Riesenschnauzer immer nur Krank u. teuer :: Hunderassen

Riesenschnauzer immer nur Krank u. teuer

von Steffi Sassy Max(YCH) am 20. Juli 2003 18:57


Hallo

Ich habe eine Frage für meine Freundin. Sie würde sich sehr gerne einen Riesenschnauzer Welpen kaufen. Nun ist es ja aber so , wir haben schon so oft gehört gerade die Reinrassigen Hunde sind immer Krank, und der Riesenschnaúzer ist sehr gefährdet was die Magendrehung betrifft und das Krebsrisiko ist auch sehr hoch, ganz zu schweigen von der HD.
Also bei uns in der Gegend gibt es keine Reinrassigen Hund der nichts hat. Und meine beiden Mix Hunde hatten noch nie etwas. Ist das alles Einbildung ? Denn ich überlege mir auch, es sind so viele Schnauzer bei der Polizei oder Blindenhunde und wenn die ständig krank wären ginge das ja auch nicht.
Was meint Ihr ? Wir (ich und meine Bekannte ) wären über positiv und negatives sehr sehr dankbar. Bitte seid doch so lieb und schreibt einfach alles ja . DANKE
Und bitte: es soll kein Angriff sein gegen Reinrassige Hunde, es ist eine echte Frage .
Ich danke Euch.

Steffi

von Moni mit Rotti(YCH) am 20. Juli 2003 19:18

Hallo Steffi,

ein reinrassiger kann genauso gesund oder krank sein wie ein Mischling.
je größer und schwerer der Hund, desto anfälliger für HD (mal ganz platt gesagt). Wichtig ist, sich einen guten Züchter zu suchen, der seine Hunde auf die Rassetypischen Krankheiten untersuchen lässt und nur mitr wirklich gesunden Tieren züchtet. Zudem macht die Ernährung auch einiges aus. v.a. größerer Rassen sollen nicht zu schnell wachsen und anfangs nicht überanstrengt werden, damit Konchen, Gelenke etc. nicht zu sehr belastet werden.

Zur Magendrehung neigen eher grosse Rassen mit tiefem Brustkorb. deshalb sollte der Hund nicht mit vollem Magen toben, sondern nach dem Fressen ist Ruhe angesagt.

Habe meine Rottihündin vorsorglich trotzdem auf HD röntgen lassen (lag eh in Narkose). In der Hundeschule, in der ich bin sind 2 Riesnschnauzer und ein dritter wird zum Blindehund ausgeblidet. Alle 3 top fit.

LG Moni

von Antonia(YCH) am 21. Juli 2003 10:37

Hallo Steffi,

jede Pauschalaussage ist meistens Quatsch. Unsere Mix-Hündin hat zwar keine HD und hatte gottseidank noch keine Magendrehung, dafür aber ständig Kleinigkeiten wie Magen/Darm-Probleme, Augenentzündung, aufgegasten Darm etc. Ich könnte beim TA langsam Mengenrabatt beantragen.

Gruß

von Petra(YCH) am 21. Juli 2003 11:06

Hi Steffi,

kann mich der Meinung der anderen nur anschließen. Man kann nicht pauschal sagen, daß Rassehunde immer nur krank und Mischlinge generell supergesund sind. Ich kenne einige Mischlinge, die teilweise große gesundheitliche Probleme haben und Rassehunde, die den TA nur einmal im Jahr zum Impfen sehen.
Ich selbst hab einen Malteser, der bis auf eine empfindliche Verdauung keinerlei ernsthafte Gesundheitsstörungen hat, obwohl er mittlerweile auch schon sieben Jahre alt ist.
Deine Freundin soll sich von solchen Pauschalaussagen nicht verunsichern lassen. Wenn sie Freude an einem Riesenschnauzer hat und die Rasse zu ihr passt, sollte sie sich einen Welpen von einem guten Züchter holen.

LG
Petra

von Bine(YCH) am 26. Juli 2003 14:36

Huhu Steffi!

: Ist das alles Einbildung ?

Keine Ahnung, aber ich arbeite in einer TA-Praxis und sehe täglich genug Hunde, die krank sind. Ich könnte trotzdem keine Aussage fällen, ob nun die Mischlinge oder die Rassehunde öfter krank sind, weil es einfach weitaus mehr Mischlinge gibt. Ich denke, bei den Rassehunden merkt man es sich nur leichter...aha, der wasweissich, der hat HD...naja, ist ja ne grosse Rasse, also sind die da anfällig für...so in der Art.
Ich hatte bisher noch keine Rassehunde, aber trotzdem genug Krankheiten, vor allem bei meiner jetzigen Süssen.
Von der Magendrehung bis zum Schäferhundekzem...sie hat immer wieder Hautprobleme, die Ohren jucken ab und an, hier ein Knubbel, dort ein Konten (beide Milchleisten sind mittlerweile entfernt), einige ausgeprägte Spondylosen, ein milchiges Auge...da kann ich mir jetzt aussuchen, warum das so ist. Liegts an der Fütterung, an der Haltung, daran, dass ihre Mutter ein reinrassiger Schäferhund, ihr Vater ein Collie war? Oder ist sie einfach nur ein Hund von vielen, der so seine Zipperlein hat?
Tatsache ist, dass jeder Hund was haben kann. Und einem selbst bleibt fast nichts anderes übrig, als einfach zuzusehen, den Hund aus guter Haltung zu holen. Wenns ein Rassehund ist, hat man zumindest den Vorteil, dass man sich die Ahnentafel ansehen kann, in der bei den grossen Hunderassen auch die HD-Ergebnisse drinstehen. Garantie ist es noch lange keine, aber immerhin.

: enn ich überlege mir auch, es sind so viele Schnauzer bei der Polizei : oder Blindenhunde und wenn die ständig krank wären ginge das ja auch : nicht.

Es gibt auch sehr viele DSH als Diensthunde...die sind angeblich ja auch krankgezüchtet...allerdigns denke ich, dass die Hunde, die der Staat hat, wohl aus anderen Linien stammen. Da gehts ja eher um Leistung als ums Aussehen, also auch andere Zuchtkriterien, vermute ich. Aber um da wirklich mitreden zu können, kenne ich mich nicht gut genug aus.

Also, wenn sie gerne einen Schnauzer möchte, dann soll sie sich einen nehmen, und eben darauf achten, woher er stammt. Und für alle Fälle ein Sparbuch für den Hund anlegen, egal welcher Rasse oder Mischung ;-)

Liebe Grüsse
Bine

von Nathalie(YCH) am 27. Juli 2003 09:20

Hallo,

ich hatte bis jetzt 7 Hunde, davon 2 Mischlinge und 5 Rassehunde.
Hund 1 war ein Dackel-Yorkie Mix, gut 7 kg schwer und 30 cm hoch. Er wurde 14 Jahre alt, war aber seit seinem 7. Lebensjahr stark herzkrank. Er bekam Tabletten, Diät und reduzierte Bewegung.
Hund 2 ist ein Mix aus Kaukase/Hovawart/Schäferhund, jetzt 8 Jahre alt, ca. 40 kg, 65 cm. Sie hatte als Welpe ständig Bläschen in den Augen, wurde mit 6 Monaten, mit 8 mit 13 und mit 16 Monaten läufig, jedesmal 4 wochen geblutet und zwischen den Läufigkeiten war sie jedesmal scheinträchtig. Sie wurde dann kastriert und ist seitdem inkontinent. Mit 4 hatte sie einen Schlaganfall und jetzt mit 8 merkt man, dass das Herz nicht mehr soo fit ist. Sie ist HD-frei
Hund 3 ist ein Leonbergerrüde 6 J., ca. 58 kg, 72 cm, er ist sehr klein für einen Rüden, hat einen Zahnfehler der ihn von der Zucht ausschloss, nur 1,5 Nieren, HD-Mittel ... als Junghund hatte er ständig Ohrenentzündungen, gewachsen ist er gleichmässig. zwischen 9 und 15 Monaten oft lahm hinten nach Ausrutschen
Hund 4 ist eine Leonbergerhündin,4,5 Jahre, 52 kg, 77 cm, sie ist eine grosse, mittelkräftige Hündin, die ausser wegen abgrissenen Krallen noch nie beim TA war (ausser impfen und HD-Röntgen). HD-A1 (optimale Hüfte), ED/OCD frei, Herz oK. Sie ist sehr schnell gewachsen, hatte mit 9 Monaten 95 % der Höhe. Läufig alle 6,5 Monate, keinerlei Lahmheiten bis jetzt
Hund 5 ist auch eine Leohündin, 2,5 Jahre, 54 kg, 77 cm, sie ist gross und kräftig, wuchs optisch katastrophal, hatte auch schnell ihr Gewicht und ihre Grösse, hatte ziemliche X-beine am Anfang, die Papa vererbt, ist jetzt ganz paralell, HD A2 (frei), ED/OCD frei, Herz ok, hatte eine starke Scheidenentzündung, durch Infektion während der Läufigkeit. Hitzen mit 13, 23 und 30 Monaten, keinerlei Lahmheiten bis jetzt
Hund 6 ist ein Leorüde, 14 Monate, 77 kg, 85 cm, extrem gross und kräftig, immer noch am wachsen. Er wuch zuerst nur in die Höhe, war dabei total schlaksig. Er wuch tw. 5 cm in einer Woche und nahm 2kg zu.
Trotz diesem extremen Wachstum keine Lahmheiten, da er in der Hauptwachstumsphase total reduziert wurde in Futter und bewegung (Futtermenge für 60 kg Endgewicht) er war zwar manchmal zu dünn, was ihm aber nicht geschadet hat. Ausser einer Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen , die durch Anschlagen entstanden ist, und einer Darminfektion war er nur zum wöchentlichen Wiegen beim TA, Hüfte etc. ist noch nicht geröngt.
Hund 7 ist eine leohündin, knapp 8 Monate, 70 cm, 48 kg, Kompakte mittelgrosse Hündin, die total gleichmässig wächst und bisher keinerlei Probleme hatte.


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