gefrorener Boden/ Training? :: Hundesport & Freizeit mit Hund

gefrorener Boden/ Training?

von Mina(YCH) am 27. Dezember 2000 05:20

Tag auch,
du solltest dir mal über die Gelenke deiner Hunde Gedanken machen. Wenn der Hund nach einem Sprung auf dem harten, gefrorenen Boden aufkommt, geht ein starker Ruck durch sämtliche Knochen und drückt diese an den Gelenken aufeinander. Dadurch werden die Gelenke extrem belastet. Ein Abfedern wie auf weichem, grasbewachsenen Sommerboden ist nicht möglich.
Um es dir zu verdeutlichen, spring du mal barfuß aus zwei Meter Höhe auf einen harten Steinboden und versuch dasselbe auf einem weichen Gras. Denke dran, die meisten unserer Hunde reagieren nicht auf den Schmerz, sie nehmen ihn wahr, aber das hindert sie nicht am Arbeiten. Sobald die Artrose erst mal da ist, ist es zu spät.
Wenn du deinen Hund und seine Gelenke aufwärmst, auf Sprünge, schnelles Beschleunigen und starkes Abbremsen verzichtest, kannst du auch auf gefrorenem Boden trainieren.
Mina

von Mina(YCH) am 27. Dezember 2000 05:55

Hallo Juschka,
Hunde sehen anders als wir, das ist klar. Sie erkennen keine Grüntöne, dafür sind sie besser in Rot und Blau. Außerdem können sie nachts besser sehen als wir. Ihr Blickwinkel liegt (rasseunterschiedlich) bei annähernd 180 Grad (Windhund), doch erkennen sie auf Distanz nicht so genau wie der Mensch.
Was das "Erkennen" der Fährte bei Reif anbelangt, liegt das ganz einfach daran, wie sehr der Hund sich rein auf den Geruch konzentriert, wie sehr eine Konditionierung "Geruch der Fährte = Sehen der Spur im Reif" funktioniert. Ergo, je öfter du im Reif trainierst, je eher der Hund die Sicht mit dem Geruch verbindet, desto größer ist die Chance, dass er irgendwann kapiert, dass da ein Zusammenhang besteht.
Es gibt aber auch Hunde, die sich so sehr auf den Geruch konzentrieren, dass sie gar keine Chance haben, eine Spur im Reif zu erkennen.
Mina

von Wolfgang(YCH) am 27. Januar 2001 21:38

: Hallo Andrea,
: ich finde man kann auch bei gefrorenen Boden mit dem Hund arbeiten, mir ist es lieber, als wenn es nach Regen rutschig ist.
: Wir arbeiten voll durch: Fährten, in der Wiese problemlos, in Acker kommst Du natürlich nicht mehr rein, und die paarmal, wo Dein Hund evtl. die Fährte sehen könnte durch den Reif, ist nicht so schlimm (wobei die Meinungen über das Sichtvermögen der Hunde bei Reif auseinandergehen). Wir machen die komplette UO, bis auf die Höhe der Hürde, lassen sie aber auf ca. 60cm und nutzen dies z.B. mit Üben des Schrägspringens (Holz liegt seitlich, H muß trotzdem über Hürde). Logisch, daß man beim Nachlaufen des Balles etwas aufpassen muß, aber ich sehe die Rutschgefahr beim nassen Boden gefährlicher. Und im Schutzdienst ebenso volles Programm: wenn Dir das Abspringen und Landen bei dem H gesundheitlich zu gefährlich ist, übe v.a. das Revieren (alle 6 verstecke, Diagonalen etc.), Stellen und Bellen oder UO im Schutzdienst.
: P.S. Wenn wir Pech haben, haben wir über 3 Monate gefrorenen Boden und könnten dann nie trainieren, ich kenne Hundler in Oberstdorf, da ginge dann von Oktober bis April nichts.
: Also viel Spaß
: Juschka
:
Hallo Juschka
Das Arbeiten bei gefrorenem Boden sehe ich genau wie Du!

Gruß Wolfgang

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