Bewegung in der Gebrauchshund-Szene :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Bewegung in der Gebrauchshund-Szene

von Antje(YCH) am 23. Juni 2000 08:17

Hallo Martin,

: : Im TSH wäre das Problem einfach zu regeln: Man nimmt die leistungsstärkste Altersklasse (warscheinlich ab 20 Jahre/männlich) und verpßt der den Koeffizienten 1. Alle anderen Altersklassen erhalten einen Koeffizienten gemäß ihrem durchschnittlichen Leistungsvermögen, z.B. Jugendliche bis 9 Jahre den Koeffizienten 2,5 und die Altersklasse 50 bis 60 Jahre/weiblich 1,9. Dann werden die gelaufenen Zeiten mit dem Koeffizienten multipliziert und plötzlich hat man EINEN Mesiter bei den Senioren und EINEN Meister bei den Senioren.
:
: Ich wünsche deinem vorschlag einen erfolgreichen weg durch die aufgeblasenen instanzen.

*lach* Jaja, it's a long, long way to Tipparary... Aber keine Angst, ich werde mir den nicht antun, wenn die THS-ler mit der Titelinflation einverstanden sind, sollen sie es ruhig; aber für mich ist dann ein Meistertietel nur einer von Vielen, und ich weiß, daß auch viele THS-ler gerade deshalb mit dem bestehenden Bewertungssystem nicht ganz glücklich sind.


: : ...Ich habe einen Bekannten über 60. Wenn der auf einem Turnier war und sagt, er wurde Zweiter, dann muß man immer fragen, ob er damit auch gleichzeitig Letzter war.
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: Und trotzdem vollbringt er eine prima leistung. Die anderen treten nämlich erst gar nicht mehr an.

So kann ich im SchH-Sport auch nicht argumentieren. Hier muß der gehandicapte ältere HF auch mit der "Leistungsspitze" konkurieren. Dabei geht es gar nicht um die Vorführung bei der Prüfung (hier darf ein gehandicapter HF z.B. den Laufschritt weglassen), sondern um den Ausbildungsweg, wo sich ein körperliches Handicap viel mehr bemerkbar macht, es dauert alles länger, der Hund weiß z.B., daß sein HF nicht mehr so schnell bei ihm sein kann usw.


: Bei wievielen prüfungen sieht man EINEN SchHIII-hund. Der bekommt dann auch einen pokal.

Das hängt ganz von den Gegebenheiten innerhalb des betreffenden Vereines ab; bei kleineren örtl. Breitensportturnieren gibt es dafür fast nur Erst- und Zweitplazierte, weil bis auf zwei oder drei stärker vertretene Altersgruppen oft nur ein oder zwei Starter pro Altersklasse an den Start gehen. Man kann also alles von zwei Seiten betrachten.


: : Sage mir das noch einmal, wenn ich meinem nächsten Hund z.B. das Revieren beibringe. Der Figurant braucht im Versteck was zu lesen, derweil ich 20 mal über den Platz renne, um meinen Hund im vollen Lauf einzufangen, wenn der direkt vom 4. zum 6. Versteck will. Könnte sein, daß ich Dir den Hals umdrehe, sofern ich dafür überhaupt noch genug Puste habe…
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: Gute idee, dann kann ich auch nach hinten sehe, was mein hund macht

Du must ganz schön schnell sein!!! Immerhin hat der Hund auch noch die halbe Strecke Vorsprung, denn Du befindest Dich zu diesem Zeitpunkt gerade mal auf der Mittellinie zwischen dem 3. und 4. Versteck! Hochachtung, das schafft noch nicht einmal Mike Conley, und der war Olympia-Sieger.


: Ich traue mich gar nicht, es lesbar zu schreiben, aber muskelkater ist ein zeichen von mangelndem training in der disziplin smiling smiley

Pfffft, wenn ich das so trainieren wollte, daß es keinen Muskelkater mehr gibt, könnte ich noch nicht einmal einen Hund, geschweige denn zwei oder drei in der Fährte ausbilden. Du änderst doch immer, je nach Ausbildungsstand, Gelände und Wetter, Dein „Fährtenleg-System"; mal must Du ordentlich treten (ich weiß sonst nach 3 Std. auf einer frisch gemähten Wiese nicht mehr genau, wo jeder Tritt ist), mal gehst Du ganz normal (das gibt natürlich keinen Muskelkater), dann beim Welpen und Junghund legst Du beim Gehen in jeden Tritt ein Bröckchen, und wenn der Acker feucht ist und Du 300 m mit Matschefüßen in der Hocke über den Acker gewatschelt bist, weißt Du, was Du getan hast. Wie trainiert man das, indem man in gleicher Stellung tjeden Tag an der Arbeit über den Gang watschelt (interessante Vorstellung...*grins*)? Auch FH2 ist ganz spannend zu legen: ich lege erst die Fährte, und die wir d 1 bis 1,5 km lang, dann gehe ich noch einmal über die Fährte, um an den technisch verzwickten Stellen Futter auszulegen (und dabei darf man nie neben die Tritte treten, dabei wirkt man manchmal wie ein Reiher, der im Teich herumwatet), anschließend wird gesucht und zum Abschluß werden evtl. Hilfsmittel weggeräumt, z.B. Winkeldrähte. Bestimmt kein Leichtathletiktraining, aber vom Bewegungsaspekt (und Zeitaufwand) her nicht zu unterschätzen. Und da bei allen Arten des Legens andere Muskelpartien überanstrengt werden (ich lege immer so lange bis ich Bleifüße oder -beine habe), wäre also ein ausgeklügetles training in einem Fitnes-Studio angesagt. Ich habe mich übrigens deswegen sogar schon mit den Sportmediziniern unserer Uni kurzgeschlossen, ungelogen.


: : Das ist alles relativ. Hast Du schon mal eine Ringprüfung gesehen?
:
: Ja. Absolut nichts für den durchschnitts-gebrauchshundler.

Wieso? In Holland, Belgien und Frankreich sind Ring- und Champagne-Prüfungen der Durchschnitts-Sport für Gebrauchshundler. Vielen von denen ist dafür die IPO ein Buch mit sieben Siegeln.

: : So ist das Leben. Ich denke, Hundesport gleich welcher Colour ist nicht alles und irgendwann ist halt Schluß damit.
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: Ja, so ist das. Und darum sollten sich die alten herren nicht noch einmal einen rotti zulegen, weil sie schon immer rottis hatten. Ich habe mal einen hundler getroffen, der jahre lang mit rottis an der spitze mithielt. Jetzt hat er einen zwergschnauzer, den er ins fahrradkörchen eintüten kann. Der mann hatte es begriffen.

Tja, wenn mir DSH, Mali & Co. mal zuviel werden, dann weiß ich schon, welche Rasse bei mir einziehen wird (sofern sie sich wesensmäßig bis dahin nicht zu sehr ändert): der Border Terrier. Zufrieden?

: Fährten-legen trainieren nicht vergessen!

Okay, ich werde jetzt gleich den ganzen Gang einmal im Hockspreizschritt runterwatscheln und im Reiher-Stelzschritt wieder hinauf. Ab Montag kommt dann die Treppe hinzu, 3 Stockwerke, versprochen... (Hoffentlich ist beim Chef die Türe zu ...)

Viele Grüße

Antje

von Anke + Rico(YCH) am 23. Juni 2000 10:47

Hi Antje,

: Es wurden tierschutzrelevante Gründe angeführt (alte Hunde, Hunde mit medizinischen Problemen); meiner Meinung nach haben aber diese Hunde im Sport, egal wo, sowieso nichts verloren.

Das ist ja wohl der Hammer...da stimme ich Dir zu.

: Nee, aber wieviele Vereine würde es denn geben, wenn Agility und THS nur in denen betrieben werden würde, die extra für THS oder Agility gegründet wurden?

Okay, wir wären mit dem "nicht-SchH"-Sport vielleicht noch nicht so weit, aber entwickelt hätte es sich bestimmt.

:Und Agility hätte noch lange nicht seinen heutigen Verbreitungsgrad, wenn der mächtige SV sich diese Sportart nicht auf die Fahnen geschrieben hätte.

Wohl war, zusammen mit dem gelben Riesen - und auch im dhv läuft Agi dem THS den Rang ab...

:Also irgendwo haben die SchH-Sportler doch ziemlich viel Engagement und Geld mit hineingebuttert. Und manche vergessen anscheinend, daß IMMER das Wohlwollen der SchH-Sportler notwendig war, Agility oder THS in den bestehenden Vereinen einzuführen.

Wobei da bestimmt viele Ex-SchHler mit eben nicht soo tollen Hunden für sich mit gerührt haben...


: Logisch, denn da gibt es ja auch Interessenskonflikte. Hinzu kommt, daß niemand andauernd mit seiner eigenen "Unfähigkeit" konfrontiert werden will. Wenn man in jeder Übungsstunde sieht, daß man irgendwo immer hinterherhinkt mit seinen Leistungen, da kommt selten ein harmonisches Miteinander auf. Und wer immer vorne steht, dem geht es irgendwann auch mal auf den Wecker, wenn so ein "Niemand" immer wieder seinen Senf bei Sachen dazugibt, von denen er den tieferen Sinn sowieso nie verstehen wird. Das ist nicht nur im Hundesport so.

Ich denke auch da macht der Ton die Musik, wie gesagt, ich weiß das mein Zwerg keine SchH (Abt.C)-Granate ist, ich weiß auch warum, ich möchte aber dennoch trainieren und vielleicht eines Tages Prüfung mit ihm machen, nur für mich und ihn - in meinem Verein ist der Helfer dazu bereit und die erbrachten Leistungen werden auch von denen mit den geeigneteren Hunden anerkannt und nicht "herabgesetzt". Was ich sagen will, wir reden offen über die Stärken und Schwächen der Hunde und der HF, aber eben möglichst objektiv - weder fällt ein guter HF vom Himmel noch hat jeder das Glück, einen "perfekten" Hund zu besitzen. Und beim Nächsten Hund hat der HF schon viel gelernt und je nach Anspruch wird der nächste Hund ja dann auch gezielt angeschafft - und schon ist man vielleicht nicht mehr der ewig letzte.
Und ein "Niemand" ist für mich nur einer, der nicht vertehen WILL (unabhängig von schon erbrachter Leistung), wenn er nicht kann, dann bemühe ich mich es ihm anders zu erklären, sollte sich rausstellen, daß er doch eigentlich nicht will - dann lasse ich ihn in Zukunft links liegen.

: : ... Aber zumindest das Gros der LM SchH Starter ´99 hatte so seine geregelten Schwierigkeiten mit dem THS...

: Wer das versucht ist ja wohl auch blöde; andererseits hat ein gut durchgearbeiteter SchH-Hund den Bogen bei sowas sehr schnell raus. Umgedreht wird seltener ein Schuh draus...

Unbenommen.

: : Sorry, das kann ich auf SchH KM bequem wechseln, da hab ich auch schon Unterordnung unter aller Kanone gesehn (ebenso Abt. C)...und ´98 war das Niveau bei uns so niedrig...
:
: Ich kenne das Problem, auch in unserem Landesverband gibt es ein oder zwei Kreisgruppen, wo das Niveau sehr niedrig liegt; es gibt Kreismeister, welche die Mindestpunktzahl für die Qualifikation zur LM nicht erreichen (die liegt ja höher als die Mindestpunktzahl für eine bestandene SchH) und manchmal sind in einer Kreisgruppe nur 2 oder 3 Hundeführer am Start. Und das es bei der KM im Abt. C härter zur Sache geht als auf einer Ortprüfung ist logisch; so mancher hat seinen vermeindlichen Crack dort Fersengeld geben sehen, und das wird aus dem Grund so gehandhabt, daß sich mögliste wenige, die gerade mal einen guten Tag haben, weiterqualifizieren können. KM ist halt keine Vereinsmeisterschaft!

Mein Reden, nur sollten HF oder zumindest Ausbildungswart doch wissen, wie die Chancen stehen - einen Hund, der schon auf der Vereinsprüfung nur aufgrund eines guten Tages bestanden hat und auch im Training nicht konstante Leistung zeigt, den melde ich doch nicht zur KM...
:
:
: : ...Deshalb verstehe ich auch nicht, wieso als Quali zur KM eine bestandene SchII ausreicht...
:
: Damit die jüngeren Hunde nicht zu schnell durch die Prüfungen gezogen werden müssen...

Okay, das macht Sinn, aber auch da sollte obiges gelten...im Herbst die SchHII mit Hängen und Würgen so gerade bestanden, da gehöre ich nicht zur KM (außer mein Hund hat sich über den Winter wirklich enorm gesteigert).


: : : Das weiß ich, die aktiven THS-Sportler, die ich kenne, trainieren täglich. Das ist aber nicht nötig, wenn man nicht überregional starten will,
: :
: : Das ist es beim SchH ab genauso wenig, wenn ich nicht überregional starten will...
:
: ... muß trotzdem für eine mittelprächtige SchH1 zwei bis drei Jahre lang mehrmals wöchentlich seinen Hund in allen drei Sparten trainieren.

Hm - was ist den nun mittelprächtig und was mehrmals wöchentlich? 1 1/2 - 2 Jahre: 1-2x Fährten, 2-3x Unterordnung (plus THS Geräte), 1x Schutzdienst pro Woche...SchHI sg mit "a", ich selber (und andere) hätte aber g mit "v" vergeben, wäre realistischer...?

: Gerade in letzter Zeit wird stark angezogen beim Richten, die Verbände eliminieren so langsam aber sicher die letzten Richter, die auch noch die Hühneraugen zudrückten ... (waren meist ältere Semester, ich kenne pro Verband so ein oder zwei von denen)

Durchaus richtig, allerdings sollten manche ganz scharfen Hunde (gemeint sind LR) aber auch mal auf den Unterschied Vereinsprüfung und Ausleseprüfung hingewiesen werden...ein ordentlich vorgeführter Hund, sollte solang er nicht den Helfer verläßt durchaus eine Chance auf SchI haben, auch wenn er nicht sonderlich überzeugt in C, denn es gibt genügend Hobbysportler, die regelmäßig trainieren und auch im Verein sonst viel helfen, sich engangieren, die für ihr persönliches Ego wenigsten diese eine Prüfung gerne hätten - man sollte den "Nachwuchs" nicht gleich verprellen...

: : ... und selbst danach sieht man schonmal Sachen...
:
: Wo es dann aber oft nicht zum Bestehen ausreicht.

Das ist ja auch vollkommen ok, sind steigende Anforderungen und da ja jeder SchHIIer auch zur KM gemeldet werden könnte...lieber vorzeitig den Riegel vorschieben.

: : : Vielmehr liegt es daran, daß außerhalb des SchH-Bereiches Viele einen Hundeverein als einen Dienstleistungsbetrieb betrachten...
: :
: : Auch das liegt nicht an der Sportart, sondern an den Leuten...
:
: Im SchH-Sport läuft aber nichts, ohne daß die Hundeführer nicht sehr viel persönliches Engagement mitbringen; ohne fremde Hilfe funktioniert es in allen drei Sparten nicht, man braucht in jeder Übungsstunde, nicht nur dem Schutzdienst, jemanden, der hilft, und da ist die Bereitschaft, von selbst auch mal etwas für den Verein zu tun, dann sehr viel größer.

Also Agi-Parcoure bauen sich auch nicht von selber auf, ebenso THS Parcoure (falls sie wie in meinem alten Verein immer abgeräumt werden müssen) - einen Ausbildungswart gehört ebenso dazu...z.T jemand, der den Hund an 10m Leine ausbremst...etc.

: Im anderen Bereich sehen die Leute einfach die Arbeit nicht bzw. realisieren nicht, wieviel Aufwand nötig ist, um z.B. eine Vereinsanlage in Schuß zu halten.

Auch das kenne ich nicht Sportart bezogen, wird ein Arbeitstag angesetzt kommen ganz bestimmte Leute grundsätzlich nicht...und andre ackern wie blöde, und es bleiben immer die selben, egal was man auf Versammlungen auch sagt...deshalb wird sowas nun nicht mehr angekündigt, sondern spontan eine Übungsstunde ausfallen gelassen und den Leuten der Besen in die Hand gedrückt... :-)))

: :....Wald und Feld dienen übrigens allen zur Erholung und gehören nicht dem Jagdpächter (außer Privatwald), wenn die Hunde nicht wildern und die Leute nicht ausgerechnet in der Dämmerung da rum laufen (was ihnen aber auch niemand verbieten kann), dann hat der Jagdpächter nicht viel zu melden...
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: Jaaaaaa, den Spruch kenne ich! Aber Wiesen und Felder gehören den Bauern, denen der Jagdpächter jährlich viel Geld zahlt, und DEREN gutes Recht ist es, das Betreten derselbigen zu untersagen,

? Weißt Du zufällig nach welchem Paragraphen? Einfach nur so verbieten ist glaube ich nicht... Mal sehn: der Jäger könnte sich vielleicht auf §19 BJG beziehen: Verboten ist, Wild, insbesondere soweit es in seinem Bestand gefährdet oder bedroht ist, unbefugt an seinem Zuflucht-, Nist-, Brut- oder Wohnstätten durch Aufsuchen, Fotographieren, Filmen oder ähnliche Handlungen zu stören....ist aber sehr gewagt...

: und das werden sie tun, wenn sich der Jagdpächter bei ihnen beschwert. So können zwei Seiten auf ihr gutes Recht pochen und die SchH-Sportler einpacken...

Ich werde da mal Erkundigungen zu einziehen...
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: : Kenne das Problem, hier im Ruhrgebiet sind die Äcker vor SchHlern quasi überlaufen (es ist fast nicht möglich ohne alte Fremdfährte zu trainieren) und es gibt so Knalltüten, die auch auf frischer Saat oder in noch nicht ausgemachten Äckern treten bzw. Flurschaden anrichten..
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: Auch hier ist man auf den Good-Will der Landwirte angewiesen; von Zeit zu Zeit MUSST Du in frischer Saat oder hohem Gras suchen,

Klar, aber da frag ich vorher (Saat, hohes Gras haben wir in den Parks). Hier ist z.B. so, dass die Bauern dann Felder anweisen, die nicht direkt an Straßen liegen - wo jeder vorbeifahrende Sportkollege dann meint, nur weil ich da trete dürfe er morgen auch ungefragt...und wenige Tage später sieht der Acker aus, als wären Wildschweine da durch...

:Und die Landwirte tolerieren das i.d.R., wenn sie vorher gefragt werden und sich der Jagdpächter nicht beschwert.

Mit letzterem hatte ich bisher nur im Stadtpark Probleme...Sonntagsjäger, der sich gestört fühlte...
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: : ..und der Landwirt hat anschließend die Gegenstände und "Winkel-Schweiß-Drähte" in der Maschiene...
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: Den Kram vergißt man oft, wenn man versucht, möglichst schnell und unauffällig wieder aus dem Fährtengelände zu verschwinden...

Dann wohl auch, mir ging es um das Liegenlassen der IIIer oder FH Fährte bis zum Absuchen - wenn der Bauer nicht weiß, dass ich da gelegt habe und ich nicht vor Ort bleibe...bin schon oft genug vom Bauern überrascht worden, in 99% der Fälle waren sie neugierig und haben das Absuchen angesehn und sind erst anschließend auf den Acker.
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: : Hier in unserer KG klappt es recht gut mit SchH und THS, wir bemühen uns seit Jahren, die Gruppen anzunähern

: Na also, es geht doch; manchmal habe ich sowieso das Gefühl, das einigen (und längst nicht nur SchH-Sportlern) der Zwist zwischen den "Lagern" ganz gut gefällt und deswegen regelrecht "gepflegt" wird.

Manche haben es halt nötig, ih persönlich kann mir in meiner Freizeit was besseres vorstellen, als mich zu Zoffen.

: Wir hatten auch einen Hund, 42 cm groß, der in Fährte (FH-Landessieger) und Unterordnung BSP-Teilnehmer zeigte, wo es langging. Aber die Leistungen dieses Hundes wurden vond en Leistungssportlern akzeptiert.

Wäre halt nur schöner, wenn sie erst schauen und dann lästern, aber das sind wohl die, die lästern müssen, um glücklich zu sein...
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: : Spitzen SchH-Hunde sind doch auch nicht vollkommen...gibt ja auch andere Einsatzbereiche, mit eigenen Arbeitsrassen...ein DSH Gespann im Schlittensport? Ein Mali im Jagdeinsatz?
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: Nur, daß deren Hudneführer das nicht krummnehmen, wenn man ihnen das sagt. Außerhalb des SchH-Bereiches empfinden viele es ja als persönliche Beleidigung, wenn man bestimmte Triebkomponenten ihrer Hunde offen anspricht. Warum weiß ich auch nicht.

Mag sein, dass das bei Nicht-SchHlern (ebenso Nicht-Jäger und Nicht-Musher, wer noch?) ausgeprägter ist, da die sich über die Veranlagung ihrer Hunde nicht so klar sein müssen - aber auch bei SchHlern (Jägern, Mushern, etc.) gibt es Leute, die ihre Hunde falsch einschätzen (bewußt/unbewußt) und mit denen man darüber auch nicht reden kann (es fast als persönlichen Angriff werten, wie Du schon sagtest)...aber die werden sowohl wegen der fehlenden Veranlagung des Hundes als auch ihrer eigenen "Blindheit" nie die eigentlich gewünschten Erfolge erzielen.

Grüßlis
Anke

von Antje(YCH) am 23. Juni 2000 10:24

Hallo Inge,

bin heute Morgen aus Zeitgründen nur unvollständig auf Dein Posting eingegangen, hier die Fortsetzung; wie ich das mit dem „nicht vollkommen" gemeint habe steht ja schon im letzten Posting.

: Ein DSH gäbe wohl nur einen sehr mittelmäßigen Schlittenhund, Herdenschutzhund (nicht zu verwechseln mit Hütehund!), Jagdhund u.ä. ab.

Gerade der DSH ist ein Allrounder und von amerikanischen Bekannten weiß ich, daß diese gerne DSH’s oder DSH-Mixe als Leithunde ins Schlittenhundgespann nehmen. In der Tschecheslowakei wird der DSH (aus Leistungslinie) ebenso wie der Bullterrier als vollwertiger Jagdhund eingesetzt und auch schon dt. Jäger, u.a. der Vorsitzende unserer örtliche n Jägervereinigung und zwei sehr bekannte Jagdhundezüchter, beide Schau- und Leistungsrichter ihrer Rassen (DD und DK) sind, haben mir gegenüber dem DSH (aus Leistungslinie) ganz hervorragende Jagdhundeeigenschaften bescheinigt. Aus traditionellen und auch versicherungstechnischen Gründen werden aber zumindest in Westeuropa hauptsächlich Jagdgebrauchshunderassen von Jägern geführt. Nur soviel zu Eignung von Rassen für „außergewöhnliche" Tätigkeiten, nicht, daß mir nun wieder eine rosarote Brille im Hinblick auf den DSH unterstellt wird, es gibt z.B. auch Labradore, die ganz erfolgreich im SchH-Sport geführt werden, und ich kannte einen Bullterrier, der ein ganz passabeler Hütehund war und einen anderen, der seine Arbeit als Lawinensuchhund gut gemeistert hat. Für mich gibt es keine „vollkommene Rasse" und sowieso überhaupt keinen „vollkommenen Idealhund". Jeder Hund und jede Rasse hat Stärken und Schwächen, die es vom Hundeführer auszugleichen gilt, wenn der Hund für irgendeien Aufgabe überhaupt ausgebildet werden soll. Diese Stärken und Schwächen müssen in jeder Ausbildung vom Hundeführer realisiert werden, wobei die Stärken (z.B. viel Beutetrieb, wodurch der Hund leicht für etwas zu begeistern ist) sehr schnell erkannt werden, die Schwächen aber lieber vom Hundeführer nicht erkannt oder totgeschwiegen werden wollen. Und dann gibt es noch Stärken, die manchmal auch zu einer Schwäche werden können. Wenn man nur die halbe Wahrheit sagen darf über die Veranlagungen eines Hundes, ohne das Miteinander innerhalb eines Vereines unnötig kompliziert zu machen, weil manche Menschen das sonst als eine Art persönliche Beleidigung auffassen, wie soll da eine vernünftige Ausbildung der Hunde vonstatten gehen?


: Der DSH ……. Selbst seine ureigenste Domäne, das Hüten, hat er längst an Border Collie und Co. verloren.

Entschuldige bitte, aber an den Border Collie, seine Leistungen in allen Ehren, hat der DSH seine Domäne, wie Du das Hütewesen nennst, bestimmt nicht verloren. Während der Border Collie ein Meister-Hütehund in Bezug auf die Koppelschafhaltung ist, versagt er kläglich bei der Arbeit der hiesigen Wanderschäfer im engen und weiten Gehüt; umgekehrt gilt das natürlich genauso, diese beiden Arten des Hütens liegen zu weit auseinander, man braucht gänzlich verschiedene Typen von Hunden dafür. Und selbst hervorragende Gebrauchshundeeigenschaften in Bezug auf den Dienst- und Schutzhund wiedersprechen sich nicht im Hinblick auf eine Verwendung als Hütehund an der Herde; so hat unser Schäfer eine DSH-Malinois-Mischlingshündin sehr lange an der Herde gearbeitet und auf überregionalen Leistungshüten geführt, derweil ihr Wurfbruder auf Landesebene im SchH-Sport geführt wurde.


: Wieso sind alle diese Nicht-Schutzhunde in Deinen Augen in irgendeiner Weise nicht vollkommen???

Genau das habe ich nie behauptet; für mich sind ALLE Hunde, egal welcher Rasse, auch meine eigenen, nicht vollkommen, ebenso wie ich bisher noch keinen Menschen getroffen habe, der völlig ohne Ecken und Kanten war. Das gibt es meiner Meiung nach nur in Filmen, und die Individuen heißen dann Tarzan oder Lassie. Wenn ich z.B. meine eigenen Hunde als vollkommen betrachten würde, ich könnte ja gar nicht mit ihnen züchten, wie sollte ich da noch irgendetwas ausgleichen oder verbessern können? Dann wäre das Klonen für mich das Mittel der Wahl…


: Ein wahrer Hundefreund erkennt die Verschiedenheit der Rassen und Mischlinge wertungsfrei an und freut sich an der Vielfältigkeit.

Ist das Analysieren von Triebveranlagung oder Wesensmerkmalen eine Wertung? Sicher, um selektionieren zu können muß man bewerten, z.B. in Zuchtzulassungsprüfungen, und das ist wichtig und richtig, aber wieso empfinden so viele Menschen das Analysieren von Wesen und Veranlagung ihres Hundes als persönliche Beleidigung? Oder aber eine persönliche Bewertung eines Anderen, daß ein Hund für dieses oder jenes aufgrund seiner Veranlagung nicht geeignet ist, und das vor allem auch noch dann, wenn betreffende Person dieses oder jenes sowieso und von ganzem Herzen doch gar nicht ausführen will? Das wird mir ewig ein Rätsel bleiben!


: Und genau das gleiche gilt für die diversen Hundesportarten. Wo kämen wir hin, wenn … jeder meint, nur seine Sportart wäre "richtiger" Sport und alles andere Trullala!

Dieses Denken hast Du überall, z.B. sehr häufig auch in diese Richtung: „Wenn ich keinen SchH-Sport mag und/oder selbst betreibe, dann sollen es auch niemand anderes tun…", oder?

Fragende Grüße

Antje

von Inge(YCH) am 24. Juni 2000 00:57

Hi Antje,


:Wenn man nur die halbe Wahrheit sagen darf über die Veranlagungen eines Hundes, ohne das Miteinander innerhalb eines Vereines unnötig kompliziert zu machen, weil manche Menschen das sonst als eine Art persönliche Beleidigung auffassen, wie soll da eine vernünftige Ausbildung der Hunde vonstatten gehen?

Darüber brauchen wir wirklich nicht zu diskutieren, in dem Punkt gebe ich Dir völlig recht. Nicht nur, wenn es um die Ausbildung des Hundes geht, gleich in welcher Sparte, sondern auch, wenn es "nur" um ein harmonisches Miteinander von HF und Hund im täglichen Zusammenleben geht ist es wichtig, auch die Schwächen des Hundes gut zu kennen. Und ich finde es auch immer wieder sehr erstaunlich, wie wenig manche Halter darüber wissen wollen. Während unsere "Große" sehr wesensfest, dafür aber im Sport eher von der gemütlichen Sorte ist (gäb's 'nen Preis dafür, wer bei Frühlingswetter am längsten "Platz-Bleib" macht, sie wäre unbestrittener Sieger!), ist unsere "Kleine" eine Sportskanone, aber dafür mit (zum Glück leichten) Wesensmängeln ausgestattet (Schußfestigkeit so lala). Wenn ich diese Macken nicht sehen wollte, würde ich mir und den Hunden das Leben nur unnötig schwer machen. Aber die Erfahrung, daß HF es als persönlichen Angriff empfinden, wenn man freundlich und durch die Blume auf die eine oder andere kleine Wesensunzulänglichkeit hinweist, habe ich quer durch alle Rassen und quer durch alle Sportarten erlebt, da sind SCH-Leute nicht anders als Agi-Leute oder Schoßhundbesitzer.
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: :. Selbst seine ureigenste Domäne, das Hüten, hat er längst an Border Collie und Co. verloren.
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: Entschuldige bitte, aber an den Border Collie, seine Leistungen in allen Ehren, hat der DSH seine Domäne, wie Du das Hütewesen nennst, bestimmt nicht verloren. Während der Border Collie ein Meister-Hütehund in Bezug auf die Koppelschafhaltung ist, versagt er kläglich bei der Arbeit der hiesigen Wanderschäfer im engen und weiten Gehüt

Also das kenne ich anders: hast Du Dir mal angeschaut, wie BC in Schottland und Wales arbeiten? Nach Aussagen von Bekannten, die in Australien als TÄ auf Schaffarmen gearbeitet haben, sollen auch dort immer mehr BC den Aussies und Kelpies den Rang ablaufen, letztere sollen fast nur noch an Rinderherden gearbeitet werden, während BC und Aussies für die Schafherden genommen werden. Koppelschafhaltung ist in diesen Gegenden aber eher die Ausnahme. Ich selber bin an den Rheinwiesen aufgewachsen, da gab es damals noch viele Wanderschafherden. Ich kann mich nur an einen einzigen Schäfer mit reinrassigen DSH erinnern, der Rest waren alles DSH-Mixe, meist mit ursprünglichen Hüterassen. Die Begründung damals: die DSH würden oftmals zu "scharf rangehen". Okay, das ist bald 40 Jahre her (jaja, bin schon ein älteres Semester) und ich bin schon lange weg vom Rhein - aber ich glaube nicht, daß es beim DSH noch so viele reine Hütelinien gibt, die allgemeine Rasse-Entwicklung dieses ursprünglichen Hütehundes geht doch wohl eindeutig in eine andere Richtung. Und damit wird er sicherlich über kurz oder lang diesen "Beruf" an andere Rassen verlieren.

: : Wieso sind alle diese Nicht-Schutzhunde in Deinen Augen in irgendeiner Weise nicht vollkommen???
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: Genau das habe ich nie behauptet; für mich sind ALLE Hunde, egal welcher Rasse, auch meine eigenen, nicht vollkommen...

Hey, Antje, jetzt steh' aber auch mal zu dem, was Du geschrieben hast! Deine Meldung war ungefähr so (genauer Wortlaut läßt sich ja nachlesen): "Das ist auch der Grund, warum sich viele vom Schutzhundsport so angeknackt fühlen, weil sie nicht zugeben wollen, daß ihr Liebling in irgendeiner Hinsicht unvollkommen ist." Tut mir leid, aber das kann ich nur so verstehen, daß ausschließlich Schutzhunde vollkommene Hunde sind, alle anderen eben "in irgendeiner Hinsicht" nicht!

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: : Ein wahrer Hundefreund erkennt die Verschiedenheit der Rassen und Mischlinge wertungsfrei an und freut sich an der Vielfältigkeit.
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: Ist das Analysieren von Triebveranlagung oder Wesensmerkmalen eine Wertung? Sicher, um selektionieren zu können muß man bewerten, z.B. in Zuchtzulassungsprüfungen, und das ist wichtig und richtig, aber wieso empfinden so viele Menschen das Analysieren von Wesen und Veranlagung ihres Hundes als persönliche Beleidigung? Oder aber eine persönliche Bewertung eines Anderen, daß ein Hund für dieses oder jenes aufgrund seiner Veranlagung nicht geeignet ist, und das vor allem auch noch dann, wenn betreffende Person dieses oder jenes sowieso und von ganzem Herzen doch gar nicht ausführen will? Das wird mir ewig ein Rätsel bleiben!
:
Keine Frage - für ZZP's muß selbstverständlich bewertet werden. Meiner Meinung nach sogar viel mehr und viel strenger. ALLE Rassen müßten eine Wesensprüfung ablegen, die diesen Namen auch verdient, sowie eine Prüfung der physichen Leistungsfähigkeit. Aber natürlich sind bei beidem rassespezifische Besonderheiten zu beachten. Wer einen Mops möchte, will weder vom Charakter noch vom Leistungsvermögen her einen DSH, sonst würde er sich ja direkt für diesen entscheiden. Und darum geht es mir: ich kann doch nur für mich selber sagen, daß ich einen Hund vorziehe, der etwas Temperament und eine gewisse Sportlichkeit mitbringt. Aber deswegen darf ich doch nicht eine Rasse, die eher zur "Sofakissen-Fraktion" gehört, als minderwertig ansehen! Ich jedenfalls finde die Rassenvielfalt schön und freue mich auf Spaziergängen genauso wie auf Ausstellungen darüber. Und ich mag es auch, daß Hunde Individualisten sind, daß Dackel nicht gleich Dackel, DSH nicht gleich DSH ist. Und ein DSH, der im Schutzdienst vielleicht keine solche Granate ist, weil er es nicht so mit der Fährte hat, der sich aber mit Begeisterung und großer Geschicklichkeit durch einen Agi-Parcours bewegt, ist für mich absolut vollkommen, auch wenn er wegen nicht-bestandener Sch-Prüfung nicht zuchttauglich sein sollte!

: : Und genau das gleiche gilt für die diversen Hundesportarten. Wo kämen wir hin, wenn … jeder meint, nur seine Sportart wäre "richtiger" Sport und alles andere Trullala!
:
: Dieses Denken hast Du überall, z.B. sehr häufig auch in diese Richtung: "Wenn ich keinen SchH-Sport mag und/oder selbst betreibe, dann sollen es auch niemand anderes tun…", oder?

Habe ich jetzt nicht so ganz verstanden. Meine Meinung ist das jedenfalls nicht. Hunde, wenigstens die meisten, wollen und müssen beschäftigt werden, körperlich und auch "im Kopf"! WIE - das sollte sich nach der Eignung des Hundes und auch des Halters richten. Gegen gut gemachten Sch-Sport habe ich nichts. Nur leider muß ich da vielen anderen Forumsteilnehmern recht geben: gerade in dieser Sparte habe ich sehr, sehr viel negatives erlebt, und das - tut mir leid - wirft nun auch mal ein unschönes Bild auf die entsprechenden HF! Und bringt dadurch letztlich die ganz Sportart in Verruf. Vielleicht, weil die Breitensportarten (noch???) nicht so tierisch ernst genommen werden, der Spaß selbst bei den Spitzenteams immer noch eine große Rolle spielt, habe ich da bisher noch keine unschönen Szenen hinter den Kulissen erlebt. Aber wer weiß, vielleicht ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hier krankhafter Ehrgeiz sich mit persönlichem Unvermögen bei einigen HF zu einer unheilvollen Suppe zusammenbraut.

Viele Grüße
Inge

von Antje(YCH) am 29. Juni 2000 05:40

Hallo Anke,

: Okay, wir wären mit dem "nicht-SchH"-Sport vielleicht noch nicht so weit, aber entwickelt hätte es sich bestimmt.

Natürlich, das glaube ich auch. Hätte halt alles nur sehr viel länger gedauert und die Verbreitung wäre lange nicht so groß, wenn nicht überall die Möglichkeit bestanden hätte, auf die Annehmlichkeiten in den bestehenden Vereinen zurückzugreifen, bewährte und eingearbeitete Verbandsstrukturen (z.B. die bestehenden Geschäftsstellen der einzelnen Verbände) zu nutzen usw.


: Ich denke auch da macht der Ton die Musik, wie gesagt, ich weiß das mein Zwerg keine SchH (Abt.C)-Granate ist, ich weiß auch warum, ich möchte aber dennoch trainieren und vielleicht eines Tages Prüfung mit ihm machen, nur für mich und ihn - in meinem Verein ist der Helfer dazu bereit und die erbrachten Leistungen werden auch von denen mit den geeigneteren Hunden anerkannt und nicht "herabgesetzt".

So sollte es eigentlich überall sein.


: Was ich sagen will, wir reden offen über die Stärken und Schwächen der Hunde und der HF, aber eben möglichst objektiv - weder fällt ein guter HF vom Himmel noch hat jeder das Glück, einen "perfekten" Hund zu besitzen.

Stimmt; und niemand sollte sich dadurch persönlich angegriffen fühlen. Das kann (und sollte) man lernen, aber dazu sind viele, die sich nicht intensiver mit der Ausbildung ihres Hunde beschäftigen, nicht bereit; die kultivieren statt dessen lieber das Eingeschnappt-Sein, ansatt sich auch mal mit den „Schattenseiten" ihres Vierbeieners oder gar mit konstruktiver Kritikan sich selbst auseinanderzusetzen (die meisten Fehler in der Ausbildung macht schließlich der Hudneführer).


: ... sollte sich rausstellen, daß er doch eigentlich nicht will - dann lasse ich ihn in Zukunft links liegen.

Und wenn sich das nicht um einen SchH-Sportler handelt, sondern z.B. um einem "Otto Normalverbraucher" aus dem Erziehungskurs, dann bist Du aber gleich der Buhmann!


: Mein Reden, nur sollten HF oder zumindest Ausbildungswart doch wissen, wie die Chancen stehen - einen Hund, der schon auf der Vereinsprüfung nur aufgrund eines guten Tages bestanden hat und auch im Training nicht konstante Leistung zeigt, den melde ich doch nicht zur KM...

Das ist auch die „Krux", wenn man sehr gute Helfer im Verein hat, die alle Stärken eines Hundes herausstellen, andererseits die Schwächen von Hund durch gute Beutearbeit weitgehend kompensieren können; auf dem eigenen Platz beim eigenen Helfer sieht das alles wunderbar aus, aber diese Menschen glauben es dann oft nicht, wenn die Helfer ihnen sagen, bleib von der KM weg, für Deinen Hund ist das nichts. Die gehen trotzdem hin und dort gibt’s dann meistens eine riesengroße Entäusachung.

: Hm - was ist den nun mittelprächtig und was mehrmals wöchentlich? 1 1/2 - 2 Jahre: 1-2x Fährten, 2-3x Unterordnung (plus THS Geräte), 1x Schutzdienst pro Woche...SchHI sg mit "a", ich selber (und andere) hätte aber g mit "v" vergeben, wäre realistischer...?

Einmal Schutzdienst pro Woche halte ich, gerade bei einem jungen Hund, für etwas wenig, und suchen tue ich vor der SchH1 über einige Zeit hinweg täglich, bis zur SchH3 im Schnitt noch ca. 3 x pro Woche. Aber den Zeitaufwand, den Du berechnet hast, der ist doch schon ganz ordentlich und Vielen geht dabei zwischendurch die Puste aus (diese Zeit muß ja zusätzlich zur normalen "Hundezeit", also Spazierengehen etc., gerechnet werden). Die gehen dann lieber ein- oder zweimal pro Woche auf den Agility- oder THS-Parcours und den Rest der Woche ins Freibad (durchaus beneidenswert).


: Durchaus richtig, allerdings sollten manche ganz scharfen Hunde (gemeint sind LR) aber auch mal auf den Unterschied Vereinsprüfung und Ausleseprüfung hingewiesen werden...ein ordentlich vorgeführter Hund, sollte solang er nicht den Helfer verläßt durchaus eine Chance auf SchI haben, auch wenn er nicht sonderlich überzeugt in C, denn es gibt genügend Hobbysportler, die regelmäßig trainieren und auch im Verein sonst viel helfen, sich engangieren, die für ihr persönliches Ego wenigsten diese eine Prüfung gerne hätten - man sollte den "Nachwuchs" nicht gleich verprellen...

Jain. Ich selbst mag lieber den "scharfen Hund", der hart aber fair richtet. Was ich nicht ausstehen kann, sind die Richter, die im unteren Bereich die Punkte in die Länge ziehen als wären sie aus Gummi, im oberen Bereich dann aber auf ein oder zwei Punkten herumreiten, gerade im Schutzdienst bei einem guten Hund. Wenn ich einem „schwachen" Hundeführer ein paar Punkte "schenke" (weil‘ s ja vielleicht alles nur an den Nerven dieses Anfängers liegt), dann darf ich einem anderen Hund nicht Kleinigkeiten wie ein "Naseputzen" am Ärmel ziehen oder daß er sich einmal dreht beim Abrufen am Versteck. Ich bin übrigens bei den ersten beiden SchH-Prüfungen, die ich abgelegt habe, an diese sog. "scharfen Hunde" geraten (z.B. einmal 68 Pkt. im Abt. cool smiley, was aber meinen Elan nicht gebremst hat. Viel schlimmer finde ich es, wenn ein Neuling bei einem Richter mit Punkten verwöhnt wird, der Nächste dann aber regulär richtet; gerade dann sind die "Frischlinge" enttäuscht und starten anschließend nicht wieder.

Zum anderen ist da die Sache mit der Zuchtzulassung; irgendwo hat doch fast Jeder schon mal erlebt, daß z.B. eine Hündin, leistungsmäßig im unteren Bereich angesiedelt, von einem kleinen Mädchen zur Prüfung geführt wird; niedlich anzusehen, aber in allen Sparten krebsen sie am Existenzminimum herum, heraus kommt ein "Züchter-V" mit 222 Pkt. oder so. Mit Papa oder Opa hätte die Hündin nie bestanden, aber wer will schon so ein kleines Kind durchfallen lassen? Anschließend sieht die Hündin nie wieder einen Hundeplatz, es wird vom Opa noch die Körung draufgehudelt, und ein paar Wochen später liegt die besagte Hündin in der Wurfkiste und streut ihre genetischen Veranlagungen weiter...


: : Im SchH-Sport läuft aber nichts, ohne daß die Hundeführer nicht sehr viel persönliches Engagement mitbringen; ohne fremde Hilfe funktioniert es in allen drei Sparten nicht, man braucht in jeder Übungsstunde, nicht nur dem Schutzdienst, jemanden, der hilft, und da ist die Bereitschaft, von selbst auch mal etwas für den Verein zu tun, dann sehr viel größer.
:
: Also Agi-Parcoure bauen sich auch nicht von selber auf, ebenso THS Parcoure (falls sie wie in meinem alten Verein immer abgeräumt werden müssen) - einen Ausbildungswart gehört ebenso dazu...z.T jemand, der den Hund an 10m Leine ausbremst...etc.

Aber wenn Du wolltest, dann könntest Du den Parcours selbst aufbauen, oder? Selbst Hetzen geht nicht, selbst Fremdfährte legen auch nicht, und solange man hinten keine Augen hat braucht man immer jemanden in der Unterordnung, der z.B. bei den technischen Übungen "ja/nein" sagt. Und da im SchH-Sport immer einige Leute mehr tun als die anderen (z.B. mehrmals pro Woche von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Platz stehen und Hetzen), sind die Leute, die ihren Teil dazu nicht beitragen können, schon eher mal bereit, stattdessen ungefragt einen Spüllappen oder Rasenmäher in die Hand zu nehmen; man ist sich halt bewußt, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Sicher, bei einem Arbeitstag kommen viele und fassen mit an, aber die meisten Arbeiten in den Vereinen werden außerhalb festgelegter Arbeitseinsätze erledigt; wäre ja auch blöde, extra einen Arbeitseinsatz anzusetzen, nur weil die Vereinsanlage mal wieder gekehrt werden muß…


: : Jaaaaaa, den Spruch kenne ich! Aber Wiesen und Felder gehören den Bauern, denen der Jagdpächter jährlich viel Geld zahlt, und DEREN gutes Recht ist es, das Betreten derselbigen zu untersagen,
:
: ? Weißt Du zufällig nach welchem Paragraphen? Einfach nur so verbieten ist glaube ich nicht... Mal sehn: der Jäger könnte sich vielleicht auf §19 BJG beziehen: Verboten ist, Wild, insbesondere soweit es in seinem Bestand gefährdet oder bedroht ist, unbefugt an seinem Zuflucht-, Nist-, Brut- oder Wohnstätten durch Aufsuchen, Fotographieren, Filmen oder ähnliche Handlungen zu stören....ist aber sehr gewagt...

In unserem Bundesland ist es gemäß Naturschutzgesetz sogar verboten, Wiesen in der Zeit von März bis Oktober außer zu landwirtschaftlichen Zwecken zu betreten, was bedeutet, daß der Landwirt nicht nur nichts dagegen haben muß, wenn Du auf seiner Wiese suchst, sondern Dir eigentlich sogar ausdrücklich Rückendeckung geben muß z.B. in sofern, daß er aussagt, Du hättest für ihn etwas auf der betreffenden Wiese zu erledigen gehabt. Das gleiche gilt natürlich für das zum Fährtesuchen oft notwendige Befahren der Feldwege; mein Nachbar wird warscheinlich schon im Schlaf aufsagen, daß ich für ihn was auf seinem Acker erledigt hatte, wenn ihn seine Frau mal im Schlaf anstupst und er gerade von einem Polizeibeamten im Streifenwagen geträumt hat…

Paragraphenreiterei bringt in diesem Punkt rein gar nichts; Jagdpächter und Bauern sitzen am längeren Hebel, das ist einfach so, und wer das nicht einsieht, weil er ja Recht hat (und darauf pocht), der schadet seinen SchH- und FH-sporttreibenden Vereinskollegen; logisch, daß es deswegen in vielen Vereinen oft kracht. Und das sind alles nur unnötige Begleiterscheinungen, die eigentlich rein gar nichts mit SchH, THS oder Agility zu tun haben und somit völlig unnötig sind.

Viele Grüße

Antje

von Anke + Rico(YCH) am 29. Juni 2000 08:36

Hallo Antje,


: : Mein Reden, nur sollten HF oder zumindest Ausbildungswart doch wissen, wie die Chancen stehen - einen Hund, der schon auf der Vereinsprüfung nur aufgrund eines guten Tages bestanden hat und auch im Training nicht konstante Leistung zeigt, den melde ich doch nicht zur KM...
:
: Das ist auch die „Krux", wenn man sehr gute Helfer im Verein hat, die alle Stärken eines Hundes herausstellen, andererseits die Schwächen von Hund durch gute Beutearbeit weitgehend kompensieren können; auf dem eigenen Platz beim eigenen Helfer sieht das alles wunderbar aus, aber diese Menschen glauben es dann oft nicht, wenn die Helfer ihnen sagen, bleib von der KM weg, für Deinen Hund ist das nichts. Die gehen trotzdem hin und dort gibt’s dann meistens eine riesengroße Entäusachung.

Wozu mir einfällt, braucht man für die Meldung im SchH keine Unterschrift vom Ausbildungswart? Also im THS bei uns könnte ich mich überhaupt nicht selbstständig zur KM melden - und wenn ich selber noch so überzeugt von meinem Hund bin, der Ausbildungswart aber nicht, dann kann ich das mal fein vergessen. Zumal eine Vorführung unter aller Kanone ja auch den Verein in schlechtem Licht dastehen lassen kann (je nachdem, wie viele gute Starter noch aus dem Verein das Bild wieder geraderücken können).
:
: : Hm - was ist den nun mittelprächtig und was mehrmals wöchentlich? 1 1/2 - 2 Jahre: 1-2x Fährten, 2-3x Unterordnung (plus THS Geräte), 1x Schutzdienst pro Woche...SchHI sg mit "a", ich selber (und andere) hätte aber g mit "v" vergeben, wäre realistischer...?
:
: Einmal Schutzdienst pro Woche halte ich, gerade bei einem jungen Hund, für etwas wenig,

Soll ja auch keine Arbeitsempfehlung für andere sein, wir haben es anfangs auch öfters versucht, aber Rico kam besser mit 1x zurecht.

: und suchen tue ich vor der SchH1 über einige Zeit hinweg täglich, bis zur SchH3 im Schnitt noch ca. 3 x pro Woche. Aber den Zeitaufwand, den Du berechnet hast, der ist doch schon ganz ordentlich

Und mehr war auch nicht drin, Studium, kein Auto und mitten in der Stadt keine Äcker...

: und Vielen geht dabei zwischendurch die Puste aus (diese Zeit muß ja zusätzlich zur normalen "Hundezeit", also Spazierengehen etc., gerechnet werden). Die gehen dann lieber ein- oder zweimal pro Woche auf den Agility- oder THS-Parcours und den Rest der Woche ins Freibad (durchaus beneidenswert).

Nö, ich mach lieber was mit meinen Hunden...aber wie gesagt, auch bei Agi oder THS wird man nie was tolles erreichen bei 1x die Woche Training, aber das will ja auch vielleicht nicht jeder.
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: : Durchaus richtig, allerdings sollten manche ganz scharfen Hunde (gemeint sind LR) aber auch mal auf den Unterschied Vereinsprüfung und Ausleseprüfung hingewiesen werden...ein ordentlich vorgeführter Hund, sollte solang er nicht den Helfer verläßt durchaus eine Chance auf SchI haben, auch wenn er nicht sonderlich überzeugt in C, denn es gibt genügend Hobbysportler, die regelmäßig trainieren und auch im Verein sonst viel helfen, sich engangieren, die für ihr persönliches Ego wenigsten diese eine Prüfung gerne hätten - man sollte den "Nachwuchs" nicht gleich verprellen...
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: Jain. Ich selbst mag lieber den "scharfen Hund", der hart aber fair richtet. Was ich nicht ausstehen kann, sind die Richter, die im unteren Bereich die Punkte in die Länge ziehen als wären sie aus Gummi, im oberen Bereich dann aber auf ein oder zwei Punkten herumreiten, gerade im Schutzdienst bei einem guten Hund.

Nein, so soll es natürlich nicht sein, das verzerrt ja dann total. Ich dachte bei den besagten Hunden eher an "80 mit v" und fertig ist die Laube.


: Ich bin übrigens bei den ersten beiden SchH-Prüfungen, die ich abgelegt habe, an diese sog. "scharfen Hunde" geraten (z.B. einmal 68 Pkt. im Abt. cool smiley, was aber meinen Elan nicht gebremst hat.

Meinen hat es auch nicht gebremst, als die IIer Prüfung daneben ging, jetzt erst recht hab ich gesagt...aber so sind eben nicht alle.

: Viel schlimmer finde ich es, wenn ein Neuling bei einem Richter mit Punkten verwöhnt wird, der Nächste dann aber regulär richtet; gerade dann sind die "Frischlinge" enttäuscht und starten anschließend nicht wieder.

Das find ich auch nicht gut, wie gesagt bei der SchHI z.B. "80 und v" und auch klare Worte vom LR, Ausbildungswart, Helfer, Kameraden. Wenn bei uns so eine "Punkteschleuder" als LR oder auch im THS als Bewerter erscheint und ein HF anschließend wer weiß was von sich und seinem Hund glaubt, wird dieser auch gleich auf den Teppich geholt.
:
: Zum anderen ist da die Sache mit der Zuchtzulassung; irgendwo hat doch fast Jeder schon mal erlebt, daß z.B. eine Hündin, leistungsmäßig im unteren Bereich angesiedelt, von einem kleinen Mädchen zur Prüfung geführt wird; ... Anschließend sieht die Hündin nie wieder einen Hundeplatz, es wird vom Opa noch die Körung draufgehudelt, und ein paar Wochen später liegt die besagte Hündin in der Wurfkiste und streut ihre genetischen Veranlagungen weiter...

DIE Variante kenne ich noch nicht, dafür getürkte BH-Prüfungen und den Andrang, wenn irgendwo ein "Papa Gnädig" richtet...ob die besagte Hündin aber wegen "schlechter Gene" im unteren Leistungsbereich liegt oder wegen schlechter Ausbildung, Haltung etc. - denn so Leute machen sich doch eh kaum Mühe mit dem Hund, oder? Jedenfalls würden sich mir bekannte Sport-HF von so einer Hündin eh keinen Welpen holen...es fallen also nur die Neulinge rein, die meist eh erstmal einen Komissar Rex wollen...was die Geschichte an sich natürlich nicht besser macht.


: Aber wenn Du wolltest, dann könntest Du den Parcours selbst aufbauen, oder?

Definitiv NEIN - haben gestern erst den Parcour für CSC umgestellt, weder die A-Wand (2 starke Männer oder 4 "normale"winking smiley, noch den Tunnel, noch das Laufdiel kriegt ein Mensch alleine bewegt.

: Selbst Hetzen geht nicht, selbst Fremdfährte legen auch nicht, und solange man hinten keine Augen hat braucht man immer jemanden in der Unterordnung, der z.B. bei den technischen Übungen "ja/nein" sagt.

Genau die brauche ich im THS für die Unterordnung auch (Und Agi-Sportler machen meineswissens auch Unterordnung, wenn es auch in der Prüfung selbst nicht gefragt ist). (Vielleicht sollte man Spiegel wie in Reithallen montieren? :-)) )

: Und da im SchH-Sport immer einige Leute mehr tun als die anderen (z.B. mehrmals pro Woche von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Platz stehen und Hetzen),

Diese Mehrtuer sind halt im SchH Ausbildungswarte und Helfer und im THS nur die Ausbildungswarte...

: sind die Leute, die ihren Teil dazu nicht beitragen können, schon eher mal bereit, stattdessen ungefragt einen Spüllappen oder Rasenmäher in die Hand zu nehmen; man ist sich halt bewußt, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.

Also wir haben in beiden Sportarten auch so Einzelexemplare, die anderen sehr gut bei der Arbeit zusehen können, bzw. wenn sie mit ihrem eigenen Hund fertig sind direkt wieder gen Heimat aufs Sofa entschwinden...aber es sind halt einzelne und wenn sie blöd rumsitzen wird ihnen der Besen einfach in die Hand gedrückt... :-))
Wie gesagt, dass kenne ich nicht Sport bezogen, aber bei uns im Verein machen ja eh fast alle beide Sportarten


: In unserem Bundesland ist es gemäß Naturschutzgesetz sogar verboten, Wiesen in der Zeit von März bis Oktober außer zu landwirtschaftlichen Zwecken zu betreten, was bedeutet, daß der Landwirt nicht nur nichts dagegen haben muß, wenn Du auf seiner Wiese suchst, sondern Dir eigentlich sogar ausdrücklich Rückendeckung geben muß z.B. in sofern, daß er aussagt, Du hättest für ihn etwas auf der betreffenden Wiese zu erledigen gehabt. Das gleiche gilt natürlich für das zum Fährtesuchen oft notwendige Befahren der Feldwege; mein Nachbar wird warscheinlich schon im Schlaf aufsagen, daß ich für ihn was auf seinem Acker erledigt hatte, wenn ihn seine Frau mal im Schlaf anstupst und er gerade von einem Polizeibeamten im Streifenwagen geträumt hat…

:-)))
:
: Paragraphenreiterei bringt in diesem Punkt rein gar nichts; Jagdpächter und Bauern sitzen am längeren Hebel, das ist einfach so, und wer das nicht einsieht, weil er ja Recht hat (und darauf pocht),

Darum ging es mir garnicht, mich interessiert nur wo ich das entsprechende im Gesetz finden kann...aber wie gesagt, unabhängig vom Recht haben oder nicht, mit Schußwaffen wird nicht rumgefuchtelt oder gedroht, da hört der Spaß auf.

: der schadet seinen SchH- und FH-sporttreibenden Vereinskollegen; logisch, daß es deswegen in vielen Vereinen oft kracht.

Mit etwas Rücksichtnahme wäre vieles zu vermeiden...

weiter frohes Schaffen
Anke + Rico


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