agility und schutz nicht möglich ? :: Hundesport & Freizeit mit Hund

agility und schutz nicht möglich ?

von Yvonne und Luna(YCH) am 29. April 2002 21:04


Hallo Christiane

Bei zu stark unterschiedlichen Erziehungsstilen können schon Probleme entstehen, da hast du recht. Ist ja wie bei Kindern,hihihihihi!!!

Grüsse
Yvonne und Luna

von Yvonne und Luna(YCH) am 29. April 2002 21:11








einfach aufgrund der erfahrung die ich z.B. mit meinen kindern gemacht habe, und ja, ich vergleiche das durchaus mit meinem hund, daß hunde genau wissen, "was bei wem geht", genau wie meine kinder das auch wußten. mein jetziger hund kann auch genau unterscheiden, bei wem ein kommando zählt und bei wem nicht).
:

Hallo Ida

Genau das was du oben beschreibst beobachte ich bei meinem Sohn (pupertär) und bei meinem Hund auch. Sie wissen GANZ GENAU wo und wieviel sie bei wem machen können und wo nicht. Desshalb denke ich, dass auch zwei Menschen mit dem Hund verschiedenes arbeiten können. Du kannst Hunde und Kinder schon vergleichen. Tue ich manchmal auch,(grins).

Grüsse
Yvonne und Luna

von Andreas(YCH) am 29. April 2002 21:22

Hallo,

: ein paar argumente, warum sich z.B. agility und schutzdienst nicht im wege stehen, wären aber nicht schlecht.

Arbeit ist Arbeit für den Hund, egal, wie wir Menschen sie nennen.
SCH z.B. besteht aus sehr unterschiedlichen Teilen: also reiner Schutzdienst und Fährte.
Dieser Unterschied ist nicht kleiner als der zwischen SCH und Agility.
Wenn ich meinen Hund lenken und leiten kann, lernt er Neues viel schneller, egal was.
Ich hab mit meinem erst SCH gemacht, dann parallel Agility und für seine Rettungshundeprüfung hat er dann keine 8 Monate gebraucht, weil er vorgearbeitet war.
Das Prinzip ist nämlich immer das gleiche, wenn ich einen Hund ausbilde.

: in dem zusammenhang würde mich auch wirklich die frage interessieren, wo das problem ist, wenn man eine schutzhundeSPORT-ausbildung abbricht ?

Wenn ein Hund keinen ausreichenden Grundgehorsam hat, dann das Beissen über den Wehrtrieb lerntund es wieder abgebrochen wird, kann es sicher mal Probleme geben.
Ansonsten seh ich da keine gefahr, Hunde sind nämlich nicht dumm und können sehr gut differenzieren.

:ich meine, woher kann man denn vorher wissen, ob ein hund wirklich dafür geeignet ist ?

Gehorsam, Spieltrieb, Nervenstärke etc. sollten Vorraussetzung sein, dann dürfte er geeignet sein.

:und wenn nicht muß man doch abbrechen, oder ??

Wenn es über das Spielen geht, bekommt man fast jeden Hund bis zum SCH. :-)


::ich habe nur wirklich noch nicht verstanden, obwohl ich mich da auch schon mehrmals durchs archiv gekämpft habe, warum es ein problem ist wenn man damit aufhört ???

Stimmt auch nicht so pauschal.

: (ich persönlich denke mir, einfach aufgrund der erfahrung die ich z.B. mit meinen kindern gemacht habe, und ja, ich vergleiche das durchaus mit meinem hund, daß hunde genau wissen, "was bei wem geht", genau wie meine kinder das auch wußten. mein jetziger hund kann auch genau unterscheiden, bei wem ein kommando zählt und bei wem nicht).

JA! Genauso ist es, denn das Lernverhalten bei allen Lebewesen ist gleich, und wie gesagt, Hunde sind schlau :-).
Das Zauberwort heisst Konsequenz.

Gruß
Andreas

von ida(YCH) am 29. April 2002 21:29


: Genau das was du oben beschreibst beobachte ich bei meinem Sohn (pupertär)

du arme, ist sozusagen die HÖCHSTSTRAFE

und bei meinem Hund auch. Sie wissen GANZ GENAU wo und wieviel sie bei wem machen können und wo nicht. Desshalb denke ich, dass auch zwei Menschen mit dem Hund verschiedenes arbeiten können.

denke ich im prinzip auch so. mein mann arbeitet z.B. gar nicht mit dem hund, geht aber sehr viel mit im gassi und zum joggen etc.
wir sprechen uns schon über prinzipielle dinge ab, vor allem auch was zuhause abläuft, aber auch grundkommandos wie sitz, platz, komm etc., und das klappt bei ihm genauso gut wie bei mir. aber er läßt zum beispiel den hund auch mit der leine spielen und zerren (was der auch mit meinem mann gerne macht), bei mir hat er das noch NIE auch nur probiert. ist jetzt nur ein beispiel, aber ich denke der hund kann das sehr gut unterscheiden.

bei der oma durften die kinder auch manchmal sachen, die ihnen zuhause erst gar nicht eingefallen wären. und das finde ich auch okay so. (bei meiner oma war es schon genauso)

gruß
ida


von Wiebke(YCH) am 30. April 2002 06:13

Ein Hund tut sich vielleicht sogar noch leichter, wenn er schon an der Person, die ihn führt, erkennen kann, um was es beim diesmaligen Platzbesuch denn geht: um Schutz oder um Agility.

Gar nicht schlecht fände ich das, wenn er das dadurch leichter auseinanderhalten könnte - zumal es ja bei der Schutz-A-Wand keine Kontakt-Zonen gibt, oder?
Und das 'Stellen und Verbellen' z.B. des Richters beim Agility wohl kaum so gut ankommt...

Je deutlicher die Situationen des Trainings sich unterscheiden, desto leichter kann der Hund erlernen, welche Aktionen in diesem Umfeld jeweils gefragt sind - und da geht noch viel mehr, als 'nur' zwei Sparten: wie könnten den Zirkusleute sonst jemals neue oder gar wechselnde Programme zeigen? Oder, wie hier vielfach zitiert: wie wüsste ein Hund, was ein 'Aus' oder 'Sitz' jeweils wert ist, abhängig von dem, der es sagt...

Sicher haben die jeweiligen Trainer diesbezüglich Bedenken, wenn das in diesem Club bisher nicht üblich war - aber vielleicht kriegt man sie im Vorfeld mal unauffällig zu statements wie:
Agility ist gemeinsame 'Jagd' von Hund und FührerSchutz wird bei uns rein über Spiel(trieb) aufgebaut
und damit sind beides 'Jagdsequenzen', bedienen sich des angeborenen Verhalten des Hundes und wiedersprechen sich nicht, sondern sind nur wie verschiedene Seiten einer Münze.
Und so könnte man die Zweibeinerdann hoffentlich dazu motivieren, dass sie sich mit ihrem tollen Training , ihrer tollen Art, Hunde zu motivieren mal versuchsweise dieser Herausforderung stellen, dass ein Hund in beidem parallel ausgebildet wird - auch Trainer lassen sich ja hofentlich irgendwie motivieren, oder?

(P.S. ich würde meinen: beides unbedingt gleichzeitig anfangen - egal, ob schwer für den Hund oder nicht: sonst ist er bei nicht so kooperationswilligen Trainern in der ersten Sportart sofort als 'das neue Talent' eingeordnet, wo es doch gaaanz schade wäre, wenn man ihn jetzt durch Anfangen mit.... verheizt und dann ist der Ehekrieg programmiert, oder?)

Viel Freude für alle Beteiligten wünscht

Wiebke

www.hunde-erziehung.at

von Cilla(YCH) am 30. April 2002 08:47

Hallo Elke,

: damit meinte ich, daß meist damit angefangen wird zu schauen, ob der Hund auch wirklich an den Mann geht.

Ach, so macht ihr das? Dann machen wir - und alle andere Vereine die ich kenne - wohl was verkehrt. Denn "an den Mann gehen" tut keiner unserer Hunde, trotzdem reicht´s für Deutsche Meisterschaften etc...
Also werden wir wohl bei unserem Aufbau über den Beutetrieb bleiben, bei dem man jederzeit "abbrechen" könnte, ohne das der Hund was falsches gelernt hat.

Nichts für Ungut - aber Leute, informiert euch, bevor ihr irgendwelche Aussagen die ihr mal gehört habt, wiedergibt und somit Neulinge verunsichert!

Liebe Grüße,
Cilla

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