Greyhoundbeschäftigung :: Hunderassen

Greyhoundbeschäftigung

von Charlie(YCH) am 25. April 2003 17:46

P.S.: Beim Spielen mit anderen Hunden bitte NIE NIE NIE die Vorsicht bei kleinen Hunden vergessen! Sie werden von den Greys schonmal mit Hasen verwechselt ;-)

von Pat1(YCH) am 26. April 2003 07:39


: Vorausgesetzt ich hab Dich richtig verstanden, kann ich Dir nicht Recht geben:
: 1. Es wird kein "hasenartiger" Gegenstand geworfen. Das ist meiner Erfahrung nach kein großer Reiz für diese Hunde. Hinterherrennen tun sie, aber nicht immer ;-) Oft nutzen sie auch nur die Gelegenheit zum Rennen, egal in welche Richtung ;-)

hei
dann hast du mich falsch verstanden.der hase bezog sich auf die bahn,als bsp fürs nichtausgeben hinsichtlich des apportierens.ansonsten geb ich dir recht:-)
:
: 2. Das Erbeuten und Nicht-Ausgeben beim Ballspielen ist nicht vergleichbar mit der Rennbahn, da kein "Hase" und keine Konkurrenz vorhanden ist. Mein Pflegehund hatte in 3 Minuten verstanden was "Aus" ist und befolgt es auch. Aber wie gesagt, Ballspielen ist keine Motivation für diese Hunde.

richtig.daß ssie kapieren,was aus ist,ist klar.und einfach,solange der mensch der spielpartner ist.andrs wird es gleich wieder,wenn ein partner hund dazukommt,wie bei den miesten hunden.warum trennst du hase fangn und nicht ausgeben und im spiel etwas fangen und nicht ausgeben?

:

:
: Auch das sehe ich anders: Der Hund braucht keine körperliche Arbeit, sondern die Gelegenheit zum Sprinten. Entweder im Spiel (mit anderen Hunden) oder z.B. durch Hin- und Herrennen zwischen 2 Personen, die in ca. 100 m Abstand voneinander stehen. Ein 7-8 jähriger Grey ist da sehr schnell zufriedenzustellen. Dies kann man auch bei Greyhound-Rescue Deutschland e.V. www.greyhound-help.de nachlesen.

ich brauchs nicht nachzulesen.mit arbeiten mente ich keine fahrradtour vn 3 tagen durchs gebirge,sondern das,was du hier auflistest.ob man das auf der wiese macht,inkl der mauslöcher,oder auf der geraden einer bahn,ist jedem selbst überlassen.
:
: Was den Abbau der Körpersubstanz oder gar die Schädigung angeht: Der Hund von Susannes Freundin ist von der Rennbahn in Rom. Sie wurde Mai/Juni 2002 geschlossen. Ca. 4 Monate Warten auf den Transport nach Deutschland usw. und dann nochmal mehrere Wochen bis Monate Tierheim-Aufenthalt haben diese Hunde im allgemeinen hinter sich... Da kann von "Sportler-Konstitution", der man gerecht werden muß, keine Rede mehr sein. Diese Hunde haben öfters bereits ein "Sportler-Herz" wenn sie adoptiert werden.

da ich nicht wusste,woher er kommt,wielange er shcon in der ruhephase ist,ging ich darauf nicht ein.bez.des sportler-herzens geb ich dir recht,das gehört in die kategorie "anzunehmende schädigungen eines ex-renners".wo ich and.meinung war,war die ansicht,ein ex braucht überhaupt keine körp.arbeit mehr.vielleicht hast du das falsch verstanden?
:
: Also, ich würde dem Burschen seine wohlverdiente Ruhe gönnen. Möglichkeiten zum Laufen und Austoben schaffen und versuchen ihn zum Spielen anzuregen.

nichts anderes meinte ich.ich habe nicht gesagt,schickt ihn hier wieder in rennen,sondern ich rege an,ihn ihm gemäße bewegungsabläufe weiterhin konstant ausführen zu lassen.daß er,wie du sagst,einige monate in ruhe war,ist dabei kein problem.das an- und abtrainieren eines hundes ist keine sache von monaten,und dieser hund ist schnell wieder soweit in form gebracht,daß er ein "bewegtes" leben führen kann.

Entweder mit anderen Menschen oder mit Hunden. Ich finde das ist ein sehr schönes Ziel, denn diese Tiere hatten meist in ihrem bisherigen Leben nie die Gelegenheit dazu!

deiner meinung.wir scheinen hier wohl ein kommunik.problem zu haben.
gruss pat

von Pat1(YCH) am 26. April 2003 07:41

sowie beim spielen mit and. hunden,sofern dies auf einer fläche stattfindet,wo er tempo machen kann,immer 200% dabei sein.wenn er tempo machen kann,und es kommt ihm was in die quere,der kumpel zb,das kann böse enden.
gruss pat

von Charlie(YCH) am 26. April 2003 16:39

Hallo Pat! Hallo zusammen!

: warum trennst du hase fangn und nicht ausgeben und im spiel etwas
: fangen und nicht ausgeben?

Da hab ich mich ungenau ausgedrückt: Dass diese Hunde "Hase" Nicht-Ausgeben ist klar. Beim Spielen mit Menschen hab ich (fast) nie die Erfahrung gemacht, dass sie Nicht-Ausgeben. Ist schnell gelernt und recht zuverlässig angewendet. Falls man's überhaupt braucht, da sie oft den Ball etc. nicht fangen, sondern dran vorbei rennen ;-) Daher ist dies für mich nicht vergleichbar mit der Reaktion im Zusammenhang mit anderen Tieren ("Hase"/Rennbahn, Wild, Hunde, Kleintiere). Hier ist ein Ausgeben eben viel schwieriger zu erreichen. Allerdings kenne ich auch da welche, die gut Ausgeben und sogar tote Kaninchen bringen. Trifft aber eher auf die Jäger (Galgo Espanol) und nicht auf die Renner (Greyhound) zu.

Mal abgesehen von diesem Punkt sehe ich kein kommunikatives Problem zwischen uns. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass wir unter 'dem Windhund angemessene körperliche Arbeit' unterschiedliche Dinge verstehen oder zumindest eine unterschiedliche Auffassung von der notwendigen Zeitdauer haben. (Klar muß man dabei Rasse und Alter unterscheiden)

: ich rege an,ihn ihm gemäße bewegungsabläufe weiterhin konstant
: ausführen zu lassen

: dieser hund ist schnell wieder soweit in form gebracht,daß er ein
: "bewegtes" leben führen kann.

Also Pat, mich würde echt interessieren wie Du das genauer handhaben würdest, wenn's Deiner wäre oder vielleicht wie Du das bei Deinen eigenen Windhunden machst (weiß leider nich, ob Du welche hast). Vor allem wie lange/wie oft pro Tag/Woche? Und welche Rolle spielt für Dich das Alter? Magst Du dazu was schreiben? Würd mich freuen!

Herzliche Grüße

Charlie

von Charlie(YCH) am 26. April 2003 16:44

: wenn er tempo machen kann,und es kommt ihm was in die quere,der kumpel
: zb,das kann böse enden.

Da ist es auch gut die eigenen Knie in Sicherheit zu bringen ;-)

von Pat1(YCH) am 27. April 2003 07:06

hei charlie
dann seh ich mal zu,daß ich das nichtexistente kommunikationsproblem löse:-)

: Da hab ich mich ungenau ausgedrückt: Dass diese Hunde "Hase" Nicht-Ausgeben ist klar. Beim Spielen mit Menschen hab ich (fast) nie die Erfahrung gemacht, dass sie Nicht-Ausgeben.

ist richtig.mit nicht trennen meinte ich nur,daß beides aus der gleich.intention vom hund ausgführt wird.daß er bei spiel mit mensch weit leichter ausgibt oder erst gar nciht angeht,hat damit nichts zu tun.

Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, dass wir unter 'dem Windhund angemessene körperliche Arbeit' unterschiedliche Dinge verstehen oder zumindest eine unterschiedliche Auffassung von der notwendigen Zeitdauer haben. (Klar muß man dabei Rasse und Alter unterscheiden)
:
: : ich rege an,ihn ihm gemäße bewegungsabläufe weiterhin konstant
: : ausführen zu lassen
:
: : dieser hund ist schnell wieder soweit in form gebracht,daß er ein
: : "bewegtes" leben führen kann.
:
: Also Pat, mich würde echt interessieren wie Du das genauer handhaben würdest, wenn's Deiner wäre oder vielleicht wie Du das bei Deinen eigenen Windhunden machst (weiß leider nich, ob Du welche hast). Vor allem wie lange/wie oft pro Tag/Woche? Und welche Rolle spielt für Dich das Alter? Magst Du dazu was schreiben? Würd mich freuen!

so ein exsportler ist nun mal ein exsportler,und zwar einer,der auf einen festgelegten,spezialisiserten bewegungsablauf selektiert wurde.
er hat die anatomie dazu,und die organe.
wen ich nun einen hund habe,der monatelang in diversen auffangstationen war,etc,also relativ unbewegt,dann ist zwar die muskulatur platt,aber es ist alles noch da.inkl des kopfes.
statt den hund dinge machen zu lassen,die für ihn aufgrund seiner anatomie gefährlich sind,würde ich mit ihm zum aufbau zuerst mal täglich 2-3 km flott laufen.(dh nicht,er kommt nur 1xp tag raus,aber der rest wären entspannte und kurze gassigänge,kein programmiertes laufen).wenn er das gut macht,eine steigung einbauen,um die hinterhand zu kräftigen,und die rückenmuskulatur.das tempo der begehung dieser steigung von gang zu gang erhöhen.usw.bevor ich all dies über einen zeitraum,je nach hund,von 3-6 wochen,nicht getan habe,wären starts zum vergnügen,zb auf der wiese,für mich indiskutabel.das tier muss zuvor,zu seinem eigenen schutz,haltende und schützende muskulatur aufbauen.denn ein start,egal wo,ist eine für den körper harte sache,ebenso wie der lauf ,auch spasslauf,an sich,oder ruckartiges anstoppen.
gleichzeitig kann ich dabei sehen,wie er aufbaut,also wo er schwächen hat,ob die beine,pfoten ok sind ,der rücken,ihn an diverse untergründe gewöhnen usw.das ganze sollte öhnlich wie leistungstraining ablaufne,nur einige stufen darunter.abr vom schema her gleich.nicht,um wieder einen rennhund zu erhalten,sondern um die gesundheit des tieres zu sichern.
äusserlich als auch inwendig,die organe zu kräftigen.
das alter spielt insoweit eine rolle,als mir der hund zeigt,was und wie und wozu er in der lage ist.dem alter an sich begegne ich mit kürzeren ausgängen,weniger sprints,anderen gehzeiten.aber bewegt wird sich trotzdem.nur rumliegen macht das alter nicht besser.
: gruss pat

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