Hund liebt Suchen - wer sucht mit? :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Hund liebt Suchen - wer sucht mit?

von Andreas(YCH) am 22. Oktober 2001 13:59

Hallo,

jetzt wo du es sagst, fällt mir wieder ein, daß meine Quelle von "Der Hund" sprach. Tja, das Alter.

Vielen Dank!!!
Gruß
Andreas

von Susanne(YCH) am 22. Oktober 2001 18:14

Hallo Reinhold und alle anderen "Antworter",

Dank erst einmal für Deine/Eure Antwort und Infos!

Noch mal zum Thema Bellen, sie hat genau so oft gebellt, dass ich jetzt weiß, sie kann es (im Urlaub auf dem Zeltplatz, als sich nachts lärmende Jugendliche dem Zelt näherten). Danach noch einmal, als meine Kinder alleine zu Hause waren und unangemeldet Besuch kam. Das war es, nicht gerade ein üppiger Ansatz, zum bestärken. Zur Begrüßung bellt sie übrigens nie. Aber ich trage meinen Clicker ja immer mit mir herum und werde sofort clicken, wenn sie jemals wieder einen Laut von sich geben sollte. ;-))

Ein größeres Problem sehe ich da noch mit der "Wildreinheit". Sie hat einen starken Jagdtrieb und wenn ich nicht höllisch aufpasse, macht sie gerne mal einen Abstecher durch den Wald. Allerdings, wenn sie nach etwas Wichtigem sucht - wie mich oder meinen Sohn, wenn wir uns verstecken - ignoriert sie sogar aufspringende Rehe oder Hasen. Insofern hoffe ich, dass wir das in den Griff bekommen. Meine Erfahrung mit ihr ist, dass sie, wenn sinnvoll beschäftigt, ihre Jagdleidenschaft quasi "vergisst". Wenn sie keine Aufgabe hat und ich denke, ich könnte mit ihr gemütlich durch den Wald spazieren und mit meiner Freundin quatschen, dann ist sie nach drei Minuten weg, falls sie nicht an der Leine ist.

Was in unserem "Mix" drin ist, ist sehr schwer zu sagen, der Tierarzt vermutet einen Schäferhund oder Schäferhund-Mix. Da unsere Maus in den ersten 11 Monaten ihres Lebens bereits dreimal den Besitzer wechseln musste, konnte ich leider aber nichts Genaues über ihre Herkunft erfahren.

Was mich noch interessieren würde: Kannst Du - oder Andreas oder ??? - mir erklären, wobei die Suche von Fährten oder die Suche durch Stöbern eingesetzt wird und welchen Sinn dieser Unterschied macht. Über "Fährtensuche" und wie man es anfängt, habe ich im Internet schon Infos gefunden. Wie ist es mit der Suche durch Stöbern. Wie baut man das auf??? Was sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Such-Arten? Und schließlich, werden Hunde entweder auf die eine oder andere Methode trainiert, oder kann man ihnen auch beides (auf Komando?) beibringen?

Also worin sie mittlerweile Meister ist, ist meiner Spur zu folgen. Selbst Tricks wie: zurück gehen auf der eigenen Spur und dann plötzlich abbiegen, hat sie souverän raus. Macht fast schon keinen Spaß mehr, weil sie immer gewinnt ;-))

Soweit, vielen Dank noch mal an alle, wenn ihr noch Fragen habt, dann raus damit.

Viele Grüße

Susanne

von Sabine S.(YCH) am 22. Oktober 2001 17:42

: Hallo,
:
: :
Hallo Andreas,

: : Rettungs- bzw. Suchhundesport wird hier eher selten angeboten (von Staffeln praktisch gar nicht, von Hundesportvereinen selten), obwohl ich
: ja, um vom Image des DSH als Beißer wegzukommen, sollen jetzt alle OGs ihre Hunde als Rettungshunde ausbilden, um die Akzeptanz in der Gesellschaft zu erhören.
: Was Bekloppteres hab ich schon lange nicht mehr gehört.

In Österreich betreiben viele SV(Ö)-Ortsgruppen RH-Staffeln, vorwiegend hundesportlich geführt, einzelne sind aber auch in den Alarmplan aufgenommen und leisten sehr gute Arbeit.
Warum soll das nicht auch in Deutschland funktionieren?

Gruß
Sabine S. (Nicht-DSH-Besitzerin)
:
: Gruß
: Andreas
:

von Andreas(YCH) am 22. Oktober 2001 19:24

Hallo,

weil Menschlebenretten kein Sport ist.

Gruß
Andreas

von Andreas(YCH) am 22. Oktober 2001 19:41

Hallo,

:
: Ein größeres Problem sehe ich da noch mit der "Wildreinheit". Sie hat einen starken Jagdtrieb und wenn ich nicht höllisch aufpasse, macht sie gerne mal einen Abstecher durch den Wald. Allerdings, wenn sie nach etwas Wichtigem sucht - wie mich oder meinen Sohn, wenn wir uns verstecken - ignoriert sie sogar aufspringende Rehe oder Hasen. Insofern hoffe ich, dass wir das in den Griff bekommen. Meine Erfahrung mit ihr ist, dass sie, wenn sinnvoll beschäftigt, ihre Jagdleidenschaft quasi "vergisst". Wenn sie keine Aufgabe hat und ich denke, ich könnte mit ihr gemütlich durch den Wald spazieren und mit meiner Freundin quatschen, dann ist sie nach drei Minuten weg, falls sie nicht an der Leine ist.

gibt Rettungshundler die sagen, je höher der Jagdtrieb, desto besser geeignet als Rettungshund :-))).
Wenn man es schafft, den Jagdtrieb in die gewünschten Bahnen zu lenken, trifft es auch gewissermassen zu.


:
: Was mich noch interessieren würde: Kannst Du - oder Andreas oder ??? - mir erklären, wobei die Suche von Fährten oder die Suche durch Stöbern eingesetzt wird und welchen Sinn dieser Unterschied macht?

Fährten: Hund ist mit der Nase auf der Spur. Nachteil: wenn die Fähret abbricht, ist die Suche vorbei und man braucht überhaupt erstmal einen Ansatzpunkt. Fährten altern schnell. Brauchen was, was nach Opfer riecht. Kaum einsetzbar, wenn 2 Leute gleichzeitig vermißt werden und sich trennen.
Stöbern: Hund hält die Nase in den Wind und riecht alle Menschen im Umkreis von bis zu 80m. Überall ansetzbar, Zeitpunkt, Wetter, Gelände etc. spielen kaum eine Rolle. Es wird nicht nach einer bestimmten Person gesucht, sondern er zeigt alle auffälligen Personen im Suchgebiet an. Es können viele Hunde zeitgleich ein Suchgebiet durchkämmen und die Suche ist einfach schneller und effektiver.

Bei Prüfungen wird z.B. von vielen Leuten kreuz und quer durchs Suchgebiet getrampelt, damit die Hunde nicht fährten, sondern wirklich stöbern müssen, was für sie anscheinend anstrengender ist.

:Über "Fährtensuche" und wie man es anfängt, habe ich im Internet schon Infos gefunden. Wie ist es mit der Suche durch Stöbern. Wie baut man das auf???

Schau bei www.suchhunde.de, da steht alles.

:Was sind die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Such-Arten?


s.o.

:Und schließlich, werden Hunde entweder auf die eine oder andere Methode trainiert, oder kann man ihnen auch beides (auf Komando?) beibringen?

Rettungshunde müssen stöbern, aber es gibt einige, die nebenbei auch noch fährten. Ein gut ausgebildeter Hund weiß genau, wann er was machen soll.
Mein Hund z.B. unterscheidet genau, ob er die Wippe beim Agility rasen darf oder die Wippe bei der RH-Gerätearbeit langsam und manierlich kippen muß.



Gruß
Andreas

von Attila(YCH) am 22. Oktober 2001 21:56

Hi Susanne,

ich lese da Raum Köln/Bonn - das paßt ja, ich komme auch aus der Gegend. Ich bin im Umzug begriffen (Richtung St. Augustin), will danach verstärkt Fährtenarbeit machen. Mein Rüde (DSH, 5 Jahre) ist zum Schutzhund nicht recht geeignet, sucht aber sehr gern, meine Hündin (DSH, 3 Jahre) ist bereits eine sichere Fährtengängerin. Übrigens gehöre ich einer der hiesigen SV-Ortsgruppen an, und wir machen jeden Sonntag Fährtenarbeit in der Nähe des Übungsplatzes. Wäre vielleicht was für Dich, Hunde aller Rassen sind willkommen. Mail mich doch mal an!

Gruß, Attila

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