort habe ich mich besonders gefreut. Ich wünsche mir schon soo lange einen Malteser, aber mein Mann meint immer wenn HUnd, dann einen richtigen, nicht so einen.... Du weißt was ich meine :-))
Die meiste Zeit werden wirklich die Kinder und ich mit dem Hund zusammen sein.

Wie lange habt Ihr denn Euren Malteser?

Viele liebe GRüße

Diana

PS: Aus welches Zucht habet ihr ihn?

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