junger hund und fährte :: Hundesport & Freizeit mit Hund

junger hund und fährte

von aiko am 15. Januar 2007 18:03
hallo zusammen
wie setzt ihr einen jungen hund,auf eine fährte an.oder wie macht ihr ihm die nasenarbeit schmackhaft.
danke euch für die vorschläge.
lg aiko

von cathy am 16. Januar 2007 13:52
nun unser junger hund (er war knapp 5 Mt. alt) der hatte zuerst mal "hunger". Das Futter wurde in ein Tupperware gepackt und es ging nach draussen. wir nahmen einen Damenstrumpf in welchen wir etwas frische leber füllten, das ganze an eine lange leine. am Ort des Geschehens angekommen Anfang markiert und gut "eingeseift" mit dem Leberstrumpf. den Strumpf langsam etwas geschleppt - am Ende etwas futter auf den Tupperwareckel und fertig war unsere 1. versuchte spur. hund genommen, ihm freudig den anfang gezeigt und ihn mal "machen" lassen. unser Hund ging schön der Nase nach und fand sein Futter. wow.

noch eine 2. solche Spur gelegt und mit gefüttertem Hund gings nach Hause. Strumpf in das Tupperware - und am nächsten tag dasselbe nochmals.

viel spass.

von GabyGnadenlos am 16. Januar 2007 14:08
Hallo, guten Tag,

der Vorgängerbeitrag klang ja schon sehr "lecker". Man kann dem Haund (der natürlich Hunger hat, d. h. morgens nichts oder wenig fraß) auch kleine Wurststücke ins Feld legen, in möglichst kleinen Abständen. Wichtig ist, den kleinen Kerl am Anfang nicht zu überfordern, also die Strecke nicht zu lang treten. Lieber am Anfang nur eine gerade Linie mit 15 Erwachsenenschritten und dann eine "fette Belohnug" am Ende bereithalten. Lieber jeden 2. Tag `ne kurze Strecke als 1 x die Woche eine unendlich lange.

Viel Spaß

von Anonymus am 18. Februar 2007 14:11
Hallo,

wir haben es auch mit o.a. Schleppspur gemacht. Ich kenne auch Leute, die haben einen schönen Acker genommen und in jeden Fußstapfen ein Stückchen Wurst gelegt. Oder davor: ein anderer hält den Hund, man selbst legt, rückwärts gehend, die Spur mit Wurststücken aus, Hund guckt zu, man macht dabei viel wichtiges "Trara" und "Oh" und "Ah". Dann läßt der andere den Hund gehen. Das hat mir mal ein sehr erfolgreicher FH Sportler gezeigt. Wenn man sportlich Fährte machen will, bewerten ja manche Richter besonders gut, wenn der Hund in jede Fußspur seine Nase steckt....

Ich werde es beim nächsten Hund vermutlich wie zuletzt beschrieben machen, da meiner leider etwas zu oberflächlich über die Fährte geht und dabei häufig die Gegenstände verpasst. Leider sind die ja nun bei der FH 1 genauso klein, wie bei der 2 (also Deutschland), da ist es noch schwerer.

Bin ja gespann, was andere noch so schreiben.

Tanja

von Anonymus am 20. Februar 2007 13:32
Hallo Tanja,

ich laß auch den jungen Hund (meiner hatte die erste Fährte noch als richtiger Welpe) nicht zugucken, da er sonst loszustürmen droht. Ich lege die Fährte - winzige Schritte und Leckerli alle 15cm (einfach mit den ganz engen Beinen parallel vorwärts schlurfen und zwischen den Füßen die Leckerli verlieren) und das ganze 10m lang. Dann durfte Welpi herangetragen und machen lassen. Anfangs ging das mehrfach hin und her und schon nach 3 Wochen oder so lief er in eine Richtung und ich ging zur Endlosfährte über (siehe gesonderter Thread hier im Forum). Übrigens: lieber selten - diese Dinge bleiben hängen! nicht wie bei UO Drill nötig - lieber selten und gut. Und die Leckerli lecker aber nicht zu intensiv gewürzt oder riechend - er soll ja noch was von der Bodenwitterung mitkriegen! Warum kein Trara: damit der Hund nicht auf das Ende der Fährte oder die Person fixiert wird. Wenn er hungrig ist und die Leckerli gut und er selber nach kürzester Zeit dahinterkommt, daß Fußspur mit Leckerli klasse ist, dann arbeitet er konzentriert, aber intensiv... Für die Fährte braucht uns der Hund nicht, wenn wir sie richtig aufbauen. Wir dürfen ihm zuschauen oder später die Gegenstände annehmen. Aber das Fährten brauchen wir ihm nicht zu zeigen - lediglich den Rahmen für's Herausfinden schaffen!

Am Ende den Hund nicht wegzerren sondern wegtragen, wenn er noch klein genug ist. Fährte nicht im Spielgelände anlegen, kann leicht Raufereien geben (auch wenn sie schon abgefressen ist - mein Hund findet seine Ex-Fährten auch nach 2 Wochen wieder oder weiß zumindest, da war doch was... Und zwar was, was er gern haben wollte... Also eine Ressource, die evtl. verteidigt wird...).

Viel Spaß,
Heidrun

von Anonymus am 20. Februar 2007 16:57
Hallo
Ich legte meinem hund anfangs jeden Schritt ein Würstli und am Ende konnte er den Gegenstand mit dem futterdöschen vorfinden. Meine Fährte war immer etwa 40-50 kleine und feste Schritte lang. Am Ende erhielt er ein dickes Lob...!!!!!

Mit dieser Methode ernte ich jetzt grossen Erfolg, denn mein Hund meistert heute die langen Fährten bei fast jeder Witterung sensationell. Ich würde dir vor allem empfehlen, mind. alle zwei Tage eine Fährte zu machen, jetzt ist das Wetter ja ideal.

liebe Grüsse
Anina

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