Tolle Idee, aber ob es klappt? :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Tolle Idee, aber ob es klappt?

von Babsi(YCH) am 20. Dezember 2000 21:38

Hallo Tina,

herzlichen Dank für die tollen Antworten, du hast mir bei vielen Unklarheiten weitergeholfen :-)))
Das ganze klingt wirklich lustig, ich denke, das werden wir bald mal versuchen (natürlich nur, wenn es Lucifer auch Spaß macht).

: wenn es Euch Spaß macht, kleiner Vorschlag: Bringe ihm doch bei, dass er Deine Gegenstände Verweist und seine eigenen apportiert. Das ist eine echte Herausforderung.

Wir arbeiten zur Zeit noch an einer ganz anderen Herausforderung. Lucifer hat nämlich selbst ein Spiel erfunden: Jedesmal, wenn ich unter der Dusche bin, klaut er die Socken von meinem Bett und versteckt sie irgendwo in der Wohnung (nachdem er sie vollgesabbert hat). Wenn ich zurückkomme steht er schon schwanzwedelnd neben dem Bett und ist vor lauter Aufregung ganz zappelig. Während ich dann schimpfe und meine Socken wieder suche, beobachtet er mich ganz genau und freut sich wie verrückt, wenn ich sie dann mit einem lauten "Bäähh" finde. Dann werde ich im ganzen Gesicht und an den Händen abgeschleckt.
Für mich sieht es fast so aus, als hätte er die normale Such-Aufgabe umgedreht, sodass er versteckt und ich suche. Zuerst dachte ich noch, dass ich das nicht erlauben sollte, aber inzwischen denke ich, dass es sehr unfair von mir wäre, wenn nur ich jedesmal die Spielregeln festlegen dürfte. Warum soll nicht auch einmal der Hund eine Übung einführen, die ihm (und inzwischen auch schon mir *g*) Spaß macht?

suchende Grüße, Babsi

P.S.: Inzwischen bin ich schon richtig gut im Socken-Finden. Lucifer kann es nämlich nicht vermeiden, dass er ab und zu zu der Versteck-Stelle schielt, und so kann ich ihn manchmal überlisten ;-)

von tina(YCH) am 20. Dezember 2000 21:53

Hi Babsi,

ein kleiner Schelm!

Mein Dicker hatte ganz am Anfang (da war er schon fast ein Jahr, als ich ihn bekam!) die Angewohnheit, meine Schuhe zu verstecken. Aus Angst, ich lasse ihn allein.

Ich holte ihn an dem Tag ab, als wir aus dem Urlaub kamen, mein alter Hund lebte noch. Über Nacht habe ich die beiden in den Keller getan. Natürlich ein wohnlicher ausgebauter Neubau-Keller, kein Loch. Aus Sicherheitsgründen, damit mein Sohn nicht mit 2 ausgewachsenen Schäferhunden konfrontiert wird wenn er eher aufsteht.

Der Dicke hat dann über Nacht schon mal die Koffer ausgepackt und die Wäsche sortiert, einen Haufen Wäsche meines Mannes und meines Sohnes, den anderen Haufen mit meiner Wäsche, und auf dem hat er geschlafen. Kurz vorher hat er noch mein Buch gelesen, denn das lag auch auf dem Haufen.

Wie kann man nur ohne Hunde leben? Was für einen Spass man da verpasst! Falls noch etwas ist, ich habe meine Mailadresse diesmal eingefügt, kannst auch privat nachfragen.

Liebe Grüße

tina

von Silke(YCH) am 11. Januar 2001 08:57

Hallo,
das ist ja putzig. Mein Hund hat das Herrchen "abgerichtet", dass dieser ihm immer die Tennisbälle hervorholt, die er absichtlich unter den Schrank rollen läßt. Das macht er mit wachsender Begeisterung. Dann hat er mit einem 2 jährigen Menschenkind das Spiel erfunden, den Ball jemandem zuzurollen (immer im Liegen) und der Mensch muß ihn zurückrollen. Das geht auch schon zu dritt, weil er mal den oder den anrollt, je nachdem wer danach fragt.
Für ganz mieses Schlammwetter spielen wir immer Hundekekse verstecken im Haus. Ich setze ihn in die Küche, laß ihn an dem Keks schnuppern und verstecke diesen dann im Arbeitszimmer (in Schubladen, im Aktenkoffer auf dem Schrank, unterm Teppich...) Das sind natürlich nicht stinkende Kekse! Er schnuppert dann das ganze Zimmer ab und zeigt durch Bellen an, wo er den Gegenstand vermutet. Manchmal rät er auch, weil ich in eine bestimmte Richtung schaue. Das finde ich lustig und entspricht ja im umgekehrten Deinem Fall. Meiner achtet wirklich darauf, wo ich denn hingucke.
Ansonsten arbeite ich mit ihm auch im Fährtensport und habe Tinas Ausführungen interessiert gelesen. Mein Hund ist jetzt 4,5 Jahre alt und wir haben nun 2 mal die Fährtenprüfung 1 bestanden. Es ist wirklich ein wunderbares Hobby. Mir macht es riesig Spaß, dem Hund auch. Es ist sehr spannend gewisse Sachen zu üben und Fehler auszubügeln. Der Hund ist nach der Fährtensuche teilweise auch recht geschafft. Also die "geistige" Tätigkeit des Suchens strengt auch sehr an. Man muß aber nicht Prüfungen zum Ziel haben, es ist an sich schon eine schöne Sache.
Viel Spaß dabei.
Grüße Silke

von Silke(YCH) am 11. Januar 2001 09:25

Hallo Tina,
habe Babsi auch schon geantwortet. Wir haben ja auch so einen Schlingel, aber die Haufenbildung von Deinem Hund ist ja große Klasse.
Unser hat die, eigentlich etwas unangenehme, Eigenschaft uns anzubrummen, wenn wir weggehen wollen. Das klingt jetzt ziemlich komisch, aber nachdem was Du schreibst denke ich, dass es wirklich so ist. Zuerst haben wir uns ja gewundert und Sorgen gemacht. Nun haben wir es genauer analysiert und sind zu diesem Schluß gekommen. Wir haben so einen kleinen Vorflur am Haus, wo auch die Schuhe stehen. Dort entscheidet sich, kommt er mit oder nicht, denn seine Leinen hängen dort auch. Wenn er nicht mitkommt steht er also ohne Halsband und wird gestreichelt, da brummelt er vor sich hin und versucht, so wie als Entschuldigung für's Brummen unser Gesicht zu lecken. Wie gesagt, erst hatten wir wirklich Bedenken. Nun haben wir aber beobachtet, dass er wenn er das Halsband umhat und wir ihn dann so streicheln, er nicht brummelt. Mehrfach getestet, immer das gleiche Ergebnis! Irgendwie spürt er das auch genau, denke ich. Wenn Frauchen Kriegsbemalung anlegt, weiß er, dass es sowieso keine Veranstaltung für ihn ist und dann steht er gar nicht erst auf dem Flur rum, sondern liegt deprimiert auf dem Kissen.
Ich kann mir ein Leben ohne Hunde auch nicht vorstellen. Manchmal ist unser wirklich zirkusreif und die Leute sind immer sooo begeistert, obwohl sie auf der Straße evt. vor ihm Angst hätten.
Übrigens arbeite ich mit meinem auch im Fährtensport. Ich finde dieses Hobby ganz große Klasse und vor allen Dingen auch unheimlich spannend.
Wie sind Deine Erfahrungen mit den Gegenständen. Ich habe den Eindruck, dass mein Hund bei der Prüfung genau mitbekommt, dass es nix für den Gegenstand gibt und er ihn einfach liegen läßt. Er hatte anfänglich gar kein Interesse am Gegenstände finden und da habe ich es ihm mit in Filmdosen unter dem Gegenstand versteckten Futter interessant gemacht. Er ist auch sonst ausschließlich mit Futter zu motivieren. Danach habe ich das Futter dann weg gelassen und ihm ab und zu nach dem Finden so was gegeben. Leider befürchte ich, dass er bei der nächsten Prüfung wieder Gegenstände überrennt (wenn ich sie nicht vorher sehe... der letzte Richter hat schon gelästert), weil er weiß das es kein Futter dafür gibt. Hast Du 'ne Idee? Ansonsten sind die Verleiter stellenweise unser Problem, weil er gar nicht versucht heraus zu bekommen, welche Spur älter riecht. Nein, er überprüft, ob die Fährte weiter geht oder nicht und wenn sie weiter geht m u s s es ein Verleiter sein! Das macht sich am Winkel dann auch blöd, weil er so lange rumschnuppert. Ich hatte schon angefangen in einen Winkel einen winkeligen Verleiter zu legen, damit er wirklich dem Geruch und nicht der Richtung nach geht. Damit war nun erstmal Sense, weil die Zeit es nicht zuläßt, wegen Winter und zu schnell dunkel. Was meinst Du, ob er es so begreift? Hast Du da Erfahrungen?
Grüße Silke

von Babsi(YCH) am 11. Januar 2001 11:47

Hallo Silke,

mein Hund hat sich für die Begrüßung etwas einfallen lassen:
Wenn jemand nach Hause kommt, den er gerne mag, wird er vor Freude meist richtig hysterisch. Er springt dann immer auf und nieder, rennt in der Wohnung herum und bellt (kreischt) richtig laut herum (inzwischen sind wir soweit, dass er uns nicht mehr von oben bis unten vollpinkelt ;-) ). Mit der Zeit hat er aber gemerkt, dass wir nicht wollen, dass er so laut bellt. Daher schnappt er sich jedesmal, wenn jemand kommt, einen meiner Turnschuhe und beißt ganz fest hinein. Dann bellt er zwar immer noch, aber es kommt nur noch gedämpft und leise heraus, während er damit durch die Wohnung stürmt.
Da er es anscheinend in seiner Aufregung nicht verhindern kann zu bellen, hat er sich wohl uns zuliebe dieses Verhalten selbst beigebracht.

Ich muss sagen, obwohl er mir natürlich leid tut, weil er unter solcher Trennungsangst leidet, bin ich richtig stolz auf ihn, weil er ganz von alleine auf dieses Idee gekommen ist :-)))

liebe Grüße, Babsi

(Vielleicht sollten wir einen neuen Thread zum Thema "Tricks, die mein Hund sich selbst (und mir) beigebracht hat" beginnen ;-) )

von Silke(YCH) am 11. Januar 2001 12:25


Hallo Babsi,
eigentlich haben wir das Thema ja schon. Sind doch alles tolle Ideen!
Der Bruder von meinem schnappt sich bei Begrüßungfreude auch immer einen Latschen und rennt damit "singend" durch die Gegend. Dabei tanzt er Hula, weil immer so mit dem Hintern dreht. Unser hat das mal beobachtet, als wir mit Bruder zusammen im Urlaub waren, und hat sich auch Latschen geschnappt, hat aber nicht verstanden warum wir ihm den wegnehmen. Unser denkt nämlich sowas muß man zerkauen. Das ist auch komisch, der macht nie was kaputt, wenn er alleine ist oder so. Aber ein paar bestimmte Dinge zerlegt er aus Spaß. Das darf er auch und trotzdem ist er so "schlau", dass er andere Dinge in Ruhe läßt. Mein Hund heißt übrigens Anton. Anton klaut immer von der Toilette die leeren Klopapierrollen. Er nimmt garantiert keine vollen, höchstens es ist noch eine Lage drauf. Wir lassen die immer absichtlich neben dem WC stehen und erholt sich die dann um sie zu verschleppen und zu zerlegen. Wenn meine Mutter hier ist und er sich sooo freut, räumt er immer meine Tüte aus, die hier im Arbeitszimmer steht, wo das Papier drinn ist, was zum Container soll. Man kann ihn auch als Aktenvernichter einsetzen! Manchmal sucht er sich ein zerknülltes Stück aus, nehme ich ihm das weg und werf es in die Tüte, holt er sich garantiert wieder dieses raus.
Ich könnt ja noch Seiten voll schreiben damit. Fällt Dir noch was ein?
Was hast Du für einen Hund?
Grüße Silke

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