Agility-Uebungsplatz :: Hundesport & Freizeit mit Hund

Agility-Uebungsplatz

von elliot(YCH) am 14. August 2002 07:41

:Hallo Tina,

ja, das kann ich gut verstehen. Ich wusste anhand Deines ersten Postings ja nicht, dass Dein Hund die Geräte schon kann. Ich habe leider nur zu oft gesehen, dass wirklich Leute ihre Hunde auf Steg und auch Wippe! geschickt haben, "weil es ja so leicht aussieht" und dann sind eben schlimme Sachen passiert - das der Hund Angst vor dem Gerät hatte, war dann noch harmlos.
Kannst Du die Geräte auf dem Platz denn nicht nutzen, wenn keine Übungsstunde ist? Hier bei uns in Deutschland gibt es auch Fressnapf-Läden, die als Kundenservice ein paar Geräte aufgebaut haben (z.B.Wand, Tunnel). Schade, dass ich mich bei Euch nicht auskenne. Vielleicht hast Du auch die Möglichkeit, Dir (falls vorhanden) im Garten ein paar Sachen aufzubauen - mit Kunststoffweidezaunstangen und Besenstielen kann man eine Menge improvisieren.

Deinem Wauzi und Dir viel Glück bei der Suche nach einer Übungsmöglichkeit und viel Spaß beim Training.

Liebe Grüsse
elliot

von elliot(YCH) am 14. August 2002 07:48

:Hallo Anne,

unter diesen Aspekten hast Du natürlich recht, und einen guten Trainer zu finden ist wirklich nicht ganz leicht. Ich bin jetzt aber auch von absoluten Neulingen ausgegangen, die einfach "mal so" mit ihren Hunden die Geräte machen wollen, weil es ach so leicht aussieht; so wie ich schon gehört habe: "mal eben! durch den Reifen hüppen und über die Wippe laufen lassen". Wenn jemand mit Erfahrung alleine übt, ist das natürlich völlig o.k. (tue ich auch - ich habe einige provisorische Geräte im Garten).
Liebe Grüsse
elliot

von Irene(YCH) am 14. August 2002 09:39

Hallo Tina,

: Du schreibst:
: Der Grund, warum ich alleine üben möchte, ist, weil mir 1 bis 2 x pro Woche in der Hundeschule einfach zu wenig ist, und meinem Hund auch!!

Ich habe auch zwei Agilityverückte Hunde (A2 Maxi und A3 Midi). Wir trainieren 2 mal pro Woche und laufen dabei auch maximal 3 mal einen Parcours (bei mehr Durchläufen wird es auch langweilig, der Hund kennt den Verlauf schon) wir trainieren sowieso lieber kleine Sequenzen mit immer anderen Schwerpunkten. Mal verstärktes Kontakzonentraining, mal wird das Führen auf Distanz geübt und dann mal Slalomeingänge.
Am Wochenende laufen wir Turniere.
Wenn es nach meinen Hunden geht, würden Sie jeden Tag auf dem Platz trainieren, die Möglichkeit hätte ich, mache es aber nicht. Ich habe das Glück in einem sehr guten Verein zu trainieren und obwohl ich schon lange Erfahrung in diesem Sport habe lege ich viel Wert auf die Beobachtung von Kollegen und Trainern. Es schleichen sich immer Fehler ein, die ich selber nicht bemerke.

Zum Ausgleich mache ich bei normalen Spaziergängen viele Übungen, die ich beim Agility gut gebrauchen kann. Ich übe zum Beispiel das Führen auf Distanz, schicke die beiden um irgendwelche natürlichen Hindernisse (Baum, Mülleimer, Parkbank) und benutze dabei die Kommandows, die ich auch beim Agi-Training verwende. Ich festige das "Steh-Kommando" Stop aus vollen Lauf, ist für mich wichtig für die Arbeit an der K-Zone.
Für uns ist es also nicht wichtig immer nur an den Geräten zu arbeiten.
Ich kann dich schon verstehen, dass Du das Gefühl hast es sei zu wenig Training an den Geräten, ist es aber bestimmt nicht.
Wie gesagt, es gibt auch sinnvolle Agivorbereitungsübungen ausserhalb des Parcours.

Viel Spaß und Erfolg wünscht
Irene

von Hundefreundin(YCH) am 24. August 2002 20:25

Hallo Tina

Ich kann Dir dazu nur mal den Artikel (und die Bilder) "Belastung Agility" ans Herz legen.

Wenn Du Deinen Hund liebst und ihn nicht als Sportgerät betrachtest, wirst Du hoffentlich verstehen, das ein Zuviel an Trainig dem Hund schadet. Der Mensch kann vernünftig sein, der Hund nicht. Mein Hund würde auch bis zum Umfallen über den Parcours rennen oder dem Kong nachspringen.

Mach doch mit Deinem Hund zum Ausgleich eine der vielen anderen Hundesportarten: Sanität, Obedience, Begleithund usw. Oder wie wärs mit Joggen oder Radfahren?

Kleiner Auszug aus dem Artikel:

"Training ist grössere Belastung im Vergleich zum Wettkampf

Natürlich findet während der Wettkämpfe diese Belastung auch statt. aber wir möchten vorallem das Gewissen der TeilnehmerInnen ansprechen. Ein Wettkampf beinhaltet 3 bis 5 mal an einem Tag während höchstens 1 Minute zwischen 10 und 25 Hindernisse (abhängig von Spiel / Klasse). Im Training dagegen trainiert man während einer Stunde (meistens) und macht das Mehrfache von dem, was in einem Wettkampf gemacht wird. Die Belastung und sowieso die Ueberbelastung findet nicht in einem Wettkampf, sondern im Training statt."

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