Aussie mit Knick im Schwanz - normal? :: Hunderassen

Aussie mit Knick im Schwanz - normal?

von Miro(YCH) am 03. März 2003 19:24

Hallo,

Freunde von mir haben einen Aussie gekauft und stellten am ersten Tag fest, dass sein Schwanz wohl rund 2 cm von der Spitze einen "Knick" hat. Laut Züchterin käme das bei Aussies oft vor und wäre normal, der Grossvater vom Hund hätte es auch gehabt. Oft würden diese Tiere dann coupiert.

Hat schon mal jemand davon gehört?

von Tom(YCH) am 03. März 2003 22:37

Hallo,
das ist eine sogenannte Knickrute. Eigentlich nichts schlimmes, für Zucht und Ausstellung aber ein eindeutiges Aus.
Gruß,
Tom

von Andrea & L.(YCH) am 03. März 2003 22:56

Hallo Miro,

Beim Aussie ist bei den Ruten verschiedenes möglich.
Das liegt daran, dass die Amerikaner eventuelle Rutenanomalien bei der Zucht außer acht gelassen haben, weil die Aussies in Amerika eh kupiert werden.
Du müsstest mal im Australian-Shepherd Standard nachschauen, falls du an Ausstellungen oder Zucht interessiert bist.

Gruß von Andrea und Aussie Leilah

von Edith(YCH) am 04. März 2003 07:36

hi!

Ja,. das ist eine Knickrute, somit muss in die Papiere des Hundes ein Not For Breed. Es ist ein eindeutig zuchtausschließender Fehler. Es kann auch für den Hund sehr schmerzhaft sein und Unannehmlichkeiten bringen, sollte sich der Knick weiter oben befinden.
Die Züchterin hätte auch schon mit dem Herrn Großpapa NICHT züchten dürfen.

Grüße
Edith

von tessa(YCH) am 04. März 2003 13:09

Hallo.

Also bei Dobermännern und Boxern ist eine Knickrute ein zuchtausschließender Fehler. Die Hunde bekommen zwar Papiere, aber mit Eintrag "Zuchtuntauglich".

Diese Hunde werden zu einem geringerem Preis abgegeben, weil sie halt "fehlerhaft" und nicht zuchttauglich sind.

Als das Kupierverbot noch nicht war und die Ruten mit 3 Tagen kupiert werden durften, da sah man natürlich solche Fehler nicht.

Heutzutage dürfen Knickruten nur amputiert werden, wenn davon gesundheitliche Beeinträchtigungen für den Hund ausgehen. Das ist aber meistens nicht der Fall, das sind oft reine Schönheitsfehler.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass diese Hunde zuchtuntauglich sind und bleiben.

Haben Deine Bekannten denn den vollen Welpenpreis bezahlt?

Gruß
tessa

von Petra B.(YCH) am 08. März 2003 11:16

Hallo,
mir wurde einmal ein Collierüde mit Knickschwanz angeboten. Die Züchterin sagte aber deutlich, dass er nicht für die Zucht geeignet sei und wollte einen Preisnachlass von 400 DM (800 statt 1200 DM) gewähren. Soweit ich mich erinnere, wollte sie mir dafür keine Papiere geben, da er eben zucht- und ausstellungsuntauglich war.

Eine Züchterin, die diesen Knick in der Rute verschweigt und womöglich noch einen vollen Welpenpreis verlangt, ist eindeutig unseriös! Am Hund selbst ist zwar nichts Schlechtes, aber es ist eine Schweinerei dafür soviel Geld zu nehmen, wie für einen Hund, der korrekt ist. Deine Freunde sollen ruhig ein Drittel des Kaufpreises zurückfordern und die Züchtern notfalls bei ihrem Verband melden.

Koupieren ist ja keine Lösung, vererbt wird die Veranlagung trotzdem.

Petra B.


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